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Bird & Bird: Frisches Kapital für Georgsmarienhütte

29.10.2014

Der Stahlproduzent Georgsmarienhütte Holding GmbH hat einen nachrangigen Genussschein über 50 Millionen Euro platziert und damit frisches Kapital aufgenommen. Bird & Bird hat als Transaction Counsel sowohl das Emissionskonsortium als auch die Emittentin selbst beraten.

Peter Veranneman

Das Instrument des nachrangigen Genussscheins gilt handelsbilanziell als Eigenkapital, steuerbilanziell aber als Fremdkapital. Vor dem Hintergrund des BaFin-Merkblatts zum Einlagengeschäft (03/2014) ist das Instrument ferner so strukturiert, dass die Kapitalaufnahme nicht als Einlagengeschäft im Sinne des Kreditwesengesetz qualifiziert. Begleitende Banken waren die Commerzbank AG und die Deutsche Bank AG.

Die Georgsmarienhütte Holding mandatiert Dr. Jörg Paura gesellschaftsrechtlich schon seit langem. Dr. Peter Veranneman, der im April 2014 zu Bird & Bird gestoßen ist, verfügt seinerseits seit vielen Jahren über gute Kontakte zum Team der Commerzbank und der Deutsche Bank.

Beteiligte Personen

Bird & Bird für Georgsmarienhütte Holding GmbH

Dr. Peter Veranneman, Federführung, Kapitalmarktrecht und Gesellschaftsrecht, Partner, Düsseldorf

Dr. Jörg Paura, Gesellschaftsrecht, Partner, Hamburg

Katharina Minski, Gesellschaftsrecht, Associate, Hamburg

Dr. Dirk Barcaba, Insolvenzrecht, Partner, Frankfurt

Elie Kaufman LL.M., Insolvenzrecht, Associate, Frankfurt

Dr. Jiri Jäger, Commercial, Partner, Düsseldorf

Michael Zavodsky, Commercial, Associate, Düsseldorf

Frederik Born, Commercial, Associate, Düsseldorf

Prof. Dr. Patrick Sinewe, Steuerrecht, Partner, Frankfurt

Alexander Bellheim, Steuerrecht, Associate, Frankfurt

Richard Eaton, Kapitalmarktrecht, Partner, London

Beteiligte Kanzleien

Quelle: Bird & Bird LLP

Zitiervorschlag

Bird & Bird: Frisches Kapital für Georgsmarienhütte . In: Legal Tribune Online, 29.10.2014 , https://www.lto.de/persistent/a_id/13635/ (abgerufen am: 24.10.2020 )

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Kommentare
  • 29.10.2014 20:08, Astra

    Nachrangige Genussscheine sind ja nun keine neue Schöpfung. Ob es da wirklich erforderlich war, dass hier sage und schreibe 11 (!) Rechtsanwälte mit eingespannt wurden?