LTO-Umfrage zum Recruiting von Juristen: An diesen Kenn­zahlen müssen sich Arbeit­geber messen

von Christian Dülpers

11.02.2020

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Verteilung des Recruiting-Budgets

Das Budget der HR-Abteilungen geht vor allem an Online-Stellenbörsen. Es folgen die Ausgaben für Personalberater, die über alle Arbeitgeber-Größen bei knapp einem Viertel des Budgets liegen. 

Größere Einheiten ab 50 Berufsträger stecken anteilig mehr ihres Budget in Events & Messen (19%) und weniger in Branchen-Jobbörsen. 

Bei kleineren Kanzleien bis 20 Berufsträger ist das Gegenteil der Fall: Sie investieren nur 6 Prozent ihres Budget in Events und Messen, aber 28 Prozent in Branchen-Stellenbörsen. Auffällig auch: Die wenig erfolgreichen Print-Stellenanzeigen sind hier mit 15 Prozent noch der drittgrößte Ausgabeposten vor Generalisten-Jobbörsen (14%) oder Karriere-Netzwerken (13%). 

Arbeitgeber, die offene Stellen innerhalb von drei Monaten besetzen können, investieren einen relevant höheren Budgetanteil (27%) in Branchenstellenmärkte als Arbeitgeber, die länger als fünf Monate für eine Besetzung benötigen (16%). Bei den Kosten für Personalberater ist die Verteilung umgekehrt: Erfolgreiche Arbeitgeber überweisen 19 Prozent ihres HR-Budget an Headhunter - gegenüber 25 Prozent bei den weniger erfolgreichen. 

Zitiervorschlag

LTO-Umfrage zum Recruiting von Juristen: An diesen Kennzahlen müssen sich Arbeitgeber messen . In: Legal Tribune Online, 11.02.2020 , https://www.lto.de/persistent/a_id/40215/ (abgerufen am: 20.10.2021 )

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