Streitbeilegung/Mediation

Hintergründe

Außergerichtliche Konfliktlösung

Ein Gesetz zur Vermittlung im Vermittlungsausschuss

Eigentlich hätte das neue Mediationsgesetz schon längst in Kraft sein sollen. Doch nach der Sitzung des Rechtsausschusses des Bundesrats steht der Entwurf möglicherweise vor einer neuen Hürde, sperrt sich doch die Länderkammer gegen die Abkehr von der gerichtsinternen Streitbeilegung. Die Vorgänge klingen nun ein wenig nach einem Treppenwitz, kommentiert André Niedostadek. mehr

Hintergründe

Neues Mediationsgesetz

"Güterichtermodell ist ein guter Kompromiss"

Der Bundestag hat Mitte Dezember das Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung angenommen. Im LTO-Interview erklärt der Rechtsanwalt und Mediator Michael Plassmann, wie Güterichterverfahren und zertifizierte Mediatoren dazu beitragen sollen, lange Streitigkeiten vor Gericht zu vermeiden. mehr

Anwalt & Kanzlei (Selbst.)

Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft

Überstunden im Premierenjahr

Genau vor einem Jahr wurde die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Mandanten und Anwälten gegründet. Schlichterin Dr. Renate Jaeger und Geschäftsführerin Christina Müller-York blicken im LTO-Gespräch zurück auf zwölf Monate zwischen Honorarforderungen, Schadensersatzansprüchen und gelegentlich unfreundlichen Antragsstellern. mehr

Hintergründe

EU-Initiative zu alternativer Streitbeilegung

Schneller, billiger und einfacher zum Recht kommen

Wenn bei einem Versandverkauf aus dem EU-Ausland etwas schief geht, war die Rechtsdurchsetzung für den Käufer bisher oft schwierig und teuer. Nach Plänen der Europäischen Kommission soll sich das bald ändern. Wie Brüssel Verfahren wie Mediation, Schlichtung und Ombudsstellen fördern und so die Rechte von Verbrauchern stärken will, erklärt Jürgen Klowait. mehr

Nachrichten

Mediationsgesetz

BRAK begrüßt Neuregelungen zur außergerichtlichen Streitschlichtung

Der Bundestagsrechtsausschuss hat am Mittwoch dem Bundestag empfohlen, den von der Bundesregierung initiierten Entwurf des Gesetzes zur Förderung der Mediation und anderer Formen außergerichtlicher Konfliktbeilegung mit Änderungen anzunehmen. Das geplante Gesetz schafft klare Regelungen für die außergerichtliche Streitschlichtung. mehr

Hintergründe

Verfahren vor Schiedsgerichten

"Fehlende Transparenz gefährdet das Gemeinwohl"

Der Energiekonzern Vattenfall klagt gegen Deutschland wegen des Atomausstiegs vor einem internationalen Schiedsgericht. Solche Gerichte sind an staatliches Recht nicht gebunden, müssen bei der Streitbeilegung aber öffentliche Interessen berücksichtigen. Warum dies effektiv nur über ein transparenteres Verfahren geschehen kann, erklärt Dr. Moritz Renner im Interview. mehr

Nachrichten

Justiz

Gerichtliche Mediation auch für Finanzgerichtsbarkeit gefordert

Im Zuge des derzeit im Bundestag diskutierten Gesetzentwurfes zur Förderung der Mediation hat sich Schleswig-Holsteins Justizminister Emil Schmalfuß zu Wort gemeldet . Der parteilose Politiker hofft auf eine Ausweitung der rechtlichen Grundlagen der gerichtlichen Mediation auf die Finanzgerichtsbarkeit. Für diesen Bereich sehe der Entwurf bislang keine Möglichkeiten außergerichtlicher Streitbeilegung vor. mehr

Anwalt & Kanzlei (Selbst.)

Mediation

Online die ersten Schritte aufeinander zu gehen

Wie finde ich einen neutralen Mediator? Und wichtiger noch: Wie kann ich sicher stellen, dass auch mein Kontrahent ihn für allparteilich hält? Kaum etwas ist in der Mediation so wichtig wie die Integrität des Vermittlers. Die Webseite Fair Instance zeigt, wie es gehen kann. Dort finden Interessierte ihren Mediator und Mediatoren ihren Fall – online und transparent. mehr

Nachrichten

Mediationsgesetz

BRAK fordert verbindliche Qualifikationsstandards

Am Mittwoch findet im Bundestag die Expertenanhörung zum neuen Mediationsgesetz statt. Aus diesem Anlass bekräftigt die Interessenvertretung der Anwaltschaft ihre Forderung, Qualifikationsstandards für die Mediatorenausbildung festzulegen. mehr

Nachrichten

Justiz NRW

OLG Hamm nimmt an Pilotprojekt zur Mediation teil

Ab dem 1. Mai können die Parteien auch in Familiensachen versuchen, ihren Konflikt unter Einschaltung eines speziell ausgebildeten richterlichen Mediators einvernehmlich zu lösen. Die Ostwestfalen bieten insgesamt 18 Richterinnen und Richter auf, die im konfliktträchtigen familienrechtlichen Bereich Parteien und ihren Vertretern bei der Erarbeitung von Lösungen zur Seite stehen. mehr

Die Mediation und ihr Grundprinzip der Eigenverantwortlichkeit

Der Begriff Mediation stammt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich „Vermittlung“. Er umschreibt ein Verfahren, an dem die Konfliktparteien freiwillig teilnehmen mit dem Ziel einer Streitbeilegung. Unterstützt wird die Streitbeilegung durch einen Mediator. Dabei handelt es sich um einen unbeteiligten Dritten, der die Aufgabe hat, die Parteien zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu führen, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten gerecht wird. Der Mediator darf keine eigenen Entscheidungen treffen, sondern ist lediglich für den Ablauf des Verfahrens und für die Leitung des Kommunikationsprozesses verantwortlich. Dementsprechend ist das Grundprinzip der Mediation die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien, die verantwortlich sind für den Inhalt der Verhandlung.

Elemente und Anwendungsfelder

Der Mediation liegt eine gewaltfreie Kommunikation zugrunde, die sich auszeichnet durch aktives Zuhören, eine gezielte Fragetechnik, eine offene Körpersprache und Ich-Botschaften, die frei sind von verbalen Anfeindungen. Begleitende Maßnahmen können ein Wechsel der Perspektiven und die Strukturierung der Argumentation sein. Es gibt mehrere Anwendungsfelder, zu denen die Mediation im familiären Umfeld im Falle einer Scheidung oder im Rahmen von erbrechtlichen Auseinandersetzungen gehört. Darüber hinaus gibt es noch die Schulmediation, die Wirtschaftsmediation, die Umweltmediation oder auch im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs.

Eine moderne Form der Konfliktregelung

Es handelt sich um eine noch junge Form der Konfliktregelung, die aus der Praxis der außergerichtlichen Einigung erwachsen ist, aber keine Institution wie ein Schiedsgericht oder eine Schlichtungsstelle ist. Sie hat sich seit 1990 zunehmend etabliert und folgt den Grundsätzen der Konfliktforschung und des psychologischen Problemlösens, ist jedoch keine Maßnahme im Rahmen der Psychotherapie. Da gesetzliche Vorgaben weitgehend fehlen, werden auch an die Vorgehensweise der Mediation keine anerkannten oder zwingenden Anforderungen gestellt.

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Veranstaltungen und Seminare

21.05.2012, Stuttgart1. PUBLICUS-Kongress

22.05.2012 - 23.05.2012, Leipzig13. Kongress Neue Verwaltung

25.05.2012, MainzMainz Media Forum

11.06.2012 - 13.06.2012, BerlinSummer Academy State Aid

12.06.2012 - 13.06.2012, BrüsselEnforcement of EU-Animal Welfare Legislation

LTO-Quiz

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Was die Abkürzung DAV bedeutet, weiß jeder Rechtsanwalt. Aber was ist mit dem Begriff des Vorsprekes? Und wo ist noch gleich die Vorschusspflicht geregelt?

Testen Sie hier, ob Sie nach dem Staatsexamen im Berufsleben bestehen können!

Rechtsgebiete: