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Willkie Farr & Gallagher: Neu­zu­gänge für eine Pro­zess­rechts­praxis

23.04.2020

Willkie Farr & Gallagher hat Matthias Schrader und Johannes Schmidt vom Wettbewerber Cleary Gottlieb geholt. Die beiden sollen für die Kanzlei in Deutschland eine Praxis für Prozessrecht aufbauen.

Matthias Schrader war seit 2011 für Cleary Gottlieb tätig und betreute dort als Senior Attorney nationale und internationale Streitverfahren. Der 36-Jährige hat etwa Agfa-Gevaert in zahlreichen Gerichts- und Schiedsverfahren vertreten, die aus dem Verkauf von Agfas Consumer Imaging im Jahr 2004 resultierten. Mitte April stieg er als Counsel bei Willkie Farr & Gallagher ein.

Dr. Johannes Schmidt (36), der zum gleichen Zeitpunkt als Associate zu Willkie wechselte, kam 2012 zu Cleary Gottlieb und begleitete Schiedsverfahren und Kartellschadensersatzklagen. Zuletzt vertrat er die Republik Argentinien in den Anleihe-Streitverfahren und war dabei auch an der Strukturierung der argentinischen Vergleichsangebote beteiligt.

Weltweit arbeiten rund 200 Berufsträger bei Willkie in der Praxisgruppe Litigation & Dispute Resolution, und der Bereich soll nach Kanzleiangaben weltweit wachsen. Mit dem Zugang von Schrader und Schmitt sei der Grundstein für die Prozesspraxis in Deutschland gelegt, so Georg Linde, geschäftsführender Partner des Frankfurter Büros.

ah/LTO-Redaktion

Beteiligte Kanzleien

Zitiervorschlag

Willkie Farr & Gallagher: Neuzugänge für eine Prozessrechtspraxis . In: Legal Tribune Online, 23.04.2020 , https://www.lto.de/persistent/a_id/41391/ (abgerufen am: 25.09.2020 )

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