Das Bild zeigt Dr. Laura Woll, die Themen zu Jura, doppelter Ausbildung und Patentrecht im Podcast behandelt.
Jura-Karriere-Podcast

Von Saar­brü­cken über Paris zum Patent­recht

30. Januar 2026, Lesedauer: 1 Minuten

Wie wird man IP-Litigatorin? Dr. Laura Woll spricht über ihr deutsch-französisches Jurastudium in Saarbrücken, ihre Promotion nach dem zweiten Examen und ihre Praxis im Patentrecht, in der sie auch schon mit E-Zigaretten zu  tun hatte.

In der 349. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Podcast-Host Marc Ohrendorf mit Dr. Laura Woll, Rechtsanwältin bei McDermott Will & Schulte, über ihren Weg in das IP- und Patentrecht. Sie erzählt von ihrem Doppelstudium im deutschen und französischen Recht im Saarland, bei dem sie merkte, dass das Studium in Frankreich "noch ein Stückchen konservativer ist", und berichtet von ihren Refendariatsstation an der Verwaltungshochschule in Speyer und in Freiburg.

Laura erklärt, warum es ihrer Meinung nach die beste Entscheidung war, erst nach dem zweiten Examen zu promovieren. Außerdem gibt sie Einblicke, wie sie durch effizienteres Arbeiten auch in der Großkanzlei mal früh Feierabend machen kann, und erzählt offen von ihrer beruflichen Praxis, einschließlich eines großen Patentverfahrens gegen den E-Zigaretten-Hersteller Juul.

Sie erklärt, was IP-Litigation ausmacht, wie Nichtigkeits- und Verletzungsverfahren ablaufen und welche Besonderheiten das neue Einheitliche Patentgericht mit sich bringt. Anhand konkreter Beispiele macht sie komplexe rechtliche Fragen greifbar: Was ist ein  standardessentielles Patent oder eine FRAND-Lizenz? Und warum spielt auch das Kartellrecht hier eine wichtige Rolle?

Wie immer: Viel Spaß beim Zuhören!

ep/LTO-Redaktion

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