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Ihre Lieblingsbeiträge in 2016: Sex-Tipps, Thomas Fischer und tote Pferde

27.12.2016

6. Bundesrat stimmt Syndikusanwälte-Gesetz zu: Was Unternehmensjuristen jetzt unternehmen müssen


Es gab in Ihren Lieblingsbeiträgen aber nicht nur Sex, Drugs and Rock’n Roll. Auch das Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte hat Sie in 2016 sehr interessiert – kein Wunder, da hängt für viele von uns Anwälten eine Menge Geld dran. Und eine Menge Papierkram.

5. Nach Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink: Alice Schwarzer, Sie sind ein Skandal

Wer hätte gedacht, dass Alice Schwarzer sich mal für Gina-Lisa Lohfink einsetzen würde? Fast so medienträchtig wie das nun kommende Dschungelcamp war für die ehemalige GNTM-Kandidatin das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten im August wegen falscher Verdächtigung. Dass das Gericht zu dem Schluss kam, Lohfink habe eine Vergewaltigung nur erfunden, hielt die Frauenrechtlerin jedenfalls für einen "Skandal". Und das ohne jedwede Sach- oder auch nur Aktenkenntnis. 

4. "Ziegenficken" und Kunst: Böhmermann zwischen Strafrecht, Außenpolitik und Verfassung

Es war eine der Storys des Jahres. Obwohl der türkische Präsident eigentlich andere Sorgen haben sollte, wollte er unbedingt Jan Böhmermann für dessen "Schmäh-Gedicht" belangen. Das führte am Ende dazu, dass der Straftatbestand der Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter abgeschafft wird. Aber vorher zerbrach die Nation sich noch den Kopf darüber, ob Ziegenficken wohl Kunst ist.

Zitiervorschlag

Ihre Lieblingsbeiträge in 2016: Sex-Tipps, Thomas Fischer und tote Pferde . In: Legal Tribune Online, 27.12.2016 , https://www.lto.de/persistent/a_id/21596/ (abgerufen am: 30.10.2020 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 28.12.2016 13:22, Rechtsanwalt Alexander Würdinger, München

    "Gleich zu Jahresbeginn sprachen wir mit Thomas Fischer. Der streitbare und umstrittene Richter war schon häufig in den Schlagzeilen. Nun macht er mit seiner Kolumne bei Zeit Online selbst welche. Die Vermischung von dritter und vierter Gewalt fesselt zahlreiche Leser – und stößt ebenso viele vor den Kopf."

    In seiner Funktion als Vertreter der "vierten Gewalt" lässt Thomas Fischer gerade diejenigen Themen sehr gezielt weg, die dem Ansehen der Justiz abträglich sein könnten. Thomas Fischer ist in Wahrheit eben gerade nicht der "Nestbeschmutzer", für den er sich ausgibt.