• Job & Karriere, 08.09.2017

    Selbständige Rechtsanwälte erhalten ihre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erst zur Rente erstattet, entschied das BSG. Es sieht keine verfassungswidrige Benachteiligung gegenüber angestellten Rechtsanwälten. Von Martin W. Huff . Ein "nicht versicherungspflichtiger" selbstständiger Rechtsanwalt hat kein Recht auf E...

  • Job & Karriere, 19.05.2010

    Die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) ist in Kraft getreten. Eine Verordnung und eine Abkürzung, die sich die Rechtsanwälte in Zukunft merken müssen. Nicht nur, weil sie neue Pflichten gegenüber Mandanten normiert. Sondern auch, weil sie aller Wahrscheinlichkeit nach noch für erheblichen Ärger sorgen wird....

  • Nachrichten, 11.06.2010

    Der Bundesrat bittet in einer Stellungnahme darum, im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens zur Stärkung des Schutzes von Vertrauensverhältnissen zu Rechtsanwälten auch in § 20u BKAG die Differenzierung zwischen Verteidigern und anderen Rechtsanwälten zu beseitigen. Die Stellungnahme betrifft den Entwurf eines Gesetzes zu...

  • Nachrichten, 07.12.2012

    Eine als Anspruchsprüferin in einem Versicherungsunternehmen beschäftigte Juristin, die Mitglied im Versorgungswerk der Rechtsanwälte ist, hat keinen Anspruch auf Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies entschied das SG Düsseldorf am Donnerstag. Eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht ist nach...

  • Job & Karriere, 14.05.2013

    Engagiert, zielstrebig, souverän – das sind Adjektive, mit denen so manche Kanzlei für ihre Arbeit wirbt. Diese geballte, in Worte gefasste Kompetenz zeichnet das Bild von Juristen, die nichts so leicht erschüttern lässt. Dabei müssen gerade Anwälte immer wieder Niederlagen einstecken. Wie sie damit umgehen: vom offenen Dialog mit ...

  • Nachrichten, 31.08.2012

    Die Polizei durfte zwei Rechtsanwälte und eine Rechtsanwältin, die als Mitglieder eines so genannten "Anwaltlichen Notdienstes" im November 2006 im Rahmen der Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben tätig waren, Platzverweise erteilen. Dies entschieden die Lüneburger Richter mit Urteil vom Donnerstag. Nach Ansicht des Obe...

  • Hintergründe, 29.12.2011

    Nach einem Urteil des baden-württembergischen Staatsgerichtshofs steht fest, dass der Rückkauf von EnBW-Aktien durch das Land verfassungswidrig war. Die neue Landesregierung will die Verluste nach dem Aktiensturz nun als Schadensersatz bei den beteiligten Anwälten geltend machen. Ob die Juristen für ihre Falschberatung zahlen müsse...

  • Nachrichten, 12.11.2010

    Die Verschwiegenheitspflicht nach der Bundesrechtsanwaltsordnung und der Berufordnung für Rechtsanwälte kann einem berechtigten Auskunftsanspruch der BaFin entgegenstehen. Etwas anderes gilt laut Hessischem VGH nur dann, wenn der Mandant selbst auf den ihm durch die Verschwiegenheitspflicht gewährten Schutz verzichtet. Die Bundesan...

  • Hintergründe, 23.09.2013

    770 Stunden Arbeit, die Folge ein Rückgang der Umsätze – mit wie viel sollte ein Pflichtverteidiger dafür entschädigt werden? Zschäpes Verteidiger Wolfgang Stahl beantragte 77.000 Euro. Das OLG München bewilligte 5.000 Euro. Das ist so unangemessen wenig, dass sich Anwälte überlegen müssen, ob sie es sich leisten können, in Großpro...

  • Nachrichten, 03.09.2015

    Das BVerfG hat seine verfassungskonforme Auslegung der Geldwäsche für Strafverteidiger erweitert. Demnach machten die Juristen sich nur dann strafbar, wenn sie sicher wüssten, dass ihr Honorar aus einer Straftat stammt. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit am Donnerstag veröffentlichtem Beschluss die Rechte von Strafve...

  • Kanzleien & Unternehmen, 03.08.2017

    Das Verfahren gegen den früheren Linklaters-Partner wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer Studentin geht in eine kurze Sommerpause. Die Plädoyers sind für Anfang Oktober angesetzt. Noch ist unklar, ob der Termin zu halten ist. Acht Verhandlungstage waren ursprünglich angesetzt, inzwischen sind es zehn. Noch immer hat die ...

  • Nachrichten, 09.04.2013

    Der Betrieb einer Internetplattform, auf der Rechtsanwälte gegen Gebühr nach einem Terminsvertreter suchen können, ist nicht wettbewerbswidrig. Dies entschied das OLG Karlsruhe mit am Dienstag bekannt gewordenen Urteil. Die Beteiberin der Internetplattform bietet Rechtsanwälten die Gelegenheit, für Termine außerhalb ihres Kanzleis...