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Neues Bestattungsgesetz in NRW: Weg frei für muslimische Friedhöfe

02.10.2014

In Nordrhein-Westfalen gelten ab sofort strengere Anforderungen für eine Urnen-Beisetzung. So muss der Verbleib der Urne nun schriftlich nachgewiesen werden - auch, wenn sich diese im Ausland befindet. Das neue Bestattungsgesetz, das am Mittwoch in Kraft trat, erlaubt erstmals auch eigene muslimische Friedhöfe.

Ab sofort gilt bei Feuerbestattungen nun eine Sechs-Wochen-Frist bis zur Beisetzung, deren Einhaltung ebenfalls nachgewiesen werden muss. Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas kritisierte die Neuregelungen als Erschwernis, die den Bürgern Freiräume nehme. Es gebe im Detail auch Unklarheiten, etwa wie der Nachweis zum Verbleib von Urnen, die sich im Ausland befinden, erbracht werden solle. In Deutschland gilt für Totenasche der Friedhofszwang, der auch im NRW-Gesetz beibehalten wurde.

Das neue Gesetz erlaubt erstmals auch eigene muslimische Friedhöfe. Neben den etablierten Kirchen dürfen jetzt auch gemeinnützige Religionsgemeinschaften Friedhöfe in Eigenverantwortung betreiben. Bisher waren in NRW zwar islamische Bestattungen möglich, aber nicht der selbstständige Friedhofsbetrieb durch muslimische Vereine. In NRW leben rund 1,3 Millionen Muslime.

dpa/age/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Neues Bestattungsgesetz in NRW: Weg frei für muslimische Friedhöfe . In: Legal Tribune Online, 02.10.2014 , https://www.lto.de/persistent/a_id/13373/ (abgerufen am: 16.09.2019 )

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Kommentare
  • 02.10.2014 16:06, Beate van+Gamme

    Kreuze weg, Kopftuch überall, Weihnachten weg, Nikolaus weg, Schweineflesich weg aus der Schulkantine, am besten Ganzkörperverhüllung, Extraschwimmen, Angriffe auf Mädchen im Schwimmbad, auf Juden auf der Straße, auf Asylanten, die nicht nicht rechtgäubig sind oder gar Christen, die geflohen sind vor eben diesen blutrünstigen Verfolger, Peinigern und Steinigernetc. Einzel - und Massenvergewaltigungen all over Europe und natürlich Sexjihad mit den Gefangenen. Schariapolizei in der Innenstadt von London, Kopenhagenetc. brennende Autos und riots mit brennenden Stadtteilen, Proselytenmacherei in der Fußgängerzone, Freitags die vielfältig interpretierbaren, aber immer gleich verstandenen "Predigten" in den überall widerstandsos genehmigten und errichteten Moscheen, im Fernsehen dominantes und lügenhaftes Gelaber, No.go-aereas, Parallelgesellschaften und Doppelpass, die niemals kommen sollten, sind Realität, Und was kommt als Nächstes, reichts nicht schon mal langsam?

    • 02.10.2014 17:31, Novalis

      Gute Nacht Deutschland. Ich will nicht mehr hier leben. Das ist nicht mehr das Land, in dem ich mich wohl und sicher fuehle. Danke ihr Gutmenschen.

    • 22.12.2015 22:35, Güray

      Wo geschieht das oben Beschriebene?

  • 03.10.2014 10:18, zweifler

    "Ich will nicht mehr hier leben" - schön, dann gehen Sie. Sie werden sich in irgendeinem Land ohne Religionsfreiheit und demokratische Grundrechte sicher wohlfühlen.

    • 05.10.2014 12:21, Novalis

      Ich bin schon gegangen.

      In ein Land ohne Religionsfreiheit, ohne freie Wahlen.

      Ich sage Ihnen: Ich verzichte lieber aufs Waehlen und lebe im Ausland in Sicherheit, als dass ich den Niedergang meines Heimatlandes ertragen muss.