Beim Seminar zum neuen Sexualstrafrecht beschuldigt: Grünen-Poli­tiker wehrt sich gegen Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wurf

von Pia Lorenz

29.12.2016

Eine 17-Jährige wirft einem 24-Jährigen vor, sie vergewaltigt zu haben. Der ist nicht nur Jurastudent, sondern auch Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern. Und bisher ein bekennender Verfechter des neuen Sexualstrafrechts. 

 

Ausgerechnet bei einem Seminar zum neuen Sexualstrafrecht soll  Max Hieber mit der Behauptung konfrontiert worden sein, eine junge Nachwuchspolitikerin vergewaltigt zu haben.

Der 24-Jährige ist, ebenso wie die Frau, die ihm diesen Vorwurf macht, Mitglied der "Grünen Jugend Bayern". Von seinem Amt als Beisitzer im dortigen Landesvorstand ist er nach den Vorwürfen im November zurückgetreten. Nun aber hat der Jurastudent Strafanzeige erstattet wegen Verleumdung und Strafantrag gegen die 17-Jährige gestellt.

Es kam, so viel ist sicher, nach einer Partei-Veranstaltung im Juli zum Sex zwischen der jungen Frau und dem Jurastudenten. Statt fand der im Haus ihrer Eltern, in das sie Hieber zur Übernachtung eingeladen hatte. Beide hatten bei der Veranstaltung Alkohol getrunken. Einig ist man sich auch darüber, dass Hieber am folgenden Morgen noch mit der gesamten Familie frühstückte und der Vater der 17-Jährigen ihn zum Bahnhof fuhr. Was aber geschah in dieser Nacht?

Nur angetrunken oder nicht mehr einwilligungsfähig?

Glaubt man der Jungpolitikerin, deren Anwältin zwischen Weihnachten und Silvester nicht im Büro zu erreichen war, war sie zu betrunken, um in den sexuellen Kontakt einzuwilligen und dadurch widerstandlos. Mehreren Mitgliedern des Landesvorstand gegenüber sagte sie Monate später, Hieber habe sie "vergewaltigt", vor dem Sexualkontakt sei kein eindeutiges "Ja" gefallen.

Geht es nach Max Hieber, hatten die beiden, die sich zuvor bereits über ihre sexuellen Vorlieben ausgetauscht hätten, in angetrunkenem, aber nicht stark alkoholisiertem Zustand einvernehmlichen Sex in Form von gegenseitigem Oralverkehr.  Sie habe "eindeutig zustimmende Laute" von sich gegeben und auf Nachfrage, ob sie "das geil finden würde",  auch mit einem Ja geantwortet.

Diese Nacht habe die 17-Jährige später bereut, weil ihr "Quasi-Freund das nicht so cool fände und sie jetzt deswegen mega Stress hätte". Diese Aussage habe sie am folgenden Tag auch per Whatsapp-Chat ihm gegenüber getätigt. In diesem Kontext schrieb sie auch: "Ach Max, das hätte einfach nicht passieren dürfen und ich war einfach zu betrunken, um Nein zu sagen und es ist grad echt alles n bisschen scheiße".

Zitiervorschlag

Pia Lorenz, Beim Seminar zum neuen Sexualstrafrecht beschuldigt: Grünen-Politiker wehrt sich gegen Vergewaltigungsvorwurf. In: Legal Tribune Online, 29.12.2016, https://www.lto.de/persistent/a_id/21616/ (abgerufen am: 26.09.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 29.12.2016 18:20, Reibert

    Da frage ich mich schon, was sind das für Eltern, die zulassen, dass sich ihre minderjährige Tochter in ihrem Haus bis zur Willenlosigkeit besäuft und hinterher ne leckere 69 mit einem acht Jahre älteren Erwachsenen schiebt?

    In meiner Welt sind Eltern Beschützergaranten ihrer minderjährigen Kinder.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.12.2016 19:23, Dave

      "Da frage ich mich schon, was sind das für Eltern, die zulassen, dass sich ihre minderjährige Tochter in ihrem Haus bis zur Willenlosigkeit besäuft..."

      Wie kommen Sie denn auf sowas? Die gute war wohl eher etwas beschwipst und hat danach festgestellt, dass sie ja schon einen Quasi-Freund hat. Beide waren angetrunken. Ich habe keinen Grund anzunehmen, dass sie stärker angetrunken war als er und damit weniger schuld.

      Es ist geradeso plausibel, sie als Vergewaltigerin zu betrachten wie ihn.

      Man könnte genauso gut fragen: "Was sind das für Eltern, die zulassen, dass ihre minderjährige Tochter einen Mann vergewaltigt?"

    • 30.12.2016 17:04, Reibert

      Na jetzt wirds interessant: Woher nehmen Sie denn die intime Kenntnis des Falles, als das Sie positiv wissen, dass das Opfer hier "etwas beschwipst" war?

      Nach meinen -durchaus rudimentären- Strafrechtskenntnissen ist es nach § 177 II Nr. 2 StGB immernoch erforderlich, dass der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist.

      Und jetzt kommen Sie!

    • 30.12.2016 19:33, Dave

      Jawoll, jetzt komm ich!

      "Woher nehmen Sie denn die intime Kenntnis des Falles, als das Sie positiv wissen, dass das Opfer hier "etwas beschwipst" war?"

      Na jetzt wirds interessant: Woher nehmen Sie denn die intime Kenntnis des Falles, als das Sie positiv wissen, dass es ein Opfer gibt und dass es die 17-Jährige ist? Und dass sie sich "in ihrem Haus bis zur Willenlosigkeit" besoffen hat? Es war übrigens nicht zu Hause, sondern beide hatten "bei der Veranstaltung Alkohol getrunken". Wie schon ausgeführt, ist es genau so plausibel, dass sie ihn vergewaltigt hat wie umgekehrt. Bei der Grünenveranstaltungen musste sie noch ausreichend nüchtern sein, sich mit den anderen zu unterhalten. Ebenso war sie noch genug nüchtern, nach Hause zu kommen und eine 69-Nummer zu schieben (was aktives Mitmachen voraussetzt). Aber zu besoffen, nein zu sagen?

      Die Eltern waren vom Zustand ihrer Tochter und dem Vorfall so schockiert, dass sie mit ihm frühstückten und ihn zum Bahnhof fuhren.

      Im übrigen: "Geht es nach Max Hieber, hatten die beiden, die sich zuvor bereits über ihre sexuellen Vorlieben ausgetauscht hätten, in angetrunkenem, aber nicht stark alkoholisiertem Zustand einvernehmlichen Sex in Form von gegenseitigem Oralverkehr." passt halt zum Vorfall wesentlich besser als ihre Geschichte.

    • 30.12.2016 22:05, Reibert

      Ach Gottchen. Ich weiß auch nicht positiv, wie es war. Woher sollte ich auch. Aber ich verfüge über rudimentäre Straf- und Strafprozessrechtliche Kenntnisse.

      Und es bliebt dabei: § 177 II Nr. 2 StGB setzt tabestandlich eine Beeinträchtigung der freien Willensbildung voraus. Umgangssprachlich: willenlos Besoffen.

      Und ich weiß (ebenfalls positiv), dass die StA bei einem Anfangsverdacht die Ermittlungen aufnimmt (§ 160 I StPO). Zudem unterstelle ich, dass die Kollegen in Bayern ihr Handwerk auch beherrschen.
      Ober im Rückschluss: Da die StA Ermittlungen aufgenommen hat, gibt es auch einen Anfangsverdacht.

      Das heißt nicht, dass es so war. Das heißt aber das irgendwoher der Verdacht kommt. Höchstvermutlich aus der Anzeige der Anzeigenerstatterin.
      Ob und wie es nun so war, wird nun geklärt. Und Sie können versichert sein, dass der Grad der Alkoholisierung aller Tatbeteiligten ein zentrales Thema der Ermittlungen ist. (So stets auch im LTO-Artikel).

      Und da wir man sich ja noch (öffentlich) die Frage stellen dürfen, ob nicht auch gegen die Beschützergaranten wegen Mittäterschaft durch Unterlassen ermittelt wird.

      Nichts weniger impliziert mein Beitrag und die mitlesenden Juristen habens auch verstanden.
      Ich schlage vor, Sie machen das Abitur auf der Abendschule nach und besuchen dann die Anfängervorlesungen im Strafrecht, dann müsste man Ihnen die Basics nicht erläutern und Sie können zukünftig qualifiziert mitpoltern.

    • 30.12.2016 23:47, Dave

      Meine Güte, Reibert. Zuerst behaupten, sie sei Opfer, dann mit einem ach Gottchen alles wieder zurückziehen.

      Alles falsch darstellen:

      - Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Verleumdung, nicht wegen einer Vergewaltigung.

      - Alkohol wurde nicht zuhause getrunken, sondern bei der Veranstaltung

      - Zitat aus Strafrecht ist völlig irrelevant, da entsprechende Passage zur angeblichen Tatzeit noch gar nicht in Kraft war

      - Sie habe eine Anzeige erstattet. ER hat eine Anzeige erstattet, nicht sie. Meine Güte...

      - Beeinträchtigung der freien Willensbildung bedeute willenlos Besoffen (sic). Meine Güte, nein, das bedeutet es nicht.

      Wie kann man nur in sämtlichen Punkten falsch liegen? Haben Sie eigentlich irgend etwas korrekt dargestellt? Ja, dass Sie es nicht wissen.

      Dass Ihre Kenntnisse rudimentär seien, ist eine wohlwollende Beschreibung. Wenn Sie das Abitur nachholen wollen, dann machen Sie das.

    • 04.01.2017 10:38, Jemand_NRW

      @ Dave:
      Sie sollten nicht versuchen, mit Reibert sachlich zu diskutieren. Das führt bekanntermaßen zu nichts.

  • 29.12.2016 19:38, Scrobe

    Die Fakten deuten darauf hin, dass sich eine labile 17-jährige (welche sieben Jahre jünger als der benannte Jurastudent ist), sich von seinen Parteikollegen zu solchen Aussagen hat leiten lassen. Daher steht es an erster Stelle, welche Werte und Grundzüge die GrüneJugend vertritt, welche Disziplinarmaßnahmen es gegen eigene Mitglieder unternimmt und welche Beschränkungen es für eine Aufnahme gibt. Außer Zweifel steht, dass die Glaubwürdigkeit des Jurastudenten in der Grünen Jugend dahin ist und dieser nur auf einer professionellen Ebene mit minderjährigen Mitgliedern zu verkehren hat. Zudem muss das juristische System im Allgmeinen besser vor Missbrauch geschützt werden und mehr im Sinne der Gerechtigkeit handeln, sofern diese objektiv festgesetzt werden kann. @ Da frage ich mich, mit welchem Grund oder welcher Motivation dieses Mädchen diese Aussagen erhebt? und: ob diese auch Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen kann?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.12.2016 20:17, Scrobe

    Summa summarum ist dieser Fall einfach eine Verschwendung von Steuer- und Privatgeldern, dass sich die Justiz überhaupt damit beschäftigen muss. Die einzige rechtlich relevante Frage sollte lauten: Sind irgendwelche Gewalthandlungen vorgekommen? Ist jemand zu Schade gekommen? Gerade in jungem Alter sollte man lernen, in welcher Situation welche Wörter passend anzuwenden sind; und nicht gesellschaftliche Ängste zu eigenen Zwecken nutzen.

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  • 29.12.2016 20:27, LTO-Leser

    Was genau ist der Grund, warum das hier breitgetreten wird wie in einem Gossenblatt?? Ein 24jähriger Student im Vorstand einer regionalen Jugendorganisation ist doch kein "Politiker" und keine "Person der Zeitgeschichte". Die LTO sollte sich schämen, hier an der Verbreitung einer dubiosen Story mitzuwirken, die dem armen Jungen auch für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass an ihr nichts dran ist, ein Leben lang nachhängen wird.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 30.12.2016 17:12, Reibert

      Gut gebrüllt Löwe.
      Dass ein Beisitzer des Landesvorstandes der Jugendorganisation einer größeren Partei noch keine (relative) Person der Zeitgeschichte ist, nur weil er Politk auf einem semi-professionellen Level betreibt, soweit mag ich Ihnen sogar noch zustimmen.

      Indessen vernachlässigen Sie, dass es auch Personen gibt, die deswegen zur Person der Zeitgeschichte werden, weil sie in Zusammenhang mit einer bestimmten, medial besonders beachteten, Straftat stehen.
      Sei es als Täter (z.B. Harry Domela, Ronald Biggs oder Arno Funke) oder Opfer (z.B. Natascha Kampusch).

    • 06.01.2017 13:58, McSchreck

      gehört zur Vergewaltigung nicht auch ein subjektiver Tatbestand? Aus meiner Sicht es komplett abwegig, dass der Jungpolitiker hier eine Straftat begangen haben soll. Dafür müsste er bei der Tat erkannt haben, dass die Zustimmung gar keine war bzw. nicht mehr möglich.

      Dennoch ein lehrreicher Fall, wie schnell man nach der Reform zu einem "Täter" gemacht werden kann.

  • 29.12.2016 20:46, Haha

    Naja, ich habe zwar erhebliche Zweifel an der Version der jungen Dame, aber sagen wir mal so: Wenigstens trifft es hier nicht den Falschen. :-)

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.12.2016 21:19, Dimitria

      warum ist er nicht "der Falsche"

    • 29.12.2016 21:54, Das ist

      die Ouvertüre, zum große Werk der Maaschen und andere Gutmenschen von der Art des Maiden zugeneigten Möchtegern-Politikers.

      Es heißt "Schaffen wir das deutsche Volk ab!".
      ~
      Die Legende: postfaktischer schwarz-grün-roter Genderismus erhält in Form der neuen SED Macht über die Gesetzgebung und die Rechtsprechung.
      Die Folge: Propagierung Akzeptanz der Vielfalt [Einschließlich Wichsspiele in der Kinderkrippe und Studium der Einrichtung von Institutionen für Analverkehr in der Grundschule] und damit die Beseitigung des Vertrauens zwischen Mann und Frau und daraus folgende Zerstörung der Familien und Rückgang der Geburtenrate. (Schluss des 1.Aktes Gina sagt Nein ist Nein, aber erst nach dem Zweiten.)
      Mittelteil: ist in der Gänze den "Fake News" und seinen Handlungstreibern wie Packbestimmung, Dunkeldeutschlandbeschreibung und der Herausarbeitung der segensspendenden Rolle der Neuen SED gewidmet.
      Im letzten Akt erfolgt der Import von kulturfremden Männern in Armeestärke, einige Silvester Nächte oder auch Raunächte und das große Ziel ist erreicht.

      Über allen weht wahlweise [in Abhängigkeit des Spielvorschritts] das Motto: "Bomber Harris tu's noch einmal" oder "Deutschland du Stück Scheiße" und "Nie wieder Deutschland".

      Dem staunenden Zuschauer bleiben der Schauder und die Hoffnung dass sich diesem Schauspiel in der Realität des Jahres 2017 genügend Deutsche als Alternative entgegen stellen.
      Sorgen wir für Blau aber nicht mit Alkohol sondern mit dem Stimmzettel.

    • 29.12.2016 23:23, Dave

      "warum ist er nicht "der Falsche""

      Weil er zu der Partei gehört, die das "Nein heißt Nein", immer dem Opfer glauben, Untergrabung von Eigenverantwortung durch Frauenförderung an allen Ecken und Enden, Förderung von Gender Studies etc am konsequentesten vorantreibt.

  • 29.12.2016 21:13, Reic

    Ein Grund für die Aufmerksamkeit könnte eine gewisse Ironie sein, die darin liegt, dass die von vielen links-grünen Kreisen stark befürwortete Reform des Sexualstrafrechts solch eine Kriminalisierung eines reuigen Sexualkontakts in Zukunft u. U. möglich macht.

    Siehe das Problem, dass eine Einwilligung unter Alkoholeinfluss nicht mehr wirksam möglich gewesen sein könnte und aus einem rückblickend bereuten Sexualakt eine "Vergewaltigung" nach dem reformierten StGB werden kann.

    Dass es der LTO um diese Ironie gegangen sein könnte lese ich auch daraus, dass mehrfach darauf hingewiesen wird, dass der H. selbst als Befürworter dieser Reform auftrat. Sein Glück ist freilich, dass für die vermeintliche Tat im Juli in jedem Fall noch die alte Rechtslage mit den vermeintlichen "Schutzlücken" gilt.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 03.01.2017 16:39, Noah

      Die Ironie hält sich dann doch in sehr engen Grenzen wenn man bedenkt, dass die Reform einstimmig (!) durch den Bundestag verabschiedet wurde. Im Sozialismus hat man zur Sicherheit immer noch ein paar Enthaltungen eingebaut. Hier gab es hingegen die ganz große Koalition, weil ja auch für jeden was dabei war, inklusive CDU/CSU

  • 29.12.2016 21:17, Dimitria

    Ja, ich hatte Lust auf den Typen. Ja, ich war besoffen.
    Also ist er schuld.

    Was hat sie eigentlich verloren? Weder ihr Jungfernhäutchen noch ihren unschwangeren Zustand, hoffen wir also, dass nicht eine/r den/die andere/n mit irgendeiner Krankheit angesteckt hat. (um solche Risiken sollte man wissen).

    Verloren hat sie das Vertrauen ihres eigentlichen Freundes.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.12.2016 22:46, Verloren?

    Wie verloren?

    Sie ist Grün! Sie glaubt das sie eine Frau ist!
    Sie hat Ihr Recht in Anspruch genommen! Wenn sie Glaubt dann ist das Realität!
    Alles andere sind doch nur Lügen alter weißer Männer!

    Und natürlich hat sie jedes mal ein Häutchen, immer wenn sie es will!
    Wenn nicht hat sie Eltern und die haben einen Rechtsanwalt, jedes mal wenn sie es will denn Sie ist Grün! Sie glaubt das sie eine Frau ist! .....

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 29.12.2016 23:33, Alexander Rafalski

    Was für ein Fall ...

    Ich schätze mal, dass die zukünftigen deutsche Rechtshistoriker unsere Zeit als "grüne Phase" oder so bezeichnen werden. Rechtspolitisch hat es keiner vo drauf wie die.

    Vielleicht schaffen die beiden Kandidatien im vorliegenden Fall sogar, beide verknackt zu werden und der Weltrechtsgeschichte den ersten Fall einer gegenseitigen Vergewaltigung zu bescheren. Schließlich müssen bei dieser speziellen Art des GV ("69") beide Partner im gleichen Maße aktiv werden, sonst wäre die Bezeichnung falsch.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 30.12.2016 07:14, Paddington

      Meine Vermutung geht eher in die Richtung das die junge Dame "verknackt" wird. Dann können sich Frau Schwarzer, Frau Schwesig, Frau Stokowski und das "Team Gina-Lisa" empören (mal wieder). Mal schauen wie Herr Maas auf die Angelegenheit reagiert, wenn er denn reagiert.

  • 30.12.2016 11:03, facepalm

    Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass entweder die Foren geschlossen werden, oder dass man sich unter Nachweis seiner juristischen Qualifikation zu dem Forum anmelden muss.

    Ich kann den Quatsch, der hier manchmal geschrieben wird, nicht mehr ertragen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 30.12.2016 11:28, palmface

      Das ist kein Forum, sondern eine Kommentarfunktion.

      Vielleicht kann LTO aber tatsächlich für die Zukunft einführen, dass sämtliche Kommentare vor der Freischaltung überprüft werden.

      Wenn dabei auch klar kommuniziert wird, dass es sich hier nicht um ein allgemeines Nachrichtenportal handelt, sondern um ein Angebot mit einem gewissen fachlichen Hintergrund und Anspruch und somit um fachlich substantielle Beiträge gebeten wird, dann kann auch beherzter reines Gepolter herausgefiltert werden.

    • 30.12.2016 11:28, Paddington

      Niemand zwingt Sie die Kommentare zu lesen.

    • 30.12.2016 17:19, Reibert

      "Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass entweder die Foren geschlossen werden, oder dass man sich unter Nachweis seiner juristischen Qualifikation zu dem Forum anmelden muss."

      Ihr Weihnachtswunsch vom 30.12.16 ist für Weihnachten 2016 leider verspätet eingereicht und kann frühstens Weihnachten 2017 Berücksichtigung finden.

      Ich bedaure Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.

  • 30.12.2016 19:56, Sylvia Cappallo

    Grüne zeichnen sich oftmals durch Beweisumkehrmechanik aus, sogenannt "verboten" laut Taz. So frage ich mich konkret was diese story mit dem neuen Strafrecht zu tuen hat, außer Doppelmoral nix gewesen. Denn z. B. Sven Lehmann NRW meint auch seine HIV Homosexualität wäre meinen Grundrechten übergeordnet. Stalked und holt Skalare aus meinem Becken, schmiert infizierte Scheiße unter meine Klobrille und gibt infizierte Nadeln an den HNO set mich akupunktiert. Und der war nicht besoffen, sondern Projektleiter einer Behindertengruppe .Wo waren die Eltern?!wenn andere so verletzt werden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 02.01.2017 21:15, Karl

    Das gewählte Bild für den Bericht der lto ist ja äußerst geschmackvoll ausgewählt zum Thema Vergwaltigungsvorwurf.

    Mich würde interessieren, was mir das Bild in diesem Kontext sagen soll als Leser?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 03.01.2017 05:47, Baron von+Münchhausen

    Na wenigstens können die Beiden ihren Lebenslauf bei der nächsten Bewerbung um einen nicht unwesentlichen Punkt erweitern: aktive Teilnahme an der Reform des sexualstrafrechts.

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  • 03.01.2017 10:16, Lutz Bierend

    Man mag es Ironie des Schicksals nennen: Ein halbes Jahr nachdem Kritiker vom #TeamGinaLisa sowie Kritiker der Verschärfungen des Sexualstrafrechts als Vergewaltigungsbefürworter abgestempelt wurden, berichtet die Legal Tribune Online darüber, dass sich jetzt ein überzeugter Anhänger eben dieser Verschärfungen – der 24 Jurastudent und Grünenpolitiker Max Hieber – ausgerechnet in einem Seminar über eben dieses Sexualstrafrecht, mit Vorwürfen der Vergewaltigung konfrontiert sieht.

    Hier hat es gleich mal den Richtigen erwischt, mag man sagen, auch wenn er grundsätzlich natürlich mein Mitgefühl hätte, sollten sich die Vorwürfe als falsch herausstellen. Mal sehen, ob es denn noch soweit kommt, dass er dem Staatsanwalt erklären kann, wie er bitte mit einem nicht mehr zustimmungsfähigen, weil alkoholisierten 17jährigen Mädchen Sex haben konnte. Will er etwa tatsächlich behaupten "Die wollte es doch"?
    Vor allem würde mich interessieren, wie er beweisen möchte, dass sie noch zustimmungsfähig war? Will er ihr tatsächlich eine ebenso böswillige Lüge unterstellen, wie die Kritiker vom #TeamGinaLisa der ehemaligen GNTM-Kandidatin?
    https://www.fischundfleisch.com/superlutz/auch-bei-den-gruenen-heisst-nein-nicht-immer-nein-29949

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 03.01.2017 12:28, Bullvolkar

    Hier zeigt sich, ob damals bereits in Kraft oder nicht, die Wirkung des novellierten Sexualstrafrechts. „No means No“, ist zwar als ideologischer Slogan ganz nett, aber taugt im Recht eben gar nichts.
    Ist denn z.B. ein nicht ausgesprochenes Ja bereits ein Nein?
    Ggf. ließe sich ja eine Korrelation zwischen „Nicht zustimmungsfähig“ und Alkoholgehalt im Blut herstellen. Dann ist Sex ab, sagen wir mal 1,5 Promille, immer eine Vergewaltigung.
    Schöne neue Welt.
    Aber noch ist Vergewaltigung mit dem Eindringen verknüpft.
    Soweit Sie also seine Harnröhre in Ruhe gelassen hat, gilt ergo bei Oralsex nur die Vergewaltigungsmöglichkeit für den Mann, es sei denn Er beruft sich wiederum erfolgreich auf äußeren Cunilingus. Das alles verspräche eine interessante Beweisaufnahme.
    By the way: War es nicht ein Obergrüner aus Hamburg der Anfang 2016 bzgl. d. 1.Kölner-Sylvesters mit dem 1970er-Satz "Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger", von sich reden machte"?
    Ich empfehle dazu:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/rechtspolitik-sexualstrafrecht-nein-heisst-nein-fischer-im-recht

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 05.01.2017 17:08, penisgenozid.de

    KölnerSilvesterVergewaltigungen Alle reden nur über die Würde der Frauen und keiner redet über die Würde und Sexualität der armen mittellosen einsamen Männer? Und was sollen dann arme mittellose einsame Männer mit ihrem Sperma und mit ihren Grundbedürfnissen nach Sex machen?


    Der Staat hat Sexualstrafrecht "Nein heißt Nein!" verschärft. Man dürfe jetzt die Frauen gar nicht ansprechen geschweige berühren. Aber diese Idiotie bringt absolut nichts! Der Bundestag hat dieses Verbot nur auf dem Papier erlassen, erlässt für uns Männer nur Papierverbote tonnenweise, aber hat uns einsamen sexhungrigen sexbedürftigen mittellosen Männern keine einzige Frau zum Fick gegeben. Ich will dennoch ficken! Deine "Nein heißt Nein!" bringt mir absolut Nichts, ist keine Lösung für meinen Zustand! Meine Hoden sind voll mit Sperma und es muss jetzt unbedingt raus! Wir mittellose einsame Männer bekommen keine einzige Vagina zum Fick und dürfen nicht exhibitionieren, kein Sex mit Tieren machen. Nicht jeder Mann will mit Männern Sex machen. Alles was mit Sex-mit-Frauen zu tun ist, ist entweder verboten oder zu teuer. Dem armen mittellosen Mann bleibt gar nichts, bleibt nur Vergewaltigung!

    Wenn ich einen Steifen einen Ständer habe, ich bin geil, dann schieben sie ihre Papierverbote in ihre blöden Ärsche zurück. Vergewaltigen und morden nur arme mittellose Männer, reiche Männer gehen ins Puff oder bringen Frauen nach Hause und veranstalten für sie teuren Abend. Frauen wollen mit Vagina Geld verdienen, das ist gut, das respektieren wir, würden wir ihnen gern geben, wenn wir Geld doch hätten. Wir Arme haben kein Geld zum Essen geschweige zum Ficken, aber wir haben Muskel und Kraft. Wir nehmen uns die Frauen mit Gewalt! Wir arme mittellose Männer werden Frauen weiter ununterbrochen vergewaltigen und morden, weil wir Männer tagtäglich ficken müssen!

    http://sites.google.com/site/kindermord

    .

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    • 05.01.2017 18:23, Rechtsanwaltservice

      Dieser Kommentar sagt viel über den Schreiberling, bringt aber nichts zur Sache bei!

    • 05.01.2017 18:58, penisgenozid.de

      Mein Vorschlag ist ganz einfach: man muss Säuglinge-Jungen töten.
      "Tötet Säuglinge-Jungen! Die Welt muss Säuglinge-Jungen-Tötung-Maschinerie einführen!"
      Keine/weniger Männer dann keine Gewalt blödsinn Kriege, enstehen ewigen Weltfrieden und Glück. Ausführlicher:
      http://sites.google.com/site/kindermord

      .

  • 05.01.2017 18:19, Rechtsanwaltservice

    Und wieder das wohlfeile Wichtigtuen - eine Mücke zum Elefanten gemacht! Was ist den schon vorgefallen. Die zwei hatten Spaß - so what! Schlimm werden solche Geschehnisse immer nur durch disqalifizierbare Reaktionen der Umwelt! Man sollte das Sexuelle nicht so heuchlerisch, verklemmt überhöhen. Er hat mit Sicherheit keinen Widerstand des Mädchens gebrochen und damit war keine Vergewaltigung gegeben! Mit 17 ist sie sexuell reif und nicht mehr schutzbedürftig! Alles Andere ist Kokolores!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 05.01.2017 19:08, penisgenozid.de

      "eine Mücke zum Elefanten gemacht" richtig Hysterie machen... und solche Hysterie Polizisten machen!
      damit solche Idiotie-Hysterie nicht mehr passiert, muss der Staat §§ 183, 183a StGB abschaffen. Männer werden in der Öffentlichkeit ruhig onanieren, Testosteron abbauen und friedlich glücklich leben.
      Wenn dir nicht gefällt, dann guck nicht hin, geh weiter!
      Ich weiß aus mir selbst, wenn ich lange nicht onaniert habe, will ich Frauen vergewaltigen ficken sogar beim Ficken erwürgern und dann Leiche weiter ficken... (ich habe in Deutschland schon mehrere Frauen vergewaltigt)
      Aber ich bin zum Glück auch Exhibitionist. Ich exhibitioniere regelmäßig in Köln, Testosteron wird abgebaut, bin ich immer friedlich und glücklich. Weiter:

      http://sites.google.com/site/keinexhibitionismus1

      http://sites.google.com/site/kindermord

      .

    • 05.01.2017 21:53, Alter!

      Was zum Teufel?! Lass die Drogen weg, Penisgenozid.

      Grossartig falsches Wort, übrigens.

      Gen-o-zid ist immer geschlechtsneutral. Wenn Du - was Du offenbar ausdrücken willst, aber mangels geistiger Fähigkeit nicht kannst - meinst, dass man alle Männer töten soll (was ehrlich gesagt spätestens nach einer Generation tatsächlich die Menschheit beenden würde...) dann bilde wenigstens das korrekte Wort. So schwer ist es nicht.

      Du musst nur den richtigen Wortstamm vor das Suffix -zid setzen.

      Bis dahin... Heb Deinen Aluhut wieder auf und geh spielen.

  • 06.01.2017 11:10, MHR

    Ich finde es einfach nur wunderbar, dass nunmehr der erste Unterstützer der völlig überflüssigen und von zahlreichen Experten bereits im Vorfeld kritisierten Reform des Sexualstrafrechts am eigenen Leibe erfahren darf, was da angerichtet wurde. das kommt davon, wenn man bei der Rechtssetzung das logische und systematische Denken vernachlässigt und stattdessen emotional geführten Medienkampagnen nachgibt, die Probleme behaupten, die es in der Realität tatsächlich nicht gibt - wie etwa beim alten Vergewaltigungsparagraphen, bei dem die Rechtsprechung das Tatbestandsmerkmal "Gewalt" schon seit mehr als 25 Jahren so weit auslegt, dass bspw. ein erzwungenes "JA" an der Tatbestandmäßigkeit der Vergewaltigungshandlung nichts ändern konnte. Wer aber partout nicht hören will, muss fühlen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 06.01.2017 14:52, McSchreck

    Zum Vorwurf der Vergewaltigung gehört doch auch ein Vorsatz. Der junge Mann müsste also erkannt haben und zwar schon bei der "Tat", dass die Frau ihr "ja" gar nicht ernst meinte oder gar nicht mehr in der Lage war, "ja" zu sagen. Beides erscheint nach dem geschilderten Ablauf mehr als fernliegend.

    Eine Verurteilung oder auch nur eine Anklage hat er also kaum zu befürchten. Dennoch ist das Ganze ihm hoffentlich eine Lehrer, wie leicht man heute falsch beschuldigt werden kann.

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  • 25.01.2017 21:33, Jurist

    Schlimm wäre gewesen, wenn er sie in den Arsch gefickt hätte. Kennt jemand das-maennermagazin.com von Leutnant Dino?

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