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BVerfG: Peter Weigl neuer Direktor

29.03.2011

Der bisherige Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes wechselt zum 1. April 2011 zum BVerfG. Im Bereich Planung und Verwaltung kann der 50-Jährige auf einige Erfahrung zurück blicken.

Der erfahrene Verwaltungsjurist löst die bisherige Direktorin Dr. Elke Luise Barnstedt ab. Barnstedt hatte diese Funktion seit Januar 1999 inne.

Der Direktor beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erledigt selbständig bestimmte Geschäfte der laufenden Verwaltung, die ihm vom Präsidenten des BVerfG übertragen werden.

Der Neue Peter Weigl ist Jahrgang 1960. Seit März 2007 bekleidet er das Amt des Vizepräsidenten des Statistischen Bundesamtes und wurde außerdem zum stellvertretenden Bundeswahlleiter ernannt.

Der in Rechberghausen im Kreis Göppingen geborene studierte Rechtswissenschaftler arbeitete ab 1989 zunächst im Bundesministerium des Innern. Im Referat für Wahlrecht und Parteienrecht war er unter anderem an den Verhandlungen zum Einigungsvertrag beteiligt. Von 1992 bis 1995 wirkte er als persönlicher Referent des Staatssekretärs auch bei der Planung des Umzugs der Bundesregierung von Bonn nach Berlin mit.

Ab 1995 war er Leiter des Referats Wahlrecht und Parteienrecht, im Jahr 2000 folgte der Wechsel zum Präsidium Süd des Bundesgrenzschutzes in München. Dort leitete er die Abteilung der Verwaltung für die Bereiche Personal, Recht, Organisation, Haushalt sowie Bau- und Liegenschaften. In der Zeit von 2005 bis 2007 war Peter Weigl in denselben Bereichen auch als Vizepräsident tätig, bis er zum Statistischen Bundesamt ging.

 

ssc/LTO-Redaktion

 

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BVerfG: Peter Weigl neuer Direktor . In: Legal Tribune Online, 29.03.2011 , https://www.lto.de/persistent/a_id/2898/ (abgerufen am: 22.10.2019 )

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