ClickCeaseMeistgeklickt in Job & Karriere 2011: Frauen in Topjobs, rappende Anwälte und richtig gut betrügen
Meistgeklickt in Job & Karriere 2011

Frauen in Topjobs, rappende Anwälte und richtig gut betrügen

Lesedauer: 4 Minuten
Die Frauenquote wurde 2011 heiß diskutiert, was sich auch in unserer Top 10 der meistgelesenen Beiträge in der Rubrik 'Job & Karriere' widerspiegelt. Außerdem zum Nachlesen: Nervenzusammenbrüche beim Jurastudium, eine Anleitung zum richtigen Plagiieren und Erbrechtler im Leichenwagen.

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1. Juristenausbildung - Vier gewinnt nicht Deutsche Juristen genießen im Ausland ein hohes Ansehen. Nicht zuletzt deshalb, weil das hiesige Studium der Rechtswissenschaften als eine der besten Ausbildungen der Welt gilt. Alles eitel Sonnenschein also? Mitnichten, wie uns Constantin Baron van Lijnden auf Platz 1 darlegt. Ein nicht ausgeschöpftes Notenspektrum und maue Berufsaussichten haben schon so manchen hartgesottenen stud. iur. an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht. Vier gewinnt eben nicht immer.
2. Frauenquote für Aufsichtsräte - Längst überfällig oder völlig überflüssig? Das ganze Jahr über haben Politik und Gesellschaft kontrovers über die Notwendigkeit einer Frauenquote in Aufsichtsräten debattiert. Wir haben Frauen gefragt, die es wirklich wissen müssen. Im Gespräch mit Gil Eilin Jung erklären erfolgreiche Juristinnen, warum Quote nicht gleich weniger Qualität bedeutet, aber auch kein Allheilmittel ist. Unser Platz 2.
3. Recherche im Jurastudium - Bessere Noten mit besseren Suchmaschinen-Strategien Wenn Hausarbeiten anstehen, drücken sich deutsche Jurastudenten vermehrt in dunklen und schlecht gelüfteten Bibliotheken herum. Eine Alternative zu althergebrachten Recherchemethoden bietet das Internet. Aber auch die Informationsbeschaffung mit der Suchmaschine will gelernt sein. Auf Platz 3 stellt Roland Schimmel Strategien vor, wie man mit Hilfe des World Wide Web auch komplizierte Seminararbeiten meistert.
4. Juristische Prüfungsarbeiten - Von der hohen Kunst des kaltblütigen Plagiats  Schlechte Plagiate in Doktorarbeiten sind schon so einigen (Nicht-)Wissenschaftlern zum Verhängnis geworden. Dabei gibt es durchaus erfolgreiche Hochstapeleien, die nicht auffliegen. Ein von dilettantischen Täuschungsversuchen genervter Prüfer hat dazu einen Leitfaden entworfen, wie man in 10 Schritten ein gutes Plagiat anfertigt. Welche Regeln zu beachten sind und wie arbeitsreich gutes Betrügen ist, erläutert Roland Schimmel auf Platz 4. Dann doch lieber selber schreiben!
5. Dr. vs. LL.M.- Titelkampf mit einem klaren Unentschieden Eine Doktorarbeit macht viel Arbeit und kostet Zeit. Selbst ein gutes Plagiat fällt nicht vom Himmel (siehe Platz 4). Da ein akademischer Titel aber durchaus etwas hermacht, sehen viele Juristen in einem Master of Laws (LL.M.) eine attraktive Alternative. Auf Platz 5 verdeutlicht Christian Grohganz die Unterschiede zwischen einem Dr. und einem LL.M. und wägt ab, welcher Titel für die Karriere sinnvoller ist.
6. Juristinnen in Deutschland - Schon mal ganz oben angekommen  Bei der Anzahl der Absolventen haben Studentinnen ihre männlichen Kollegen längst überholt. Im späteren Berufsleben spiegelt sich dieses Kräfteverhältnis aber nicht immer wieder. Dabei gibt es durchaus Juristinnen, die es bis ganz nach oben geschafft haben. Von Karrieresprungbrettern und Stolpersteinen für Frauen berichtet Anna K. Bernzen auf Platz 6.
7. Juristenausbildung - Mehr als nur Subsumtionsautomaten  Das Studium der Rechtswissenschaften wird nicht nur wegen der Notenskala (siehe Platz 1) heiß diskutiert. Auch die Lerninhalte stehen häufig in der Kritik. Der Vorwurf: Jurastudenten pauken stur Schemata und Definitionen, die Kreativität bleibt dabei auf der Strecke. Alles halb so schlimm, meint Urs Kramer auf Platz 7. Längst habe bei vielen Justizprüfungsämtern und Fakultäten ein Umdenken eingesetzt: Juristisches Verständnis und die Fähigkeit zu methodischem Arbeiten seien in den Vordergrund gerückt.
8. Kanzleimarketing mal anders - Der Erbrechtler im Leichenwagen  Aus Amerika ist das Phänomen der "ambulance chaser" bekannt. Junganwälte verfolgen dort gerne mal Krankenwagen im Blaulicht-Einsatz, um den Unfallopfern an Ort und Stelle ihre Dienste in einem Schadensersatzprozess zu offerieren. Kanzleimarketing in Deutschland funktioniert etwas subtiler, aber nicht weniger einfallsreich. Auf Platz 8 berichtet Constantin Baron van Lijnden von Anwälten, die in umgebauten Polizei- und Feuerwehrautos Aufsehen erregen.
9. Gute Arbeitsmarktperspektiven für Juristen - So angeln Sie sich einen neuen Job Als Jurist sollte man seinen Martkwert genau kennen. Das erleichtert  den Jobwechsel, wenn man mit seiner aktuellen Tätigkeit unzufrieden ist. In welchen Bereichen Juristen besonders gefragt sind und mit welchen Tricks man sich von seinen Mitbewerbern abhebt und die Chance auf den Traumjob erhöht, erfahren wir von Nina Anika Klotz auf Platz 9.
10. Die Coolen Säue - Clash der Kulturen: Hip Hop trifft Jura Mit dem Bild des seriösen Juristen, das die meisten Menschen im Kopf haben, lässt sich die Vorstellung eines rappenden Anwalts schwer vereinbaren. Das sich eine Vergangenheit als Hip-Hoper und eine Karriere als Jurist in Anzug und Krawatte nicht widersprechen, beweisen zwei ehemalige Bandmitglieder der Rapformation "Die Coolen Säue". Welche Gemeinsamkeiten es zwischen  beiden Disziplinen gibt, erklärt Constantin Baron van Lijnden auf Platz 10. Lesen Sie in Teil 3 unseres Jahresrückblicks unter anderem, wo der Fußnotenwahn um sich greift, was sich unter deutschen Adligen alles tut und wie tote Schotten mit Fruchtpasteten zusammenhängen.

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