Examenszeugnisse gefälscht: Nur Geld­buße und Ver­weis für Anwalt

23.02.2018

Wer als Anwalt seine Examenszeugnisse fälscht, um einen Job zu bekommen, beschädigt zwar seine Vertrauenswürdigkeit. Ganz so schlimm sei es dann aber auch wieder nicht, meint das Anwaltsgericht in Köln. 

Ein Anwalt fälschte für eine Bewerbung als Justiziar beide Examenszeugnisse. Strafrechtlich wurde er zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 20 Euro verurteilt. Das Anwaltsgericht (AnwG) Köln beließ es nun bei einem Verweis und einer Geldstrafe über 500 Euro (Urt. v. 12.12.2017, Az. 2 AnwG 49/17).

Der Mann, der Mitglied der Rechtsanwaltskammer (RAK) Köln und seit 2011 als Rechtsanwalt zugelassen ist, hatte sich im Mai 2016 bei einer Bundesbehörde auf eine Stelle als Justiziar beworben. Wie aus den Urteilsgründen hervorgeht, die LTO vorliegen, fälschte er, um seine Einstellungschancen zu verbesssern, seine beiden Examenszeugnisse. Statt "Ausreichend" wiesen die nun die Note "Befriedigend" aus. Zudem fälschte er ein Arbeitszeugnis, laut dem er bereits Berufserfahrung als Justiziar einer Behörde gesammelt habe.

Offenbar machte er seine Sache auch ganz gut, die Einstellung als Justitiar gelang. Doch die kriminellen Machenschaften flogen schließlich auf, die gerade erhaltene Anstellung endete mit einer fristlosen Kündigung sowie einer Strafanzeige.

Das Amtsgericht (AG) Bonn verurteilte den Juristen wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen zu 20 Euro. Dann nahm sich auch die RAK seiner Sache an und brachte ihr Mitglied vors Anwaltsgericht.

Kriminelle Energie, aber kein Schaden für Mandanten

Das verurteilte ihn nun wegen Verstoßes gegen seine allgemeine Berufspflicht aus § 43 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), sich der Achtung und des Vertrauens, welche die Stellung des Rechtsanwalts erfordert, würdig zu erweisen. Die Geldbuße beträgt 500 Euro, außerdem erhielt er einen Verweis.

Zur Begründung führte die 2. Kammer aus, dass die Urkundenfälschungen, wenngleich außerhalb seiner eigentlichen Berufsausübung erfolgt, geeignet waren, das Vertrauen der Rechtssuchenden erheblich zu erschüttern. Dies gelte besonders aufgrund der äußerst planvollen Vorgehensweise. Gerade von Anwälten sei zudem ein einwandfreier Umgang mit sensiblen Dokumenten zu erwarten.

Mehr als die ausgesprochene Sanktionierung sei aber nicht erforderlich, da der Mann glaubwürdig Einsicht und Reue gezeigt und außerdem keinem Mandanten geschadet habe.

Grundsätzlich wäre bei einem rechtskräftigen Strafurteil gegen einen Anwalt sogar die Möglichkeit gegeben, von einer weiteren Sanktionierung ganz abzusehen. Dies geht aus der Vorschrift des § 115b BRAO hervor, nach der eine anwaltsgerichtliche Ahndung im Falle einer anderweitigen Sanktionierung unterbleiben kann, "wenn nicht eine anwaltsgerichtliche Maßnahme zusätzlich erforderlich ist, um den Rechtsanwalt zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten und das Ansehen der Rechtsanwaltschaft zu wahren".

mam/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Examenszeugnisse gefälscht: Nur Geldbuße und Verweis für Anwalt . In: Legal Tribune Online, 23.02.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/27197/ (abgerufen am: 20.06.2018 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 23.02.2018 20:33, Jens

    Der größere Skandal ist in der Tat das über alle Maßen milde Strafurteil.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.02.2018 22:30, luxuria

      lol, manche ham so nen hau, dass es schon wieder geil is

    • 24.02.2018 10:05, Jurafreak

      @lto-Redaktion: Bitte löschen Sie die Kommentare des AFD-Wählers nicht. Sie stellen berechtige Kritik der Unzufriedenen dar, die man ernst nehmen muss.

    • 25.02.2018 19:06, Interessent

      Die Kommentare des AfD-Wählers sind höchst beleidigend und provozierend. Es ist sehr gut, dass sie gelöscht werden. Das soll auch weiterhin so getan werden.

  • 23.02.2018 20:44, Daniel

    90 Tagessätze zu 20 Euro, also auf Hartz IV Niveau. Man darf also hoffen, dass dieser “Kollege” nicht mehr praktiziert.

    91 Tagessätze hätten es aber ruhig sein dürfen. So ist es eine Einladung an alle, es diesem Vorbild gleich zu tun...

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.02.2018 21:39, Naja

      ALG 2 wären maximal 10€.

    • 23.02.2018 22:22, Reibert

      15 €: Oberlandesgericht Braunschweig, Beschluss vom 19.05.2014 - 1 Ss 18/14 -

  • 23.02.2018 21:09, luxuria

    ich bin ja prinzipiell für Ehrlichkeit, viele Arbeitgeber wollen aber lieber Lügengeschichten hören.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 23.02.2018 22:19, Reibert

    Wir fassen zusammen, wer einmal (!) eine beleidigende Email an seinen Referendarsausbilder schreibt, ist der Anwaltschaft unwürdig. Ob lebenslang oder auf Zeit wird sich zeigen. (https://www.lto.de/recht/job-karriere/j/agh-unwuerdig-referendarin-berufsverbot-beleidigung-ausbilder/)

    Wer aber mehrfach Urkunden fälscht und sich auf diese Weise eine Stelle erschleicht, die ihm nicht zu kommt, der wird verwarnt, mit einer Geldbuße belegt und darf fröhlich weiter praktizieren.

    Lassen mich raten, in Fall Nr. 2 war der "Kollege" im selben Karnevalsverein wie der Vorstand der Kölner Anwaltskammer und in Fall Nr. 1 die Kollegin nicht.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.02.2018 20:26, Michael Wirriger

      Sehr zutreffender Kommentar!

      Ein wegen Fälschung seines Abschlusszeugnisses Angeklagter hatte sich übrigens einmal lange Zeit gefragt, wie man ihm auf die Schliche gekommen sei, hatte er doch als Endnote optisch durchaus geschickt als Endnote ein "gud" eingetragen...

    • 26.02.2018 10:42, GrafLukas

      Ja, mir fiel auch sofort der Fall mit der Anwärterin ein, die ihren Ausbilder beleidigt hatte.

  • 23.02.2018 23:11, Jurastudent

    Hallo ich weiss es passt hier vielleicht nicht aber kann mur einer ein paar Fragen zum Jurastudium beantworten?

    Ich bin eine gute Schülerin(Abi 1,7) und gehörte in der Schule immer zu den besten 10%. Beim Jurastudium schreckt mich aber das Prädikatsexamen ab.
    Sind die 15% die das schaffen extrem gut? Oder ist das ähnlich wie auf dem Gymnasium, das es halt ein paar Gute und mehr Schlechte gibt.

    Also ich will wissen wie denn der durchschnittliche Jurastudent ist.
    Ist der klug und die hohen Durchfallquoten haben was damit zu tun das Jura wirklich schwer ist?
    Oder ist das vom Leistungsprofil dem Abitur ähnlich mit vielen die nicht so viel durchblicken und manchen die alles schnell auffassen?

    Ich hoffe ihr helft mir auch wenn das hier nicht passt, aber ich dachte hier sind auch richtige Juristen die Ahnung haben.
    Danke im Voraus!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.02.2018 23:36, Egon

      Es ist schon ein bisschen wie in der Schule. Man muss viel lernen bei Jura, wenn man was erreichen will. Dadurch kann man ziemlich sicher gehen, dass man die Examen besteht und erhöht zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass man gute Noten bekommt. Wie gut die Noten dann wirklich werden, hängt dann teilweise auch von Zufällen ab (ob man Fallkonstellationen kannte, die abgefragt wurden, wie der Prüfer in der mündlichen Prüfung drauf war, ...). Und es gibt immer einige, denen Geistestwissenschaften und die Theorie mehr liegen als anderen, die finden sich da dann leichter zurecht oder können sich Zusammenhänge schneller erschließen. Wenn man mal ein bisschen googelt, findet man dazu aber auch einschlägige Foren und Infoseiten.

    • 24.02.2018 01:52, Hubert

      Also ein paar Punkte:

      Ein Studium ist schon was ganz anderes als Schule. Man ist wirklich viel freier - ich habe es geliebt als ich an die Uni kam.
      Trotzdem hilft es einem gerade in Jura wenn man fleißig ist und das Studium mit etwas "schulischer Disziplin" angeht. Das Problem ist allerdings, dass das nicht alle ist. Ich habe mehrfach mitbekommen, wie sehr fleißige Leute die sehr gute Schulabschlüsse hatten auf die eine oder die andere Art gestrauchelt und mitunter sogar gescheitert sind.
      Was man bei Jura nämlich nicht unterschätzen darf ist der Druck der auf einem lastet und der ist wie ich finde in keinster Weise mit dem beim Abi vergleichbar. Ich will niemandem Angst machen: Jura ist ein tolles Fach und kann sehr viel Spaß machen. Das Studium selbst ist nicht mal besonders hart. Aber sobald es an das erste Examen geht ist das ein ganz anderer Schnack: Du bist dann regelmäßig im 6. bis 8. Semester. Deine Schulfreunde schreiben wahrscheinlich schon ihre Bachelorarbeit oder arbeiten bereits, während Du noch für eine gute Hand voll Klausuren büffelst, die über Deine Zukunft entscheiden. Anders als beim Abi gibt es keine Basis die man sich erarbeiten kann. Alles was Du im Studium erreicht hast ist weg. Du hast Dir die Zulassung zum Examen erarbeitet? Toll, jetzt schreib diese sechs bis acht Klausuren und wir sagen Dir dann, was Du als Juristin wert bist!
      Das ist die Ausgangslage. Erschwerend kommt dann hinzu, dass man niemals den ganzen Stoff kann. Jura ist fast grenzenlos - deshalb spezialisiert man sich im Beruf ja in der Regel. Also kann man auch im Examen nicht alles wissen. Man muss die Basics drauf haben und dann genug Spezialwissen anhäufen um - mit etwas Glück - dann bei einigen Examensklausuren auch mal wirklich sein Wissen zeigen zu können. Einige sehr gute Leute kommen nicht damit zurecht dass sie mit "Lücken" ins Examen gehen müssen und arbeiten sich dann regelrecht kaputt.

      Daher möchte ich ganz deutlich sagen: Falls Du jemand bist der vor Klausuren schlecht schläft und sehr aufgeregt ist überlege Dir genau ob Jura das richtige ist. Der Prüfungsdruck ist wirklich das schlimmste: Die Prüfungsangst kann einen kaputt machen. Du kannst jede stressbedingte Krankheit bekommen, die Du Dir vorstellen kannst. Ich habe selbst z.B. im Umfeld meiner Kommilitonen stressbedingten Haarausfall, Magengeschwüre, Bluthochdruck und einiges mehr erlebt.

    • 24.02.2018 07:23, Jemand_NRW

      Jura ist jedoch bei Weitem keinbreines Fleiss-Studium (dann hätte ich es nicht geschafft!) - vielmehr kann man sich mit Verständnis (!) sehr viel Arbeit ersparen.

      Dementsprechend gibt es auch Absolventen mit schlechten Abi- und gleichzeitig guten Jura-Noten.
      ...grundsätzlich ist eine gewisse Korrelation der Noten aber grundsätzlich gegeben, soweit ich weiß.

      Um die Frage zu beantworten:
      wenn Jura "dein Ding" ist, schaffst du es! Garantiert!

    • 24.02.2018 07:45, Max

      Die beiden Examen sind mit dem Abi nicht zu vergleichen. Der Prüfungsstress ist immens und das Prädikatsexamen auch bei hohem Lernaufwand nicht garantiert. Auch korrelieren gutes Abi und gutes Examen nicht immer.

      Auf der anderen Seite bin ich davon überzeugt, dass gute Noten mit genügend Fleiß zu erreichen sind und auch gute Jobs nicht zwingend vom Prädikat abhängen.

      Das wichtigste dürfte auch eine gewisse Leidenschaft für das Fach sein. Also empfehle ich dir es schlicht auszuprobieren und dich i.R.d. Zwischenprüfung und ersten Praktika ehrlich zu fragen, ob das was für dich ist.

      Wenn ja, ist Jura eine wunderbare und vielfältige Profession!

      Beste Grüße, Max

    • 24.02.2018 08:30, Jurastudent

      Ich danke euch allen für die Antworten!
      Ich werde wohl Jura studieren.

    • 24.02.2018 11:36, karottensalat

      ich sehe da überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Schulnoten u. späterem Ergebnis im Examen. Einziger Indikator könnte sein, dass jemand mit 1,7 recht angepasst ist, wenig aneckt und wohl auch gerne lernt. Letzteres scheint mir der wichtigste Faktor zu sein.

    • 24.02.2018 20:22, Michael Wirriger

      Angesichts Ihrer Ortographie- und Interpunktionsschwächen möchte ich von einem Studium der Rechtswissenschaften eher abraten, da diese Fähigkeiten - jedenfalls bei den oberen zehn Prozent - durchaus als selbstverständlich vorausgesetzt werden, und zwar schon ab dem ersten Semester.

    • 24.02.2018 21:21, dzonesfitnessfirst

      Sie sollten beachten, dass viele Interagierende während des Fitnessstudios u. Shoppingausflugs tippen und aufgrund anderweitiger Aktivitäten auf derartige "Lappalien" keinerlei Wert legen. Wichtig ist, dass der eigene Standpunkt kurz zum Ausdruck gebracht wird. Dies scheint mir hier - durch die Bank - gelungen.

    • 24.02.2018 23:49, Jurastudent

      Ja das trifft es gut.
      Um ganz ehrlich zu sein: Auf Rechtschreibung habe ich meinen Kommentar nicht nochmal geprüft.
      Das hier ist ja nicht das Jurastudium oder?
      Ich wollte einfach nur freundliche Antworten, keinen sophistische Pingelei.

    • 25.02.2018 00:12, Weindasistfein

      Seltsam wieviel Zeit manch einer hat. Grammatikalisch korrekte, eloquente und hochgestochene Texte zu formulieren, nur um jemand anderen zusammenzustauchen.
      Da hat wohl einer eine Menge zu kompensieren...
      Wissen sie, Michael Wirriger, was bei den oberen zehn Prozent auch für selbstverständlich gehalten wird? Die Fähigkeit Dinge auf verhältnismäßige Weise zu bewerten. Das ist übrigens auch eine der Grundvoraussetzungen fürs Jurastudium.

    • 25.02.2018 17:54, Michael Wirriger

      Kurze Gegenrede:
      Erstens hoffe ich, dass "Jurastudent" seine Examensklausuren, Referendarsarbeiten und Bewerbungsschreiben nicht auch im Fitneßstudio oder bei einem Shoppingausflug tippt. Zweitens bin ich der Ansicht, dass ohne "sophistische Pingelei" kein Jurastudium durchzuhalten ist. Drittens halte ich es für durchaus verhältnismäßig, dass schriftliche Ausarbeitungen in qualitativer Hinsicht auch auf Rechtschreibfehler hin bewertet werden dürfen (Man misstraue allen, die die Schriftsprache nicht beherrschen.). Viertens war es keineswegs meine Absicht, hier jemanden zusammenzustauchen. Und fünftens stellt sich die Frage, warum "Jurastudent" uns um Rat bittet, ob er/sie Rechtswissenschaft studieren soll, nachdem er/sie sich doch längst dafür entschieden und sich das Pseudonym "Jurastudent" gegeben hat.

    • 25.02.2018 18:59, Weindasistfein

      Dann wiederhole ich mich nochmal: Verhältnismäßigkeit!!!
      Sie wollen doch nicht allen Ernstes das Staatsexamen mit dem Verfassen eines Kommentars im Internet vergleichen. Wenn doch wurden sie wohl ein paarmal zu heiß gebadet.

      Sicher haben sie recht, und das Studium der Rechtswissenschaften erfordert einen, in den Augen mancher als übertrieben angesehenen Grad der Genauigkeit. Aber ich denke das "Jurastudent" sein Studium mit mehr Ehrgeiz bestreiten wird, als beim Schreiben dieser Frage verwendet wurde.

      Man kann doch nicht einen kurzen Beitrag in einem Onlineforum als "schriftliche Ausarbeitung" bezeichnen. Und was hat das den bitte mit der Beherrschung des Schreibens zu tun?

      Sie werden aber sicher nicht leugnen, dass ihr Beitrag eine gewisse Verbitterung verbreiten kann.

      Bei ihrem fünften Punkt kommt in mir der Verdacht auf, ob das nicht nur sarkastisch gemeint sein soll, oder aber ob sie nur einen sehr langen Stock im Po haben.

      Abschließend kann man nur erschüttert feststellen, wie viele der Klischees über unsere Zunft wohl der Wirklichkeit entsprechen.

    • 26.02.2018 10:44, GrafLukas

      Für ein erfolgreiches Jurastudium braucht man Begeisterung und Interesse am Recht, zumindest an einigen Bereichen, außerdem entweder Fleiß oder Intelligenz. Wer fleißig und intelligent ist, kann auf Prädikatsexamina hoffen. ;-)

    • 01.03.2018 19:17, Philipp A.+Kerner

      @Jurastudent
      Zur Korrelation der Zensuren im Abitur und denen des Ersten Juristischen Staatsexamens gibt es hier
      http://www.bzh.bayern.de/uploads/media/4-2003-meier.pdf
      eine schon etwas betagte, aber sehr interessante Studie. Knapp zusammengefasst: Die Korrelation ist aussagekräftig. Bezogen auf die einzelnen Fächer bestehen die höchsten Korrelationen - etwas erstaunlich - bei Mathematik und Physik, gar nicht mal bei Deutsch und Latein.
      Du liegst vollkommen richtig, Dir frühzeitig über Deine Chancen Gedanken zu machen, nicht nur das Examen zu bestehen sondern auch dort ein WIRKLICH GUTES Examen zu schreiben. Sei Dir bewusst, dass Du unter den Jurastudenten mit einem 1,7-Abitur wahrscheinlich nicht mehr zu den besten 10 Prozent gehören wirst. Ich würde mich an Deiner Stelle fragen, wieviel Du für das Abitur gearbeitet hast. Wenn Du vom Arbeitseinsatz her noch eine gute Schippe drauflegen kannst, hast Du meines Erachtens gute Chancen auf ein Prädikatsexamen. Wenn Du schon für das Abitur bis zum Anschlag gebüffelt hast und die gute Gesamtnote vor allem durch eher "weiche" Fächer erreicht hast, kann es schwierig werden.
      Auch im letzten Fall würde ich Dir aber nicht von einem Jurastudium abraten, wenn Dich das Fach wirklich interessiert. Es ist ja nicht so, dass nur ein mindestens "vollbefriedigendes" Examen einem ein schönes juristisches Berufsleben ermöglicht.

  • 24.02.2018 10:33, besorgter Bürger

    Ich weiß man soll Trolle wie AFD WÄHLER nicht auch noch mit Aufmerksamkeit belohnen. Ich bin mir aßerdem bewusst, dass die schlechte Rechtschreibung vorsätzlich angewendet wurde. Aber ich komme nicht umhin vollkommen die Fassung zu verlieren wenn jemand über multikulti redet und dabei der deutschen Sprache solches Leid zufügt. Welch traurige Seele wohnt in einem Menschen der sich Deutscher nennt und so mit seiner Kultur verfährt. Wenn diese Leute so für Abendland kämpfen, dann bin ich froh, wenn Deutschland sich abschafft

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.02.2018 11:33, karottensalat

      wer sagt, dass es ein Deutscher ist?

    • 24.02.2018 12:47, karottensalat

      echt und Sie bezeichnen sich selbst als "Biodeutscher"? Alles sehr unglaubwürdig.

      Wo ich herkomme? Geht Sie nix an, jedenfalls nicht aus Zwickau oder dem Osten.

    • 24.02.2018 16:02, Karottensalat

      Schade, dass innerhalb Deutschlands kein zusammenhalt herrscht, so hat man natuerlich keine Chance und die Politik wird bekommen was sie möchte. Ich hab zb nix gegen ossis. Warum auch? Haben strukturelle Probleme dort u wollen eben keine fluechtlinge.

    • 24.02.2018 16:51, Karottensalat

      Im Prinzip geht es mit auch nur darum die Ausländer aus Deutschland zu schaffen. Das ist, wenn wir mal ehrlich sind, der einzige Grund weshalb die von Ihnen so geliebte AfD überhaupt gewählt wird. Da mache ich mir nichts vor.

    • 24.02.2018 20:07, Tofufreak

      ach "AFD Wähler", nur weil ich nix gegen Ossis hab, muss ich nicht Ihrer Meinung, geschweige denn Ihr Kamerad, sein. Zumal ich mir bei Ihnen auch nicht sicher bin, ob das nun versteckte Linke Hetze ist (wovon ich ausgehe,) oder ob Sie tatsächlich der Zwickauer Afdler ohne Deutschkenntnisse sind, der Sie vorgeben zu sein?! Prinzipiell habe ich zu diversen Thematiken eine eigene Meinung. Diese resultiert auch aus vorangegangenen Erfahrungen und der eigenen Herkunft. Ich bin ein deutsches Weib, hetero. Ist klar, dass nicht jeder in diesem Land das Gleiche wählt.

  • 24.02.2018 11:09, M.D.

    Kein Schaden....aha! Na dann....

    Zum Vergleich, ein Fall mit Schaden: https://community.beck.de/gruppen/forum/examenserfahrungen/aus-dem-leben-einer-rechtsreferendarin

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