GEMA-Tarif für DJs: "Aufschlag für Clubbetreiber war einfacher einzutreiben"

Interview mit Dr. Marc-Oliver Srocke

02.04.2013

Vinyl war gestern. Die DJs von heute spielen ihre Musik vom Laptop oder von gebrannten CDs. Ab April müssen sie hierfür die Rechte bei der GEMA einholen. Wofür nun gezahlt werden muss, was er von der Informationspolitik der Verwertungsgesellschaft hält und warum sich DJs erst einmal die 125-Euro-Pauschale leisten sollten, erklärt der Medienrechtsanwalt Marc-Oliver Srocke im LTO-Interview.

 

LTO: Bislang mussten die Betreiber von Diskotheken für die "Vervielfältigung von Musikwerken zur öffentlichen Wiedergabe" einen sogenannten Laptopzuschlag an die GEMA zahlen, wenn ihre DJs Musik vom Computer oder selbstgebrannten CDs abspielten. Ab dem 1. April gilt nun eine neue Regelung. Was hat sich geändert?

Srocke: Bisher zahlten Veranstalter beziehungsweise Clubbetreiber einen 30-prozentigen Aufschlag auf ihre GEMA-Gebühren, wenn gebrannte CDs oder kopierte Musikdateien abgespielt wurden. Diese Lizenzgebühren für die Anfertigung von Kopien von Musikwerken zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe werden nun auf die DJs abgewälzt.

Dr. Marc-Oliver SrockeWeiterhin bezahlt durch den Clubbetreiber werden die Gema-Gebühren für die öffentliche Wiedergabe der Musik. Legt der DJ Originaltonträger oder -dateien auf, fallen keine weiteren Lizenzgebühren an. In diesen Fällen hat der Tonträgerhersteller oder der legale Anbieter der Dateien die Vervielfältigungsrechte bei der GEMA bereits lizenziert. Kommen aber gebrannte CDs oder kopierte Musikdateien im Club zum Einsatz, muss für diese Vervielfältigung gezahlt werden, die dann ja auch nicht für private Zwecke erfolgt, also keine Privatkopie ist und somit nicht von der Ausnahme des § 53 Abs. 1 S. 1 Urheberrechtsgesetz erfasst ist.

LTO: Warum werden künftig die DJs zur Kasse gebeten?

Srocke: Die Musikveranstalter wollten für die Kosten nicht mehr aufkommen. Es geht also um ökonomische Interessen. Die GEMA hat den Tarif mit dem Interessenverband der Musikveranstalter ausgehandelt. Dabei wurde allerdings auch ein Interessenverband von Berufs-DJs beteiligt, ob der aber repräsentativ ist und wie viel Verhandlungsspielraum bestand, kann ich nicht beurteilen.

Nun DJs anstelle der Veranstalter zur Kasse zu bitten, ist vermutlich ein Zugeständnis an letztere, nachdem sie im vergangenen Jahr ja recht öffentlichkeitswirksam gegen Tariferhöhungen in ihrem Bereich Sturm gelaufen sind. Rechtlich lässt sich die Umwälzung auf DJs natürlich ganz gut damit begründen, dass dort gezahlt werden soll, wo die Vervielfältigung stattfindet. Und das ist nun mal beim DJ.

Praktisch könnte man dagegen natürlich einwenden, dass die ökonomisch relevante Verwertungshandlung erst im Club stattfindet und nicht schon im Wohnzimmer, wo der DJ die Musik kopiert. So fernliegend ist der Gedanke nicht, bisher hat sich ja auch niemand gewundert, dass die Veranstalter herangezogen wurden. Formal betrachtet geht es hier aber nun einmal um die Vergütung für die Vervielfältigung und nicht für die Wiedergabe.

"Die GEMA muss auch erklären, warum gezahlt werden muss"

LTO: Was halten Sie von dieser Änderung?

Srocke: Zunächst einmal muss man festhalten, dass nach der geltenden Gesetzeslage für eine nicht zu privaten Zwecken vorgenommene Vervielfältigung gezahlt werden muss, und hieran gibt es auch nichts zu rütteln. Dass die GEMA hier Lizenzgebühren verlangt, ist also eigentlich nicht das Thema. Als nächstes stellt sich die Frage, von wem, aber auch dass die Gebühren nunmehr von den DJs statt von den Veranstaltern verlangt werden, lässt sich wie gesagt rechtfertigen. Es verbleibt natürlich die Frage nach dem "wie".

Und ob es taktisch geschickt ist, dieses unpopuläre und vor allem auch schwer zu vermittelnde Thema ausgerechnet jetzt anzupacken, nachdem man wegen Youtube und der Veranstaltertarife ja Shitstorm um Shitstorm hat über sich ergehen lassen müssen, ist wieder ein andere Sache. Die Kritik ist oft unberechtigt, aber das ist eben alles auch eine Frage der Informationspolitik, und auf die wird es auch hier besonders ankommen:

Woher sollen denn die tausenden, nebenberuflichen DJs überhaupt wissen, dass sie ab dem 1. April mit zahlreichen Nutzungsrechtsverletzungen im Gepäck auflegen, obwohl sie mit dem gleichen Laptop oder CD-Koffer in den Club marschieren wie im März? Denen muss die GEMA nicht nur erstmal mitteilen, dass gezahlt werden muss, sondern auch warum. Die Leute haben wenig Verständnis dafür, dass Lizenzgebühren anfallen, wenn sie eine Kopie von einer selbst gekauften CD spielen, während keine Gebühren anfallen, wenn sie die Original-CD einlegen. Bei Kopien von selbst gekauften Musikdateien, also im nichtphysischen Bereich, ist das natürlich noch schwerer zu vermitteln. Es reicht ja nicht, im Recht zu sein, sondern man muss auch die gesellschaftliche Akzeptanz für das Urheberrecht im Auge behalten. Letztlich muss man auch über einen neuen Vervielfältigungsbegriff für den digitalen Bereich nachdenken. Das ist aber Aufgabe des Gesetzgebers, nicht der GEMA.

LTO: Viele DJs übertragen die Musik, die sie später im Club spielen wollen, zuhause von CD oder Vinyl auf ihren Laptop. Für diese Vervielfältigung fällt künftig eine Kopierpauschale von 13 Cent je Werk an. Da die Laptops und Festplatten von DJs häufig mit einigen 100, wenn nicht sogar 1.000 Tracks gefüllt sind, dürfte dies schnell teuer werden. Bietet die GEMA irgendwelche Pauschalmodelle an?

Srocke: Zunächst einmal können alle bisher, das heißt, alle vor dem 01.04.2013 angefertigten Kopien für eine Pauschalgebühr in Höhe von 125 Euro lizenziert werden. Ferner kann für das Jahr 2013 ein Jahrespauschalvertrag für mindestens 500 Vervielfältigungsstücke abgeschlossen werden, nach dem 50 Euro pro angefangene 500 Vervielfältigungsstücke gezahlt werden müssen. Man muss die Kirche also auch mal im Dorf lassen: das werden die meisten wohl stemmen können.

Zitiervorschlag

Dr. Marc-Oliver Srocke, GEMA-Tarif für DJs: "Aufschlag für Clubbetreiber war einfacher einzutreiben". In: Legal Tribune Online, 02.04.2013, http://www.lto.de/persistent/a_id/8442/ (abgerufen am: 01.06.2016)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 02.04.2013 12:34, www.dopatka.eu

    www.dopatka.eu verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Wofür nun gezahlt werden muss, was von der Informationspolitik der GEMA zu halten ist und warum sich DJs erst einmal die 125-Euro-Pauschale leisten sollten

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 02.04.2013 15:44, Zweifler

    Die GEMA-Gebühren mal beiseite: Die Musikveranstalter wollen nicht mehr zahlen, also werden die Kosten und Zusatzkosten auf die Kleinen, die DJs abgewälzt. Für den Veranstalter sind die gesparten Ausgaben eine direkte Profitszteigerung. Im Grunde müssten nun bundesweit alle DJs sagen: "Entweder der Veranstalter akzeptiert, dass wir die Gebühren auf unser Honorar aufschlagen, oder sie können ihre Musik in Zukunft selbst auflegen." Dann hätte sich das Thema binnen weniger Stunden erledigt. Wird aber leider nicht passieren, weil viele sich werden auspressen lassen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 03.04.2013 10:19, DJ

    Mit einigen 100 bis einigen 1000 kommt man als DJ im Leben nicht aus. Die Größe des Musikarchivs eines durchschnittlichen DJs bewegt sich zwischen 10.000 und 100.000 Titeln. Wer sich also erst 2014 überlegt DJ zu werden, kann locker über 1000€ auf den Tisch legen, da es die 125€ Pauschale dann nicht mehr gibt. Da sich das wohl kein Nachwuchs-DJ leisten können wird, heißt es aussortieren was das Zeug hält. Somit fliegt alles, was nicht in aktuellen Charts zu finden oder hitverdächtig ist schonmal grundsätzlich aus dem Archiv. Aber auch die alten Hasen im Geschäft werden nun nicht mehr jeden Titel ins Archiv aufnehmen. Denn mit 500 neuen Titeln im Jahr kann man nicht viel mehr als die Charts abdecken. 500 Titel pro Monat wären eher realistisch, und das kann sich wohl eher nur ein kleiner Teil der DJs leisten.
    Und wozu führt das letztlich? Newcomern wird kaum noch eine Chance gegeben und Musikwünsche können seltener erfüllt werden. Einziger positiver Nebeneffekt, es werden wahrscheinlich öfter die Interpreten gespielt, zu denen die Beiträge auch fließen ;-)

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.07.2013 04:42, Scotti Opitz

      Sie sind doch selbst D.J. Was halten Sie denn davon? Herr Srocke.

  • 04.04.2013 18:40, gobst

    Gehts noch schlümmer?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 15.04.2013 18:01, Leo Base

    Tach und Hallo,

    was mich an allen Berichterstattungen zu diesem Thema stört ist das immer vergessen wird, was einen Löwenanteil an 13 Cent-Lizenzierungen ausmachen müsste - nämlich Loops und Samples.

    Der heutige DJ der mit Laptop auflegt hat den Vorteil jederzeit in Echtzeit den laufenden Track als Loop zu setzen, das z.B. die nächsten 4 Takte in der Endlosschleife laufen. Wird dieses Sample / die Loop von der Software auf der Festplatte gespeichert sind hierfür 13 Cent Lizenzierung fällig (da die Lizenz genauso für die Vervielfältigung von Teilen wie auch vom ganzen Stück erworben werden muss). Ich denke jeder Laptop-DJ produziert somit zig Euros pro Auftritt an Samples - wobei man oft nicht mehr weiß wie viele. Wie soll das denn zu lizenzieren sein - da wird die künstlerische Freiheit im Keim erstickt wenn ich weiß das ich für jedes mal wenn ich auf den Loop-Button drücke 13 Cent zahlen muss - und aus diesem Hintergrund werden 500er Pauschal-Lizenzen pro Jahr ad absurdum geführt.

    Und noch ganz kurz zu Hr. Srocke - locker stemmen kann man solche Gebühren bei weitem nicht - siehe die angesprochene Loop-Problematik und auch das man erstmal die Realität betrachten muss bevor man solche Aussagen tätigt. In den meisten Clubs/Bars legen DJs auf die froh sind das sie auflegen dürfen, außer den alkoholfreien Getränken am Abend bleibt man auf seinen Kosten sitzen. In Großstädten ist es sogar eher noch Realität das der DJ Geld dafür zahlt das er auflegen darf um seine Bekanntheit zu fördern - da kann man nicht einfach mal so mehrere hundert Euros an Lizenzgebühren ausgeben wenn ich für den Auftritt kein Geld verdiene.

    Und mehr Geld/Gage von den Clubbetreibern einzufordern ist utopisch - denn dort wird der Haupt-DJ mit massig Geld bezahlt, der auch die Gäste anlockt - wenn man als "Vor"-DJ mehr Geld haben will nimmt er einfach jemand anderen bzw. lacht einen aus.

    Man darf auch nicht übersehen das nunmal ein DJ heutzutage nichts anderes ist als vor 50 Jahren die kleine Rockband die im Tanzcafe um die Ecke gespielt hat - das sind alles Hobby-Spieler heute wie damals - das ein professioneller DJ heutzutage das Geld verdient um die Tracks lizenzieren zu lassen - ok - aber 95% der DJs in Deutschland machen dies als Hobby. Und für ein Hobby für das ich bereits mehrere 100 Euros pro Jahr für neue Musik ausgebe, die ja bereits lizenziert ist, um sie auf Datenträger zu kopieren für die bereits vom Hersteller eine Abgabe an die GEMA für die Vervielfältigung gezahlt wird, und ja auch weiterhin die Abgabe des Clubs an die GEMA zur öffentlichen Aufführung der Stücke die ich als DJ spiele gezahlt wird - gebe ich nicht nochmal zusätzlich mehrere 100 EUR pro Jahr aus für einen Tarif der sich mir immer noch nicht erklärt und bei dem das von mir gezahlte Geld für die Vervielfältigung nichtmal an die Künstler ausgezahlt wird die ich spiele sondern nur an Hr. Bohlen und Co.

    Die Frage ist doch, wo entsteht der Schaden beim Urheber wenn ich eine Sicherungskopie einer Datei die im Original lizenziert ist auf meine neue Festplatte kopiere da die alte Festplatte mit der Original-Lizenzierten Datei kaputt gegangen ist?

    Warum kann eine GEMA mir als Einzelperson auferlegen das ich eine Musiksammlung von mehreren 1000 Stücken durchsuchen muss und selbst wissen muss welche der Dateien habe ich bereits für die öffentliche Wiedergabe kopiert, welche davon vor dem 01.04. und welche von den für den Zweck der öffentlichen Wiedergabe kopierten Stücke sind überhaupt GEMA-Pflichtig wenn mir die GEMA nicht mal eine Liste der Titel zur Verfügung stellt die unter der GEMA lizenziert sind.

    Auf der anderen Seite ist die GEMA als Verein mit vielen Angestellten nicht dazu in der Lage die Tantiemen genau dem Künstler zukommen zu lassen der auch gespielt wurde - weil es Ihnen zu viel Aufwand ist. Verhältnismäßigkeit?

    Wer eine solche Arbeitsleistung auf Bürger abwälzt sollte selbst in der Lage sein die Anfragen der Bürger zu beantworten. Einfach mal ein Fass aufmachen, allen DJs kriminelle Energie unterstellen, hunderte von Euros pro Jahr verlangen aber selbst nichts dafür tun - das ist also die Vorstellung von einem gerechten Urheberrecht?

    Weiterhin Hr. Srocke sind bereits Ihre Kollegen die sich für die Belange der DJs interessieren bereits zu dem Schluss gekommen, das die Stücke die vor dem 01.04. lizenzierungspflichtig sind sogar schon lizenziert sein könnten, wenn der DJ bereits öffentlich in einem Club aufgelegt hat, bei dem der Veranstalter die vorherige Laptop-Pauschale (bis 31.03.) bezahlt hat - denn dabei ging es ja um die Lizenzierung der für die öffentliche Wiedergabe vervielfältigten Stücke des Laptop-DJs. Bezahlt man nun die Pauschale von 125 EUR ist das eine nicht zulässige Doppel-Lizenzierung!

    Da dies aber alles noch nicht endgültig geklärt ist und auch die GEMA noch keine neuen AGBs vorgelegt hat - ist die Meinung eines Betroffenen erst mal KEINE 125 EUR an die GEMA abzutreten, bis nicht alle Streitpunkte geklärt sind! Und man hat noch bis Ende des Jahres 2013 Zeit die 125 EUR Gebühr zu entrichten - also warum jetzt?


    Ihr
    Leo Base

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 22.10.2013 17:02, andres

      so hat in Spanien passiert ... Gebühren, gebühren gebühren bezahlz aber die Künstler hat kein Geld bekommen weil die so Schwer zu finden wären.
      Korruption überall und die kleine Dj´s müssen die GEMA (in Spanien die Derechos de Autor) zahlen für nicht.
      Wo ist die Liste die Künstler die GEMA bezahlen muss? Antwort: gibt es keine ... oder? Wir Dj´s sollen einfach nicht mehr Auflegen. Kleine Dj´s arbeiten entweder für nicht oder für klein Geld und nicht jedes Wochenende ... Wie können wir denn die GEMA Pauschal bezahlen?
      Frühe war so (ich habe 30 Jahre aufgelegt) das ein Künstler sehr froh war wann wir sein Musik aufgelegt habe ... Jetzt wollen die von unsere Arbeit Geld machen ... können wir nicht einfacher Kooperieren? Mit diese Gesetz welche Dj´s und welcher Veranstaltungen bzw Disco/Clubs wird Musik auflegen?
      Stupid Law aufjedenfall

  • 16.04.2013 22:38, Hans

    Ich muss meinem Vorredner zustimmen.

    Aus meiner Sicht ist die Tätigkeit der Gema durch eine immer weiter getriebene Überhöhung der verlangten Gebühren der Tod für die künstlerische Freiheit. Es ist überhaupt kein Problem, dass Autoren und Interpreten Tantiemen bekommen sollen. Das eigentliche Problem ist die Höhe der Gebühren.

    Die Gema verhält sich im Grunde wie ein Heroin-Händler: Erst Gratisproben auf dem Schulhof verteilen, dann Preise verlangen, die niemand bezahlen kann.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.06.2013 18:20, Never Mind MusicVistenkarte

    Man kann sicher darüber streiten, ob das Geld, das „Musikmacher“ verdienen, immer angemessen ist. Diskutieren lässt sich auch, ob das Geld wirklich an den richtigen Stellen eingezogen wird. Aber dass es irgendwie von der GEMA erhoben muss, ist ja auch klar. Derzeit herrscht viel unbegründete Unruhe über die finanziellen Auswirkungen. Denn mal ehrlich: natürlich braucht kein DJ mehr als 500 neue (!) Titel pro Jahr runterzuladen, um auf jeder Party besonders bestückt zu sein. Jeder DJ – ob im Club oder bei der Privat-Party – arbeitet nicht nur mit brandaktuellen Titeln. Jeder DJ schießt sich auf ein bestimmtes Repertoire für eine gewisse Zeit ein. Alles andere kann man gar nicht im Überblick behalten. Und auch die Gäste wünschen sich – mal ehrlich – oft dieselben Sachen. Und wenn dann mal irgendein ganz spezieller Titel fehlt, wird daran kein Abend scheitern.
    Details zur Abrechnungsweise unter: http://www.never-mind.de/dj-gema.html

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.05.2014 14:32, tobi

      Das ist doch Unfug... Jeder Anständige Dj der nicht nur die Charts spielt brauch bei weitem mehr als neue 500 Track pro Jahr... Und um ehrlich zu sein interessiert es mich auch nicht ob sich die Leute immer das selbe wünschen, denn genaugenommen hat der Ottonormalhörer überhaupt keine Ahnung was er hören will. Er denkt zwar er würde den track jetzt gerne hören, aber gleichzeitig will er das alle tanzen und gut drauf sind und das abzuwägen liegt im ermessen des DJs... also ist es völlig egal was sich Leute wünschen... Ich unterhalte die Gruppe und nicht eine Einzelperson und das auch nicht mit den Charts sondern mit Individuellen Tracks die überraschen. alles andere ist Radio und kann man aufm Klo hören

  • 23.06.2014 21:58, Klaus

    Man soll für eine Kopie zahlen, wenn man sie im öffentlichen raum nutzen möchte. Inzwischen bietet z.B. Amazon an, dass man sich seine gekauften Tietel erneut herunterladen kann.
    Wenn ich nun die Datei von Amazon erneut herunterlade, ist das dan eine Originaldatei oder zählt sowas als Vervielfältigung (vom DJ oder vom Download Anbieter?).

    Hier gehen offensichtlich auch viele davon aus, dass ein DJ nur die normalen Charts aus dem Radio kauft aber es gibt auch andere Musikrichtungen.
    Ich z.B. höhre und lege zu den gewöhnlichen aktuellen Charts auch House/Electro, Hardstyle, Rawstyle & Hardcore auf. Zudem kommt, dass ich mir gerne ältere Titel nachkaufe um auch andere altersgruppen anzusprechen. 500 Tietel sind nun wirklich nicht besonderst viel für DJs.

    Was mich aber wirklich interessieren würde... Wer kontrolliert ob ein DJ die Lizenz hat für die Kopie wenn er auflegt, wenn derjenigt nur 1-2 mal im Jahr etwas öffentliches bei einem Dorffest macht...wie kontrolliert man ob die Lizenz dann für alle Titel ist oder für welche davon nicht. Was davon kopie und was Originale ist...

    Es müsste zumindest einen Zusatzvertrag für Hobby DJs geben die eben nur diese 2-3 öffentliche Auftritte im Jahr haben, welcher es einem für etwa 20€ ermöglicht 24h die Musik öffentlich wiedergeben zu dürfen.
    Wegen diesen paar Stunden mehrere hundert Euros zu zahlen ist Idiotisch und macht wohl kaum einer (vorallem Schüler/Studenten/Auszubildende die nicht so viel Geld haben).

    Gruß,
    Klaus E.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 28.06.2015 14:02, Josef

      Amazon erlaubt nur die private nicht-gewerbliche Nutzung der dort gekauften MP3s (siehe deren aktuelle AGBs). Also darfst du die meines Erachtens als DJ sowieso nicht nutzen.

      Musicload hat diese Einschränkung meines Erachtens nicht.

      Hat jemand weitere Tipps, wo man MP3s bekommt, die man tatsächlich auch als DJ verwenden darf.

  • 05.07.2014 18:23, Dmastarr

    Was mir nicht eingeht ist das ich Geld dafür zahlen muss nur weil mir es das System erlaubt jetzt meine Dateien virtuell über nen Laptop aufzulegen und es für mich einfacher ist jetzt alles auf meiner hdd abzuspielen als meine 1300 Schallplatten jede Woche in den Club mitzunehmen das heißt dann obwohl ich im hiphopbereich auflege und meine Lizenzen sogar der GEMA doppelt pro Künstler bezahlt habe weil hiphop früher Backspins mit nur einer Schallplatte geht nicht also kauft Mann sich Schallplatten doppelt und dreifach folglicherweise seh ich es jetzt nicht ein noch drei oder viermal zu Zahlen nur weil ich die Dateien um ein komfortableres Handling zu haben und meinen Rücken zu schonen ich appelliere an alle dj s eine Sammellager gegen die GEMA einzubringen weil wenn die Künstler davon nix Kriegen in dieser pauschalierung ist's für die Katz aber ich bin schon dafür das Leute die mit reinen raubkopien auflegen belangt werden d h die keine original Tonträger davon haben nur ist dies in einigen Fällen auch net sinnvoll weil es leider auch so ist im Musikbiz das Platten oder CDs vergriffen sind und nicht einmal zum Kauf mehr erhältlich sind da bleibt einem dann nurmehr die Wahl der raubkopie sowas seh ich ein als pauschaliert nur dann ist mal das ganze so das meine Lizenzen dann ja eig bis auf die neuen seit 2013 weg ja dann Ehh schon vom Club bezahlt wurden wo ich auflegte wozu dann eig noch ne pauschale auf die alten Sachen verlangen wenn ich die eh schon doppelt und dreifach bezahlt habe ich sag nur Sammelklage dj s lässt euch nicht verarschen

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 18.12.2014 17:38, lol

    ALTER, nervt nicht mit eurer überteuerten GEMA-Gebühr...

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 18.12.2014 17:40, moin

    123

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 18.12.2014 17:40, Herbert

      hör auf zu spamen...

    • 18.12.2014 17:42, Amelie-Mathilde-Coco-Cchristelle Philibert

      je ne comprends pas. Au revoir mes amis et copains

  • 18.12.2014 17:42, moin

    123 schönes Ei

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 18.12.2014 17:43, Herbert

    ruhe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 18.12.2014 17:45, Polizei HH

      Nicht aggressiv werden... Ich verhaffte sie sonst...

  • 18.12.2014 17:44, jemand@example.de

    XD XD XD

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 18.12.2014 17:46, I'm lovin' it

    I love McDonald's because the food smelts very good and I love to try out new burgers with diffrent souces and dips.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 18.12.2014 17:47, I'm lovin'+it

      Sorry, that was the wrong page. I want be on the McDonald's page and rate their restaurants. BB

  • 11.05.2015 11:40, lol

    lol

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 13.01.2016 09:23, Seb

    Frage wie verhält sich das, wenn mann für sich Privat Sets erstehlt und sie in anderen Portale veröffentlicht? Muss mann dann auch zahlen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 22.04.2016 19:27, TristanV

    Hallo,
    es gibt Genres (Swing, Tango) wo kommerzielle releases sehr sehr schlecht sind und es im Laufe der letzten Jahrzehnte Privatinitiativen gab, wo Leute die alte Musik mit viel Fachwissen und Liebe restauriert haben. V.a. eben in den erwähnten Bereichen Swing und Tango aus den 30 und 40er Jahren. Wir reden hier von Schellacks.
    Nun konkret: Es gibt große Festivals wo Gast-DJs eingeladen werden und jeder DJ, der etwas auf sich hält, versucht natürlich nicht mit den schlechten kommerziellen releases (die oft extrem in den Frequenzgängen beschnitten wurden) zu spielen, sondern eben mit den oben erwähnten releases. Da diese aber oft teurer sind, wird hier natürlich schwunghafter Schwarzhandel betrieben.
    Nun ganz konkret die Frage! Ist es auch Aufgabe des Veranstalters bei Buchen eines DJs, dafür Sorge zu tragen, dass dieser nicht mit gestohlener Musik spielt. Wie weit ginge die Pflicht des Veranstalters dafür Sorge zu tragen. Reichte zB ein kleiner Fragebogen, den der DJ unterschreibt und damit bestätigt, dass er keine gestohlene Musik verwendet.
    Jetzt unabhängig von der moralischen Frage, dass wenn ich als DJ Geld damit verdiene aufzulegen, ich keine gestohlene Musik verwenden sollte, ist die Frage der Veranstalterhaftung doch eine relevante. V.a. wenn viele Veranstalter zu diesem Instrument greifen, also den DJ vorher abklopfen, dann könnte doch langsam eine Verhaltensänderung einsetzen.
    Was meint Ihr?
    Lieben Gruß

    Auf diesen Kommentar antworten
Neuer Kommentar