VG Gießen zur Hundesteuer: Auch Dackel können gefährlich sein

18.03.2014

Ein Dackelbesitzer aus Mittelhessen zahlt für seinen kleinen Liebling zurecht die  Steuer für gefährliche Hunde. Denn dieser hatte einem Nachbarn ins Bein gebissen. Das entschied das VG Gießen am Montag und wies die Klage des Besitzers ab.

 

Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks muss der Besitzer wegen dieser Charakterisierung seines Tieres 500 statt 50 Euro Steuern pro Jahr zahlen. So sieht es die entsprechende Satzung der Gemeinde Dautphetal vor. Das sei in diesem Fall auch nicht zu beanstanden, erklärte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts (VG) Gießen die Entscheidung (Urt. v. 17.03.2014, Az. 8 K 1563/13.GI). Die Voraussetzungen dafür, dass die Dackeldame als gefährlich gelte könne, lägen vor, sagte die Sprecherin der dpa.

Laut dem Bericht hatte die Dackeldame 2010 einem Nachbarn ins Bein gebissen. Nach Angaben des Halters aber nur, weil dieser zuvor Steine auf den Hund geworfen habe. Seitdem gelte der kleine Dackel laut der Hundeverordnung als gefährlich.

dpa/age/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

VG Gießen zur Hundesteuer: Auch Dackel können gefährlich sein. In: Legal Tribune Online, 18.03.2014, http://www.lto.de/persistent/a_id/11360/ (abgerufen am: 21.02.2017)

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Kommentare
  • 29.03.2014 16:13, blog.strafrecht.jurion.de

    blog.strafrecht.jurion.de verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    LTO

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    • 24.05.2014 14:34, R.D.

      Jahrelang wird nichts unternomen, Erwachsene und Kinder wurden von Kampfhunden Angegriffen und verletzt,getötet, dann brachte man entlich Gesetze auf dem Weg, mit dem Ergebniss
      das jetzt die Hunde Bezitzer abgezockt und bis zum erbrechen reglementiert werden. Ein Dackel hat überhaupt nicht die Beiskraft einen Menschen schwer zu verletzen,außerdem ist
      diese Hunde Rasse ziemlich ziemperlich wenn ihnen schmerz zugefügt wird was soll das ganze also?. Hat die Dame etwas davon das der Hunde Bezitzer 500 € Hunde Steuer zahlen muss?. Hier ist wieder mal eine entwicklung im gang die Anfangs gut angedacht war, jetzt aber dem Volk nur noch Geld kostet und nur noch darum gehts das Volk soll zahlen...zahlen und nochmal zahlen...

  • 11.04.2014 21:50, M. Ostheim

    Das Giessener Landgericht spricht auch einer Frau 4500 Euro Schmerzensgeld zu die einen angeleinten fremden Hund anfasst und dabei in den Arm gebissen wird!?
    Weltfremde Idioten sind da am Werk!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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