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Liubov, 2. Semester
"Es fällt schwer, sich willkommen zu fühlen"

LTO: Wie lief der Einstieg ins Studium?

Liubov: Dank der Kneipentour am Anfang konnte man einige Leute kennen lernen und war somit nicht alleine, was den Alltag angeht. Dank Frau Dr. Budde (Anm. d. Redaktion: Betreuung für Erstsemester) haben wir die neuesten Informationen meist sofort bekommen, was z.B. die Stundenplan-Zusammenstellung einfacher machte. Somit wurde uns der Start ziemlich einfach gemacht.

LTO: Wie gut hast Du Kontakt zu Deinen Kommilitonen gefunden?

Liubov: Wie erwähnt war es dank der Kneipentour anfangs sehr leicht, Kontakt zu knüpfen. Als sich aber die ersten Gruppen gebildet hatten, hatte keiner mehr Interesse an Leuten, die er nicht kennt. Man bleibt also größtenteils anonym. Lösen sich Gruppen auf, gibt es auch niemanden, der einen freiwillig zum Beispiel in Lerngruppen aufnehmen will.

LTO: Was gefällt Dir an Deinem Studium bisher gut, was gefällt Dir nicht so gut?

Liubov: Was mir nicht gefällt, ist der Umgang mit den Good-Governance-Studenten. Wird während eines Seminars von einem Professor die Frage gestellt: 'Wer studiert denn dieses Good-Governance-Gedönse?', fällt es einem schwer, sich willkommen zu fühlen. Man bemerkt, dass selbst die Professoren nicht wirklich von dem Studiengang begeistert sind.

Fragt man Good-Governance-Studenten, die schon länger dabei sind, was sie in Zukunft machen wollen, bekommt man meistens nichts außer: "Keine Ahnung; mal gucken." Dadurch war ich natürlich sehr verunsichert und habe überlegt, das Studium abzubrechen.

Was ich gut finde, ist unsere Ansprechpartnerin Frau Budde. Sie hilft immer bei anstehenden Fragen. Sie informiert die Studenten immer rechtzeitig und schickt oft sehr interessante Sachen rum. Außerdem konnte ich zum Studium in meiner Heimatstadt bleiben und der Studiengang stellt eine gute Alternative zum klassischen Jura-Studium dar.

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