ClickCeaseJahresrückblick: Meistgeklickt in Job & Karriere 2013
Meistgeklickt in Job & Karriere 2013

Notenfixierte Kanzleien, Bewerbungstipps und nackte Haut

Lesedauer: 4 Minuten
Juristen geht’s vielleicht nicht nur um Geld und Status, aber ganz unwichtig sind diese Themen offenbar auch nicht: Jedenfalls haben zwei Texte dazu ihren Weg in unsere Top 10 gefunden. Daneben gibt es unter anderem das alte Klagelied über Notenfetischismus in Großkanzleien, Tipps für Bewerber und einen Artikel zur Arbeitslast für junge Juristen.

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10. Besser bewerben – 5 Tipps für den erfolgreichen Erstkontakt Bekanntlich hat man keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen. Umso wichtiger ist eine akkurate Vorbereitung. Wie man sich vorsichtig an den Wunscharbeitgeber heranpirscht und die eigene Bewerbung treffsicher so lanciert, dass sie auf dem Schreibtisch statt im Mülleimer landet, erklärt dieser Text von Carmen Schön auf Platz 10. 9. Karriere an der Uni – Wie wird man eigentlich Professor, Herr Professor? Manche können die Uni gar nicht schnell genug verlassen – andere würden am liebsten ihr ganzes (Berufs-)Leben lang dort bleiben. Doch der Weg über Promotion und Habilitation ist lang, und die schwierigste Hürde folgt, juratypisch, ganz zum Schluss: Den Ruf an einen freien Lehrstuhl zu ergattern. Trotzdem wollen viele Leser die akademische Karriereleiter erklimmen, und befördern den Text von Ludwig Hogrebe auf Platz Nummer 9. 8. Anwaltliche Schockwerbung – Kalter Stahl und nackte Haut Die Motive, die ein Brühler Anwalt auf Tassen drucken ließen, sind weiß Gott nicht jedermanns Sache. Aber die kalkulierte Grenzüberschreitung ist bekanntlich seit jeher ein Instrument der Werbung. Allerdings, wie Christian  Deckenbrock auf Platz 8 erklärt, nicht bei Anwälten, für die sehr viel restriktivere Regeln gelten. Die Aufmerksamkeit der Leser haben die Motive jedenfalls geweckt. 7. Berufsprestige-Skala – Ärzte vor Richtern vor Anwälten vor… In der Berufsprestige-Skala des Allenbacher Instituts ist der Arzt seit jeher unangefochtener Spitzenreiter. Ganz hinten finden sich Politiker und in jüngerer Vergangenheit auch Banker. Doch auch der Anwalt ist seit der Jahrtausendwende deutlich abgestürzt – von damals 36 auf zuletzt 24 Prozent. Wie die Werte im Lichte der aktuellen Streaming-Abmahnwelle im nächsten Jahr aussehen werden, wollen wir uns gar nicht ausmalen. In diesem Jahr bringt es die Prestige-Skala, vorgestellt von Constantin Körner, jedenfalls in den LTO-Charts auf Platz Nummer sieben.

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6. Gehaltsstudie – "Jura unter den fünf finanziell attraktivsten Fächern" Trotz aller Klagen über den überlaufenen Anwaltsmarkt ist Jura eins der lukrativsten Fächer, erklärt Johanna Storck vom Institut für Wirtschaftsforschung im Interview mit Constantin Körner auf dem sechsten Platz. Ob das jetzt eine gute oder schlechte Nachricht ist, muss jeder selbst entscheiden. Oder schnell noch umsatteln: Zum Beispiel auf (Zahn-)Medizin oder (als Mann) auf BWL. Dort verdient man nämlich noch mehr. 5. Arbeitszeiten bei Berufsanfängern – Arbeit ist das halbe Leben Die Angehörigen der ominösen Generation Y stehen kurz vor oder kurz nach dem Einstieg ins Berufsleben. Und offenbar ist das Interesse am Thema Work-Life-Balance wirklich groß. Groß genug, um Constantin Baron van Lijndens Darstellung der  Arbeitslast in unterschiedlichen juristischen Berufen auf den fünften Platz zu katapultieren. 4. Bestenauslese beim Auswärtigen Amt – "Bei uns zählt mehr als die Examensnote" Beim Auswärtigen Amt wird man nicht gerade reich, muss dafür aber häufige Wohnortwechsel und mitunter schwierige Lebensbedingungen hinnehmen. Trotzdem folgen Jahr für Jahr viele Juristen dem Ruf der Ferne – oder versuchen es zumindest. Denn die verfügbaren Plätze sind knapp, und das Auswahlverfahren ist äußerst schwierig. Wie es abläuft, erklärt Sabine Stöhr im Interview mit Jens Kahrmann auf Platz 4.

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3. Erfolgreich bewerben – 7 Tipps für eine perfekte Bewerbungsmappe Eine erfolgreiche Bewerbung will nicht nur gut platziert, sondern auch ansprechend gestaltet sein. Dafür gibt es allerlei Pingeligkeiten zu beachten. Sieben besonders wichtige bespricht auf dem dritten Platz Carmen Schön. 2. Erfolgreich bewerben – Die 7 Inhalte eines perfekten Arbeitszeugnisses Besonders wichtig für die nächste Bewerbung: Das Arbeitszeugnis vom letzten Chef. Damit man sich beim neuen Wunscharbeitgeber nicht ins Knie schießt, gibt Carmen Schön auf Platz 2 einen Überblick über die wichtigen Lobpreisungen der eigenen Schaffenskraft. 1. Bewerbung bei Großkanzleien – Die Note entscheidet (nicht immer) Ein Beitrag, der auch in den Kommentaren für viel Aufregung gesorgt hat. Vor allem über die Starrsinnigkeit, mit der viele Großkanzleien auf einem Doppel-VB beharren, trotz der allseits bekannten Defizite der juristischen Notenvergabe. Ein Aufregerthema, das nicht alt wird – und den Text von Timo Conraths bis auf den ersten Platz trägt!

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