Disziplinarverfahren nach verweigertem Handschlag: Eine Frage des Respekts

von Sarah Nußbaum

08.08.2017

Ein muslimischer Polizist gab seiner Kollegin aus religiösen Gründen nicht die Hand, das rheinland-pfälzische Innenministerium hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Er könnte sogar aus dem Dienst entfernt werden, meint Sarah Nußbaum

 



In dem beamtenrechtlichen Verfahren wird es vor allem um die Frage gehen, wie ein verweigerter Handschlag zu bewerten ist. Soll harte Kante gezeigt und ein Exempel statuiert werden? Oder handelt es sich um einen seltenen Einzelfall, der eine dezente Disziplinarmaßnahme ausreichen lässt?

Bereits jetzt werden Konsequenzen aus dem Fall für die Einstellung neuer Polizisten gefordert. Bevor Beamte offiziell ernannt werden, wird – schon immer - auch ihre charakterliche Eignung geprüft. Der Fall in Rheinlad-Pfalz könnte also den Anstoß geben, die bisher angesetzten Maßstäbe zu ändern.

Der mittlerweile in den Innendienst versetzte Beamte wurde zunächst für den Polizeidienst als charakterlich geeignet eingeschätzt, er gilt als unauffällig. Erst bei seiner Beförderung ist aufgefallen, dass er Frauen aus religiösen Gründen nicht berühren will. Es fragt sich also, ob er in den Jahren seiner Ausbildung bisher noch keiner einzigen Frau, keiner Kollegin oder weiblichen Vorgesetzten die Hand geben musste.

Der Handschlag als grundgesetzliche Pflicht?

Im Einsatz auf der Straße sind Polizisten nicht verpflichtet, einen angebotenen Handschlag zu ergreifen - weder den von Bürgerinnen noch den von Bürgern. Zu rechtfertigen ist dies leicht mit der Gefahreneinschätzung. Bei der Kollegin, die dem muslimischen Polizisten auf einer internen Feier zu seiner Beförderung gratulieren wollte, greift dieser Gedanke hingegen nicht.

Gerade für Beamte der Polizei gilt es, Neutralität zu wahren und das Grundgesetz zu achten. Jeder Beamte gelobt bei seiner Ernennung zum Beamten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Für Polizisten gilt dies im besonderen Maße. Sie verteidigen die Rechtsordnung nach Außen und müssen sich auf ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen können.

Zu dieser umfassenden Treuepflicht des Beamten gehört als Kern jedenfalls die Verfassungstreuepflicht. Das Verhalten des muslimischen Polizisten weckt Zweifel daran, ob er die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die staatliche Neutralität in Fragen der Religion beachtet. Schüttelt der Beamte seinen männlichen Kollegen die Hand und tut er dies bei seinen weiblichen Kolleginnen nicht, stellt dies eine Ungleichbehandlung dar. Er verstößt dann gegen Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz. Der Achtung und dem Vertrauen, die sein Beruf erfordert, würde der Polizist damit nicht gerecht.

Disziplinarrechtliche Konsequenzen

In der Öffentlichkeit werden bereits jetzt Konsequenzen gefordert. Das Landesdisziplinargesetz Rheinland-Pfalz eröffnet der entscheidenden Behörde viele Möglichkeiten: von einer bloß mündlichen Missbilligung, einem schriftlichen Verweis über eine Geldbuße bis hin zur Zurückstufung. Dem Beamten droht sogar die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, über die aber ein Gericht entscheiden müsste.

Bisher ist offen, welche Milderungsgründe der Beamte anführen wird. Eine Frage des Respekts wäre sicherlich eine Entschuldigung für sein Verhalten, das seine Kollegin herabgewürdigt hat. Bei der Entscheidung über die angemessene Disziplinarmaßnahme wird in der Waagschale aber auch die Religionsfreiheit des Beamten liegen. Dieses Grundrecht erlaubt unter Umständen auch religiös motivierte Verhaltensweisen während der Dienstausübung.

Schon die Einleitung eines Disziplinarverfahrens, also die Tatsache, dass die Behörde diesen Respekt offen einfordert, ist jedenfalls ein deutliches Signal.

Zitiervorschlag

Sarah Nußbaum, Disziplinarverfahren nach verweigertem Handschlag: Eine Frage des Respekts. In: Legal Tribune Online, 08.08.2017, https://www.lto.de/persistent/a_id/23845/ (abgerufen am: 18.10.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 08.08.2017 10:45, Countdown

    Wie lange dauert es, bis Volljurist aus seinem Loch gekrochen kommt? *auf Uhr guck*

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    • 08.08.2017 11:30, Countup

      Der Gehalt Ihres populistischen Geschreibsels ist gleich Null.

  • 08.08.2017 10:56, Jürgen

    Wenn ein Polizist einer Frau nicht die Hand schütteln kann, weil es eine Frau ist. Wie kann dieser Polizist dann mit Frauen im Einsatz umgehen? Fasst er diese nicht an? Wie spricht er mit ihr? Wie ernst nimmt er diese? Und wie sieht es aus, wenn er es im Einsatz mit einer Transe oder einer Butch zu tun bekommt? Der Mann muss doch völlig vom Glauben abfallen?

    Ich denke auch, der Mann ist zumindest in Deutschland als Polizist ungeeignet.

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    • 08.08.2017 11:52, Markus Loeffler

      "Ich denke auch, der Mann ist zumindest in Deutschland als Polizist ungeeignet."

      +1, Herr Kollege

  • 08.08.2017 11:14, LrafGukas

    Das ganze ist im Kern gar keine juristische Frage, sondern in der Tat eine des Respekts. Da Respekt aber nur sehr begrenzt Teil unserer Rechtsordnung ist muss man die Sache rechtlich anders "aufhängen". Aber es ist in der Tat ein nicht hinzunehmendes Verhalten, wenn der Handschlag nur deshalb, weil man Frauen nicht berühren will, bewusst verweigert wird. Jeder muss wissen, welchen kulturellen Subtext das hierzulande hat - ebenso wie z. B. jeder wissen muss, was etwas so vermeintlich unschuldiges, wie ein gereckter Finger für einen Subtext hat, sofern es sich um den Mittelfinger handelt.

    Nun kann niemand ernsthaft fordern, den Handschlag zur allgemeinen Pflicht zu machen. Aber in einer Belegschaft, unter Kollegen, hat das Rechtsgut Betriebsfrieden einen sehr hohen Stellenwert - auch im Beamtenrecht (wenn dort auch andere Begriffe greifen mögen, ich möchte hier nicht noch ausufernder schreiben).

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  • 08.08.2017 11:16, Christos Pie

    Was ist denn dann eigentlich mit männlichen Polizeibeamten, die ihre weiblichen Kolleginnen nicht ernst nehmen oder geringschätzen, weil "DIE WERDEN EINGESTELLT UND SCHON SINDSE SCHWANGER DIE KANNSTE DOCH VERGESSEN!!!!!"?

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    • 08.08.2017 11:26, Heiko Maas

      Und was ist eigentlich mit Whataboutism?

    • 08.08.2017 12:34, Haha

      Sicherlich sind nicht alle Moslems so wie von Ihnen beschrieben.

  • 08.08.2017 14:14, Philipp Hofmann

    Mir stellt sich zuallererst eine andere Frage und zwar auf welcher Begründung sich die Religion für besagtes Verhalten stützt.

    Kann es nicht sein, dass der Polizist den Handschlag mit der Frau verweigert, weil dies wiederum auf Respekt gegenüber der Frau bzw. der Ehe oder sonstigem beruht? Weil ein dieser Religion angehöriger Mann einer Frau nicht die Hand gibt, da dies ansonsten die Frau "entwürdigen" würde oder ähnliches?

    Hinsichtlich der Neutralität, welche in diesem Beruf gefordert wird, ist der Gedanke selbstverständlich unerheblich, auf moralisch und ethischer Ebene hingegen nicht zu vernachlässigen, vor allem in Bezug auf das Argument "Respekt".

    Kennst sich jemand mit der betroffenen Religion aus und kann mir beantworten welche religiöse Motivation hinter der Verweigerung des Handschlags steckt?

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    • 08.08.2017 15:31, McMac

      Der Koran sagt zum Handschlag gar nichts. Die Überlieferung zum Leben des Propheten legt nahe, dass er den Handschlag ablehnte. Auf diese Überlieferung stützen sich konservative Muslime und begrüßen einander stattdessen indem sie die Hand aufs Herz legen. Kurz: es ist eine andere Art der Begrüßung, die nicht in der Religion fußt, sondern in Traditionen. Der Koran hingegen sagt, dass Männer und Frauen, die nicht miteinander verwandt oder verheiratet sind, einander nicht berühren sollen - aber selbst muslimische Theologen nehmen unverfängliche Alltagsberührungen davon aus.

    • 09.08.2017 15:09, Philipp Hofmann

      @McMac

      Danke für die informative Antwort!

      Wenn ich es richtig verstehe, dann lag ich mit meiner Vermutung richtig, dass der verweigerte Handschlag gerade nicht auf Respektlosigkeit gegenüber der Frau beruhen muss, sondern weitaus andere Hintergründe haben könnte, nämlich die Achtung des Gegenüber.

      Meiner Meinung nach sollte genau diese Überlegung in das Urteil mit einbezogen werden, mitunter im Hinblick auf die Achtung fremder Religionen und Traditionen, vor allem wenn diese von der Allgemeinheit falsch interpretiert werden können.

    • 10.08.2017 15:23, Haha

      Logisch, was liegt hier näher als die "besondere Achtung des Gegenübers", wenn es sich beim Protagonisten um einen Moslem mit XY-Chromosomenpaar und bei dem Gegenüber um eine ungläubige Frau handelt? Dafür ist der Islam ja landauf, landab bekannt!

    • 10.08.2017 16:43, Philipp HofmannVistenkarte

      @haha

      Wenn Sie eine gesamte Völkergruppe aufgrund der dort vorherrschenden Religion und den medienrelevanten Vorkommnissen über einen Kamm scheren wollen, können Sie dies gerne tun.

      Fakt ist jedoch, dass bei der juristischen Beurteilung eines Sachverhaltes weniger die Meinung oder Ansichtsweise der breiten Masse maßgeblich ist, als viel mehr die Betrachtung des Einzelfalls hinsichtlich der relevanten Umstände.

      Leider gibt es keine neue Nachrichten zu diesem Thema, noch wird man aus dem Artikel darüber schlau, aus welchen Hintergründen der Betroffene den Handschlag verwehrte. Gerade deswegen stellte ich die obig genannte Frage und Vermutung auf.

      Wie @Jeannette sehr gut darstellte, wird über das Geschehen fast nur oberflächlich und unreflektiert "diskutiert". Es kann doch nicht wahr sein, dass der erste Gedanke bei den Meisten ist, dass er durch den verweigerten Handschlag die Frau gezielt diskreditieren wollte.
      Das in der derzeitigen Situation des alltäglichen muslimischen Angst-Wahns ein derartiger Vorfall gefundenes Fressen für alle Populisten ist, war ja zu erwarten.

      Mal angenommen Sie geben Ihrem chinesischen Kollegen zur Gratulation zur Beförderung die Hand und bekommen danach ein Disziplinarverfahren an den Hals gehängt, weil Sie zuerst ihm und nicht dem danebenstehend ranghöheren Bediensteten die Hand gaben, weil genau das in der chinesischen Tradition und nach dem dort vorherrschenden Konfuzianismus ein eindeutiger Ausdruck von Respektlosigkeit ist. Wäre für Sie so wohl vollkommen hinnehmbar?

      Ich denke nicht, denn auch hier wussten Sie nichts von den traditionellen und religiösen Bräuchen der anderen Kultur und konnten es auch nicht besser wissen, weil wer befasst sich schon ausgiebig mit jeder Kultur auf die er trifft, selbst wenn diese bereits vollkommen in den Alltag integriert und allgegenwärtig ist.

      Hinzukommt, dass die Beeinträchtigung die Sie, oder um auf den Artikel zurückzukommen, die der Moslem für den anderen zu verantworten hat, angesichts der Maßnahme und Reaktion darauf, derart unerheblich ist, dass man einen verweigerten oder falsch gesetzten Handschlag genauso gut mir Respekt gegenüber der anderen Tradition akzeptieren und mit einem freundlichen Lächeln abtun kann.

      Man kann das alles aber natürlich auch abtun und weiterhin auf seine gewohnte Dorf-Manier auf einen Handschlag bestehen und deswegen ein Disziplinarverfahren einleiten.

      Wer dann letztendlich der Respektlose ist kann jeder für sich selbst entscheiden.

    • 10.08.2017 17:58, Haha

      @ Herr Hofmann:

      Sie haben Recht, wir kennen die genauen Umstände nicht. Aber wir dürfen wohl davon ausgehen, dass das rheinpfälzische Innenministerium diese kennt und das Disziplinarverfahren bestimmt nicht eingeleitet hat, weil hier von einer besonderen Ehrerbietung auszugehen ist. Ich bitte Sie, das ist doch vollkommen fernliegend.

      Ihr Chinesen-Vergleich hinkt, weil unser Protagonist genau wusste, dass es in unseren Breitengraden üblich ist, sich einander die Hand zu geben, und zwar unabhängig davon, welches Geschlecht (und welchen Glauben...) das Gegenüber hat.

      Sicherlich besteht die Möglichkeit, dass das alles ein großes Missverständnis ist. Wie wahrscheinlich diese Möglichkeit jedoch ist, mag jeder für sich selbst beurteilen. Genauso steht es selbstverständlich jedem frei, die Augen vor den Problemen, die diese eine Religion verursacht, zu verschließen und zu relativieren, dass sich die Balken biegen. Ob das allerdings zur Problemlösung beiträgt?

      Übrigens wohne ich in einer Großstadt und kann berichten, dass es auch hier absolut üblich ist, sich zur Begrüßung und Verabschiedung die Hand zu reichen.

    • 11.08.2017 10:33, Philipp HofmannVistenkarte

      @haha

      Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, dass man die damit einhergehenden Gefahren nicht einfach wegdenken und relativieren kann.

      Sie haben Recht damit, dass mein China-Vergleich hinkt, sicherlich keine Glanzleistung meinerseits.

      Ich bin dennoch der Überzeugung, dass man sich nicht derartig kleinkariert wegen eines Handschlags verhalten muss. Die im Artikel angeführte Neutralität, die für das Berufsfeld eines Polizisten unabdingbar ist und mit Sicherheit auch gewahrt werden muss, allein schon im Hinblick auf Gefahrensituationen, wird mMn im vorliegenden Fall erst gar nicht erheblich.

      Die Beförderung des Polizisten indiziert schon seine Fähigkeiten im Beruf und sollte damit auch seine Neutralität indizieren. Der besagte Polizist musste in seiner langjährigen Berufsausführung sicherlich schon eine weibliche Kollegin im Rahmen der Gefahrenabwehr berühren. Wäre es nämlich der Fall, dass er im Einsatz ebenfalls derartiges Verhalten zeigt, wäre das sicherlich schon früher ein weitaus größeres Thema mit weitaus größerem Ausmaß geworden und zudem auch begründet.

      Ebenso wenig kann ich mir vorstellen, dass er bisher noch nie einer Frau im Berufsleben die Hand geben musste und es deswegen nicht zum Disziplinarverfahren kam. Wahrscheinlich hatte er schon vorher Handschläge mit Frauen verweigert, bis lang hatte sich aber keine der Frauen dadurch derart angegriffen gefühlt, dass die gesamte Karriere und die beruflichen Fähigkeiten des Polizisten in Frage gestellt wurden.

    • 11.08.2017 14:17, GK

      @Philipp Hofmann
      Der betroffene Polizist ist Moslem, er gehört also dem Islam an. Nach Koran und Sunna, die Moslems für verbindlich halten, beim Koran mit der Begründung, er sei das direkte, unveränderliche und letzte Wort Gottes an die Menschheit, steht der Mann über der Frau. Er sorgt für den Lebensunterhalt; die Frau für Haus und Kinder. Sie hat wenig, zumeist kein Mitspracherecht in persönlichen Angelegenheiten, geringere Erbansprüche als ein Mann, bei Scheidung keinen Anspruch auf die Kinder, ehrlos, wenn sie nicht als Jungfrau in die Ehe geht, Frauen eroberter Völker (der Koran ruft ausdrücklich hierzu auf) Eigentum der Eroberer mit dem "Recht" auf sexuellen Missbrauch. Mohammed berichtet, er habe in die Hölle geschaut und gesehen, dass die meisten Bewohner der Hölle Frauen seien. Frauen seien nach dem Koran für jegliche Aufgabe außerhalb des Hauses ungeeignet usw. usf.
      Dies betrifft die Stellung der Frau. Die betroffene Polizistin ist ersichtlich Nichtmuslimin. Nichtmuslime sind laut Koran Ungläubige. Die vielfach zitierte Sure, wonach Juden und Christen als Schriftbesitzer ein gewisses Ansehen genießen, stammen aus älteren Suren, die nach dem Grundsatz der Abrogation durch die jüngeren Suren, wonach auch diese Ungläubige ("Götzendiener") sind und damit als solche ebenfalls ohne Umwege in die Hölle gelangen. Nehmen Ungläubige den Koran nicht an, sind sie zu unterwerfen. Sie dürfen weiterleben, wenn sie die „Kopfsteuer“ (dschizya) mit dem Gestus der Unterwerfung entrichten. Weigern sie sich hierzu oder leisten sie gegen ihre Unterwerfung Widerstand, sind sie zu töten.
      Ich verweise wegen allem auf den Koran und die Hadithen, die im gut sortierten Buchhandel in verschiedenen Ausführungen und Übersetzungen zu erwerben sind.
      An keiner Stelle findet sich dort auch nur ein kleiner Hinweis darauf, dass der verweigerte Handschlag gegenüber einer nichtmuslimischen Frau, noch dazu berufstätig, auch nur im entferntesten Zeichen der Gleich- gar der Hochachtung oder Ehrerbietung ist.

  • 08.08.2017 15:20, McMac

    Wenn Polizisten so genau auf ihre "charakterliche Eignung" geprüft werden frage ich mich, wie es sein kann, dass immer wieder Leute im Dienst landen, die Gewalt gegen Unbeteiligte und gar Pressevertreter (siehe G20) verüben. Oder Polizisten, die offen rassistisch sind.

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    • 08.08.2017 16:13, Haha

      Womöglich, weil sie Anhänger einer mittelalterlichen Religion sind?

  • 08.08.2017 16:39, Bernd

    Oh mann, was für ein schlechter Artikel. Ja, der Polizist behandelt Männer und Frauen unterschiedlich. Allerdings, das tun "wir" auch. Es gibt in der Regel getrennte Toiletten für Männer und Frauen, es gibt getrennte Umkleiden in Sporthallen und Schwimmbädern und sogar die StPO sieht vor, dass bestimmte Untersuchungen nur von Personen desselben Geschlechts durchgeführt werden dürfen. Die Denke dahinter ist dieselbe wie hinter dem verweigerten Handschlag und hat erstmal nichts mit einer Ablehnung der Gleichberechtigung zu tun sondern damit, dass man meint das Männer und Frauen sich besser körperlich nicht zu nahe kommen. Wenn das Verhalten des Polizisten seither keinen gestört hat und er sogar für eine Beförderung vorgesehen war, dann erscheint es mehr als zweifelhaft ihn aus dem Polizeidienst zu entfernen, nur weil er aus religiösen (und damit grundrechtlich geschützten) Gründen eine andere Einstellung zu Körperkontakt hat als der Durchschnittsbürger.

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    • 08.08.2017 19:10, Jeannette

      Ziemlich oberflächliche und in der Sache verfehlte Abhandlung zum GG und zu Art. 3...

      Verhalten unter Kollegen bei einer Feierlichkeit = hoheitlich = (unmittelbare) Anwendbarkeit der Grundrechte??

      Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung?
      Motivation, die Hand nicht zu schütteln, sind religiöse Gründe. Religionsfreiheit ist auch ein Grundrecht. Und vor allem (wie ja hier auch schon erörtert) wurde von der Verfasserin überhaupt nicht hinterfragt, warum er die Hand nicht nehmen soll. Es geht doch gar nicht um Respektlosigkeit! Nach unserer Tradition ist es ein Brauch, sich die Hand zu geben und ein Zeichen von Respekt, ja. Aber deshalb ist es doch nicht per se respektlos, wenn man es nicht tut! Nur dann, wenn man es extra unterlässt, weil man fehlenden Respekt zeigen möchte. Das war hier doch gar nicht der Fall! Und weder die religiöse Tradition, noch die oben geschilderte Passage im Koran beinhalten eine Herabwürdigung von Frauen. Es heißt doch Frauen UND Männer sollen sich GEGENSEITIG nicht berühren. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das bedeuet, sie sollen sich so gegenseitig fehlenden Respekt zeigen. Das macht Null Sinn. Vielmehr geht es offenbar um einen Brauch ähnlich der früheren Regel hier vor noch nicht allzu langer Zeit, dass unverheiratete Männer und Frauen kein gemeinsames Hotelzimmer nehmen durften etc.
      Ich kann nicht fassen, dass jemand wegen dieser Geschichte ein Diszi einleitet und dass hier so ein unreflektierter oberflächlicher Artikel dazu veröffentlicht wird. Empathie ist kein Problem.

  • 08.08.2017 17:38, M.D.

    Ich wusste nicht, dass sich Polizisten zur Begrüßung die Hände schütteln. Bei der Bundeswehr macht das auch keiner. Egal, dann bekommt der Herr von der Dame eben künftig auch nichts mehr geschüttelt.

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    • 10.08.2017 17:21, Halil

      Sie übersehen, dass sich der Fall auf einer Feierlichkeit abspielte. Der Polizist wurde befördert und seine Kollegin wollte ihm gratulieren. Ich vermute, dass Sie nur den Titel des Artikels gelesen haben.

  • 08.08.2017 18:21, Islamisierung

    Hi, ihr Kommentatoren,
    da werdet ihr ja demnächst nichts dagegen haben wenn die Homos mit der Polizei das Hochhausdach besuchen, die Polizei die Oberaufsicht bei der anstehenden Steinigung übernimmt und der Diebstahl, aus Angst die Hand zu verlieren, stark zurück geht.
    Wenn die Polizei eine Sonderinspektion für die Einhaltung der religiösen Sitten und Moral einführt und Frauen kein Auto mehr fahren dürfen (was manchmal wirklich ein Segen wäre) findet dann sicher auch eure Zustimmung.

    Und natürlich natürlich darf Mann weder einen schwarzen Hund oder ein Weib berühren oder hinter ihnen hergehen, denn dann sind alle Gebete ungültig.
    Und Allah ist ein strenger Herr.
    Da muss so ein Kufarweib schon mal liegen bleiben, ist ja selber schuld - naja Hals abschneiden geht dann aber schon? Nein? Mit den Knuppel draufschlagen, sind doch Kuffar... Das ist jetzt aber blöd....

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  • 08.08.2017 18:41, Dark Master

    Keine Sorge, jeden Tag kommen immer mehr von dieser Art.

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    • 08.08.2017 20:56, Mimimimimi

      Und nehmen Dir Frau und Arbeit weg. Da hätte ich an Deiner Stelle auch Angst und würde rechts werden...

  • 08.08.2017 22:26, FinalJustice

    Es war einmal ein Muselmann,
    der trank sich einen Dusel an,
    wann immer er nur kunnt.
    Er rief dann stets das Muselweib,
    wo es denn mit dem Fusel bleib,
    denn Durst ist nicht gesund.
    Und brachte sie die Pulle rein,
    gefüllt mit süßem Muselwein,
    dann trank er
    und trank er,
    hin sank er
    als Kranker,
    bis gottseidank er
    unterm Tische verschwund.

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  • 09.08.2017 00:35, Muslimischer Polizist

    Ich bin selbst Moslem und als Polizeibeamter in Niedersachsen tätig. Ich kann das Verhalten des Noch-Kollegen überhaupt nicht nachvollziehen. Mein Vater und auch meine Mutter waren selbst pilgern in Mekka und sind trotzdem zu jedem, egal welcher Nationalität, Hautfarbe oder Glauben gleich. So wurden auch wir erzogen und halten gehen mit allen Menschen gleich um. Ich kann es ehrlich gesagt daher absolut nicht verstehen, warum dieser Kollege den Handschlag verweigert? Worauf beruft er sich? Was bitte ist daran so verwerflich, seinem Kollegen die Hand zu geben und einer Kollegin nicht? Das ist einer der Grundelemente für ein vernünftiges, respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft! Ich bin keine Ausnahme, die das Verhalten des Kollegen als völlig inakzeptabel sieht, auch meine anderen moslemischen Kollegen können es nicht nachvollziehen. Ich hätte ehrlich gesagt auch große Probleme, wenn so einer bei uns Dienst versehen würde. Ich könnte ihm keinen Respekt entgegenbringen, da er dies wohl auch nicht bei ALLEN Kollegen für nötig hält!

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    • 09.08.2017 08:53, Haha

      Es ist sehr erfreulich, dass ein muslimisicher Polizist wenigstens noch klar denken kann. Im Gegensatz zu einigen sehr toleranten Foristen hier, die alles in Grund und Boden relativieren und sich nicht mal dafür zu schade sind, nach Männern und Frauen getrennte Toiletten als Vergleich anzuführen.

    • 10.08.2017 16:15, McSchreck

      es ist nicht "einer vernünftig", sondern ich würde davon ausgehen, dass weit mehr als 90 % der muslimischen Polizisten/Soldaten usw. fest auf dem Boden der Verfassung stehen und eher der eine, der seine Religion wichtiger findet, die Ausnahme darstellt.

    • 10.08.2017 17:12, ULLRICH DOBKE

      Ja - eben, in religiös "fundamentierter" Tradition! Häufig hört man gern das Argument, die Frau werde dann "unrein". Das ist aber genau diese religiöse Schiene und hat aber auch nichts mit Hygiene zwischen den Menschen zu tun. Edlub hätte doch sich gegen Mobbing zur Wehr setzen können, warum also nicht?! McSchreck hat garnicht so unrecht, ich bezweifle allerdings seine Annahme, 90 % seien ok. Das ist eher auf diesem religiösen Hintergrund nicht zu erwarten! Es heißt m.E. muslimisch und nicht moslemisch. Mir scheint er im öffentlichen Dienst und zudem als Polizeibeamter deplaciert! Religion ist reine Privatsache und eigentlich summasumarum schädlich für eine gedeihliche Entwicklung der Gesellschaft, nicht der "Community" ;o)

    • 11.08.2017 08:04, Haha

      @McSchreck
      "Ein muslimischer Polizist" - im Gegensatz zu vielen verwirrten Foristen. Genau lesen!

  • 10.08.2017 09:23, Peter Ruppert

    Wieder mal "Religion" als Rechtfertigungsgrund für Sonderrechte gegen Dritte.

    Geht gar nicht.

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  • 10.08.2017 16:13, McSchreck

    erstaunlich, dass die Kommentarfunktion noch offen ist, bei diesem Thema drehen ja gern alle durch.
    In der Sache denke ich auch, dass hier nicht Toleranz gefragt ist, sondern ein Bekenntnis zu den Werten des GG, wonach Männer und Frauen gleichwertig sind. Wer meint, seine Religion stehe über dem Gesetz, sollte nicht als Gesetzeshüter für weltliche Regeln arbeiten. Sharia-Polizei gibt es hier nicht, da wird es schwierig, ob die "richtige" Polizei der passende Arbeitgeber ist.

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  • 10.08.2017 16:21, Edlub

    Mit Wegfall der Gesundheitsuntersuchung für Lebensmittel-erzeugende, verarbeitende und verteilende Berufe ist nur mehr eine Unterschrift auf einem Papier erforderlich, nach dem Toilettengang die Hände zu waschen.Eine Überwachung gibt es selbstverständlich nicht. Gut beraten ist man, grundsätzlich vom Händeschütteln Abstand zu nehmen: Das hat weder was mit Religion noch Sexismus zu tun - und wird in "anderen Kulturkreisen" auch weitgehend so praktiziert, z.B. überwiegend auch in England.
    Dass der geschilderte Fall in RP mit dieser absurden Schärfe auftreten konnte, wundert mich gar nicht. Auch ich wurde dort gemobbt und mangelnder "stimmiger Chemie" beschuldigt, weil an dienstlichen Saufgelagen nicht teilnehmen wollte...

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    • 11.08.2017 14:29, GK

      Sie kommen an anderer Stelle sicher auch mit den so beliebten Scheinargumenten "Meine Oma trug auf dem Feld früher auch Kopftuch" und "In der Bibel stehen auch Aufrufe zur Gewalt", nicht wahr?

  • 10.08.2017 18:53, Fisch

    Die Versetzung des Beamten in den Innendienst ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
    „In Gefahrenlagen“, so heißt es im Beitrag, „müssen sich die Beamten dabei aufeinander verlassen können. Das Team muss funktionieren - und dafür ist Respekt entscheidend.“

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  • 10.08.2017 20:51, Rainer Thesen

    Warum stellen wir bekennende Muslime überhaupt ein? Für sie steht ja ihre Religion klar über allen säkularen Gesetzen, Vorschriften und internationalen Abkommen.

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    • 10.08.2017 23:27, Polizist

      Ich bin bekennender Moslem und Polizist. Stehe mit beiden Beiden auf dem Boden UNSERER Verfassung! Sollte ich jetzt aus dem Dienst entlassen werden, weil ich Moslem bin?
      Hier wird ein muslimischer Polizist genommen und als mögliches Beispiel für Andere genommen! Das ist falsch und entbehrt nicht der Realität! Ich kann Moslem sein und ohne Weiteres die Gesetze, Werte und Normen dieses Landes repräsentieren! Auch respektiere ich die Frau genau so wie jeden Mann, ganz egal welcher Nation, Religion oder Hautfarbe die- oder derjenige hat.

  • 10.08.2017 23:47, Genauseher

    @Rainer Thesen,
    warum stellt man die Musels ein?

    Na weil man den deutschen Männer beizeiten beigebracht hat sich als gute Sklaven zu benehmen und das soll auch so bleiben!!!
    Wegen der Schuld und so, und weil sie alle sonst so was von Nazis sind.
    Und wie soll man denen den sonst beibringen das sie auszusterben haben?

    Die Polizei rät nicht wehren.
    http://www.freiewelt.net/nachricht/kriminalpsychologin-raet-bei-einer-vergewaltigung-stillhalten-10071276/
    Der junge Mann hat dann alles richtig gemacht als er zusah als seine Freundin vergewaltigt wurde.
    Das klappt leider noch nicht bei jedem.
    http://www.focus.de/panorama/welt/verbrechen-in-der-bonner-siegaue-camperin-vergewaltigt-der-panische-anruf-ihres-freundes-liess-die-polizei-kalt_id_7183073.html

    Nebenbei, die Polizei hat sich bei dem Anruf köstlich amüsiert und sich viel Mühe gegeben das Vergnügen nicht vorzeitig zu beenden.
    Was sich die Herren von ihren Sklaven halt so nehmen.
    Die Religion dessen der am Telefon den Notruf angenommen hat sollte man einmal offiziell überprüfen.
    Inoffizielle Gerüchte gibt es ja schon...

    Und nach der Bundestagswahl steht die Freigabe der Bundeswehr für Afrikaner an.
    Söldner ist es ja egal auf wem sie schießen Hauptsache der Auftraggeber zahlt. In Nordafrika soll es ja auch jede Menge im töten gut ausgebildete wilde Männer geben, gut ein paar haben den Weg nach Deutschland schon gefunden, aber das reicht bei weiten nicht, bei dem Fachkräftemangel!
    Das Röschen von der Weide hat es uns ja versprochen: Die Bundeswehr wird ein Spiegelbild der Bevölkerung sein.
    Der Bevölkerung, nicht des deutschen Volkes! Da wissen wir was auf uns draufkommt im doppelten Sinne.

    Ach 25-30% Islam bei den den Soldaten und ca. 20% bei den Offizieren haben wir ja schon.

    Entwaffnet. Entrechtet. Gespalten. Dezimiert. Degeneriert.
    Das ist das vorgesehene Schicksal für die Deutschen.
    Sterben auf höchsten Niveau eben.
    Schöne neue Welt, so ganz Nazi frei.
    Die Raute des Schreckens wacht, leider noch einmal 4 Jahre....

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    • 11.08.2017 10:08, Philipp HofmannVistenkarte

      Warum muss man eigentlich immer alles in derartigen Extremen sehen?

      Jeden Tag passieren mehrere Verbrechen in Deutschland, von Deutschen begangen, und niemand interessiert sich in dem Maße dafür, als wenn es ein Ausländer begangen hätte.
      Grundsätzlich steht jede Straftat für sich und sollte nicht an Wertungsgehalt durch reges relativieren verlieren. Man muss aber gezielt festhalten, wie sehr die Wertung des Verbrechens von der Herkunft des Täters abhängig gemacht wird.

      Ich kann mich nicht daran erinnern, dass damals ebenso großer Disput entstand, als reihenweise kleine Jungs von katholischen Glaubensvertretern missbraucht und gar vergewaltigt wurden. Deswegen waren auch nicht gleich alle katholischen Pfarrer pädophile Vergewaltiger. Tragisch, am nächsten Tag aber auch schon wieder vergessen. Wäre es damals ein Moslem oder ein Schwarzer gewesen, uiuiui. Dann wäre wieder das ganze Land in Aufruhr gewesen, weil es war ja "mal wieder" der große schwarze Mann, der Ausländer, der aufgrund seiner Herkunft sowieso nichts anderes im Kopf hat außer Gewalt und Verbrechen. Sind doch eh alle gleich.

      Wenn dann aber mal ein junger Mann aus den eigenen Reihen, mit übereifrigem Nationalstolz, im Urlaub über 70 Jugendliche über den Haufen schießt, wird die entsprechende Partei kleinlaut. Zwar ist es traurig, diese Tragik verflüchtigt sich jedoch im Volk so schnell, wie das psychologische Gutachten kommt.

      Wenn aber ein, aufgrund von im eigenen Land begangenen Straftaten auf der Flucht befindlicher Ausländer in Deutschland eine Frau vergewaltigt, dann nur deswegen, weil seine Religion ihm das so vorschreibt oder der Affenmensch oder der dreckige Musel, ist ja auch vollkommen irrelevant, Hauptsache Ausländer, es aufgrund seiner Herkunft nicht anders kennt. Dass er, als Mensch, einfach nicht mehr voll zurechnungsfähig und offensichtlich psychisch nicht mehr ganz da ist und deshalb die Tat begangen hatte oder vielleicht auch einfach nur, weil er menschlich gesehen ein Arschloch ist, ist natürlich unwahrscheinlich.

      Straftaten sind aufgrund ihres Wertungsgehalts tragisch und die Opfer dieser zu bemitleiden. Die Straftat ist aber nicht mehr oder weniger schlimm, weil der Täter eine gewisse Herkunft hat.

      Wenn jemand vergewaltigt wird, ist es egal von wem und welche Herkunft dieser hat oder welcher Religion er anhängt. Völlig egal, ob Deutscher, Araber, Russe oder sonst wer. Er hat einen Menschen vergewaltigt, das ist das Problem.

      Natürlich können solche Taten auch religiöser Natur sein, deswegen ist doch aber nicht die gesamte Religion zu verteufeln. Man muss viel mehr nach den einzelnen Gruppierungen dieser Religion unterscheiden. Sunniten, Schiiten, Charidschiten, all diese habe andere Ansichten und Auslegungen ihres Glaubens. Deswegen müssen diese nicht unmittelbar toleriert werden oder vernünftig sein. Dennoch muss die Grenze zwischen der Religion an sich und bestimmten, idiotischen Vertretern dieser Religion gezogen werden.

      Wenn die Polizistin am Telefon derart abgestumpft und desinteressiert reagiert, dann liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass diese Frau charakterlich und aufgrund ihres Berufes derart abgestumpft ist, dass sie solche Warnungen nicht ernst nimmt, aber doch nicht aufgrund ihrer Herkunft?! Es wird eine junge Studentin vor den Augen ihres Freundes von einem psychisch gestörten Mann mit einer Machete bewaffnet vergewaltigt und das erste was Ihnen in den Sinn kommt, ist das auf die Herkunft zurückzuführen. Und in dem von Ihnen zitierten Artikel wird dann auch noch die Polizei schlecht dargestellt, weil sie den Freund vor der Öffentlichkeit in Schutz nimmt, weil dieser in Anbetracht der Umstände zu viel Angst hatte einzuschreiten. (Mal die Vorgehensweisen der Dienststellen außer Betracht gelassen, weile diese nun wirklich indiskutabel unvorstellbar sind.) Dass der Mensch psychisch unzurechnungsfähig ist, ist dafür aber nicht unerheblich. Oder ist die psychische Krankheit auch auf die Herkunft und Religion zurückzuführen?

      Man muss das ganze doch differenziert betrachten und es sich nicht so einfach mit der Beurteilung machen indem man alles und jeden über einen Kamm schert und aufgrund so einer engstirnigen Sichtweise gemeinsam beurteilt.

      Wenn ein Mensch ein Arschloch ist, dann ist er ein Arschloch aufgrund seines Charakters, aber doch nicht zwangsweise aufgrund seiner Religion. Sicherlich gibt es genügend religiös motivierte Taten auf der Welt. Diese muss man auch nicht relativieren indem man sie mit anderen Taten vergleicht, aber manchmal ist das vielleicht auch nicht schlecht, um der Gesellschaft ihr doppelmoralisches Verhalten aufzuzeigen. Wer nämlich mit der Rüstungsindustrie den Konflikt im nahen und mittleren Osten finanziert und unterstützt, um daraus Profit zu schlagen, der muss auch mit den Konsequenzen leben, wenn sich der Konflikt vor die eigene Haustür verlagert und nicht die unschuldig betroffenen abschieben oder unterdrücken, ganz in der Manier: Aus den Augen aus dem Sinn. Für den wirtschaftlichen und politischen Machttanz können die deutschen Bürger genauso wenig, wie die arabischen. Aber genau deswegen muss die Bevölkerung sich eines Besseren beweisen und den Menschen als Individuum betrachten und beurteilen und nicht als Rasse oder Religionsanhänger.

      Jetzt schweife ich aber ab. Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema, schließlich sollte ich meine Hausarbeit fertigstellen….

    • 12.08.2017 04:10, Genauseher

      @Herr Hoffman,
      ich sehe genau hin.

      Die Deutschen sollen weg.
      Wie alle Völker Europas. Egal wie.
      Austausch, Vertreibung, Mord und Totschlag ist kein Zufall.
      Es ist Absicht, Zwangsläufig und/oder billigend in Kauf genommen.
      Politisch gewollt, das ist der Unterschied zu den von Ihnen angeführten Beispielen.

      Es ist nicht 5 vor Zwölf, sondern Punkt Zwölf Uhr.

      Weiter 4 Jahre „Weiterso“ und die Deutschen sind nicht mehr die Mehrheit im Land.
      Und Deutschland gibt es nicht mehr.
      Schon gar nicht ein „Deutschland in dem wir gut und gerne leben!“

      Der entscheidende Punkt wahr/ist die bewusste Aufgabe der eigenen Souveränität, der eigenen Staatlichkeit und der Beschluss zur Auflösung des eigenen Volkes (Verfassungsgericht NPD Urteil RN 650) durch die Regierenden, natürlich ohne das Volk zu fragen...
      Und das ist nicht erst die Auflösung der Grenze.
      Und es erfolgte auch nicht aus Not.
      Es folgt einer Ideologie!
      (Eine Obergrenze wird es mit mir nicht geben.
      Dann ist es nicht mehr mein Land.
      Das Volk sind alle die da sind.
      Wir schaffen das.
      Und gestern: Deutschland wird seinen Teil tragen, weitere Tausende ins Land. 87% aller Invasoren Europas begehren in Deutschland die Zahlung von Tribut.)

      Vorbereitet wurde es über Jahre, durch bewusstes Handeln zur Schwächung des Staates und der Staatsorgane auf allen Ebenen (Abbau von Polizei, Gericht, Strafvollzug, Armee, Einführung des EURO und EZB, ESM, ESFM oder Bankenunion) und des Volkes (durch Verdummung und Prekarisierung des Jugend und Genderisierung der Universitäten, genannt Bildungsversagen.
      Verpönung der deutscher Kultur und Sprache, der deutschen Moral und der deutschen Tugenden), der Propaganda mit Hilfe der Parteien, der staatlichen Massenmedien und politischen Stiftungen und eine alternativlosen Politik getragen durch die Neue SED (CDUCSUSPDGRÜNEFDPLINKE).

      Umrahmt von der Glorifizierung fremder, angelsächsischer Kultur und abstruser Sexualpraktiken (Warum darf ich meine Waschmaschine nicht heiraten?), der Frühsexualisierung und Erziehung zur Akzeptanz der Diversität (und meint der Perversität) unser Kinder und der Schleifung der Familien als Keimzelle des Volkes und Auflösung des christlichen Menschenbildes und des Vertrauens zwischen den Kindern und Eltern, Jung und Alt....
      (Hinweis: Beide Kirchen gehören genauso dazu, wie die Grünen mit ihrer Pädophilie.)
      Ziel Zerstörung des Zusammenhalts des Volkes, Vereinzelung der Individuen und damit die Beseitigung der Nation und als der Grundlage der Demokratie.
      Auflösung des Nationalstaates.

      Es leben die Eliten der Vereinigten Staaten von Europa! Die Bilderberger, Transatlantiker, Mitglieder der Trilaterale Kommission klatschen laut Beifall und warten auf die erneute „Stunde Null“, und damit Gründung der Vereinigten Staaten der EU-Eliten!

      Der Weg der Besserung beginnt mit der schonungslosen Erkenntnis der Wirklichkeit!

  • 11.08.2017 09:46, georganser

    Bei uns einen kulturell veranlassten Handschlag zu verweigern und Polizist werden wollen, ist schon ein Widerspruch in sich, ohne religiöse Komponente, aus religiösen Gründen das zu tun, macht es nicht besser. Der Mann hat nicht nur den Beruf verfehlt. Er bringt ein Element der Betrachtung hinein, der der gesamten Polizei schadet.

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  • 11.08.2017 15:21, Trockenwasser

    "...in einem ähnlichen, aber doch grundverschiedenen Fall"...

    epic

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  • 11.08.2017 15:50, ULLRICH DOBKE

    Hoffentlich müssen muslimische Fußballer das Schalke-Lied nicht mitsingen ;o) ...
    Freisinn und Frohsinn für die Bundesrepublik: wer das nicht mag, mag doch mit seiner Community woanders LEBEN (?); das hilft doch allen und wir müssen diesen unsäglichen Multikultikrampf nicht länger ertragen! Erst gestern habe ich in den TV-medien gesehen, wozu muslimische Menschen im 21. Jahrhundert in der Lage sind, z.B. in Saudi-Arabien! Der soziokulturelle Hintergrund ISLAM gehört nicht zu uns! Das ist meine Meinung, die ich noch frei äußern darf.

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