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Heuking Kühn Lüer Wojtek: Umsatz­rück­gang im Corona-Jahr

03.03.2021

Die Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek hat im von der Covid-19-Pandemie geprägten Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzminus verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Erlöse um fast fünf Millionen auf knapp 190 Millionen Euro.

In den vergangenen Jahren hatte Heuking Kühn Lüer Wojtek stets deutliche Umsatzzuwächse verbucht, nun ist dieser Trend vorläufig gestoppt: 2020 setzte die Sozietät 189,9 Millionen Euro um, das sind 4,8 Millionen bzw. 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 2019 hatte Heuking noch ein Umsatzwachstum von zehn Prozent verzeichnet, 2018 meldete die Kanzlei sogar ein Plus von rund 18 Prozent.

"In Anbetracht eines besonders herausfordernden Jahres ist der Umsatzrückgang von nur wenigen Prozentpunkten – zumal auf einem sehr hohen Niveau – ein gutes Ergebnis", sagt Managing Partner Dr. Andreas Urban. "Hinzu kommt, dass die Kosten gesunken sind und die Ertragslage stabil ist." Dass die Kanzlei gut durch die Krise gekommen sei, liege auch am Full-Service-Ansatz, so Urban weiter.

Heuking Kühn Lüer Wojtek beschäftigt an neun Standorten rund 400 Berufsträgerinnen und Berufsträger. Die Kanzlei gilt als eine der zehn umsatzstärksten Rechtsanwaltskanzleien in Deutschland.

ah/LTO-Redaktion

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Heuking Kühn Lüer Wojtek: Umsatzrückgang im Corona-Jahr . In: Legal Tribune Online, 03.03.2021 , https://www.lto.de/persistent/a_id/44410/ (abgerufen am: 13.04.2021 )

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