Mediation: An Mecklenburg-Vorpommerns Verwaltungsgerichten unverzichtbar

dpa/kgr/LTO-Redaktion

06.08.2010

Die Mediation als Möglichkeit, Streitigkeiten auf andere Art beizulegen, wird an den Verwaltungsgerichten in Mecklenburg-Vorpommern gut angenommen.

Nach den Worten der Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern Uta-Maria Kuder (CDU) ist die Mediation als alternatives Verfahren zur Konfliktlösung aus den Verwaltungsgerichten nicht mehr wegzudenken. Die Möglichkeit, einen Mediator anzurufen, werde immer häufiger genutzt und die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Mediationsverfahren steige beständig an.

Für die Konfliktparteien bedeutet das nicht nur eine Kosten- und Zeitersparnis, sondern auch die Chance, sich künftig auf Augenhöhe zu begegnen.

Nach Ansicht Kuders eignen sich gerade auch verwaltungsgerichtliche Streitfälle gut für die Mediation, weil die Beteiligten vergleichsweise rational miteinander umgingen und das Interesse an einer schnellen Lösung sehr hoch sei.

Da Streit schon vor Anrufung der Gerichte einvernehmlich beigelegt werden kann, kommt es dadurch auch zu einer Entlastung der Gerichte.

Zitiervorschlag

dpa/kgr/LTO-Redaktion, Mediation: An Mecklenburg-Vorpommerns Verwaltungsgerichten unverzichtbar . In: Legal Tribune Online, 06.08.2010 , https://www.lto.de/persistent/a_id/1154/ (abgerufen am: 23.06.2024 )

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