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Der Branchenrückblick: Die 10 auf­se­hen­er­re­gendsten Kanz­lei­wechsel 2018

von Dr. Anja Hall

28.12.2018

4/10 Von Herbert Smith Freehills zu Clifford Chance

Dass ein amtierender Managing Partner seine Kanzlei verlässt, hat Seltenheitswert und dürfte in der abgebenden Kanzlei für einige Turbulenzen sorgen. Herbert Smith Freehills sah sich vor diese Herausforderung gestellt, als Dr. Michael Dietrich seinen Wechsel zu Clifford Chance bekannt machte. Er war im Jahr 2014 von Taylor Wessing zu Herbert Smith Freehills gewechselt, um dort die Kartellrechtspraxis aufzubauen. Anfang 2018 hatte er das Amt des Managing Partners für Deutschland übernommen.

Nur wenige Monate später, im Juni, gab Clifford Chance bekannt, dass der 48-Jährige Dietrich in das Düsseldorfer Büro der Kanzlei wechseln wird und dort die Kartellrechtspraxis und die Regulierungsberatung verstärken soll.

Dietrich ist die wohl spektakulärste, aber längst nicht die einzige Neuverpflichtung, die Clifford Chance in den vergangenen Monaten gelungen ist. Zuletzt wechselte der Finance-Partner Steffen Schellschmidt, bislang Partner bei Fried Frank, zu Clifford, ebenso gewann die Kanzlei Moritz Keller, den Leiter der Schiedsrechtspraxis von Freshfields in Wien.

Zitiervorschlag

Der Branchenrückblick: Die 10 aufsehenerregendsten Kanzleiwechsel 2018 . In: Legal Tribune Online, 28.12.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/32935/ (abgerufen am: 03.07.2020 )

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