Strafrechtsprofessoren starten Cannabis-Petition: "Wissenschaftlich und ideologiefrei überdenken"

Interview mit Prof. Dr. Lorenz Böllinger

02.12.2013

Petitionen an den Bundestag gibt es viele, aber diese hat besonderes Gewicht. Zwar zählt sie nur 106 Unterzeichner, doch jeder davon ist Strafrechtsprofessor. Gemeinsam wollen sie die Abgeordneten dazu bewegen, Cannabis zu legalisieren. Was diese Initiative von früheren Bestrebungen unterscheidet, erklärt ihr Initiator, Lorenz Böllinger, im Interview.

 

LTO: Herr Professor Böllinger, die Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis gibt es schon lange. Warum haben Sie Ihre Petition gerade jetzt eingereicht?

Böllinger: Man muss das Thema einfach immer wieder auf den Tisch bringen, bis sich an der widersinnigen Rechtslage etwas ändert. Reguläre – also für jedermann offene – Petitionen hat es schon viele gegeben, leider ohne Erfolg. Wir hoffen, dass unser Vorhaben vielleicht eher Gehör findet, wenn über 100 Personen unterzeichnen, die vom Strafrecht und den strafrechtlichen Konsequenzen des Cannabisverbots sicherlich ein tieferes Verständnis haben als der durchschnittliche Bundestagsabgeordnete.

LTO: Unter den Unterzeichnern sind viele namhafte Strafrechtler zu finden, etwa auch Claus Roxin. War es schwer, solche Unterstützer für die Petition zu finden?

Böllinger: Im Gegenteil. Es gibt 240 Strafrechtsprofessoren im Land, ich habe jeden davon angeschrieben. 105 haben zu-, etwa zehn bis 15 haben abgesagt, von den übrigen gab es keine Reaktion.

LTO: Im Augenblick sieht es ganz so aus, als würde die nächste Regierung von einer schwarz-roten Koalition gestellt. Mit rot-rot-grün wären Sie besser bedient gewesen, oder?

Böllinger: Vermutlich schon, aber man kann es sich nicht aussuchen. Und unabhängig von den Mehrheiten im Parlament haben die vergangenen Jahre zahlreiche deutliche Argumente für eine Legalisierung geliefert, die bei jeder sachlich denkenden Regierung auf Gehör stoßen sollten.

"Gesetzeslage kriminalisiert weite Teile der Bevölkerung"

LTO: Zum Beispiel?

Böllinger: Es ist global ein Mentalitätswandel zu erkennen. Immer mehr amerikanische Bundesstaaten lassen Marihuana für den medizinischen Gebrauch zu, in zweien ist es inzwischen auch als reines Genussmittel legal erhältlich.

Für Deutschland gehen konservative Schätzungen von etwa vier Millionen Cannabiskonsumenten aus. Das sind fast fünf Prozent der Bevölkerung, deren Verhalten vom Staat kriminalisiert wird – entgegen jeder Vernunft oder Empirie. Es ist längst bekannt, dass der Mythos von der Einstiegsdroge frei erfunden ist und die Risiken eher geringer als bei anderen, legalen Drogen sind. Der Blick in Länder wie Holland liefert den praktischen Beweis dafür, dass die Schreckensszenarien, die von den Prohibitionisten für den Fall einer Legalisierung heraufbeschworen werden, schlicht nicht eintreten. Im Angesicht dessen schwindet auch in der Bevölkerung die Akzeptanz für ein Verbot immer weiter.

LTO: Die Daten kann man aber auch anders interpretieren. Die Anzahl von Cannabiskonsumenten ist in Deutschland zuletzt eher rückläufig, die Regierung sieht darin einen Erfolg ihrer Anti-Drogen-Politik.

Böllinger: Völlig zu Unrecht. Der Drogenkonsum in einer Gesellschaft schwankt tatsächlich, aber Verbote spielen dabei eine untergeordnete Rolle. In Ländern, die eine Substanz legalisieren, ist danach meist kein drastischer Anstieg des Konsums zu verzeichnen. Viel wichtiger sind Trends: Bestimmte Dinge sind zeitweise en vogue und werden dann verstärkt konsumiert.

Vor etwa zehn Jahren konnten Sie das bei Alkopops beobachten, ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit wäre der Trend zum heftigen Alkoholkonsum unter Jugendlichen, von den Medien als "Komasaufen" betitelt. Solche Vorlieben kommen und gehen wie die Mode. Auch in Holland ist aktuell ein Rückgang des Cannabiskonsums zu verzeichnen, der aber offenkundig nichts mit dem Legalitätsstatus zu tun hat. Die Regierung schreibt sich also einen Erfolg zu, der weder der ihre ist noch überhaupt ein Erfolg.

"Gelder besser in Beratung und Prävention investieren"

LTO: Prohibition bewirkt also gar nichts?

Böllinger: Doch, eine ganze Menge sogar, zum Beispiel horrende Kosten bei der Strafverfolgung. Dabei wäre das Geld in Präventions- und Suchtberatungsprogrammen tausendmal besser angelegt.

Prohibition bewirkt auch, dass Cannabis nur auf dem Schwarzmarkt zu haben ist, wo keinerlei Qualitätssicherung stattfindet und Konsumenten bisweilen unwissend gesundheitsschädliche Streckmittel zu sich nehmen.

Die großen Fische im Drogenhandel erreichen Verbote so gut wie nie, aber sie ruinieren die Existenzen von kleinen Dealern und können auch die berufliche Existenz reiner Konsumenten, etwa auf Grund von schwer nachvollziehbaren Fahrverboten, gefährden.

Schließlich entgeht dem Staat eine gewaltige Einnahmequelle aus der legalen, kontrollierten Abgabe von Cannabis. Auch diese Gelder könnten gut in Beratung und Prävention gesteckt werden.

LTO: Diese Argumente sind überwiegend bekannt, haben bisher aber zu keinem Umdenken in der Politik geführt. Warum sollten sie es nun tun?

Böllinger: Unsere Petition* unterscheidet sich insofern von anderen, als wir keine direkte Legalisierung fordern, sondern in einem ersten Schritt nur die Einsetzung einer Enquete-Kommission. Diese soll die mutmaßlichen Konsequenzen einer Legalisierung dem Status quo, den kontraproduktiven Auswirkungen der Kriminalisierung gegenüberstellen und schließlich eine Empfehlung an den Gesetzgeber aussprechen. Das alles soll frei von Ideologien und gestützt auf praktische Erfahrungswerte aus anderen Ländern und wissenschaftliche Daten erfolgen. Wenn die Empfehlung dann lautet, das Verbot aufzuheben, kann man immerhin hoffen, dass die Regierung dafür ein offenes Ohr haben wird.

"UN-Konvention und EU-Recht steht Legalisierung nicht im Weg"

LTO: Deutschland hat die UN-Konvention gegen narkotische Drogen unterzeichnet. Manche behaupten, dass es damit bereits rechtlich unmöglich wäre, das Verbot abzuschaffen.

Böllinger: Das ist ein Scheinargument. Die Konvention ist recht offen formuliert, so dass man bereits durch eine Auslegung des Textes zu dem Ergebnis gelangen könnte, dass er einer Legalisierung von Cannabis nicht entgegensteht.

Der konsequentere Weg wäre allerdings, die Konvention partiell zu kündigen und einen Vorbehalt zu erklären, unter dem man wieder beitritt. Das hat Bolivien beispielsweise unlängst getan, um den Anbau und Handel mit Koka-Blättern im eigenen Land straffrei zu stellen. Es gab in der UN zwar ein wenig Protest, aber letztlich war das ein Sturm im Wasserglas. Wenn Deutschland wirklich vorhätte, Cannabis zu legalisieren, stünde dieser Vertrag nicht im Wege.

LTO: Und gäbe es europarechtliche Schwierigkeiten?

Böllinger: Nein. Es gibt zwar Bestrebungen innerhalb der EU, sich stärker in gesundheitspolitische Fragen einzumischen, aber bislang fehlt ihr die Kompetenz. Aktuell gibt es also keine ernstzunehmenden völkerrechtlichen Hindernisse, die einer Legalisierung im Wege stünden.

LTO: Herr Professor Böllinger, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Lorenz Böllinger ist emeritierter Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen. Er engagiert sich im Bündnis "Schildower Kreis" für eine Legalisierung von Cannabis. In Zweitqualifikation ist er Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker und befasst sich unter anderem mit Suchtstörungen.

Das Interview führte Constantin Baron van Lijnden.

* Anm. d. Red.: Hier findet sich nun ein Link auf die Petition inklusive einer Liste der Unterzeichner (04.12.2013, 16:35).

Zitiervorschlag

Prof. Dr. Lorenz Böllinger, Strafrechtsprofessoren starten Cannabis-Petition: "Wissenschaftlich und ideologiefrei überdenken". In: Legal Tribune Online, 02.12.2013, http://www.lto.de/persistent/a_id/10219/ (abgerufen am: 28.08.2016)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 02.12.2013 11:50, asdf

    Wo kann man denn die Liste der Unterzeichner einsehen?

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  • 02.12.2013 13:00, Jonas

    Die Prohibition funktioniert nicht und kostet unnötig massen an Steuergeldern.
    Jugendschutz kann so nicht funktionieren, nur durch eine kontrollierte, begrenzte Abgabe kann man sicherstellen das Cannabis welches konsumiert wird nicht noch viel gesundheitsgefährdendere Beimischungen und Pestizide enthält was dann ebenfalls Jugendliche konsumieren (95% von dem Cannabis in Deutschland ist mit solchen Beimischungen verunreinigt und viele Konsumenten sind Jugendliche/junge Erwachsene wo man die Langzeitfolgen noch garnicht abschätzen kann) man wird niemals komplett verhindern können das Jugendliche Cannabis erwerben , zurzeit kann jedoch jeder 12 Jährige in sogut wie jedem Großstadtpark oder über Freunde an Cannabis kommen , einfacher als nun geht es garnicht - nichtmal durch eine vollkommene Legalisierung (zudem Konsumieren in Holland sowohl weniger Erwachsene als auch Jugendliche wie hier)
    Bei 4-6 Millionen Konsumenten die durchschnittlich etwa 0.5gramm am Tag rauchen würde man bei 5€ Steuern das Gramm zudem einige Milliarden an Steuergeldern erwirtschaften und zehntausende neue Jobs schaffen. Warum überlässt man dieses Geld kriminellen Strukturen denen die Gesundheit der konsumenten egal ist und die Drogen noch gefährlicher machen als sie ohnehin schon sind (was nicht unbedingt für Cannabis gilt , allerdings wird heutzutage ja sogut wie garkeine Droge rein verkauft) - Zudem muss man unbedingt Patienten die von Cannabis profitieren den Zugang gewähren/erleichtern.
    Viele Leute möchten lieber Cannabis als Schmerzmittel/Antidepressivas und ähnliches konsumieren weil bei vielen Menschen die Nebenwirkungen geringer sind und Cannabis die Symptome besser lindert.

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    • 17.01.2014 19:19, Alexander Krenn

      immer noch hinterm mond?sauf dich tod

  • 02.12.2013 14:55, Alexander

    Die Drogenpolitik in Deutschland, ist auf den wissenschaftlichen Stand von 1970. Die Erkenntnis, dass die Strafverfolgung zur keiner Reduktion des Konsums führt, wird einfach ignoriert. Wieso kiffen in Holland weniger Leute, als in Deutschland, obwohl es dort seit vielen Jahren bereits Coffeeshops gibt?

    Welchen gesundheitlichen Nutzen hat ein Konsument, der von der Polizei verfolgt wird? Wer Probleme mit seinem Konsum hat braucht keine Polizei, sondern einen Arzt. Hier wird unter dem fadenscheinigen Argument des Gesundheitsschutzes eine Minderheit politisch verfolgt.

    Gleichzeitig wird der Konsum von Alkohol durch ein fehlendes Werbeverbot und der viel zu geringen Steuer, von der Bundesregierung verharmlost.

    Der Anbau von Tabak und das Brauen von Bier für den Eigenbedarf ist in Deutschland legal. Baut aber jemand Cannabis für seinen eigenen Bedarf an, wird er wie ein Krimineller behandelt.

    Sobald Cannabis für die Bevölkerung ab 18 Jahren frei zugänglich ist, wird damit genau so wenig gehandelt, wie mit Alkohol.

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  • 02.12.2013 20:19, Gustav Hansen

    Liebe Leser, bitte unterschreiben Sie auch hier!
    https://www.openpetition.de/petition/statistik/deutschlandweite-legaliesierung-von-cannabis-unter-staatlicher-kontrolle
    Damit der Wahnsinn endlich aufhört.

    Beste Grüße
    G. Hansen

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    • 22.01.2014 15:11, Jimmy

      Eine solche Petition ist an sich zu wünschen, leider in ihrer derzeitigen Form für mich und viele andere nicht zum unterzeichnen geeignet.

      " .... Auch sollte der private Anbau weiter Verboten sein ebenfalls wie der Ex- und Import. Nur so kann eine Qualität gesichert werden. .... "

      Damit wird jeder Nutzer der Möglichkeit beraubt, für den Eigenbedarf Cannabis anzubauen und gezwungen, es käuflich zu erwerben.

      Sollte Cannabis irgendwann mal wieder den Stellenwert erhalten, den es zu recht über Jahrtausende hatte, ist auch die Forderung nach einem Ex- und Importverbot nicht zu unterzeichnen.
      Es handelt sich um ein normales Wirtschaftsgut, da ergibt eine solche Forderung einfach keinen Sinn (vgl. Alkohol, Nikotin)

  • 02.12.2013 20:20, Steffen

    Als Rechtsreferendar in der Strafstation ist es erschreckend, wenn einem der Aufwand klar wird, den die Verfolgung von BtMG - Sachen bzgl. THC für die Staatsanwaltschaften, die Polizei und die Gerichte produzieren. Dabei sind Cannabisprodukte in großen Städten allgegenwärtig zu einem niedrigen Preis verfügbar. Gleichzeitig ist es der Staatsanwaltschaft wegen Überlastung nicht möglich andere Verfahren schneller zu bearbeiten und in Extremfällen überhaupt innerhalb der Verjährungsfrist Sachen zur Anklage zu bringen. Gerade im Bereich der Wirtschaftskriminalität, wo die Beweismittel ganze Ordnerregale füllen und deshalb sehr arbeitsintensiv sind, bleiben mitunter Sachen liegen und werden nicht bearbeitet.
    Die Legalisierung wäre sicherlich volkswirtschaftlich sinnvoll, wenn man die in der Justiz frei werdenden Mittel für die Strafverfolgung in der äußerst schädlichen Wirtschaftskriminalität und gegen die Jugendkriminalität aufwenden würde. Viele Karrieren von Berufskriminellen könnte man früh beenden, wenn die Anklage zeitnah auf die Tat folgen würde. Alle Pädagogen sind sich einig, dass hierdurch die Erziehungsziele, die im Jugendstrafrecht im Vordergrund stehen, viel effektiver verfolgt würden.

    Man muss bei allen normativen Überlegungen im Bereich des Strafrechtes berücksichtigen, dass in Zeiten der Schuldenbremse für die Bundesländer die Justiz und die Poliziei nur noch eingeschränkt Leistungsfähig sind. Auf jeden jungen Staatsanwalt warten bereits am ersten Arbeitstag schon 100 Akten in seinem Büro, die er von seinem Vorgänger übernimmt. Neu Stellen werden in vielen Ländern nicht geschaffen. Es kann nicht sein, dass im Jahr 2008 nur in 18,1 % aller Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstahl ein Tatverdächtiger festgestellt wird, während gleichzeitig 128.868 (!) cannabisbezogene Straftaten verfolgt werden. Trotzdem ist Marihuana gesellschaftliche Realität, und das vom Professor über den Staatsanwalt bis zum zwölfjährigen Schüler. Den man schützen könnte, wenn man den illegalen Markt austrocknen würde Außerdem würden dadurch viele Mrd. Euro aus dem illegalen Geldkreislauf genommen werden. Bei genauer Betrachtung der Folgen kann man nur zur Überzeugung gelangen, dass die Legalisierung ein gesellschaftlicher Fortschritt wäre. Man kann nur hoffen, dass diese Petition frischen Wind in die Debatte bringt.

    Vlt. wird der eine oder andere Jurist im Bundestag sich von der Autorität eines Claus Roxin beeidrucken lassen.

    Steffen

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  • 03.12.2013 01:14, Olaf Köhrmann

    Wenn jeder der 4 Mio. Cannabiskonsumenten pro Woche 5 Euro weniger für Alkoholische Getränke ausgibt, sind das in einem Jahr mehr als 1.000.000.000 !!! Euro weniger im Jahr, die an Alkohol umgesetz werden. Ein herber Verlust für die viel zu mächtige Alkoholindustrie, die von daher an einer ernstzunehmenden Konkurrenz durch Cannabis nicht interessiert ist und längst alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um dies zu verhindern. Dabei findet sie bei den "etablierten" Parteien problemlos Gehör, sollen doch großzügige Parteienspenden auch in Zukunft weiter fließen. Lobbyismus bis zum geht nicht mehr... Auch große Medienverlage sind dadurch beeinflußt und suggerieren der Bevölkerung durch einseitige Berichterstattung wie gefährlich Cannabis doch ist, "unterschlagen" dabei jedoch Informationen über die fatalen und irreparablen Schäden des Alkoholkonsums bis hin zum Tod, von dem immerhin rund 70.000 Menschen/Jahr seit Jahrzehnten in Deutschland betroffen sind. Ganz zu schweigen von den ca. 1,5-2 Mio. suchtkranken Alkoholikern, Mio. zerstörte Familien, traumatisierte Kinder und den 8-9 Mio. suchtgefährdeten Alkoholkonsumenten in Deutschland. Nicht vergessen werden sollte auch die psychische und physische Gewalt. Durch die haltlose und überholte Berichterstattung von Cannabis wird der Alkohol nebenbei unterschwellig auch noch völlig verharmlost, wodurch gerade Jugendliche zusätzlich gefährdet sind, da in ihrem Bewußtsein gar nicht ankommt, dass Alkohol eine DROGE, die VOLKSDROGE NR.1 in Deutschland ist. Aber das Problem ist auch in Deutschlands Politik augenscheinlich,jeder ist sich selbst der nächste, ohne Rücksicht auf Verluste, dafür geht man dann halt gerne mal über Leichen und verkauft die Erde immer noch als Scheibe, auch wenn klar ist, dass das nicht stimmt. Aber da hat man dann was davon. O`zapft ist...

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  • 03.12.2013 01:18, Jurist

    Die Abschaffung des BtMG ist ein Gebot des gesunden Menschenverstandes genauso wie der Humanität. Es kann nicht sein, dass wir Milliarden für die Verfolgung von Menschen ausgeben, die nur sich selbst schädigen, statt ihnen zu helfen. Kriminalisierung ist keine Hilfe, sondern schadet der Gesellschaft nur, während es der Organisierten Kriminalität einen Millardenmarkt überlässt - u.a. mit gesundheitsgefährlichen Nebenwirkungen für die Millionen Konsumenten in Deutschland. Es ist ein mit beinahe 70 Jahren erfolgloser Drogenprohibition belegter Irrglaube, durch ein strafrechtliches Verbot zu verhindern, dass Menschen Drogen nehmen. Das haben Menschen schon immer getan und warum sollten sie sein lassen, wenn gleichzeitig Alkohol, Nikotin und andere Stoffe nicht nur verkauft, sondern sogar beworben (!) werden dürfen? Je früher hier ein Umdenken einsetzt, desto besser - und sei es auch nur, weil wir uns die Strafverfolgung nicht mehr leisten können! Viele andere Länder der Welt sind diesen Weg schon gegangen, ohne dass die von konservativen Politikern herbeiphantasierten Horrorszenarien eingetreten wären. Möge der Aufruf der Strafrechtsprofessoren Gehör finden.

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    • 03.12.2013 13:06, Xaerdys

      Das BtmG verfolgt nicht nur die Konsumenten. Mit ihrem Vorschlag legalisieren sie auch den Verkauf und die Einfuhr der allermeistens synthetischen Drogen.

    • 03.12.2013 13:20, Jurist

      Dann haben Sie wenig Einblick in die Praxis. In der ganz überwiegenden Anzahl der Fälle werden Konsumenten verfolgt, wozu auch die sog. Konsumentendealer gehören, die zur Finanzierung des Eigenbedarfs Drogen weiterverkaufen. Die wirklich großen Fische fängt man ganz ganz selten.
      Was bei Cannabis nicht funktioniert (Prohibition), funktioniert auch nicht bei anderen Drogen. Viele der synthetischen Drogen gibt es übrigens nur, weil wegen des Verbots "erprobter" Substanzen nach Lücken geforscht wird. Und noch einmal: eine (natürlich staatlich kontrollierte!) Freigabe führt nach allen verfügbaren empirischen Erkenntnissen nicht zu mehr Konsum. Oder würden Sie beginnen, Heroin zu nehmen, nur weil es legal ist?
      Neuere Studien (Nutt et. al.) kommen zu dem Ergebnis, dass die derzeitige Einteilung in legale und illegale Substanzen jedenfalls nicht auf ihrer tatsächlichen Gefährlichkeit beruht. Ohnehin kann ich mir schon heute jede Menge sehr gefährliche Substanzen legal kaufen (Benzin, Klebstoffe, Chemikalien usw.). Ich darf mich sogar verstümmeln oder umbringen, ohne dass das den Staat etwas anginge. Warum soll ich das nicht mit Drogen machen, wenn ich mich freiverantwortlich dazu entscheide?
      In der Drogenpolitik geht es a priori nur um Schadensbegrenzung. Und in dieser Hinsicht hat sich das Strafrecht als kontraproduktiv erwiesen...

  • 03.12.2013 08:55, superstoned.wordpress.com

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    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/strafrechtler-petition-bundestag-cannabis/

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    • 05.12.2013 21:28, Olaf Köhrmann

      Der Staat erlaubt es u.a. auch der Pharmaindustrie Milliarden mit Methadon zu verdienen... Einem richtigen Gift mit extrem hohen Suchtpotential !!!

  • 03.12.2013 13:43, zweifler

    Man darf auch nicht vergessen, wie es überhaupt zu dem Verbot kam. Es ist zu einem kleinen Teil wirtschaftlichen Interessen, hauptsächlich aber der Kampagne eines einzelnen Lobbyisten geschuldet, der sich in das Thema verbissen und seinen Feldzug mit gefälschten Argumenten unterfüttert hatte.
    Es existiert de facto kein einziges tragfähiges Argument für ein Verbot. Das einzige, was mit derartigen Verboten erreicht wird, ist ein blühender Schwarzmarkt samt seiner kriminellen Auswirkungen, den könnte man per Legalisierung spielend eindämmen.
    Jeder Schüler weiß heute, wie kinderleicht es ist, an Cannsbis und auch härtete Drogen zu kommen. Und es verdienen definitiv die Falschen daran. Es wäre so einfach, das zu ändern, und der Staat würde Unsummen sparen wenn die absurde Kriminalisierung der Konsumenten endlich ein Ende hätte.

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  • 03.12.2013 17:36, webprojektpforte.de

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    LTO

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  • www.zweites-deutsches-reich.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Legal Tribune

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  • 03.12.2013 20:24, netzwerkpforte.de

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    Legal Tribune

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  • 03.12.2013 22:16, www.limit.ws

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    Legal Tribune

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  • 04.12.2013 07:57, presse-rundschau.de

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    Legal Tribune

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  • 04.12.2013 09:55, Martin

    Hier gibt's die richtige Liste mit Unterzeichnern. einfach nach unten scrollen.
    http://www.schildower-kreis.de/themen/Resolution_deutscher_Strafrechtsprofessorinnen_und_%E2%80%93professoren_an_die_Abgeordneten_des_Deutschen_Bundestages.php

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  • 04.12.2013 14:21, www.elo-forum.org

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  • 05.12.2013 18:47, Tobi12345

    peter zwegat steht auch nicht auf der liste...schön das du gerüchte verbreitest , wen die liste interessiert...Hier die Liste der Träger der Initiative:
    1. Prof. Dr. Achenbach, Hans (U Osnabrück)
    2. Prof. Dr. Albrecht H.J. (MPI Freiburg)
    3. Prof. Dr. Albrecht, Peter (Uni Basel)
    4. Prof. Dr. Ambos, Kai (U Göttingen)
    5. Prof. Dr. Bernsmann, Klaus (U Bochum)
    6. Prof. Dr. Böllinger, Lorenz (U Bremen)
    7. Prof. Dr. Bung, Jochen (U Passau)
    8. Prof. Dr. Burkhardt, Björn (U Mannheim)
    9. Prof. Dr. Bussmann, Kai (U Halle)
    10. Prof. Dr. Dencker, Friedrich (U Münster)
    11. Prof. Dr. Dessecker, Axel (U Göttingen)
    12. Prof. Dr. Dünkel, Frieder (U Greifswald
    13. Prof. Dr. Eder, Maria (U Salzburg)
    14. Prof. Dr. Eser, Albin (U Freiburg, MPI)
    15. Prof. Dr. Esser, Robert (U Passau)
    16. Prof. Dr. Fabricius, Dirk (U Frankfurt/M)
    17. Prof. Dr. Feest, Johannes (U Bremen)
    18. Prof. Dr. Feltes, Thomas (U Bochum)
    19. Prof. Dr. Fischer, Thomas (BGH, U Würzburg)
    20. Prof. Dr. Freund, Georg (U Marburg)
    21. Prof. Dr. Frommel, Monika (U Kiel)
    22. Prof. Dr. Gaede, Karsten (Bucerius Law School)
    23. Prof. Dr. Giehring, Heinz (U Hamburg)
    24. Prof. Dr. Gropp, Walter (U Gießen)
    25. Prof. Dr. Haft, Fritjof (U München)
    26. Prof. Dr. Hamm, Rainer (U Frankfurt/M)
    27. Prof. Dr. Hardtung, Bernhard (U Rostock)
    28. Prof. Dr. Hefendehl, Roland (U Freiburg)
    29. Prof. Dr. Heinrich, Bernd (U Berlin)
    30. Prof. Dr. Heinrich, Manfred (U Kiel)
    31. Prof. Dr. Hellmann, Uwe (U Potsdam)
    32. Prof. Dr. Herzog, Felix (U Bremen)
    33. Prof. Dr. Hilgendorf, Eric (U Würzburg)
    34. Prof. Dr. Hochmayr, Gudrun (U Frankfurt/O)
    35. Prof. Dr. Höffler, Katrin (U Tübingen)
    36. Prof. Dr. Jerouschek, Günter (U Jena)
    37. Prof. Dr. Jeßberger, Florian (U Hamburg)
    38. Prof. Dr. Joerden, Jan (Europa-Uni Frankfurt/O)
    39. Prof. Dr. Kaspar, Johannes (U Augsburg)
    40. Prof. Dr. Kinzig, Jörg (U Tübingen)
    41. Prof. Dr. Klesczewski, Diethelm (U Leipzig)
    42. Prof. Dr. Krahl, Matthias (U Frankfurt/M)
    43. Prof. Dr. Kühne, Hans Heiner (U Trier)
    44. Prof. Dr. Kury, Helmut (MPI Freiburg)
    45. Prof. Dr. Lesch, Heiko (U Bonn; Rechtsanwalt)
    46. Prof. Dr. Lilie, Hans (U Halle-Wittenberg)
    47. Prof. Dr. Lüderssen, Klaus (U Frankfurt/M)
    48. Prof. Dr. Mansdörfer, Marco (U Saarland)
    49. Prof. Dr. Marquardt, Helmut (U Bonn)
    50. Prof. Dr. Mehle, Volkmar (U Bonn)
    51. Prof. Dr. Merkel, Reinhard (U Hamburg)
    52. Prof. Dr. Meyer-Goßner, Lutz (U Marburg; VRi.BGH aD)
    53. Prof. Dr. Müller-Dietz, Heinz (U Saarland)
    54. Prof. Dr. Müller, Egon (U Saarland)
    55. Prof. Dr. Mueller, Henning (U Regensburg)
    56. Prof. Dr. Müssig, Bernd (U Bonn, Rechtsanwalt)
    57. Prof. Dr. Murmann, Uwe (U Göttingen)
    58. Prof. Dr. Nestler, Cornelius (U Köln)
    59. Prof. Dr. Neubacher, Frank (U Köln)
    60. Prof. Dr. Neumann, Ulfried (U Frankfurt/M)
    61. Prof. Dr. Nix, Christoph (Konstanz)
    62. Prof. Dr. Ostendorf, Heribert (U Kiel)
    63. Prof. Dr. Paeffgen, H.-U. (U Bonn)
    64. PrDz.Dr. Pollähne, Helmut (U Bremen)
    65. Prof. Dr. Prittwitz, Cornelius (U Frankfurt/M
    66. Prof. Dr. Puppe, Ingeborg (U Bonn)
    67. Prof. Dr. Putzke, Holm (U Passau)
    68. Prof. Dr. Quensel, Stephan (U Bremen)
    69. Prof. Dr. Ransiek, Andreas (U Bielefeld)
    70. Prof. Dr. Renzikowski, Joachim (U Halle)
    71. Prof. Dr. Rolinski, Klaus (U Regensburg)
    72. Prof. Dr. Rosenau, Henning (U Augsburg)
    73. Prof. Dr. Rzepka, Dorothea (U Frankfurt/M)
    74. Prof. Dr. Roxin, Claus (U München)
    75. Prof. Dr. Schall, Hero (U Osnabrück)
    76. Prof. Dr. Scheerer, Sebastian (U Hamburg)
    77. Prof. Dr. Scheil, Andreas (U Innsbruck)
    78. Prof. Dr. Schild, Wolfgang (U Bielefeld)
    79. Prof. Dr. Schmitz, Roland (U Osnabrück)
    80. Prof. Dr. Schmoller, Kurt (U Salzburg)
    81. Prof. Dr. Schroeder, Friedrich C. (U Regensburg)
    82. Prof. Dr. Schroth, Ulrich (U München)
    83. Prof. Dr. Schuenemann, Bernd (U München)
    84. Prof. Dr. Schulz, Lorenz (U Frankfurt/M)
    85. Prof. Dr. Schwaighofer Klaus (U Innsbruck)
    86. Prof. Dr. Sessar, Klaus (U Hamburg)
    87. Prof. Dr. Singelnstein, Tobias (FU Berlin)
    88. Prof. Dr. Sonnen, Bernd-Rüdeger (U Hamburg)
    89. Prof. Dr. Thoss Peter (U Bremen)
    90. Prof. Dr. Tondorf, Günter (RA, U Köln)
    91. Prof. Dr. Triffterer, Otto (Paris-Lodron-Univ.)
    92. Prof. Dr. Venier, Andreas (U Innsbruck)
    93. Prof. Dr. Villmow, Bernhard (U Hamburg)
    94. Prof. Dr. Vormbaum, Thomas (Fernuni Hagen)
    95. Prof. Dr. Walter, Michael (U Köln)
    96. Prof. Dr. Walter, Tonio (U Regensburg)
    97. Prof. Dr. Wassmer, Martin (U Köln)
    98. Prof. Dr. Weidemann, Jürgen (U Bochum)
    99. Prof. Dr. Weßlau, Edda (U Bremen)
    100. Prof. Dr. Wittig, Petra (U München)
    101. Prof. Dr. Wolter, Jürgen (U Mannheim)
    102. Prof. Dr. Wolters, Gereon (U Bochum)
    103. Prof. Dr. Zaczyk, Rainer (U Bonn)
    104. Prof. Dr. Zielinski, Diethart (U Hannover)
    105. Prof. Dr. Zwiehoff, Gabriele (FernU Hagen)
    106. Prof. Dr. Zerbes, Ingeborg (Uni Bremen)

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  • 05.12.2013 18:50, Tobi12345

    Wen jmd. nicht möchte , dass ich den/die namen statt eines links veröffentliche , bitte sagen , ich entferne es sofort , möchte keinen ärger :) , die liste habe ich hier entnommen ;

    http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/2218-strafrechtler-fordern-ueberpruefung-der-drogenpolitik

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  • 05.12.2013 18:52, Tobi12345

    Wie hier genannt , aber der großen Masse irgentwie nicht klar , geht es nicht darum Cannabis zu verharmlosen oder den Konsum zu steigern..das eine legalisierung den Konsum nicht steigert ,
    zeigen zb Portugal oder Holland. Es geht darum das ein Verbot , die Droge noch schlimmer werden lässt , als sie ist. Ich kann mir nicht vorstellen , das es Leuten Spass machen würde,
    vor einem Fussballspiel sich irgendwo gepunschtes Bier zu holen und sich dafür auch noch strafbar zu machen , ein Verbot bei Alkohol ging ja schon mal in die Hose , mit den gleichen tödlichen und bewaffneten
    Auswirkungen jeder anderen Rauschmittelprohibition , wir brauchen eine staatliche , geprüfte, saubere Abgabestelle , welche einen monatlich zu bezahlenden Cannabis-Pass erfordert , hier wird Datum und Menge , sowie Unterschrift der Verkaufstelle eingetragen , wer seinen Pass vergisst oder innerhalb von 24 h seine maximale Anzahl erhalten hat ,bekommt nichts mehr, schluss aus... !! dazu brauchen wir Fachleute und geschultes Personal und keine Verkäufer oder Security-Ochsen...
    Ein Vorbild stellt Holland daher in keinster Weise , wer schonmal dort war , weis das man von shop zu Shop wandern kann , sich jeweils die maximal menge von 5g holt und ab zum nächsten , somit hat man nach kurzer zeit ca 20 30 g in seinem bauchtäschchen , welche man unmöglich alleine rauchen kann oder will , was folgt ist der Handel an 3. ebenso an Jugendliche und das darf nicht sein !! Was die Befürchtung von Drogenurlaubern betrifft , so kann dem mit der Pflicht deutscher Staatsbürger zu sein , was ich persönlich für Käse halte , da manche sie nicht wollen oder besitzen ,abhilfe geschafft werden , alternatives gesetz : indem man für eine betsimmte zeit einen Wohnsitz in Deutschland haben muss..probleme von der CDU , von jedem zu lösen , aber kapiert man es ..nein !....
    Viele Leute , gerade Eltern vertrauen dem BTMG und denken ihre Kinder seien geschützt , FALSCH ! der Schwarzmarkt scherrt sich nicht nur nicht darum wie alt der Käufer ist , sondern er bekümmert sich meist nicht mal um die Reinheit des Stoffes, ebenso rutscht man gerne in jungen Jahren in Kreise ab , in denen evtl Gewalt herrscht , Erpressung oder andere Drogen angeboten werden...ebenso das Wort "Sucht" ist total falsch definiert,
    nur weil man über Jahre hinweg Spass an etwas findet ist man süchtig? wer jeden Tag kifft ist süchtig ,wer jeden tag ein bierchen trinkt nicht , wer jeden tag 5 stunden Fussball spielt ist ein Sportler , wer 5 Stunden PC spielt ist süchtig....das Leute einfach die Freude an etwas finden was für sie Dinge besser werden lässt , ist es für mich klar das ein regelmäßiger Konsum entsteht...
    Leute die Hilfe brauchen bekommen sie nicht und Leute die keine wollen , bekommen sie mit aller Härte aufgebrummt.....Ich verstehe meine Mitbürger und Befürworter der jetzigen Drogenpolitik nicht...sie schaden ihren Mitmenschen , dem Staat , usw....finden sie daran Freude oder lag es daran das sie einfach keinen Wissenschatz über Rauschmittel besitzen...?
    Daher Verkaufstellen mit Mindestmenge und Pass , härtere Strafen für illegalen Handel an 3. und u18 , kein Eigenanbau , da sonst der Handel blüht...alternativ kann der Eigenanbau in Social Clubs stattfinden , Leute die sich unter Auflagen und Regeln zum Eigenanbau treffen und in dieser Räumlichkeit konsumieren , das Cannabis darf diesen Salon nichzt verlassen...der Staat muss vom Samen setzen bis Verkaufen alles übernehmen..so wie es die Usa vorhat , die allseitsbeliebten Vergleiche wie Alkohol ist schädlicher...was hat das damit zu tun das führt 1. dazu das härtere Drogen weiterhin illegal bleiben , und sie richten den meisten Schaden durch die Prohibtion an , und 2. steht es jedem Menschen frei was er konsumiert... Ebenso werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen , was der Jugendarbeitslosigkeit gut entgegenwirkt , man denke nur an all die arbeitslosen Schlecker-Mitarbeiter....Einzelhändler / Verkäufer die nach einer kurzen Schulung dort hätten arbeiten können ..stattdessen beklagt man es gäbe keine freie Stellen , meiner Meinung nach VERHINDERT der Staat freie Arbeitsstellen.... !! Wenn eine Politische richtung über jahrzehnte nur misserfolge erzielt...tod ,elend krieg und organisierte kriminalität fördert...sollte man es ja wohl zumindest probieren....ein versuch ist es wert und cannabis bietet da es eher eine harmloses rauschmittel ist ein tolles versuchskaninchen zur neuen drogenpolitik...
    Schützt verantwortungsbewusste Konsumenten und Schützt unsere Kinder ! Aufklärung und Legalisierung statt Lügen , Untergrabungen und Shwarzmarkt!! PS Recht auf Rausch heist nicht Pflicht zum Rausch , die Geschäfte drängen euch nichts auf , ihr müsst sie nicht betreten , aber die Dealer werden euch weiterbelästigen , euch und eure Kinder ! an dieser Stelle wars das von mir , als Befürworter könnte ich ganze Bücher füllen , als Gegner kann ich nur auf die 3. standartphrasen der Cdu greifen.... rechtschreibfehler stören mich nicht...

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  • 05.12.2013 18:53, Tobi12345

    2. problem... 2. strasenverkehr ? die lösung ..wissenschaftlich nachvollziehbaren THC-Grenzwerten", die in dieser Frage künftig ausschlaggebend sein sollen. So wie das seit Sommer dieses Jahre etwa in Colorado (USA) der Fall sei. Dort sind für den Straßenverkehr bis fünf Nanogramm THC pro Milliliter Blut erlaubt. "

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  • 05.12.2013 18:53, Tobi12345

    3. problem ..medizinisches cannabis.. : medizinisches cannabis ist da , was wir brauchen sind sofortige erhaltung dieses stoffes , ohne den jenigen jahrelang mit pharma als versuchskaninchen zumissbrauchen, obwohl man weis das cannabis ohne nebenwirkung hilft , verpflichtung der nächstgelegenen apotheke es zu verkaufen + zumindest diesen anbau unverzüglich vom staat zu tun....kann sich keiner leisten und die dreisten "kranken" hust.. kassen übernehmen es ja nicht mal !!..... es kostet , es dauert , man erhält sehr schwer...das is echt ne frechheit...und diese probierscheisse ist wahr !... der typ von der bundesopiumstelle hat dieses verbrechen sogar zugegeben!! ...cannabis darf erst verabreicht werden wenn festestellt ist oder wurde das alle .. ALLE anderen arzneimittel zu starke nebenwirkungen haben..und die person im leben zu stark einschränken....das weis man und trotzdem testet man und der patient kämpft oft jahre,obwohl von vorne rein klar ist das cannabis ohne nebenwirkung helfen würde...das bedauern die leute aber auch...aber politik...was sollen die leidenden und ärzte schon groß dagegen tun...sowas gehört angezeigt....

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  • 05.12.2013 20:16, D. Hadorn

    Man darf der US nicht alles nachmachen. Die Coloraden sind jetzt schon reuig, denn nun müssen die “nichtraucher“ mit dem dreimal so starken wie Zigaretten rauch und sehr schädlichen „second hand“ rauch vom Canabis, abfinden und damit wird IHRE Gesundheit gefärdet! Ausserdem bleibt Canabis bis zu einem Monat im Körper was bedingt, dass diese raucher „stoned“ Autofahren, arbeiten und massive costen produzieren durch vermeidliche Unfälle und Warendefeckte beim produzieren.

    Das einzige Mittel: Preventative Aktion und straffe Entzugshilfe. Ohne dies werden Kinder geboren welche immer stärker süchtig sind – ist im Blut. Dasselbe gilt für Alkaholiker!

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    • 05.12.2013 21:36, Olaf Köhrmann

      Wenn die Eltern als Vorbild taugen und aus ihren Kindern Starke Persönlichkeiten "machen", brauchen sie keine Angst davor zu haben, dass ihre Kinder suchtgefährdet sind... Die Tatsache das Thc bis zu 4 Wochen nachweisbar ist, bedeutet nicht, dass der Konsument "dauerstoned" und lethargisch und damit grundsätzlich unfähig ist, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

    • 11.12.2013 16:51, Jonas

      1. Cannabis rauch (vorallem der von Joints in Colorado) ist weitaus weniger gefährlich als Zigaretten , Cannabis birgt nachweislich kein Risiko für Lungenkrebs etc , es bekämpft sogar erfolgreich Krebszellen und tötet diese ab.
      2. Nur Joints die mit Tabak gemischt werden bieten ein Risiko , mal abgesehen davon das öffentliches kiffen außerhalb von privat Clubs und seinen eigenen 4 Wänden nachwievor verboten ist und deshalb das "passiv Rauch" Argument nicht wirklich zieht.
      3.Das Thc 4 Wochen im Körper bleibt bedeutet wie bereits gesagt NICHT das diese Leute stoned sind. Würden sie sich mit der Materie beschäftigen, würden sie wissen das es sich dabei lediglich um Abbauprodukte handelt die KEINE Wirkung auf Körper/Psyche haben sondern allerhöchstes einen nicht bekifften Fahrer bei Drogentests in Schwierigkeiten bringen können,
      4.Wer in so einem kleinen Text wie sie bereits 10 Rechtschreibfehler (von den Grammatik,Zeichensetzungsfehler etc mal ganz abgesehen) macht sollte nicht erwarten das man ihn noch ernst nimmt vorallem wenn alle seine Argumente durch Studien widerlegbar sind.
      5. Die vergangenen Jahre und alle versuche dem Konsum mit Prohibition zu bekämpfen sind nachweislich gescheitert , das was sie vorschlagen wird bereits seit über 50 Jahren praktiziert und hat nachweislich nur zu Nachteilen geführt.
      6.Um Präventativ leute bei kritischem Drogenkonsum richtig beraten zu können musst man den kritischen Konsum überhaupt erstmal erkennen. Solange Drogen illegal sind, die Leute im stillen konsumieren und Drogen ein Tabuthema sind wird man nur sehr wenige Leute erreichen die vielleicht wirklich hilfe benötigen.
      Nur durch die Legalisierung und kontrollierte abgaben kann man kritische Konsummuster frühzeitig erkennen und die Leute richtig beraten.

  • 06.12.2013 16:47, McSchreck

    2 Dinge möchte ich richtig stellen, auch wenn man hier gegen die Drogenlobby kaum anschreiben kann.

    Methadon macht nicht süchtig, es unterdrückt nur den Suchtdruck der Abhängigen, ohne selbst einen Rausch zu bewirken. Daher ist es auch bei unbehandelten Süchtigen nicht gern gesehen bzw wird durch sog. "Beikonsum" aufgebessert.

    Zum anderen wird hier propagiert, dass jeder sich doch bitte selbst schädigen dürfe. Ich bin ab dem Tag dafür, wo für diese Selbstschädigung nicht mehr die Allgemeinheit bezahlen muss. Dann darf sich gern jeder - wie hier steht - "ein Bein abschneiden" oder eben seine Organe durch Drogenkonsum runieren, bis er in der Psychiartrie landet. Alles freigeben, Chrystal Meth, Heroin, Partydrogen....wird hier ja auch schon verlangt.
    Aber wenn es dann schief geht, darf der Steuer bzw. Renten- und Krankenkasseneinzahler für die Folgen aufkommen. Ich weiß nicht, ob viele wissen, was für ein Riesen-System sich schon um die Süchtigen etabliert hat. Ich sehe nicht, dass dort zu viel gespart wird, soweit ich es mitbekomme, kann jeder Süchtige mehrere Therapien machen, ohne dass die Frage nach dem Geld überhaupt gestellt wird.

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    • 11.12.2013 15:56, Ein Leser

      Dann seien Sie aber bitte konsequent und lassen die Millionen von Alkoholiker auch ihre Therapie und sonstige Behandlungskosten infolge körperlichen Verfalls selbst bezahlen. Und Sie werfen natürlich alle dicken Menschen, Raucher und Sportler (wegen der teuren Sportverletzungen!) aus der Krankenversicherung, denn deren ungesunder Lebensstil kommt die Versichertengemeinschaft auch teuer zu stehen. Und wer Auto fährt, zahlt bitte auch für die Folgen von Unfällen, denn man kann ja auch Bus und Bahn fahren, was weniger gefährlich ist. Man sollte auch die tägliche Sonneneinstrahlung reglementieren, ich sehe es nämlich nicht ein, für Menschen zu bezahlen, die ihren Hautkrebs selbst verschuldet haben. Fürs Sonnenstudio gilt das ohnehin. (Liste beliebig verlängerbar...)

      Ich hoffe, Sie verstehen diese Polemtik richtig. Wenn man diese Art der mittelbaren Bevormundung allerdings ernsthaft möchte, stellt sich natürlich noch die Frage: Wie setze ich das um? Ganz einfach: Totalüberwachung plus regelmäßige zwangsweise medizinische Untersuchung. Wer ungesund lebt oder sich selbst gefährdet, zahlt selbst! Wenn das nicht mal eine tolle Vorstellung ist...

    • 11.12.2013 16:54, Jonas

      Durch eine Marijuana legalisierung würden soviele Steuern generiert das man alle Kiffer 100x privat Versichern könnte , mal abgesehen davon das durch Marijuana als Medikament die Krankenkassen Milliarden jährlich sparen könnte weil Marijuana mehrere hundert teilweise recht teurer Pharmaprodukte ersetzen kann.
      Bei allen möglichen Krebsarten/Leukämie/Grauer Star/Glaukom/Athritis/Adhs/Ptbs/Alzheimer/Schlaganfällen/Entzündungen im Gehirn/Jegliche Art chronischer Schmerzen/Psychose/Schizophrenie (CBD haltige sorten)/Depressionen/Boderline die Liste geht noch viel weiter

  • 16.12.2013 10:06, www.strafakte.de

    www.strafakte.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Pro­fes­so­ren star­ten Cannabis-Petition: „Wis­sen­schaft­lich und ideo­lo­gie­frei über­den­ken“

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  • 17.12.2013 18:48, 11k2.wordpress.com

    11k2.wordpress.com verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    legal tribune

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  • 03.01.2014 10:22, www.strafakte.de

    www.strafakte.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    106 Straf­rechts­pro­fes­so­ren für eine Lega­li­sie­rung

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  • 10.01.2014 08:53, Selbstjurist

    Keine Macht den Drogen! Alles andere ist Unfug!

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    • 15.03.2016 12:20, Naseweiss

      Eine Art der Entmündigung und Einschränkung des freien Willens?Verharmlosen will ich hier nichts. Jedes Kind wird auf seinem Weg durchs leben mit der Situation konfrontiert selbst Entscheidungen zu treffen und lernt in der Schule zu lesen, weiß sicher das Raucher früher sterben, Alkohol schädlich sein kann und Drogen gefährlich sind. Aufklärung und Prävention beginnt bei mir nicht von oben herab, wozu abschreckende Beispiele sicherlich auch gehören, doch nicht nur. Ich mag mich irren, doch denke ich das Süchte aus Unverständnis entstehen und Regularien bzw. Verbote dem entgegenstehen könnten. Ihrer Meinung keine Macht dem Drogen, denn wer suchet der findet.

  • 22.01.2014 21:30, www.opencannabis.net

    www.opencannabis.net verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Interview

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  • 09.04.2014 23:37, berufsbeleidigt.de

    berufsbeleidigt.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/strafrechtler-petition-bundestag-cannabis/

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  • 10.04.2014 23:36, Chris

    Ja legaliesieren! Aber mindestens ab 21 Jahren.

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  • 11.04.2014 13:48, uwg-aachen.de

    uwg-aachen.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/strafrechtler-petition-bundestag-cannabis/

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  • 12.05.2014 11:16, bastian

    http://cannabis-medizin-petition.de/

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  • 24.05.2014 14:42, let.de

    let.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/strafrechtler-petition-bundestag-cannabis/

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