Job & Karriere

Überlastete Justiz

"Ich wollte nicht enden wie meine älteren Kollegen"

Akten

Im Saarland quittiert ein Richter auf Probe den Dienst – ohne Pläne für die Zukunft. Seine Gründe macht er öffentlich: Die Arbeitsbelastung sei so hoch, dass Verfahren verschleppt und unsachgemäß beendet würden. Damit nicht zu viel eingestellt wird, gebe es Strafquoten – zur Entlastung aber wiederum die Ansage "Strafbefehl statt Anklage", notfalls auch gegen das Gesetz. Alles falsch, meint das Justizministerium. mehr

Anwalt muss 90.000 Euro Schadensersatz leisten

Auch Spam-Mails müssen täglich gelesen werden

Spam-Ordner

Neben Betrugsversuchen und Werbung für windige Online-Apotheken, landen bisweilen auch Mails im Spam-Filter, die dort eigentlich nichts verloren haben – zum Beispiel ein fristgebundenes Vergleichsangebot. Weil ein Anwalt dieses zu spät entdeckte, hat das LG Bonn ihn zu 90.000 Euro Schadensersatz verurteilt. Martin W. Huff verblüfft das nicht: Natürlich müssten Anwälte auch ihren Spam täglich prüfen. mehr

Rechtswidrige Erfolgshonorare

Wie hoch ist die Vergütung dann?

Rechnung

Erfolgshonorare dürfen Anwalt und Mandant nur unter strengen Voraussetzungen vereinbaren. Was aber muss gezahlt werden, wenn die Vereinbarung diesen Voraussetzungen nicht entspricht? Der BGH hat in einem nun veröffentlichen Urteil seine Rechtsprechung dazu geändert. Für Mandanten schafft das mehr Rechtssicherheit, allerdings führt das Urteil auch zu Wertungswidersprüchen, meint Dirk Michel. mehr

Anwälte im Internet

Knapp 2 Stunden täglich online

Mann am Schreibtisch

110 Minuten pro Tag verbringen Anwälte im Schnitt aus beruflichen Gründen im Internet. Dabei suchen sie in erster Linie nach Gesetzen und Urteilen, auch juristische Nachrichten sind gefragt. Wenn es um das eigene Personal geht, wird das Internet bislang hingegen nur zurückhaltend genutzt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Online-Plattform für Terminsvertretungen AdvoAssist hervor. mehr

Die Fachanwaltsrobe

Wer traut sich als Erster?

Fachanwaltsrobe

Warum den Fachanwaltstitel nur auf Briefpapier und Visitenkarte drucken? Der Gewandmeisterei Wasmer ist das zu wenig. Sie will den Robenmarkt gehörig aufwirbeln mit ihrer neuesten Idee: eine Robe mit aufgenähter Fachanwaltsbezeichnung. mehr

Justiziar beim Spiegel

Cool oder staubtrocken?

Hauptredaktion des "Spiegel" in Hamburg

Ad-Hoc-Hilfe zu presserechtlichen Fragen, Bereitschaftsdienst am Wochenende, krude Abo-Tricksereien: Von den Justiziaren des Spiegel wird viel Flexibilität verlangt. Uwe Jürgens gefällt seine Stelle in diesem "Taubenschlag" – besser als ein Richterstuhl. mehr

Interprofessionelle Kanzleien

Ein Team für alle Fälle

Anwälte im Meeting

Unternehmen fordern eine immer umfassendere Beratung. Rechtliche Fragen sind oft von finanziellen und steuerlichen nicht zu trennen. Rechtsanwälte in interprofessionellen Teams können dem Mandanten mehr bieten, die Sozietäten sehen sich wirtschaftlich im Vorteil. Aber was ist erlaubt? Und wie kann eine Kooperation aussehen, wo Partnerschaft nicht möglich ist? mehr

Anwalt für die Tattoo-Szene

Ein bestechender Beruf

Rückentattoo von Rechtsanwalt Urban Slamal

Als Urban Slamal sich zum ersten Mal unter die Nadel legte, war er schon 39 Jahre alt. Vier Jahre später ist sein halber Körper tätowiert, die freien Flächen fest verplant. Doch die neu entflammte Leidenschaft hat nicht nur in sein Privatleben Farbe gebracht: Als Anwalt vertritt er deutschlandweit Tattoostudios und -zulieferbetriebe. Reich werde man damit zwar nicht, sagt er. Aber glücklich. mehr

Verjährung von Regressansprüchen gegen Anwälte

Mandant muss Fehler erkennen können

Kalender

Mandanten müssen darauf vertrauen, dass ihr Anwalt weiß, was er tut. Beratungsfehler können sie nur schwer erkennen und erfahren davon eher zufällig. Der BGH hat daher zu Recht entschieden, dass die Verjährungsfrist für Regressansprüche eines Mandanten gegen seinen Anwalt erst läuft, wenn der Mandant einschätzen kann, dass sein Rechtsberater etwas falsch gemacht hat, meint Dirk Michel. mehr

Themenwoche Jobmarkt Jura

Im Zweifel für den Zweifel

Wegweiser "Zukunft" (Symbolbild)

Juristen machen gerne Pläne. Noch nie gab es so viele Karriereführer, Perspektiventage und Uni- und Arbeitgeber-Rankings. Aber wie ist das wirklich, plötzlich auf dem Jobmarkt zu sein? Drei Juristen schauen zurück auf Zufälle, Irrtümer und Rückschläge. Hat das Studium sie darauf vorbereitet? Woran erkennt man seinen Traumjob? Und wann muss man vielleicht noch einmal alles aufs Spiel setzen? mehr

Themenwoche Jobmarkt Jura

Das Weite suchen

Karriere im Ausland

Ibiza, Athen und San Francisco – keine Frage, dass das charmanter klingt als Leipzig, Frankfurt und Trier. So mancher Jurist träumt davon, die Urlaubsziele der Gegenwart zum Wohn- und Arbeitsplatz der Zukunft zu machen. Doch die Karriere im Ausland hat auch ihre Herausforderungen und Schwierigkeiten – von denen die fremde Rechtsordnung noch nicht einmal die größte ist. mehr

Themenwoche Jobmarkt Jura

Vier Schritte zur richtigen Bewerbung

Juristin mit Bewerbungsmappe (Symbolbild)

Ob direkt nach dem zweiten Staatsexamen oder nach ein paar Jahren Berufserfahrung, zwischen dem Juristen und seiner neuen Anstellung ist immer eine wichtige Hürde zu überwinden: die Bewerbung. Dabei kann viel richtig, aber umso mehr falsch gemacht werden. So steigern Sie Ihre Chancen auf den Traumjob. mehr

Themenwoche Jobmarkt Jura

Netzwerk oder Headhunter?

Labyrinth

Für eine erfolgreiche juristische Karriere gibt es kein Patentrezept. Man sollte nicht nur wissen, was man eigentlich will, sondern auch aktiv bleiben: die Möglichkeiten von Online-Jobbörsen nutzen, ein Netzwerk aufbauen und vielleicht auch den Kontakt zu einem Personalberater suchen. mehr

Themenwoche Jobmarkt Jura

Die juristische Arbeitswelt in Zahlen

Statistik (Symbolbild)

Die Aufregung vor dem ersten Plädoyer und die Freude über das erste Gehalt kann man nicht in Zahlen ausdrücken – vieles andere aus der juristischen Arbeitswelt aber schon. Beispiel gefällig? Die Zahl der Juristen hat in zehn Jahren um über 40 Prozent zugelegt, auf der Anklagebank sitzen zu 90 Prozent Männer, im Vorzimmer aber zu 99 Prozent Frauen. mehr

Mehr Anwaltsumsatz mit Cross-Selling

"Einfach mal den Mandanten fragen"

Beratungsgespräch (Symbolbild)

Die Konkurrenz im Rechtsmarkt ist groß. Wer einen Mandanten einmal gewonnen hat, tut gut daran, ihn über das Mandat hinaus zu betreuen. Klingt eigentlich ganz leicht, dieses "Cross-Selling". Warum es in der Praxis trotzdem oft misslingt, und wie Anwälte in kleinen und großen Kanzleien sich richtig um ihre Mandanten kümmern, erklärt Johanna Busmann im Interview. mehr

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