Anlageberatung - Aktuelles aus Recht, Gesetz und Justiz

  • Nachrichten, 24.03.2015

    Die Commerzbank muss einer Stiftung aus Nordrhein-Westfalen wegen einer riskanten Anlageberatung fast 250.000 Euro Entschädigung zahlen. Ein entsprechendes Urteil des Frankfurter OLG ist inzwischen rechtskräftig. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Dienstag einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung : Die Krefelder Hildeg...

  • Hintergründe, 09.08.2010

      In einem am Freitag veröffentlichten Urteil hat der BGH entschieden, dass ein Anleger auf die Beratung durch den Anlageberater vertrauen darf. Er hat nicht schon deshalb grob fahrlässig keine Kenntnis von einem Anlageberatungsfehler, weil er es unterlassen hat, den ihm überreichten Emissionsprospekt durchzulesen, auch wenn diese...

  • Nachrichten, 29.04.2014

    Wer Anteile an Fonds zurückgeben will, wird manchmal seitens der Fondsgesellschaft durch eine Aussetzung der Anteilsrücknahme daran gehindert. Eine Bank, die solche Anteile empfiehlt, muss Anleger über diese Möglichkeit aufklären, entschied der BGH am Dienstag. Anleger müssen über die Möglichkeit der Fondsgesellschaft, die Rücknahm...

  • Nachrichten, 27.08.2013

    Weil sie einen fehlerhaften Prospekt verwendet hat, ohne die Mängel in der Beratung richtigzustellen, muss eine Bank einem Oberhausener Anleger des Medienfonds VIP 4 Schadensersatz leisten. Wie am Dienstag bekannt wurde, entschied das OLG Hamm, dass die Bank durch die Verwendung des Prospektes ihre Beratungspflicht verletzt hat. De...

  • Nachrichten, 26.11.2014

    Der BGH hat zwei Opfern der Lehman-Pleite einen Anspruch auf Schadensersatz zugesprochen. Die beklagte Bank, welche die Zertifikate empfohlen hatte, habe nicht über Sonderkündigungsrechte der Emittentin aufgeklärt und damit ihre Pflicht aus dem Anlageberatungsvertrag verletzt. Für Kunden, die bisher nicht geklagt haben, ist die Ent...

  • Nachrichten, 15.03.2017

    Weil er mit unerlaubten Bankgeschäften rund 1,5 Millionen Euro veruntreute, muss der selbsternannte "König von Deutschland" nun hinter Gitter. Für das erkennende Gericht hatte der Reichsbürger erwartungsgemäß wenig übrig. Drei Jahre und acht Monate lautet das Urteil des Landgerichts (LG) Halle zum Fall des selbsternannten "Kön...

  • Hintergründe, 06.03.2015

    Wird eine Aktiengesellschaft grundlegend umgestaltet – etwa durch den Abschluss eines Beherrschungsvertrages, eine Verschmelzung oder einen Squeeze-Out – so bedürfen vor allem die Minderheitsaktionäre des Schutzes. Doch das 2003 eingeführte Spruchverfahrensgesetz bewirkt das Gegenteil: Seine Regelungen sind ineffzient und bevorzuge...

  • Nachrichten, 28.05.2013

    Fast 1.800 Klagen sind beim LG Stuttgart während der vergangenen Woche in Kapitalanlagesachen eingegangen. Die die Anleger vertretenden Anwälte haben die Klagen gleich mit einem Transporter anliefern lassen. Bei etwa 10.000 erstinstanzlichen Klagen insgesamt pro Jahr sieht das Landgericht (LG) Stuttgart in den Kapitanlagesachen...

  • Nachrichten, 15.03.2012

    Mit Urteil vom Donnerstag hat der BGH eine Einstandspflicht einer Vertriebsorganisation für das strafbare Verhalten eines von ihr eingesetzten Handelsvertreters bejaht, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen seinem schuldhaften Verhalten und den Aufgaben bestand, die ihm im Hinblick auf die Entgegennahme der erteilten Informa...

  • Hintergründe, 23.04.2010

    Viele Anleger haben in der aktuellen Finanzkrise erhebliche Verluste erleiden müssen. Seit Jahresanfang sind Banken und andere Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, eine Beratung schriftlich zu dokumentieren. Die Neuerung soll den Anlegerschutz verbessern, birgt für Kunden aber auch Risiken. Will ein Anleger seine Ba...

  • Hintergründe, 22.07.2011

    Offene Immobilienfonds stecken in der Krise; nun werfen Verbraucherschützer Banken sogar vor, die Krise einzelner Fonds selbst verursacht und Anleger falsch beraten zu haben. Stark in der Kritik ist dabei die Commerzbank, in Norddeutschland beschwerten sich bereits 800 Verbraucher. Alexander Knauss über neue Rechtsprobleme und das ...

  • Nachrichten, 27.11.2012

    Anleger können den Kauf von Finanzmarkt-Zertifikaten am Telefon oder per E-Mail nicht ohne weiteres widerrufen. Das hat der BGH am Dienstag in zwei Fällen entschieden. Die Regeln über Fernabsatzgeschäfte gelten nicht für finanzmarktabhängige Anlageprodukte, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) und wies damit erneut Klagen ehem...