Karriere beim Oberlandesgericht Köln
In Nordrhein-Westfalen leben rund 18 Millionen Menschen. Hier treffen ganz unterschiedliche Interessen, Einstellungen und Bedürfnisse aufeinander. Damit das Zusammenleben in unserer Gesellschaft funktioniert, arbeiten wir bei der Justiz.NRW täglich für ein gerechtes Miteinander. Ganz gleich, ob im Justizvollzug, bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften - wir sichern den Rechtsfrieden. Eine große Aufgabe, die wir nur in einem starken Team lösen können. Darum suchen wir stets Menschen, die gemeinsam mit uns die Justiz der Zukunft gestalten wollen.
Das Oberlandesgericht Köln ist - neben den Oberlandesgerichten Düsseldorf und Hamm - eines von drei Oberlandesgerichten in Nordrhein-Westfalen. In seinem Zuständigkeitsbereich leben über 4,4 Millionen Einwohner. Seine räumliche Zuständigkeit umfasst in etwa den gesamten Regierungsbezirk Köln und schließt neben dem Großraum zwischen Köln, Bonn und Aachen auch weite Teile des Bergischen Landes mit ein.
Zum Oberlandesgerichtsbezirk Köln gehören 3 Landgerichte mit insgesamt 23 Amtsgerichten, und zwar der Landgerichtsbezirk Aachen (1.039.954 Einwohner), Landgerichtsbezirk Bonn (1.159.382 Einwohner) und Landgerichtsbezirk Köln (2.219.822 Einwohner).
national

Test Anja - Oberlandesgericht Köln - Köln
- Reichenspergerplatz 1
- 50670 Köln
Fachbereiche
- Bau- und Architektenrecht
- Datenschutz
- Dispute Resolution
- Energierecht
- Erbrecht
- Familienrecht
- Gewerblicher Rechtsschutz/IP
- Handels- und Gesellschaftsrecht
- Immobilienwirtschaftsrecht
- Insolvenzrecht/Restrukturierung
- IT-Recht
- Kartellrecht
- Litigation & Arbitration
- Mergers & Acquisitions (M&A)
- Medizinrecht
- Ordnungsrecht
- Private Equity & Venture Capital
- Strafrecht
- Transport- und Speditionsrecht
- Urheber- und Medienrecht
- Vergaberecht
- Verkehrsrecht
- Versicherungsrecht
- Wirtschaftsrecht
- Zivilrecht
Jana Hoch
- Reichenspergerplatz 1
- 50670 Köln
- 0221 / 7711 319
- Jana.Hoch@olg-koeln.nrw.de
Melissa Meinhold
- Reichenspergerplatz 1
- 50670 Köln
- 0221 / 7711 966
- Melissa.Meinhold@olg-koeln.nrw.de
Berufseinstieg beim Oberlandesgericht Köln
Anforderungsprofil
Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Deutsche / Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes
- Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes
- Dienstfähigkeit aus amtsärztlicher Sicht
- vorzugsweise – aber nicht zwingend – Prädikatsexamen in der zweiten juristischen Staatsprüfung, mindestens aber 7,76 Punkte
- persönliche Kompetenzen (z.B. Einsatzbereitschaft, praktische Befähigung, Kommunikationsfähigkeit, Entscheidungsfreude)
- soziale Kompetenzen (Einfühlungsvermögen für die Interessen der Verfahrensbeteiligten, Orientierung am Gemeinwohl, Verantwortungsbewusstsein)
(Einstiegs-) Gehalt
Die Besoldung ist gesetzlich geregelt, daher transparent und in ihrer Entwicklung absehbar. Der Berufseinstieg erfolgt in der Besoldungsgruppe R 1, wobei die Besoldung mit zunehmender Erfahrung stufenweise ansteigt und sich durch Zuschläge - z. B. einen Familienzuschlag - erhöhen kann (abhängig von der jeweiligen Erfahrungsstufe mindestens 4.560,88 EUR brutto monatlich.)
Arbeitszeitmodelle
- Teilzeit
- Flexibles Arbeiten/Homeoffice
- Sabbatical
Arbeitszeit
Richterinnen und Richter sind grundsätzlich frei in der Einteilung ihrer Arbeitszeit. Dadurch lassen sich persönliche und familiäre Belange oft mit dienstlichen Interessen und Erfordernissen in Einklang bringen. Selbstverständlich wird auch eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht.
Berufseinstieg
- Richter/in
- Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
- Referendar/in in der Zivil-oder Wahlstation
Einstellungsverfahren
Zeit bis zum Vorstellungsgespräch: ca. 4-8 Wochen
Zeit zwischen dem Gespräch und der Einstellung: ca. 6 Wochen
Allgemeine Informationen:
Das Auswahlverfahren bei dem Oberlandesgericht Köln findet derzeit in Form eines etwa 45-minütigen Einzelgesprächs mit der Auswahlkommission statt. Die Auswahlkommission besteht aus dem Präsidenten oder der Vizepräsidentin des Oberlandesgerichts, dem Präsidenten eines der vier Präsidialgerichte des Bezirks, dem Personaldezernenten des Oberlandesgerichts für den richterlichen Dienst, der Gleichstellungsbeauftragten des Oberlandesgerichts und einem Mitglied des Bezirksrichterrats. Die Gespräche werden in den Räumlichkeiten des Oberlandesgerichts in Köln geführt.
Pro Termin werden grundsätzlich sechs Bewerberinnen und Bewerber eingeladen. Eine Einladung erhalten Sie in der Regel etwa drei Wochen vor dem jeweiligen Termin.
Das Ergebnis der Auswahlentscheidung wird Ihnen im Anschluss an die Beratung der Auswahlkommission in der Regel noch am selben Tag telefonisch bekannt gegeben.
Einstellungen erfolgen in der Regel zum 15. Januar, 1. April, 1. Juni, 1. September und 1. November eines jeden Jahres. Der nach Ihren persönlichen Planungen und den dienstlichen Gegebenheiten frühestmögliche Einstellungstermin wird mit Ihnen im Anschluss an den Auswahltermin besprochen.
Referendariat & Wiss. Mitarbeit beim Oberlandesgericht Köln
Anforderungsprofil für Referendar:innen
Wenn Sie die erste Prüfung in einem Land im Geltungsbereich des Deutschen Richtergesetzes bestanden haben, können Sie im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses zum Land Nordrhein-Westfalen in den juristischen Vorbereitungsdienst aufgenommen werden.
Die Ausbildung richtet sich nach dem Juristenausbildungsgesetz des Landes NordrheinWestfalen, hinsichtlich der dienstrechtlichen Stellung finden die beamtenrechtlichen Vorschriften weitestgehend Anwendung.
Gehalt für Wissenschaftliche Mitarbeit
Das Gehalt für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Oberlandesgericht (OLG) Köln richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), üblicherweise in der Entgeltgruppe 13.
Reduzierung der Referendareinstellungen und Verkürzung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses
Das Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit dem Landesjustizprüfungsamt auf Grund enger finanzieller Rahmenbedingungen die Anzahl der Referendareinstellungen auf 100 pro Monat reduziert und weitere Maßnahmen zur Erreichung der haushaltsrechtlichen Zielvorgaben getroffen.
Für den Bezirk des Oberlandesgerichts Köln haben die reduzierten Einstellungszahlen zur Folge, dass die prognostizierte Wartezeit auf einen Einstellungsplatz derzeit auf knapp zwei Jahre angewachsen ist. Die tatsächliche Wartezeit fällt jedoch wegen zurücktretender Bewerber oder Terminverschiebungen anderer Bewerber regelmäßig kürzer aus.
Werte & Kultur
Werte
Gerechtigkeit, Unabhängigkeit, Sicherheit, Fairness, Verlässlichkeit, Objektivität und Gleichheit. Wir übernehmen Verantwortung für unser Rechtssystem, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Rolle in der Gesellschaft.
Arbeiten bei der Justiz.NRW bedeutet: arbeiten mit Sinn. Mit unserer Arbeit sichern wir den Rechtsfrieden in der Gesellschaft und setzen Gerechtigkeit für jeden einzelnen Menschen durch.
Social Responsibility
- keine Angaben
Diversity
- keine Angaben
Miteinander
- keine Angaben