VG bestätigt Kostenbescheide: Hoo­li­gans müssen für Nacht in Zelle zahlen

11.09.2017

Hooligans, die sich vor einem Bundesligaspiel zu einer Massenschlägerei verabredet haben sollen, müssen die Kosten für ihre präventive Ingewahrsamnahme tragen. Dies entschied das VG Hannover. Auch menschenrechtswidrige Bedingungen sieht es nicht.

 

Personen, die sich in einer Gruppe bewegen, bei der davon auszugehen ist, dass ein kollektiver Vorsatz zur Begehung von Straftaten vorliegt, müssen die Kosten für ihre Ingewahrsamnahme tragen. Dies entschied nun das Verwaltungsgericht (VG) Hannover (Az. 10 A 1489/17 u. a.).

Die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts wies die Klagen von zwei Männern und einer Frau ab, die sich gegen dagegen wehrten, dass sie für die Kosten ihres Transports von Hildesheim nach Hannover sowie ihrer Ingewahrsamsnahme über zwei Tage in der dortigen Polizeidienststelle aufkommen sollen.

Die Kläger waren von der Polizei zusammen mit über 170 weiteren Personen am Abend des 4. November 2016 in Hildesheim aufgegriffen worden, wo nach Erkenntnissen der Beamten eine Massenschlägerei zwischen gewaltbereiten Anhängern von Hannover 96 und von Eintracht Braunschweig im Vorfeld eines Bundesligaspiels beider Teams verabredet war. Beamte nahmen deshalb alle angetroffenen Personen in Gewahrsam und verbrachten u.a. die Kläger nach Hannover zur Dienststelle.

VG: "Kollektiver Vorsatz" rechtfertig Ingewahrsamnahme

Dort wurden sie mit amtsrichterlicher Anordnung in Einzelhaftzellen in Polizeigewahrsam gehalten, bis nach dem Ende des Ligaspiels am 6. November 2016 noch einige Zeit vergangen war. Beschwerde gegen die Anordnung legten die Kläger - im Gegensatz zu anderen, von denselben Maßnahmen Betroffenen - nicht ein. Für den Transport und die Ingewahrsamsnahme stellte die Polizei den mutmaßlichen Rowdies Kosten in Höhe von jeweils insgesamt 95 Euro (45 davon für Transportkosten; 50 für die Unterbringung über 2 Tage) in Rechnung. Die dagegen erhobenen Klagen hatten vor dem VG keinen Erfolg.

Die Ingewahrsamsnahmen der drei seien rechtmäßig gewesen, so die Kammer. Mit ihnen sei die unmittelbar bevorstehende Begehung von Straftaten verhindert worden. Aus der maßgeblichen ex-ante-Sicht der handelnden Polizeibeamten sei davon auszugehen gewesen, dass die Personengruppe, der die Kläger angehörten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hannoversche Hooligans waren, die sich dort sammelten, um eine Schlägerei mit Braunschweiger Fans auszutragen. Dabei seien nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit Körperverletzungsdelikte mit erheblichen Folgen wahrscheinlich gewesen.

Zwar rechtfertige im Allgemeinen nicht schon, dass Straftaten aus einer Gruppe heraus bevorstehen, den Gewahrsam gegen jedes Gruppenmitglied; anders sei das allerdings zu beurteilen, wenn es Anhaltspunkte für einen kollektiven Vorsatz gebe. Davon durften die Beamten ausgehen, denn die anwesenden Personen seien bekanntermaßen den Gruppierungen zuzurechnen, die Konflikte mit Hooligans und Ultras aus dem Anhang anderer Fußballteams mit Gewalt austrügen.

VG: Keine menschenrechtswidrigen Bedingungen in der Zelle

Es sei auch nötig gewesen, die drei über zwei Tage festzusetzen, um zu verhindern, dass sie sich im zeitlichen Zusammenhang mit dem angesetzten Ligaspiel an anderen Auseinandersetzungen beteiligen würden.

Auch die von den Klägern bemängelten Unterbringungsbedingungen in den Gewahrsamszellen der PD Hannover seien rechtlich nicht zu beanstanden, meintend ie Verwaltungsrichter. Die Beweisaufnahme habe die von ihnen behaupteten menschenrechtswidrigen Unterbringungsbedingungen nicht bestätigt.

Die genutzten Zellen seien danach hinreichend belüftet und mit Brandschutzvorrichtungen und Matratzen versehen gewesen. Auch die Zellengröße sei mit rund 4 qm ausreichend bemessen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Dauer der Ingewahrsamsnahme von vornherein auch für die Betroffenen erkennbar auf knapp zwei Tage befristet war. Außerdem hätten die Kläger über den Zellengang zu anderen in Gewahrsam genommenen Personen Kontakt halten können.

Sie können gegen das Urteil innerhalb von einem Monat Antrag auf Zulassung der Berufung an das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg stellen.

mam/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

VG bestätigt Kostenbescheide: Hooligans müssen für Nacht in Zelle zahlen. In: Legal Tribune Online, 11.09.2017, https://www.lto.de/persistent/a_id/24461/ (abgerufen am: 23.09.2017)

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 11.09.2017 19:43, 123

    50 € für die Unterbringung in zwei Tagen? Das kenne ich teurer :)

    Menschenunwürdig. Mimimi, ich schlage mich ganz hart, aber dann komm ich mitm Anwalt.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 12.09.2017 04:27, Interessierter

      Was mich interessiert, wenn mal wieder wie am Wochenende in München, Berlin, Hamburg, Dresden, Düsseldorf, Dortmund die beliebten Männergruppen aufeinander und auf die Kartoffeln eingeschlagen haben oder eine Zug tyrannisierten und die Fahrgäste samt Schaffner verprügelten, müssen die dann auch zahlen wenn man sie verhaftet?
      .
      Oder gilt das nur für welche die leidlich Deutsch sprechen, Nazis gar, die mit den Eltern und Großeltern, sie wissen schon?

      Aber halt, die müssen ja nicht solange sitzen! 2 Tage ist für diese freizeitfixierten Fach- und Goldstücke, auch noch ohne Jungfrauen, vollkommen unzumutbar.
      Ah ja - also deshalb brauchen die nicht sitzen und nicht zahlen.
      Verstehe!
      Das ist also der Mut den unsere Wahlkönigin heute im Fernsehen gemeint, den die Invasoren brauchen wenn sie auch garantiert ohne Obergrenze hier bleiben dürfen.
      Na dann...
      Man sollte sich auf die 2 Millionen Familienzuzug vorbereiten, den will sich unsre Wahlkönigin nämlich nach der Wahl noch mal anschauen, da wer den‘s dann wohl 4 Millionen werden („Das steht Menschen ja auch zu“).

      Beste Maßnahme: kaufen wir uns schon mal eine Bückteppich und prägen uns die Richtig nach Mekka ein, das nutzt auch bei den Übungen zur Benutzung von kultursensiblen Hockklos.

      Nicht das dann der Arsch nach Mekka zeigt, ich meine da hätte man ein angemessene Haltung aber ob das Hallal wäre?

      https://www.welt.de/politik/fluechtlinge/article167549556/Aufregung-um-kultursensible-Toiletten-in-Buergerzentrum.html
      Sie schafft uns schon...

    • 12.09.2017 12:24, Chris

      Versuche mal "mitm" Gehirn zu kommen oder noch besser die Fresse zu halten!

    • 15.09.2017 09:28, saar

      finde das korrekt
      es könnte noch einige hundert euro mehr sein

  • 11.09.2017 23:24, Heinrich V.

    Sehr geehrte lto-Redaktion, warum verheimlichen Sie uns, dass es sich bei diesen Schlägern um AfD-Anhänger handelte?
    Wann ist endlich Schluss mit diesen Gewaltexzessen der Rechten? Ob sich diese AfDler jetzt als Neonazis, als Identitäre oder als Hooligans bezeichnen ist doch vollkommen irrelevant. Es muss langsam mal Schluss sein mit diesen Methoden. Es kann doch nicht wahr sein, dass meine Steuern nur noch für Polizeieinsätze draufgehen, die von diesen AfD-Schädlingen verursacht werden. Die AfDler sollten sich entschieden von diesen Gewalttaten distanzieren. Tun sie aber nich. Auch die Führung der AfD tut dies leider nicht. Das wird alles von denen gebilligt. Es freut mich zu lesen, dass diese AfDler mal endlich zur Kasse gebeten werden. Sie verursachen Kosten in Milliardenhöhe und belasten mit ihrer Faulheit die Haushalte. Laut neuster Statistik beziehen 79 % der AfD-Anhänger Harzt 4. 12% von denen sitzen im Knast. Wer wählt soetwas?

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Heinrich V

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 11.09.2017 23:46, Peter L

      Bei circa 80 Millionen Bundesbürgern haben bei einem Bundestagswahlergebnis von ~10% ungefähr 5 Millionen Bürger der AfD ihre Stimme gegeben. Wenn 12% davon im Knast sitzen wären das ~500000. In Deutschland saßen zu Beginn des Jahres ~79000 Menschen im Knast. Haben sie die Quelle für ihre Zahlen :D

    • 12.09.2017 03:57, Zahlenträger

      Hallo Peter,
      Heini hat nie Zahlen, er trollt nur so rum.

      Aber ich habe ein paar Zahlen:
      "Die AfD-Fraktion im Mainzer Landtag wollte es genauer wissen. In Anfragen an die Landesregierung forderte sie Informationen zu den Zahlen ausländischer Strafgefangener, ihrer Herkunft und ihrem Anteil an Gewalt- und Sexualverbrechen. Aus den Antworten der Landesregierung (Drucksachen 17/2777/17/2778) geht hervor, dass die Zahl ausländischer Strafgefangener von 2009 (690) bis 2016 (856) stetig angestiegen ist. Im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil (ca. 10%) sind Ausländer weit überrepräsentiert: Waren im Jahr 2009 knapp 20% der Strafgefangenen ausländischer Herkunft, so waren es 2016 mehr als 28 Prozent. Als Folge der Asylzuwanderung 2015/16 ist ein weiterer Anstieg der Zahlen ausländischer Inhaftierter absehbar. Schließlich hat infolge dieser Massenimmigration der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen laut der Polizeilichen Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz 2016 einen neuen Höchststand erreicht. Aus der Kriminalstatistik geht hervor, dass Zuwanderer besonders bei Körperverletzungen, Sexualdelikten und Straftaten gegen das Leben weit überrepräsentiert sind.
      [....]
      Die Zahlen der ausländischen Inhaftierten sagen viel aus, einerseits über die Integrationsverweigerung von Zuwanderern und andererseits über die Attraktivität Deutschlands als Beuteland für die organisierte internationale Kriminalität. Für das Scheitern von Integration steht besonders die hohe Zahl (141) der türkischen Inhaftierten, die damit die stärkste Ausländergruppe im Strafvollzug sind. Erfasst sind wohlgemerkt nur ausländische Staatsbürger; eingebürgerte Türken mit deutschen Pass werden als „Deutsche“ gezählt. Generell wird der Anteil der Insassen mit Migrationshintergrund nicht erfasst, sonst wäre die durch Migration importierte Kriminalität noch offensichtlicher. Den Türken folgen mit Abstand Rumänen (96), und wiederum mit Abstand Polen (58), Georgier (54), Albaner (36), Kosovaren (34) und Serben (34). Das sind keine überraschenden Befunde. Die auffallend hohe Zahl der Inhaftierten aus kleinen Ländern des Kaukasus und des Balkan bestätigt vielmehr, was schon aus der Polizeilichen Kriminalstatistik und anderen Quellen über die Strukturen ethnisch organisierter Bandenkriminalität bekannt ist.
      [....]
      In allen diesen Problemgruppen krimineller Immigranten gibt es nicht wenige Asylbewerber, wie die Landesregierung selbst zugibt (Drucksache 16/6321). Trotz des offensichtlichen Missbrauchs des Asylrechts durch Kriminelle kann die Landesregierung keine Angaben über Asylverfahren der Inhaftierten machen, weil diese nicht „standardisiert und auswertbar zur Verfügung“ stünden (Drucksache 17/2777). Wie stark Asylmissbrauch den rheinland-pfälzischen Strafvollzug belastet, bleibt so im Dunkeln. An Transparenz hat die Landesregierung offenkundig kein Interesse. Es kann und soll nicht offengelegt werden, wie viele Straftäter ihre Verbrechen nur begehen konnten, weil sie nicht ordnungsgemäß des Landes verwiesen wurden. Die rot-grün-gelbe Landesregierung, allen voran die grüne „Integrationsministerin“ Spiegel, klammert sich an ihre multikulturelle Willkommensutopie. Hartnäckig blockiert sie im Bundesrat die Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsländer und behindert so die Abschiebung Straffälliger aus den Maghreb-Staaten. Die Landesregierung verweigert sich einer konsequenten Ausweisungspolitik. Die Zahl der Abschiebungen in die Westbalkanländer und nach Georgien ist gering geblieben (Drucksachen 17/2934/17/2935). Immer wieder betont die Landesregierung den Vorrang der „freiwilligen Rückkehr“, was auf ausländische Kriminelle wohl kaum eine abschreckende Wirkung haben dürfte.

      Die Sicherheitsinteressen der Rheinland-Pfälzer werden von der Landesregierung sträflich vernachlässigt. Das zeigt sich auch im Umgang mit terrorverdächtigen Gefährdern. Nach § 58a Aufenthaltsgesetz können sie abgeschoben werden, auch wenn sie noch keine Straftaten begangen haben. Von dieser Möglichkeit hat das Land Rheinland-Pfalz noch nie Gebrauch gemacht, wie die Landesregierung auf AfD-Anfrage mitteilte (Drucksache 17/2743). Mit dieser ideologisch motivierten Politik des Laissez-Faire, die zunehmende Kriminalität und Terrorgefahren fahrlässig in Kauf nimmt, kann und will die AfD sich nicht abfinden. Die AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz wird weiter Aufklärung betreiben, gegen den Import von Kriminalität und für eine neue Sicherheitskultur kämpfen."

      aus: http://www.afd-rlp-fraktion.de/kommentare/immer-mehr-auslaendische-strafgefangene-zahlen-und-fakten-wiederlegen-multikulti-romantik-der-landesregierung

  • 12.09.2017 07:54, @Zahlenträger

    Und wo ist jetzt die Erkenntnis? Offenkundig wird doch schon ganz in Ihrem Sinne die ausländische Bevölkerung übermäßig hart angefasst und überdurchschnittlich oft weggesperrt. Es gibt also gar keinen Grund mehr, die AfD zu wählen. Der Zustand, den Sie sich offenkundig wünschen, existiert ja dann wohl schon. Glückwunsch.


    @Topic: Stadionverbot in allen Profi-Stadien beim ersten Verstoß und Kommunikation der Vereine untereinander über ihre Treffermeldungen; eine Deppen-Datenbank quasi. So machen es die Engländer seit vielen Jahren und haben ihr vormaliges Hooliganproblem quasi vollständig ausradiert.

    "Gewalt hat im Stadion nichts verloren - solche Gefühle sollte man zuhause mit seiner Familie ausleben"
    - Zinedine Zidane

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 12.09.2017 10:50, Haha

      Erst wird jahrzehntelang behauptet, Ausländer seien nicht krimineller als Deutsche. Dieses Wunschdenken wurde nun mehrfach widerlegt. Und seit Neuestem behauptet man dann eben, dass Ausländer schneller und länger eingesperrt würden als Deutsche. Was kommt als Nächstes?

    • 12.09.2017 13:58, Peter L

      Ich wohne in Freiburg und nachdem letzten Montag der Prozess wegen der Vergewaltigung war, ging ich am Dienstag ins Amtsgericht um mir das mal anzuschauen, weil ich bisher nicht wusste, dass man einfach reinsitzen kann.
      Ich habe mir den Vormittag 2 Fälle angeschaut, Asylbewerber: BtmG, BtmG. Ich saß da und in keinem der Fälle war Unrechtsbewusstsein vorhanden. Die beiden BtmG-Fälle wurden von den Beklagten komplett abgestritten. Der Pflichtverteidiger hat dann auf Eigenkonsum plädiert. Es gab dann 120 bzw. 100 Arbeitsstunden und 500 bzw 250 Euro Strafe und 9 Monate auf Bewährung. Daraufhin wurde rumgeschrien und aus dem Saal gestürmt. Wenn man das sieht weiß man wirklich nicht was man machen soll. Man weiß, dass die Leute genau so weitermachen. Beide kamen aus Gambia, waren in beiden Fällen ~5 Jahre da, nie ein Job, Abschiebehindernis. Ich habe mir dann nochmal 2 "deutsche" Fälle, auch BtmG, angeschaut, da ging es viel taktischer zu: Ja Eigenkonsum, es tut einem Leid, man hat direkt nach der Tat aufgehört, macht seit 2 Monaten Urintests um die Abstinenz zu beweisen blabla. Sie waren im Gegensatz zu den Gambiern pünktlich usw. Die Strafen waren dann auch viel geringer: 2x 40 Sozialstunden. Vlt. kommen die unterschiedliche Gefangenenquoten auch aus dem dummen Verhalten vor Gericht...

    • 12.09.2017 14:47, @Peter L

      Sie haben sich offenbar in eine Verhandlung des Jugendgerichts verirrt. Die dort geltenden Erziehungsgedanken haben mit "Strafen" nichts zu tun. Schön, dass Sie - trotz vollkommener Unkenntnis des Rechtssystems - diese Erfahrung im Einzelfall dazu nutzen, reisserische Stimmung gegen die "bösen Drogen-Neger" zu machen. Es zeigt, welch Geistes Kind Sie sind.

    • 12.09.2017 17:44, Haha

      @ @Peter L
      Wenn Sie argumentativ schon nix drauf haben und sich nur mit dummen Phrasen zu helfen wissen, sollten Sie diese wenigstens korrekt zitieren: "Es zeigt, WES Geistes Kind Sie sind."

      Aber den Genitiv leugnen Sie vermutlich genauso wie den Umstand, dass Ausländer statistisch betrachtet wesentlich krimineller als Deutsche sind.

    • 12.09.2017 18:18, @haha

      Ihnen fehlen offenkundig die kriminologischen Kenntnisse, diese statistischen Werte im korrekten Kontext zu sehen - ich erwähne als Stichworte jetzt nur mal die höhere Kontrolldichte bei Ausländern (racial profiling) und den Umstand, dass es zahlreiche Delikte gibt, die man als deutscher Staatsbürger hierzulande nicht begehen kann (Verstöße gegen das AuslG oder das AsylVfG seien erwähnt).

      Wenn Sie die Statistik um all diese Punkte bereinigen, werden Sie feststellen, dass die von Ihnen angeführte These des ach so überdurchschnittlich kriminellen Ausländers nicht greift.

      Fast könnte man meinen, es geht Ihnen gar nicht darum, was die Ausländer tun, sondern wer oder woher sie kommen ... aber das wäre ja rassistisch und das sind Sie ja nicht, oder?

    • 13.09.2017 08:57, Heinrich V.

      Der haha ist ein Rassist. Das geht aus seinen Kommentaren hervor. Der macht das genauso wie die AfD: spinnt sich irgendwelche falschen Statistiken zusammen bzw. übernimmt falsche Statistiken aus rechten Foren und glaubt so fest an sie, dass er sie für die Wahrheit hält und meint jeden damit behelligen zu müssen. Eine ganz traurige Kreatur dieser haha. Wenn man sich seine Schreibweise und seine Argumentationsfähigkeit anschaut, kommt man unweigerlich Zunder Erkenntnis, dass es sich um ein intellektuell einfaches Gemüt handelt. Typisch für AfDler. Denken scheint diesen Personen nicht zu liegen. Das ist traurig.

      Mit freundlichen Grüßen

      RA Heinrich V

    • 13.09.2017 09:37, Haha

      @ @haha

      Racial Profiling als Ursache für die vielfach höhere Kriminalitätsrate gilt längst als widerlegt. Für den Durchschnittsdeutschen sehen "Jugoslawen" alle gleich aus. Und trotzdem gibt es in Bezug auf die Herkunft aus den Nachfolgestaaten von Jugoslawien signifikant unterschiedlich hohe Kriminalitätsraten. Das gleiche gilt für Asiaten (wobei die tendenziell weniger kriminell als Deutsche sind), Araber, Nordafrikaner usw. Herkunft und Krminalitätswahrscheinlichkeit stehen also mit Sicherheit in einem Abhängigkeitsverhältnis.

      Auch unter Ausblendung von Straftaten, die Nicht-Deutsche nicht begehen können, bleibt es dabei, dass Ausländer in fast allen Bereichen krimineller sind als Deutsche.

      Sie können gerne weiter ignorant sein und alles weghitlern. Probleme können aber nur gelöst werden, wenn man sie erkennt und klar benennt. Wenn man in diesem Fall ein Rassist ist, bin ich gerne einer!

      Fast könnte man aber meinen, es geht Ihnen gar nicht darum, an der verfahrenen Situation etwas zu ändern... aber das wäre ja dumm und das sind Sie ja nicht, oder?

    • 13.09.2017 20:54, Haha

      Aus aktuellem Anlass:

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/kriminalitaet-zahlen-die-verstoeren-1.3664705

  • 12.09.2017 10:08, Wolf-Dieter Busch

    Ich finde es überraschend, dass die drei nicht gegen die Ingewahrsamnahme an sich protestiert haben. Denn das ist Wegnahme von Freiheit, das hat den Charakter von Strafe, und geschah präventiv.

    Normlerweise erwarte ich diese Reihenfolge: erst die Straftat, dann die Strafe. Weil das im Prinzip auch mich betreffen könnte, sehe ich das konservativ.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 12.09.2017 10:39, @Wolf-Dieter

      Korrekt. Nur SIE trifft das nicht, weil SIE nicht schon mehrfach zuvor bewiesen haben, sich daneben zu benehmen. Die drei Herrschaften sind ja keine unbeschriebenen Blätter, sondern wurden präventiv (auf Basis entsprechender Landespolizei- und Sicherheitsgesetze) in Gewahrsam genommen, weil aufgrund der vorangegangenen Vorfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten war, dass WIEDER etwas passiert.

      Deswegen nehmen wir Leuten, die besoffen Auto fahren auch den Lappen weg; weil zu erwarten steht, dass Sie es WIEDER tun.

      Selbes Prinzip. Das ist auch keine STRAFE, sondern eine Maßregel der Besserung und SICHERUNG.

    • 12.09.2017 11:01, Wolf-Dieter Busch

      @Vorredner

      Meine Aussage lautete nicht, „es ist“, sondern „es hat den Charakter von“ Strafe. Dass es juristisch nicht als Strafe zählt, ist bekannt – so wie auch „Sicherungsverwahrung“ nicht als Strafe zählt.

      PS es wär nett, wenn du dir einen Nick zulegtest, anstatt die Namenszeile zur Adressierung zu missbrauchen. Muss nicht zwingend dein bürgerlicher Name sein.

  • 12.09.2017 11:16, @Wolf-Dieter

    Der Name ist irrelevant, die Aussage zählt. Aber wenn es Dir hilft, nenn mich Wahlweise "Gott", "Sir" oder "Chef" - alles Formen, mit denen ich arbeiten könnte.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 12.09.2017 14:12, Wolf-Dieter Busch

      Ok, dann also: Kretin.

    • 12.09.2017 14:50, @Wolf-Dieter

      Ihr Auto-Correct-Funktion scheint einen Fehler zu haben. Sie haben "Gott" falsch buchstabiert. Hier zum selber basteln als Buchstaben-Bausatz: T G O T
      (Reihenfolge müssen Sie selber hinbekomme)

      Gegen die Bezeichnung als Christ (Ja, gehen Sie die Wortherkunft ruhig mal nachschlagen, wenn Sie mir nicht glauben) verwahre ich mich entschieden - mit dieser Fisch-Sekte will ich nix zu tun haben.

    • 12.09.2017 18:08, Wolf-Dieter Busch

      @Kretin – nicht im Sinn der Wortherkunft, sondern heutige Bedeutung:

      http://www.wissen.de/wortherkunft/kretin

    • 12.09.2017 18:19, @Wolf-Dieter

      Netter Versuch - aber wer mich beleidigt, entscheide ich immer noch selbst :)

    • 12.09.2017 22:30, Wolf-Dieter Busch

      @Kretin – die eigentliche Beleidigung steht in deinem Ausgangskommentar (du gegen dich selbst). Für alle Welt zu lesen.

Neuer Kommentar
TopJOBS
SYN­DI­KUS­RECHTS­AN­WALT (M / W) BE­REICH GE­WERB­LI­CHER RECHTS­SCHUTZ

Adolf Würth GmbH & Co. KG, Kün­zel­sau

Rechts­an­walt (m/w) Pro­jects & Cor­po­ra­te/M&A

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düs­sel­dorf

her­vor­ra­gen­de Voll­ju­ris­ten (m/w) mit be­son­de­rem In­ter­es­se am ge­werb­li­chen Miet­recht und/oder dem M&A-Trans­ak­ti­ons­ge­schäft

Lenga, Wähling und Partner Rechtsanwälte PartG mbB, Mei­ßen

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Ge­sel­l­­schafts­­­recht/M&A

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Mün­chen

Voll­ju­ris­tin / Voll­ju­ris­ten mit Schwer­punkt Im­mo­bi­li­en­recht

dennree Gruppe, Töp­en

Rechts­an­walt (m/w) Ge­sell­schafts­recht

up rechtsanwälte, Augs­burg

Rechts­an­walt (w/m) Bau-, Pla­nungs- und Um­welt­recht

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Es­sen

Rechts­an­walt (m/w) für Han­dels- und Ver­triebs­recht

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Köln

Rechts­an­wäl­te (m/w)

Hogan Lovells LLP, Mün­chen

Neueste Stellenangebote
Rechts­an­walts­fach­an­ge­s­tell­te (w/m)
Lei­tung der Ab­tei­lung »Städ­ti­sches Grund­ver­mö­gen«
Rechts­an­walts­fach­an­ge­s­tell­ter (m/w)
Rechts­an­walt (w/m) Cor­po­ra­te / M&A bei EY Law / Frei­burg
Voll­ju­rist (w/m) Da­ten­schutz
Voll­ju­ris­ten/in­nen als Re­fe­ren­ten/in­nen in den Ab­tei­lun­gen Ren­ten­ver­si­che­rung so­wie Re­ha­bi­li­ta­ti­on und So­zial­me­di­zin
As­sis­tenz für den Be­reich Sa­les Sup­port & Le­gal (m/w)