Rechtswissenschaften gelassen studieren
In der 351. Folge von Irgendwas mit Recht ist Sebastian Mauer zu Gast, Rechtsanwalt im Datenrecht bei Graf von Westphalen in Frankfurt. Eigentlich wollte Sebastian Englischlehrer werden. Als ihm aber die Uni mit Verweis auf seinen Abi-Schnitt den Platz im Lehramtsstudium versagte, musste er sich mit seiner Zweitwahl begnügen: Jura. Dass er dadurch das Studium gelassen anging und nicht von Anfang an zu ernst nahm, ist für ihn rückblickend ein Vorteil gewesen.
Podcast-Host Marc Ohrendorf erzählt Sebastian auch, warum er sich nach dem ersten Examen doch gegen eine Promotion entschied, obwohl er schon einen Promotionsplatz hatte. Stattdessen ging es ins Referendariat – coronabedingt größtenteils von zu Hause aus, dafür mit spannenden Einblicken und einem kuriosen Fall mit einem exzentrischen Millionär.
Heute dreht sich Sebastians Arbeitsalltag um Datenrecht, Datenschutz und IT-Recht. Er erklärt praxisnah, was der AI Act für Unternehmen bedeutet und wann Pflichten auch bei der Nutzung externer KI-Systeme greifen. Außerdem gibt er Einblicke in seine Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter und berichtet vom datenrechtlichen Äquivalent zum AGG-Hopping, also gezielten Klagen rund um Auskunftsansprüche.
Viel Spaß beim Zuhören!
ep/LTO-Redaktion
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Irgendwas mit Recht
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