Bank- und Kapitalmarktrechtrss

Nachrichten

Prozess um Schadensersatz

Kirch-Erben und Deutsche Bank einigen sich auf Vergleich

 

Die Erben von Leo Kirch und die Deutsche Bank sollen sich Medienberichten zufolge auf einen Vergleich in ihrem milliardenschweren Streit um die Pleite des Kirch Konzerns im Jahre 2002 geeinigt haben. Demnach soll Deutschlands größtes Geldhaus der Kirch-Seite rund 800 Millionen Euro zahlen. Im Gegenzug sind damit alle Schadenersatzforderungen erledigt. mehr

Hintergründe

Banken kürzen Einlagensicherung

"Auch weiterhin glaubhaft der beste Schutz" für deutsche Sparer?

Banken kürzen Einlagensicherung

Im Oktober blieb der Vorgang noch eher unbemerkt, nun erhalten tausende Bundesbürger von ihrer Bank ein freundliches Schreiben. Es weist darauf hin, dass die mindestens geschützte Spareinlage pro Kunde in den nächsten 14 Jahren um sage und schreibe 75 Prozent gekürzt wird. Verlassen die Ratten das sinkende Schiff, fragt kritisch Herbert Grziwotz. mehr

Hintergründe

Neuer Fiskalpakt

Eher Politik als Recht

Fiskalpakt - Rettung für den Euro?

Anfang Dezember vereinbarten 26 europäische Staats- und Regierungschefs einen Fiskalpakt, der die Wende in der Eurokrise bringen soll. Durch einen Vertrag außerhalb des Unionsrechts soll die Haushaltsdisziplin verbessert werden. Warum der eingeschlagene Weg juristisch bedenklich ist und eine Lösung auf Basis der bestehenden Verträge besser gewesen wäre, verrät Nick Roguski. mehr

Nachrichten

OLG München

Bank haftet für Prospektfehler bei Medienfonds

Die Unicredit-Bank und der Initiator eines Filmfonds müssen wegen Prospektfehlern Schadensersatz an die Anleger leisten. Dies geht aus einer Entscheidung des OLG München vom Freitag hervor. Das Musterverfahren, über das nun entschieden wurde, erhöht die Chancen auf Schadenersatz von Anlegern bei ähnlich konzipierten Medienfonds. mehr

Nachrichten

BVerfG

Lehman-Anleger klagen erneut in Karlsruhe

Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers wird die Verfassungsrichter beschäftigen. Wie das BVerfG am Freitag bestätigte, sind zwei Klagen von Lehman-Anlegern eingegangen. Nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" am Samstag sind es dieselben Kläger, die im September vor dem BGH mit Schadensersatzforderungen gegen ihre Sparkasse gescheitert waren. mehr

Nachrichten

DAV zur Beraterhaftung

Bei Altfällen droht absolute Verjährung zum Jahresende

Zum Jahresende werden sich die Spätfolgen der Schuldrechtsreform aus dem Jahr 2002 bemerkbar machen – dann nämlich endet die sogenannte absolute Verjährungsfrist von 10 Jahren, die damals im Zuge der neuen Verjährungsregelungen in das Gesetzeswerk eingebaut wurde. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im DAV in einer Pressemitteilung vom Mittwoch hin. mehr

Nachrichten

BGH

Bank haftet nach unzutreffender Ad-hoc-Mitteilung

Aktionäre, die auf Grundlage einer inhaltlich falschen Pressemitteilung Aktien der Bank kaufen, haben nach späteren Verlusten grundsätzliche einen Anspruch auf Entschädigung. Dies entschied der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat am Dienstag. mehr

Nachrichten

Staatsanwaltschaft

Deutsche Bank mitschuldig an Steuerbetrug

Die Deutsche Bank trägt erhebliche Mitschuld an einem Steuerbetrug in Millionenhöhe beim Handel mit CO2-Zertifikaten. Dies sagte der Oberstaatsanwalt Gonder am Montag im Prozess vor dem LG Frankfurt am Main. mehr

Hintergründe

BGH zum Kreditkartenmissbrauch

Haftungsverteilung beim Bankraub à la carte

Kreditkartenmissbrauch

Der BGH hat seine Grundsätze zur Haftung des Karteninhabers bei missbräuchlichen Abhebungen von Bargeld an Geldautomaten mit PIN und Karte ergänzt. Auch zu AGB-Klauseln, die die Kundenhaftung regeln, haben sich die Richter geäußert. Auf den ersten Blick stellt sich die Entscheidung zwar als kundenfreundlich dar. Auf den zweiten Blick ändert sich allerdings nicht viel, meint Alexander Knauss. mehr

Hintergründe

Girokonto für jedermann

Neue Pläne zwischen Vertragsfreiheit und Gesetzeszwang

Girokonto für Jedermann?

Ein Antrag der SPD-Fraktion fordert ein Gesetz, das die Banken zur Bereitstellung von Girokonten auf Guthabenbasis verpflichten soll. Alle Bürger sollen in den Genuss eines Kontos und damit der Teilnahme am bargeldlosen Verkehr kommen. Den Banken gefällt ein solcher Kontrahierungszwang gar nicht. Marcus Geschwandtner stellt einen eigenen Lösungsvorschlag vor. mehr

Bankrecht – ein rechtliches Spezialgebiet um Geld und Währung

Das Bankrecht beschäftigt sich im Wesentlichen mit Geld und mit Währung. Es handelt sich um ein Spezialgebiet, das dem öffentlichen Recht und teilweise auch dem privaten Wirtschaftsrecht zugeordnet wird. Die Aufsicht über das Kreditwesen und das Finanzdienstleistungswesen sind öffentliches Bankrecht, zu dessen Rechtsgrundlagen unter anderem das Kreditwesengesetz (KWG), das Hypothekenbankgesetz (HypBankG), das Bundesbankgesetz (BbankG) und das Bausparkassengesetz (BausparkG) gehören. Das Recht der Finanzdienstleistungen und das der Bankgeschäfte sind privates Bankrecht und unterliegen den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Dazu gehört neben dem Handelsgesetzbuch (HGB) auch das Kapitalmarktrecht. Das Kapitalmarktrecht ist eine gebietsübergreifende Disziplin, der unter anderem das Börsengesetz (BörsG), das Wechselgesetz (WG) und das Depotgesetz (DepotG) zugeordnet werden.

Kreditinstitute und der Bankvertrag

Dreh- und Angelpunkt im Bankrecht sind die Kreditinstitute und der Bankvertrag. Kreditinstitute sind an bestimmte Zulässigkeitskriterien gebunden. So müssen sie Bankgeschäfte gewerbsmäßig betreiben oder in Form eines nach kaufmännischen Grundsätzen eingerichteten Gewerbebetriebes. Der Bankvertrag begründet das Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Kreditinstitut. Es handelt sich um ein Dauerschuldverhältnis, dessen Rechtsgrundlage Bestimmungen im BGB sind, sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der jeweiligen Bank oder Sparkasse. Kreditinstitute und Banken sind darüber hinaus wegen des besonderen Vertrauensverhältnisses zum Kunden verpflichtet, das Bankgeheimnis zu wahren und Bestimmungen des Datenschutzes einzuhalten. Sie dürfen außerdem nicht gegen Vorschriften des Geldwäschegesetzes und des Wirtschaftsstrafrechtes verstoßen.

Die Ursprünge des heutigen Bankrechts

Geld regiert die Welt, die Wurzeln des Bankrechts reichen weit in die Vergangenheit zurück: Bankgeschäfte gab es bereits im römischen Recht. Das Geldwesen und das Kreditwesen bildeten sich im Frühmittelalter aus. Die Entwicklung des Giroverkehrs nahm seinen Ursprung im mittelalterlichen Oberitalien und die Anfänge des Anlegerschutzes reichen ins 19. Jahrhundert zurück.

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Veranstaltungen und Seminare

28.06.2013 - 28.06.2013, Freiburg10 Jahre Justitia Mentoring - Frauen fördern Frauen

05.09.2013 - 14.12.2013, Düsseldorf10. Fachanwaltslehrgang Transport- und Speditionsrecht

10.10.2013 - 11.10.2013, Düsseldorf6. Düsseldorfer Versicherungsrechtstag

10.11.2013 - 16.11.2013, WustrauAktuelle Fragen aus dem Handels- und Gesellschaftsrecht

23.11.2013, Münster31. Münsterischer Versicherungstag 2013

LTO-Quiz zum Namensrecht
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Erst kürzlich machte der TV-Moderator Dieter Moor Schlagzeilen damit, dass er mit seinem Vornamen unglücklich ist und diesen in Max abändern möchte. In den USA nannte ein Vater seinen Sohn Adolf Hitler. Ob das auch in Deutschland schon jemand versucht hat? Und was würden die Standesbeamten denn von "Pumuckl" oder "November" halten? In welchem Land dürfen die Eltern sich nicht nur den Vornamen, sondern auch den Nachnamen ihres Kindes aussuchen? Und wie viele Vornamen darf man in Deutschland eigentlich haben?

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