Recht schräg: Matrosen auf Landgang und jodelnde Schweizer

von Prof. Dr. Arnd Diringer

29.05.2014

Er hätte so schön sein können, der Urlaub. Wenn der Sitznachbar im Flieger nicht so furchtbar gestunken, und das Hotel sich nicht plötzlich als FKK-Anlage entpuppt hätte. Und obendrein gab es im Ausland auch noch jede Menge Ausländer, die alle nur ausländisch sprachen! 

Ob nachvollziehbar oder haarsträubend: Das Reiserecht produziert verlässlich kuriose Klagen. Zehn davon gibt es hier zum Nachlesen.

Zitiervorschlag

Arnd Diringer, Recht schräg: Matrosen auf Landgang und jodelnde Schweizer . In: Legal Tribune Online, 29.05.2014 , https://www.lto.de/persistent/a_id/12129/ (abgerufen am: 21.10.2018 )

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Kommentare
  • 02.07.2014 10:09, Skibba

    Ich hatte ebenfalls mal einen kuriosen Fall vor dem AG Leipzig.

    Sachverhalt:
    Ein betrunkener Gast auf Mallorca, fiel Nachts durch die Tür der Reisenden (Kläger) als diese schlief. Daraufhin beantragte die Reisende Minderung in Höhe von 100% sowie Schmerzensgeld, da Sie nun fortan unter Angstzuständen zu leiden habe.

    Das ganze wurde auch mit einem psychologischen Gutachten untermauert.

    Das AG wies die Klage mit einem Satz ab: Der Reiseveranstalter hat diesen Umstand nicht zu vertreten. Zumal der "Betrunkene" nicht mal Reisegast des Veranstalters war. :-)

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