Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Rummenigge: Steuern für Rolex-Uhren wohl nicht gezahlt

29.04.2013

Offenbar läuft gegen einen weiteren Funktionär des FC Bayern München ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung: Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, soll Karl-Heinz Rummenigge zwei Rolex-Uhren aus Katar mitgebracht haben, ohne sie am Flughafen ordnungsgemäß verzollt zu haben.

Wie zunächst der Focus berichtete, soll der bekennende Sammler wertvoller Uhren im Februar bei seiner Rückkehr aus Katar am Flughafen mit zwei Rolex-Uhren erwischt worden sein. Eigentlich hätte er diese als "zollpflichtige Waren" bei seiner Einreise angeben und verzollen müssen. Da er dies nicht getan habe, laufe nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen ihn.

Rummenigge soll angegeben haben, dass die Uhren gebraucht seien und er sie in Katar von einem Freund geschenkt bekommen habe. An der Zollpflicht ändere dies jedoch nichts. Diese bestimmt sich allein nach dem Wert der eingeführten Güter. Ab einem Wert von 490 Euro werden Abgaben fällig.

mbr/LTO-Redaktion

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Rummenigge: Steuern für Rolex-Uhren wohl nicht gezahlt . In: Legal Tribune Online, 29.04.2013 , https://www.lto.de/persistent/a_id/8633/ (abgerufen am: 13.06.2024 )

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