Nach Ausschreitungen in den USA: Maas: Trumps Lavieren zu rechter Gewalt ist fatal

14.08.2017

Bundesjustizminister Heiko Maas hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für seine Haltung nach den rechtsextremen Ausschreitungen in der US-Stadt Charlottesville kritisiert. Trumps Verhalten sei "fatal" und ein falsches Signal.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) macht dem US-Präsidenten Donald Trump schwere Vorwürfe wegen dessen vager Antwort auf die Gewalt bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten in Charlottesville. "Trumps halbherziges Lavieren zu den rechtsextremen Gewaltausbrüchen ist fatal", sagte Maas am Montag in Berlin. "Gegen Rassismus sollten alle Demokraten eindeutige Worte finden. Wer da nicht klare Haltung zeigt, muss sich vorhalten lassen, Neonazis sogar noch zu ermutigen", sagte der Minister.

Am Samstag war es in der US-Stadt Charlottesville am Rande einer Kundgebung von Hunderten Mitgliedern verschiedener rassistischer Gruppen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. 15 Menschen wurden verletzt. Danach fuhr ein mutmaßlicher Rechtsextremist mit einem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten und rammte zwei Fahrzeuge. Eine 32-jährige Frau starb, weitere 19 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

Trump hatte danach zwar Hass, Gewalt und Bigotterie verurteilt, aber dabei die Rassisten und Rechtsextremisten nicht beim Namen genannt. Und er ordnete die Gewalt allgemein "vielen Seiten" zu. Das brachte ihm viel Kritik ein. Neben Vertretern vieler Organisation und den oppositionellen Demokraten rügten auch prominente Republikaner Trumps Reaktion als viel zu schwach.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Nach Ausschreitungen in den USA: Maas: Trumps Lavieren zu rechter Gewalt ist fatal . In: Legal Tribune Online, 14.08.2017 , https://www.lto.de/persistent/a_id/23941/ (abgerufen am: 20.09.2018 )

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Kommentare
  • 14.08.2017 17:05, Bernd Lauert

    Na, wenn Herr Maas ihn kritisiert wird er sicher einlenken, die ganze Welt tanzt schließlich nach Heiko, der Pfeife.

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    • 14.08.2017 17:14, Monika

      Die dämliche Bevölkerung ist einfach zu dumm, diese Bande von CSUCDUSPD Trump Putin Erdogan etc. abzuwählen und Piraten FPD oder Bayernpartei zu wählen.
      Dann wird alles besser in unserem Land.

    • 15.08.2017 12:36, Deutscher

      @Monika,

      lass es! Oder sollte ich Heini sagen?
      Satire ist was für Könner und Wissende.
      Beides ist nichts für dich. Können kommt zwar nicht von Kunst aber von Etwas beherrschen und "Wissende" bezeichnet jemanden der von Dingen etwas weiß.

      Du weißt ja noch nicht mal das nicht die Bevölkerung wählt sonder nur das Volk. Das Staatsvolk. Einfach mal googeln.
      Gut die Raute des Schreckens möchte es gerne anders. "Das Volk sind alle die hier leben" aber die hat wenigstens eine klare anti-deutsche Agenda: die Auflösung und Austausch des deutschen Volkes sowie Stiefellecken und Reinkriechen, meint sogar der Siggi Pop, wenn auch aus den falschen Gründen.
      Ich hoffe bei Ihnen ist es "Ich bin alt und sammle Flaschen!", nein, "Ich bin jung, dumm und brauch das Geld!"
      Wenn nicht dann sind Sie der Heini, keine weiteren Erklärungen oder einfach ein weiterer Troll im Dienste der Anti-Deutschen, auch keine weiteren Erklärungen nötig.

  • 14.08.2017 17:41, Bernd Lauert

    1a Troll

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 15.08.2017 12:37, Deutscher

      Jupp!

  • 14.08.2017 18:31, @AB

    Maas, schreib bei linksunten.indymedia und hör auf, die Bürger zu belästigen.

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  • 14.08.2017 19:20, Heinrich V.

    Dieser Maas...
    Anstatt den Herrn Trump zu kritisieren, sollte der Herr Maas lieber auf die Missstände im eigenen Land aufmerksam machen. Wann hat sich dieser unterdurchschnittlich begabte Jurist, der sich als Justizminister bezeichnet, das letzte mal was zu den rechten Gewalttaten der AfD geäußert? Tagtäglich liest man über Gewalt der AfD-Anhänger gegenüber hart arbeitenden deutschen Steuerzahlern. Diese AfD-Proleten sind schon ähnlich organisiert wie damals die SA. Ich habe es auch schon hier im schönen München erlebt, dass versucht wurde mit SA-Methoden die Nachbarschaft einzuschüchtern. Wieso sprechen sie dies nicht mal an Herr Maas?

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Heinrich V

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 15.08.2017 09:20, Ozelot

    Wieder einmal begibt sich der Bundesjustizminister aus seinem Ressort heraus und mischt sich mit einer Äußerung in die Außenpolitik ein. Ein führungsstarker Außenminister würde das unmittelbar unterbinden, bzw. würde ein Ressortbewusster Justizminister Äußerungen dieser Art unterlassen.

    Aber da liegt eben das Problem: Der Bundesjustizminister sieht sich immer dann zuständig, wenn es darum geht bei Themen, die medial besondere Aufmerksamkeit erlangen, längst bekannte Offensichtlichkeiten und Selbstverständlichkeiten nebst eigenem Foto zu propagieren. Oder ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, kurz vorm Wahlkampf. Oder inflationär Gesetze zu basteln, die einer Detailprüfung nicht standhalten, oder ihren Zweck verfehlen. Um seiner selbst Willen.

    Ich kann nur inständig hoffen, dass uns das Ergebnis der kommenden Bundestagswahl von einer weiteren Amtszeit von Herrn Mass verschont lassen wird, gleich in welchem Ressort.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 15.08.2017 11:58, Deutscher

    Hi @Ozelot,

    die zitierten Herren sind doch Angehörige der super-trouper-high-performance-global Elite.
    Streng anti-deutsch und steht's zu Vasallendiensten auf Kosten des eigen Volkes bereit.
    Der Sklavenhalter dem sie gehören muß nur folgendes anbieten: Peitsche, Arschtritt oder Stiefellecken und Volkstod.
    Die Antwort ist immer die selbe: "Kann ich beides haben?"

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