Urteil im Fall Mirco
Höchststrafe für den Mörder
29.09.2011
Der Angeklagte habe Mirco, "entführt, missbraucht und ermordet", sagte der Vorsitzende Richter Herbert Luczak. Wie es zu der Tat kommen konnte, habe sich in der Verhandlung nicht verlässlich klären lassen. Olaf H. war zwar geständig, hatte jedoch verschiedene Versionen zum Tatablauf vorgetragen, die sich in wesentlichen Punkten widersprachen.
Mirco war am 3. September vergangenen Jahres auf dem Nachhauseweg entführt worden. Fünf Monate später gestand der Manager aus Schwalmtal die Tat und führte die Ermittler zur Leiche des Kindes. Auch vor Gericht legte er ein Geständnis ab.
Die Staatsanwaltschaft hatte Olaf. H vorgeworfen, den Tod des Jungen entgegen seinen Behauptungen von Anfang an geplant zu haben. Deshalb müsse die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden. Sie verlängert die Haftdauer in der Regel um fünf bis sechs Jahre. Ein Gutachter stufte den bis dahin strafrechtlich nicht in Erscheinung getretenen 45- jährigen Familienvater als voll schuldfähig ein. Vermutlich sei er ein sadistisch-perverser Täter
dpa/mbr/LTO-Redaktion
Mehr auf LTO.de:
Zitiervorschlag
, Urteil im Fall Mirco: Höchststrafe für den Mörder. In: Legal Tribune ONLINE, 29.09.2011, http://www.lto.de/persistant/a_id/4430/ (abgerufen am 23.05.2012)
Infos zum ZitiervorschlagRechtsgebiete
TopJOBS der Woche
Neueste Stellenangebote
Meistgelesene Artikel
Auch vor dem Kadi vorläufig gesiegtDFB-Sportgericht bestätigt Fortuna-Aufstieg
Zur Geschichte von § 175 StGBSpäte Wiedergutmachung für Schwule
Norbert Röttgens EntlassungWie die Kanzlerin sich eines Ministers entledigt
Geplante Verschärfung der VerbandsgeldbußeDeutschlands nächster Schritt zu einem Unternehmensstrafrecht?
Verfassungsrichterin Monika Hermanns im..."Mutwillensgebühr ist beste Alternative"
Veranstaltungen und Seminare
25.05.2012, MainzMainz Media Forum
11.06.2012 - 13.06.2012, BerlinSummer Academy State Aid
12.06.2012 - 13.06.2012, BrüsselEnforcement of EU-Animal Welfare Legislation
14.06.2012 - 16.06.2012, MünchenDeutscher Anwaltstag 2012
18.06.2012, Mainz12. Mainzer Mediengespräch
Ihre Meinung
Hells Angels und Co. im Visier der LänderSollten Rockerclubs mit kriminellen Mitgliedern generell verboten werden?
Ein Vereinsverbot wäre dann angemessen.
Andere Vereine mit kriminellen Mitgliedern werden auch nicht verboten.
Dazu habe ich keine Meinung.
Artikel der Woche
Auch vor dem Kadi vorläufig gesiegt
DFB-Sportgericht bestätigt Fortuna-Aufstieg
Fortuna Düsseldorf steigt in die Bundesliga auf, Hertha BSC Berlin muss den Gang in Liga 2 antreten. Was auf dem Fußballplatz bereits vergangenen Dienstag entschieden wurde, hat am Montag auch das DFB-Sportgericht in Frankfurt bestätigt. Obwohl Hertha in Berufung gehen will, wohl eher eine endgültige Entscheidung – auch wenn sie einen Aspekt nicht berücksichtigt, kommentiert Johannes Arnhold.
mehr






Kommentare
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel
Kommentieren