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Islam in Indien: Gericht ver­bietet Schei­dung durch Ver­sto­ßung

22.08.2017

Der oberste Gerichtshof in Indien hat die islamische Scheidung durch das Verstoßen der Frau verboten. Die Worte "Talaq, Talaq, Talaq" reichten aus, um sich sofort von seiner Frau scheiden zu lassen.

Indiens Oberster Gerichtshof hat die islamische Scheidung durch das Verstoßen der Frau verboten. Eine Ehe zwischen Muslimen galt in Indien bisher als geschieden, wenn der Mann drei Mal innerhalb kurzer Zeit das Wort "Talaq" (Verstoßung) aussprach. Das Gericht in Neu Delhi habe diese "Triple Talaq" oder auch "Sofort-Scheidung" genannte Praxis am Dienstag mit einer 3:2-Mehrheit für verfassungswidrig erklärt, weil sie das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz verletze. Das teilte Zakia Soman von der muslimischen Frauenorganisation "Bharatiya Muslim Mahila Andolan", die zu den Klägern gehörte, vor Reportern mit. Premierminister Narendra Modi twitterte, die Entscheidung sei "historisch".

Muslime machen etwa 14 Prozent der rund 1,3 Milliarden Einwohner Indiens aus. Für sie gilt ein eigenes religiöses Personenrecht. Das Gremium, das über die Einhaltung dieser Gesetze wacht, das "All India Muslim Personal Law Board", hatte sich gegen ein Verbot des umstrittenen Scheidungsbrauches ausgesprochen. Es handle sich um eine religiöse Angelegenheit, für die das Gericht nicht zuständig sei. Die für den Fall zuständigen fünf Richter, die fünf unterschiedlichen Religionen angehören, entschieden allerdings Medienberichten zufolge mehrheitlich, dass "Triple Talaq" auch gegen die Lehre des Korans verstoße.

Indische Medien sprachen von einem großen Sieg für die Geschlechtergleichheit. Muslimische Männer haben in Indien ihre Ehefrauen in den vergangenen Jahren durch dreimaliges Aussprechen von "Talaq" etwa per Telefon, E-Mail oder SMS verstoßen. In vielen mehrheitlich muslimischen Ländern gibt es diesen Brauch nicht.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Islam in Indien: Gericht verbietet Scheidung durch Verstoßung . In: Legal Tribune Online, 22.08.2017 , https://www.lto.de/persistent/a_id/24081/ (abgerufen am: 26.06.2019 )

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Kommentare
  • 23.08.2017 08:19, Haha

    @LTO
    Die Sätze
    "Die Worte "Talaq, Talaq, Talaq" reichten aus, um sich sofort von seiner Frau scheiden zu lassen. "
    und
    "Das Gericht in Neu Delhi habe diese "Triple Talaq" oder auch "Sofort-Scheidung" genannte Praxis am Dienstag mit einer 3:2-Mehrheit für verfassungswidrig erklärt, weil sie das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz verletze."

    widersprechen sich irgendwie, oder?

    Und "Es handle sich um eine religiöse Angelegenheit, für die das Gericht nicht zuständig sei." bringt auf unnachahmbar ehrliche Weise das Selbstverständnis des Islams bzw. seiner Anhänger zum Ausdruck. Genau das ist das Problem mit dem Islam, das wir auch in Deutschland zunehmend zu spüren bekommen.

    • 23.08.2017 09:02, Marc E.

      Falsch. Das bringt auf unnachahmbare Weise das Selbstverständnis jeglicher Religion zum Ausdruck. Das ist nicht nur ein Problem des Islams. Haben Sie mal in einer von der christlichen Kirche geführten Einrichtung gearbeitet? Da dürfen Sie fristlos gekündigt werden, weil Sie sich haben scheiden lassen oder weil Sie womöglich nicht an Gott glauben. Dort dürfen keine Gewerkschaften einen Tarifvertrag abschließen wegen "dem besonderen Schutz der Kirche" usw.

    • 23.08.2017 09:04, Marc E.

      Ach ja und Streitigkeiten bzgl. der Kirche unterliegen dem speziellen Kirchenrecht und ist nicht von den ordentlichen Gerichten zu behandeln. Sie können ja mal nach "Kirchengericht" googlen.

    • 23.08.2017 09:11, Haha

      War ja klar, dass alsbald ein Relativierer um die Ecke kommen würde. Sie könnten auch noch die Kreuzzüge anführen, um Ihrem Statement Nachdruck zu verleihen.

    • 23.08.2017 16:04, Sven

      Ab 3:55 sehr schön zu sehen, was diese Fanatiker von Frauenrechten halten

      https://www.youtube.com/watch?v=Ywu2990n4Lo

      "Mach Deine Frauenrechte, aber nicht in der Religion, gibt's nicht, Allah sagt: ..."

    • 23.08.2017 16:19, Marc E.

      @HaHa: Ich bringe aktuelle rechtliche Standards in Deutschland an und sie schwafeln was von Kreuzzügen. Es muss schön sein, so die Augen vor der Realität zu verschließen. Und so weit ich das sehe, haben Sie doch alles über einen Kamm geschert. Sie sollten Ihren Selbsthass doch nicht an anderen auslassen. Wenn Sie unzufrieden sind mit Ihrem Leben, dann ändern Sie es doch anstatt über andere zu schimpfen :))

    • 23.08.2017 17:15, Haha

      Mir war bislang nicht bekannt, dass männliche Christen in Deutschland fordern, dass ihre Ehe bspw. nach dreimaligem Händeklatschen rechtswirksam geschieden ist.

      Überall fordern Moslems Sonderrechte für sich ein, haben steinzeitliche Vorstellungen der Rolle der Frau, sind offen homophob und antisemitisch, aber in Deutschland finden sich genug Idioten, die sich auch noch bereitwillig vor deren Karren spannen lassen, für alles und jeden Verständnis haben, und allen, die diese "Religion" kritisch beurteilen, mit dümmlichen Unterstellungen begegnen.

    • 06.09.2017 18:30, Alina

      Marc E.: Falsch. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten zwichen kirchlichen Trägern und deren Arbeitnehmer werden vor den Gerichten für Arbeitssachen verhandelt. Im Übrigen wird die Sonderbehandlung von diesen Arbeitgebern heftig kritisiert. Bald wird sich der EuGH dazu äußern und vielleicht die deutsche Praxis kippen. Sie werden zu Recht als Relativierer bezeichnet.

    • 12.09.2017 16:03, Marc E.

      @ Alina: Ah ok, wenn also der EuGH (also KEIN deutsches Gericht) die Praxis der kirchlichen (und somit christlichen) Sonderbehandlung im Arbeitsrecht VIELLEICHT kippen könnte, ist das etwas, was sich der christliche Fundamentalismus zu Gute schreiben lassen kann?? Wenn aber ein ein indisches Gericht eine muslimische Sonderbehandlung im Scheidungsrecht kippt, dann ist der Islam trotzdem rückständig?? Merken Sie überhaupt was für einen Unsinn Sie da erzählen und welche Doppelmoral Sie an den Tag legen?? Wieso ist das christentum auf einmal fortschrittlicher, wenn ein Gericht eine kirchliche Sonderbehandlung kippt, der Islam bleibt aber rückständig, wenn ein Gericht eine muslimische Sonderbehandlung kippt?? Erläutern Sie dies. bis jetzt wirken Sie nur wie eine Ewiggestrige, die Ihren Selbsthass durch die Projektion auf eine Religionsgemeinschaft ausleben will.

  • 23.08.2017 13:31, M.D.

    Schade! Ich habe erst letztens einem Ehepaar, das über ein halbes Jahr auf seine einvernehmliche Scheidung warten musste, erzählt, wie einfach so was in andern Kulturkreisen geht. Nun werde ich mir eine neue Geschichte ausdenken müssen.

    • 25.08.2017 21:25, @M.D.

      Ein halbes Jahr wäre aber erstaunlich schnell. Ihnen sollte mal jemand erklären, was "Versorgungsaushleich" bedeutet und wie langsam Rentenversicherungen entsprechende Auskünfte erteilen...

  • 23.08.2017 16:24, McMac

    Ein kleiner Schluck Realität für jene, die so große Angst vor der Islamisierung haben: Rund 5,4% der hiesigen Bevölkerung sind Muslime. Laut Eigenauskunft sind gerade mal 1,9% auch praktizierende Muslime (ist auch nicht ansatzweise jeder praktizierender Christ, der eine Konfession im Pass hat). Der größte Teil dieser Muslime ist weder radikal noch gewaltbereit. In diesem Sinne: Eine "Islamisierung Deutschlands" ist ein Hirngespinst, mehr nicht.

    • 23.08.2017 17:31, Haha

      Man könnte Ihren Ausführungen zustimmen, wenn ab sofort keine Moslems mehr ins Land kämen und die hier Befindlichen sich nicht stärker vermehren würden als die Nicht-Moslems.

      Leider sieht die Realität vollkommen anders aus. Der Anteil der Muslime betrug 1970 1,3 %, 2015 4,4 % und jetzt - wie Sie selbst schreiben - bereits 5,4 %. In nur zwei Jahren haben die Muslime also einen Prozentpunkt zugelegt. 2050, so schätzt man, werden bereits 10 % aller Europäer Moslems sein, in einzelnen Ländern wie z.B. Deutschland oder Frankreich wird der Anteil deutlich über 10 % liegen.

      Islamisierung findet natürlich statt. Sie ist ein langsamer, schleichender Prozess und wird daher vermutlich von vielen nicht ernst genug genommen, obwohl damit die Bedrohung zahlreicher westlicher Werte verbunden ist. Anderes wäre nur anzunehmen, wenn der Islam eine Aufklärung durchlaufen würde. Dies ist derzeit aber nicht nicht zu verzeichnen, im Gegenteil: der konservative Islam ist auf dem Vormarsch, und zwar weltweit. Liberale Muslime wie z. B. Seyran Ates oder Islamkritiker wie Broder oder Abdel-Samad können sich in Deutschland nur noch mit Polizeischutz frei bewegen. Man kann das alles ignorieren, sich schön reden und so tun, als wäre das normal, allein die durch den Islam verursachten Probleme löst man damit nicht!

    • 23.08.2017 18:41, McMac

      Richtig, Schönreden ist nicht hilfreich. Verallgemeinern oder Schwarzmalen aber ebensowenig. Das fängt damit an, dass es "den Islam" nicht gibt. Es gibt eine Vielzahl islamischer Strömungen, einige davon fundamentalistisch - wobei die Fundamentalisten (zBSalafisten) oft weit entfernt sind von theologischer Detailkenntnis ihrer eigenen Religion. Radikale und Gewalttäter kommen idR aus den unteren sozialen Schichten, dort haben extremistiscvhe Gruppen es besonders leicht, zu ködern. Das gilt, by the way, auch bei Nichtmuslimen. Man braucht folglich die richtigen Mittel gegen radikale Vordenker und Prediger und muss zugleich die soziale Situation verbessern. Das ist allerdings nicht so einfach, wenn selbst Menschen in dritter Generation noch diskriminiert werden, weil sie einen muslimisch klingenden Namen haben... Das Problem ist viel komplexer, und einfache Antworten wie "lassen wir keinen mehr ins Land" helfen keinen Schritt weiter.

    • 23.08.2017 20:18, Haha

      Ja, es gibt unzählige Strömungen im Islam, die sich seit Jahrhunderten sogar gegenseitig die Schädel einschlagen. Unbenommen. Das ist für die Beurteilung der Frage, ob in Mitteleuropa eine Islamisierung zu verzeichnen ist, aber vollkommen irrelevant. Was alle eint, ist, dass sie sich auf den Koran berufen. Und was die Meisten eint, ist, dass sich ihre durch ihre "Religion" geprägte Kultur mit westlich Werten nicht oder nur sehr schlecht vereinbaren lässt. Das ist zunähchst mal ein nüchterne Bestandsaufnahme und hat mit Schwarzmalerei überhaupt nichts zu tun.

      Eben weil das Problem so komplex ist, heißt es, es zu erkennen und klar benennen. Mit "einfachen Lösungen" haben wir es die letzten Jahrzehnte versucht, indem wir die sich aufdrängenden Probleme ignoriert und schön geredet haben mit der Folge, dass vor allem Moslems krasse Parallelgesellschaften gebildet haben, in denen der Rechtsstaat oftmals bereits kaum noch eine Rolle spielt. Kein Mensch will "keinen mehr ins Land" lassen. Aber die Meisten wollen nicht mehr jeden völlig unkontrolliert ins Land lassen. Das halten unsere Sozialsysteme nicht aus und überfordert die Integrationsfähigkeit.

    • 23.08.2017 23:28, Volljurist

      @HaHa: Ich danke Ihnen für Ihre Beiträge, das zeigt mir, dass es immer mehr Leute gibt, die die Probleme hierzulande erkennen und beim Namen nennen. Nebenbei nehmen Sie mir hier sehr viel Schreibarbeit ab ;).

      Bzgl. der Schätzung, dass 2050 bereits 10 % der europäischen Bevölkerung muslimisch sein soll, frage ich mich aber, ob diese vor oder nach 2015 erstellt wurde. Sollte Ersteres der Fall sein, so wird die 10%-Marke schon lange vor 2050 erreicht werden. Zudem müsste man ja auch noch den (noch) ausgesetzten Familiennachzug dazurechnen ... .

    • 23.08.2017 23:57, Volljurist

      @McMac: Wie ein Wolf im Schafspelz versuchen sie die Auswüchse dieses Glaubens kleinzureden und zu relativieren.

      Ja schon die Tatsache, dass der muslimische Bevölkerungsanteil bei 5,4 % liegt ist alarmierend. Bei 5,4 % entstehen also schon No-go-areas, es ereignen sich Land auf und Land ab kleinere und größere Anschläge, die Anzahl der Gefährder steigt stetig und es werden immer mehr Terrorzellen ausgehoben. Wie soll das denn erst bei 10 % aussehen? Und wie bereits oben erwähnt, es folgt ja noch der Familiennachzug ... .

      Des Weiteren versuchen Sie auch noch einen Strohmann aufzubauen, indem Sie unterstellen, dass jemand gesagt hätte, dass alle Muslime radikal seien. Natürlich ist nur eine Minderheit radikal. Jedoch ist auch diesbezüglich alarmierend, dass die große Mehrheit sich nicht offen und entschieden von den Anschlägen distanzieren will, was man ja an der #nichtmituns-Demo gesehen hat, bei der vielleicht 300 Leute - größtenteils ältere deutsche Gutmenschen - teilgenommen haben. Aufgrund dessen muss man also davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Anteil still und leise doch mit den Radikalen sympathisiert.

      Als Krönung des Ganzen wollen Sie dann auch noch die Schuld für die Radikalisierung von Muslimen bei der ach so rassistischen hiesigen Gesellschaft suchen ... . Warum kommt dieses Suhlen in einer angeblichen Opferrolle und dieses "Nur-weil-ich-Ausländer-bin-Geheule" immer aus einer bestimmten Ecke? Um dieses "Argument" zu entkräften muss man sich einfach nur die Kinder von asiatischen Migranten ansehen. Die Eltern beherrschen kaum die deutsche Sprache und die Kinder studieren und werden zu Leistungsträgern der Gesellschaft. Da wird das "Hartzen" eben nicht zur Familientradition erklärt. Es ist schon komisch, dass Asiaten hier Karriere machen, obwohl man ihnen ja sofort ansieht, dass sie keine Deutschen sind. Wahrscheinlich bewahrt sie ein magischer Schutzschild vor dem Rassismus der Deutschen und dem Abdriften in den Extremismus ;).

      Abschließend kann man vor dem Hintergrund der Probleme, die durch diese kulturfremde Zuwanderung hervorgerufen wurden sehr wohl sagen, dass wir die Grenzen für Migranten aus bestimmten Erdteilen schließen sollten. Jedoch muss ich zugeben, dass dies die bereits bestehenden Konflikte nicht auflösen wird. Es ist daher an der Zeit umzudenken und neue Wege einzuschlagen. Da die Integration offensichtlich streckenweise gescheitert ist, müsste nunmehr eine "Animation zur Remigration" eingeleitet werden.

  • 24.08.2017 08:37, Haha

    @ Volljurist

    Den Dank gebe ich doch gerne zurück!

    Es ist vor allem wichtig, auch andere Leute zu ermutigen, derlei Dinge offen an- und auszusprechen. Da tut sich im Moment zum Glück sehr viel. Lange genug waren kritische Stimmen in den Medien fast überhaupt nicht zu hören. Das ist in den Mainstream-Medien zwar auch nach wie vor nur sehr selten der Fall, aber der Druck auf selbige erhöht sich, was auch daran zu sehen ist, dass Dinge, die vor zwei Jahren noch "voll nazi" waren, mittlerweile allgemein anerkannt sind (es kommen nicht nur Gehirn-Chirurgen und Raketenwissenschaftler zu uns, sondern (unter den Moslems) überwiegend Leute ohne Schulabschluss, die ganz bestimmt nicht unsere "Rente sichern", sondern im Gegenteil eine große Belastung für unsere Sozialsysteme darstellen; mit den "Flüchtlingen" haben wir auch Terror importiert; die aus muslimischen Ländern kommenden "Flüchtlinge" sind im Schnitt wesentlich krimineller aus Nicht-Moslems usw.). Ich prophezeie, dass als Nächstes eine Obergrenze kommt und dass Auffangzentren in Nord-Afrika errichtet werden. Einfach, weil uns die Umstände dazu zwingen werden. Bis dahin haben wir allerdings wertvolle Zeit verloren...

    • 24.08.2017 23:46, Volljurist

      Es macht in der Tat Hoffnung, dass immer mehr Leute diese Probleme realisieren und zudem offen aussprechen. Der Kontrast zwischen der medialen Schönfärberei des Multikultidebakels und der täglich erlebten Realität wurde einfach zu groß, so dass sogar die gute alte Nazikeule zerbrochen ist.

      Ihre positiven Prophezeiungen kann ich jedoch nicht teilen. Ein Einlenken der Regierung bezweifle ich sehr stark. Die Zensurgesetze treten bald in Kraft, der aufgeschobene Familiennachzug wird vor der Wahl totgeschwiegen und nach jedem Anschlag reden uns irgendwelche "Experten" ein, dass wir uns jetzt an den Terror gewöhnen und damit leben müssen. Ich gehe daher stark davon aus, dass es erst einmal zu einer richtigen Katastrophe wird kommen müssen, bevor man hierzulande von dem suizidalen Weltoffenheitswahn Abstand nimmt.

  • 25.08.2017 21:30, @Vollhaha

    Bis "der Moslem" hier bei uns im geschätzten Jahr 2050 das Ruder übernommen hat... Seid ihr beide im Rentenalter oder im schlimmsten Fall schon unter der Erde. Macht Euch doch keine Sorgen über (eingebildete) Probleme, die ihr sowieso nicht mehr erleben werdet.

    Und falls ihr jetzt mit dem Argument "aber meine Kinder...!" um die Ecke kommt. Ein Tipp: Erzieht Eure Kinder doch einfach weltoffen und tolerant. Dann haben die Eure antiquarischen Probleme nicht mehr.

    Man ist immer nur so intolerant, wie man es sein will... Einfach aufhören. Es kann so einfach sein.

    • 25.08.2017 23:28, Haha

      So ignorante Typen wie Sie sind Teil des Problems.

    • 12.09.2017 16:05, Marc E.

      @Vollhaha: der erste vernünftige Kommentar hier, der nicht von Hass zerfressen scheint. Auch mal gut sowas zu lesen. :))

    • 15.09.2017 15:58, Haha

      Stimmt doch gar nicht. Für den ersten, aus der naiven Gutmenschen-Sicht vernünftigen Kommentar haben Sie doch höchst selbst gesorgt, indem Sie sofort pflichtschuldig für die Moslems in die Bresche gesprungen sind und ein dümmliches "aber die Christen-Mimimi" abgesondert haben.

      #gratismut

  • 27.08.2017 09:58, Dimitria

    an volljurist:
    sie schreiben:
    "Jedoch ist auch diesbezüglich alarmierend, dass die große Mehrheit sich nicht offen und entschieden von den Anschlägen distanzieren will, was man ja an der #nichtmituns-Demo gesehen hat, bei der vielleicht 300 Leute - größtenteils ältere deutsche Gutmenschen - teilgenommen haben."
    gestern waren 3500 menschen bei der demo "rote linie gegen braunkohleabbau"
    daraus schließen sie
    "Aufgrund dessen muss man also davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Anteil still und leise doch mit ... sympathisiert."
    ... also mit dem weiteren braunkohleabbau, zerstörung tausender quadratkilometer fruchtbaren ackerlandes, abholzung des größten naturnahen waldes in nrw, anheizen des klimawandels, verstoss gegen die vereinbarungen von paris ... sympathisiert.

    • 28.08.2017 00:01, Haha

      Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er stolpert geradezu.

      Oder befinden sich alle Nicht-Demonstranten in einer Glaubensgemeinschaft mit den am Braunkohleabbau beteiligten Firmen? Berufen sie sich gar auf ein und dieselbe heilige Schrift?

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