Sieg im Markenstreit mit Kaffeehersteller: 700.000 Euro für Grumpy Cat

25.01.2018

Grumpy Cat hat einen Gerichtsprozess gewonnen: Weil ein amerikanischer Kaffeehersteller mit seinem "Grumpy-Cat-Kaffee" ihre Markenrechte verletzte, muss er nun umgerechnet über 700.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Grumpy Cat hat endlich Grund zur Freude: Die Katze, die aufgrund ihres mürrischen Gesichtsausdrucks zu einer Internetberühmtheit aufgestiegen ist, hat einen Markenrechtsstreit gewonnen.

Medienberichten zufolge ging es dabei um den amerikanischen Kaffeehersteller Grenade. Dieser hatte bei Tabatha Bundesen, der Eigentümerin von Tardar Sauce (so der eigentliche Name des scheinbar übellaunigen Haustiers), das Recht erworben, die Marke für einen "Grumppoccino" zu nutzen.

Als das Unternehmen aber begann, daneben auch den "Grumpy-Cat-Kaffee" und Produkte wie zum Beispiel ein T-Shirt mit dem Konterfei des felinen Griesgrams zu verkaufen, reichte diese bei einem US-Gericht Klage ein und gewann nun: Umgerechnet rund 710.000 Euro Schadensersatz muss der Kaffeeproduzent ihr nun für die Markenrechtsverletzung zahlen.

Neben der Vermarktung von Kaffeesorten steht Grumpy Cat seit 2012 auch anderweitig in der weltweiten Öffentlichkeit: So war die Katze u. a. Gast in Talkshows wie "Good Morning America", hat seit 2014 ihren eigenen Spielfilm und wird auch als Kuscheltier verkauft. Die nun erstrittene Schadensersatzsumme dürfet daher bloß ein kleines Zubrot darstellen.

Ob der Sieg vor Gericht ihre Gesichtszüge aufzuhellen vermag, bleibt damit fraglich.

mam/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Sieg im Markenstreit mit Kaffeehersteller: 700.000 Euro für Grumpy Cat . In: Legal Tribune Online, 25.01.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/26705/ (abgerufen am: 18.10.2018 )

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Kommentare
  • 27.01.2018 19:17, AS

    Ist das im Beitrag nur unpräzise formuliert oder können in Amerika wirklich Tiere Prozesse führen?

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  • 10.02.2018 18:06, Thorst

    Nach meiner Textinterpretation reicht die im Text erwähnte Frau Bundesen, Eigentümerin der Katze, die Klage bei einem US-Gericht ein. ",...reichte diese bei einem US-Gericht..." Das Wort (Pronomen)"diese" verweist auf die Frau. Diese ist als "referent" aber fast schon wieder aus dem Kopf der Leser gefallen, da sie in einem anderen Absatz kurz erwähnt wird. Hätte besser formuliert werden können.

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