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"Nicht bestanden" und "befriedigend" fast gleichauf
27,4 Prozent aller Teilnehmenden haben die staatliche Pflichtfachprüfung des ersten juristischen Staatsexamens 2024 nicht bestanden. Das sind fast genauso viele wie diejenigen Kandidat:innen, die ein "Befriedigend" erreicht haben, die zahlenmäßig am größten vertretene Notengruppe mit 29,31 Prozent. 0,29 Prozent – das entspricht 39 Personen – schafften ein "Sehr gut". Das geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Justiz hervor.
19,57 Prozent (2.627 Personen) erreichten ein Prädikatsexamen, das sind etwas mehr als im Vorjahr 2023. 61,22 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen und 61,8 Prozent nahmen im Freiversuch teil.
Zwischen den Bundesländern schwanken die Zahlen fast schon traditionsgemäß sehr. Prozentual gesehen verteilte Hamburg mit 0,8 Prozent die meisten "Sehr gut". Dort schafften sogar 7 Prozent der Teilnehmenden ein "Gut".
Brandenburg und BaWü: Viele endgültige "nicht bestanden"
Spitzenreiter bei der Durchfallquote ist Bremen mit 40,6 Prozent. Davon bestanden allerdings "nur" 1,6 Prozent endgültig nicht, sie haben also keinen weiteren Versuch mehr. Hohe Durchfallquoten weisen zudem Brandenburg (32,9 Prozent) und Baden-Württemberg auf (30,1 Prozent). In diesen beiden Ländern ist auch die Quote derjenigen höher, die endgültig nicht bestanden haben (5,1 Prozent in Brandenburg und 4,2 Prozent in Baden-Württemberg).
Die Zahlen aller Bundesländer zur ersten staatlichen Pflichtfachprüfung übersichtlich in Diagrammen aufbereitet und mit Vergleichsmöglichkeiten gibt es hier bei LTO-Karriere. Dort gibt es außerdem ein Diagramm zur Entwicklung der Zahlen der Jurastudierenden, die sich im Jahr 2024 leicht erhöht haben, genau wie einen Zahlenverlauf der Kandidat:innen, die das erste Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen haben.
pdi/LTO-Redaktion
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