Legal Tribune ONLINE - das Rechtsmagazin von Jurion

OLG verpflichtet Schlagersänger zu Rücksichtnahme

Es kann auch zwei Wendler geben

Michael Wendler

Das Gezerre zweier Schlagersänger um die Bezeichnung "Der Wendler" hat vor dem OLG Düsseldorf nun einen vorläufigen Höhepunkt erreicht: Jeder Wendler muss in Zukunft klarstellen, welcher er eigentlich ist. Eine konsequente Entscheidung, die auf einer Linie mit der Rechtsprechung des BGH liegt und Stoff für neue Kompositionen bietet, meint David Ziegelmayer. mehr

Hintergründe  

Neuer Straftatbestand soll Finanzkrisen vorbeugen

Eine naive Vorstellung

Skyline von Frankfurt

Vorstände von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern und Versicherern machen sich künftig strafbar, wenn sie fahrlässig eine Schieflage ihres Unternehmens verursachen. Diese Gesetzesänderung beschloss der Bundestag am Freitag. Es ist ein Irrglaube, dass damit die nächste Finanzkrise verhindert werden könnte, meint Tido Park. Vielmehr sollte das Aufsichtsrecht verschärft werden. mehr

Wer ist das Volk?

"Wir sind das Volk"

Demonstration am 16. Oktober 1989 in Leipzig

Einst läutete die Parole das Ende der DDR ein, heute löst ihre Eintragung als Wortmarke durch eine rechtspopulistische Partei kollektives Unverständnis aus. Die Stadt Leipzig prüft nun, ob sie Widerspruch einlegen kann wegen der Verletzung eigener Rechte. Ob eintragungsfähig oder nicht, Slogans wie dieser sollten den Geschichtsbüchern vorbehalten bleiben und nicht in Markenregistern verschwinden, meint Eckart Haag. mehr

Ermittlungen gegen KZ-Aufseher

Fast 70 Jahre später

Einfahrt zum KZ Auschwitz

Anfang Mai 2013 verhaftete die Polizei den ehemaligen KZ-Koch Hans Lipschis. Ihm wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Warum erst jetzt, fragte die ARD-Sendung Kontraste und bewertet es als erschreckendes Versagen, dass die Justiz erst Jahrzehnte später auf die Idee komme, gegen Mittäter zu ermitteln. Die Zentrale Stelle, die für die Vorermittlung von Nazi-Verbrechen zuständig ist, weist diese Kritik von sich. mehr

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Feuilleton  

Rechtsgeschichten 1913

Katz, Maus und Rhetorik für Stoiber

Symbolbild: Bayerischer Dampflokführer und Heizer um 1913

Von Eisenbahnern, die nach den Regeln der juristischen Kunst an einem "Schreck" sterben, über militärischen Richter-Verstand zum Reichsgerichtssound auf Schlagzeug – auch im Mai 1913 hatte das Justizwesen Unterhaltsames zu bieten. Mit einer Rhetorik, die Edmund Stoibers Augen zum Leuchten brächte, sinniert Martin Rath. mehr

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Studium & Referendariat  

Themenwoche LL.M.-Programme

5 Tipps und Tricks von Bewerbung bis Stipendium

Sparschwein

Mal eben einen LL.M. machen? So läuft das eher nicht. Früh und vollständig will die Bewerbung gemacht, die Finanzierung gesichert und ein realistischer Zeitplan für den Weg zum Titel aufgestellt sein. Dabei hilft der LTO-Überblick: Wo man sucht, was man braucht und wer einem vielleicht sogar Geld gibt. mehr

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Job & Karriere  

Der Umgang mit Niederlagen

Supervision für Rechtsanwälte

Gespräch zwischen zwei Anwälten (Symbolbild)

Engagiert, zielstrebig, souverän – das sind Adjektive, mit denen so manche Kanzlei für ihre Arbeit wirbt. Diese geballte, in Worte gefasste Kompetenz zeichnet das Bild von Juristen, die nichts so leicht erschüttern lässt. Dabei müssen gerade Anwälte immer wieder Niederlagen einstecken. Wie sie damit umgehen: vom offenen Dialog mit den Kollegen aus der Kanzlei bis zur professionellen Supervision. mehr

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Legal Voices  

Die juristische Presseschau vom 18. bis 21. Mai 2013

Drei-Prozent-Hürde für Europa-Wahl? - Ringrichter Manfred Götzl – Videoüberwachte Mieter

Legal Voices - die juristische Presseschau

Nicht ohne die SPD: Das Vorhaben, eine Drei-Prozent-Hürde ins Europawahlgesetz einzufügen, könnte an den Sozialdemokraten scheitern. Außerdem in der Presseschau: Volksentscheide ins Grundgesetz, geheime Umfragen, Manfred Götzl als Ringrichter, Videoüberwachung von Mietern, wem gehört "Wir sind das Volk" und warum uns die EU-Kommission vor Olivenöl-Karaffen schützen muss. mehr

Presseschau-Archiv

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Buchtipp der Woche

Recht für soziale Berufe

Kievel/Knösel/Marx

Buchtipp der Woche

Wieder aktuell: Auf den neuesten Stand gebracht, bietet auch die 7. Auflage erneut eine verlässliche systematische Einführung in alle für das Studium und die Soziale Arbeit relevanten Rechtsgebiete.

Für Studierende der Sozialen Arbeit ist das Handbuch ein Leitfaden strukturierten Lernens und Klausurvorbereitung für Bachelor- und Masterstudiengänge; neu ist, dass den einzelnen Kapiteln die jeweils wichtigste Literatur vorangestellt ist, womit die zum Teil zeitaufwendige Literatursuche zu einem Thema entfällt. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis und Schaubilder ermöglichen eine praxisorientierte Nutzung des Werkes.

Die in der Rechtsanwendung um das Arbeitsrecht erweiterte Neuauflage macht das Handbuch auch für den Berufsanfänger und Praktiker zu einem praxisbezogenen Nachschlagewerk in die rechtlichen Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit.

7. erweiterte und aktualisierte Auflage 2013, 644 Seiten, kartoniert, inkl. jBook, € 35,-

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Neueste Beiträge  

Di 18:04 Uhr

Verschwendung von Steuergeldern: Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand mehr

Di 16:58 Uhr

ARGE Baurecht fordert mehr Baukammern: Unzumutbare Prozessdauer bei Baurechtsverfahren mehr

Di 15:51 Uhr

Hessisches LAG zu Betriebsschäden: Handwerker haftet wie ein Arbeitnehmer mehr

Di 14:43 Uhr

OLG verpflichtet Schlagersänger zu Rücksichtnahme: Es kann auch zwei Wendler geben mehr

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Veranstaltungen und Seminare

LTO sucht Verstärkung

Wir suchen Journalisten in freier Mitarbeit für unsere Ressorts "Job & Karriere", "Studium & Referendariat" und "Feuilleton". Sie beherrschen das journalistische Handwerkszeug und haben eine Affinität zu juristischen Themen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. 

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LTO-Quiz: Einstellungstests bei Journalistenschulen

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Heribert Prantl, Claus Kleber und Ulrich Wickert sind nur drei Beispiele für Juristen, die vor allem durch ihre journalistische Tätigkeit bekannt wurden. Genau wie sie damals liebäugeln auch heute viele Rechtswissenschaftler mit einem Job im Bereich der Medien. Doch der Arbeitsmarkt in diesem Sektor ist hart umkämpft. Ohne eine journalistische Zusatzausbildung bleibt vielen der Zugang versperrt. Dementsprechend bietet sich der Besuch einer der renommierten Journalistenschulen an. Der Pferdefuß: Diese nehmen längst nicht jeden Bewerber! Prüfen Sie anhand von 15 teilweise geringfügig modifizierten Fragen aus den vergangenen Einstellungstests der Henri-Nannen-Schule und der Axel-Springer-Akademie, ob Sie wissenstechnisch mit den Nachwuchsredakteuren mithalten können. Übrigens: Einige der folgenden Fragen waren in den Originaltests reine Wissensfragen ohne Ankreuzmöglichkeit!

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