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Für Verfahren gegen einen Asylbewerber: Baye­ri­scher Amts­richter lässt Kreuz abhängen

18.01.2018

Am AG Miesbach hat ein Richter das Kreuz in seinem Gerichtssaal abgehängt. Nach wütenden Reaktionen verteidigt er seine Entscheidung.

Für ein Verfahren gegen einen jungen Asylbewerber aus Afghanistan hat ein Richter am Amtsgericht (AG) Miesbach das Kreuz im Gerichtssaal abhängen lassen. Das Gericht bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Diesen zufolge soll der 21-jährige Angeklagte mit den Taliban sympathisiert haben. Zudem soll er angeblich einem afghanischen Landsmann mit dem Tod gedroht haben, weil dieser Christ geworden war und am Sonntag in die Kirche ging.

In Bayern ist es üblich, dass im Gerichtssaal ein Kreuz hängt. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht bereits 1973 entschieden, dass ein Kreuz im Gerichtssaal den Angeklagten in seinem Grundrecht auf Religionsfreiheit verletzen kann und gegebenenfalls abgehängt werden muss (Beschl. v. 17.07.1973, Az. 1 BvR 308/69).

Der Richter erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, er habe dem jungen Afghanen zeigen wollen, dass in einem Rechtsstaat die Religion nicht über den Gesetzen stehe. Er habe sich Gedanken gemacht, wie er den Mann dazu bringen könnte, von der Vorstellung eines Dschihads zwischen Christen und Islamisten abzurücken: "Da hielt ich es nicht für opportun, dass ich unter dem sichtbaren Kreuz ihn verurteile."

Richter: "Weder Kreuz noch Kopftuch – auch nicht im Gerichtssaal"

Das bayerische Justizministerium ist der Auffassung, Kreuze im Gerichtssaal verstießen nicht gegen die Pflicht des Staates zu religiös-weltanschaulicher Neutralität. Soweit sich Verfahrensbeteiligte dadurch aber in ihrer Glaubensfreiheit beeinträchtigt fühlten und ein Verhandeln unter dem Kreuz für sie eine unzumutbare innere Belastung darstelle, entscheide das jeweilige Gericht darüber, ob die Verhandlung ohne Kreuz stattfinden könne.

Die Haltung von Justizminister Winfried Bausback (CSU) ist allerdings umstritten. Die CSU will das Bayerische Richtergesetz ändern und dabei auch das Kopftuch für Richterinnen verbieten – Kreuze im Gerichtssaal sollen jedoch erlaubt bleiben. Ob diese Regelung einer Überprüfung in Karlsruhe stand hält, bleibt abzuwarten.

Auch angesichts der bevorstehenden Gesetzesänderung verteidigte der Miesbacher Richter sein Vorgehen: Dem Bayerischen Rundfunk sagte er, wenn "weder Kreuz noch Kopftuch offen von Richtern in der Verhandlung getragen werden sollen, halte ich es auch nicht für richtig, dass religiöse Symbole in den Gerichtssälen hängen." Am Amtsgericht seien allerdings bereits wütende Anrufe und böse Mails eingegangen.

aka/LTO-Redaktion

mit Materialien von dpa

Zitiervorschlag

Für Verfahren gegen einen Asylbewerber: Bayerischer Amtsrichter lässt Kreuz abhängen . In: Legal Tribune Online, 18.01.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/26561/ (abgerufen am: 23.07.2019 )

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Kommentare
  • 18.01.2018 18:34, Monika Schönberger, München

    Dass ein bayerischer Richter, noch dazu in Oberbayern, für einen straffälligen islamistischen Eingeschlichenen das Kruzifix aus dem Gerichtssaal entfernt, ist eine solche Beleidigung für Millionen Bayern, die mit dem Herrgott im Reinen sind. Ich bin nicht bigottisch, aber es geht mir und meinen Bekannten total gegen den Strich, dass unsere Traditionen und unsere Kultur für einen Verbrecher, der hier auf unsere Kosten lebt, so mit Füßen getreten werden. Als nächstes sollte dieser Richter aus dem Gerichtssaal entfernt werden.

    • 18.01.2018 19:27, InDubioProLibertatem

      Einen Satz mit "Ich bin ja nicht, aber..." zu beginnen ist im Allgemeinen redundant, da der darauffolgende Inhalt die didaktische Wirkung des Einleitungsteils vernichtet.

      Es gilt in Deutschland, zu dem auch der "Frei"staat Bayern gehört, das Grundgesetz, auf das sich im Übrigen die CSU immer dann so gerne bezieht, wenn es ihnen selbst nützt. Art. 4 Abs. 1 GG konstatiert eine negative Religionsfreiheit, die in Verbindung mit dem historischen Kontext einer laizistischen Staatskultur dem Staat die Bindung an einen Religionsträger verbietet. Und welcher sollte das auch sein? Der christliche Gott der im katholisch geprägten Süden zu verweilen gemeint wird? Der christliche Gott der im Norden wirken soll? Der jüdische Gott der die Geschichte einer ewig alten jüdischen Bevölkerung in Deutschland entspricht? Oder der muslimische Gott der Deutschen in teils der dritten Generation den Glauben gibt? Die germanisch-animalistische Kultur, die historisch gesehen wohl den ersten Kulturanspruch im heutigen Deutschland hatte und basierend auf welcher Missionare noch an den Baum geschlagen wurden? An dieser Stelle sollen die unzähligen anderen Glaubensbekenntnisse in Deutschland unerwähnt bleiben.
      Sie sagen der Richter solle "entfernt werden" aus einer Arbeitsstelle, die er anscheinend dienstbeflissen im Geiste des Grundgesetzes wahrnimmt. Durch eine Bürgerin, die sich auf die Kultur eines Staates beruft, aber anscheinend knapp siebzig Jahre nach der Einführung seiner Verfassung diese nicht vertreten zu vermag.
      Ich persönlich bin der Auffassung das es wohl auch hier Integrationskurse bedürfte.

    • 18.01.2018 19:31, Der Baum

      "Nachdem das bayerische Richtergesetz geändert werden wird dahingehend, dass weder Kreuz noch Kopftuch offen von Richtern in der Verhandlung getragen werden sollen, halte ich es auch nicht für richtig, dass religiöse Symbole in den Gerichtssälen hängen." Zitat des Richters.

      Ich finde es gut, der Staat ist und sollte immer säkular sein. Jeder kann glauben woran er will, der Staat und das GG stehen aber immer darüber.

    • 18.01.2018 19:34, Thorben Schröer

      Sehr geehrte Frau Schönberger,
      eigentlich ist es nicht meine Art, auf derartige Kommentare, wie den ihren zu antworten. Doch er strotzt gerade so vor der von ihnen verneinten Bigotterie. Es scheint, als haben Sie nur den Aufmacher dieser Nachricht gelesen und sich von ihrer aufflammenden und hier völlig unangebrachten Empörtheit leiten lassen, noch bevor Sie auch nur einen Satz des Inhalts durchgelesen oder durchdacht haben. Sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass es jahrzentelange Rechtsprechung des BVerfG ist, dass religiöse Symbole ggf. abzunehmen sind. Der Richter hat seine Entscheidung hier durchaus nachvollziehbar dargelegt. Es ist ein sehr bewusstes und bemerkenswertes Vorgehen dieses Jurists gegen religiösen Fanatismus. Und zwar ein solches, das weder ihren Glauben, noch ihre Kultur, noch die von Millionen Bayern, für die sie in die Bresche zu springen versuchen, gefährdet. Jeder Mensch der mit einem gesunden Verstand ausgestattet ist, wird in seiner Lebensführung nicht berührt, wenn für einige Minuten in einem Gerichtssaal in Bayern kein Kreuz hängt. Schließlich wird dort Recht gesprochen, dass sich aus den Gesetzbüchern ergibt. Die Bibel ist keines. Der Richter ist es, der hier für Kultur und Tradition eingestanden ist. Nur weil Ihnen, oder ihren Bekannten, etwas gegen den Strich geht, sollten Sie mit solchen Äußerungen wie "straffälligem, islamistischem Eingeschlichenen" nicht äußern. Diese Äußerungen können durchaus strafrechtliche Relevanz haben. Unabhängig davon, dass sie verkappt bis offen vor Fremdenfeindlichkeit und Angst und falschem Patriotismus strotzen. Wir wollen doch nicht, dass Sie sich für etwaige Äußerungen vor einem Gericht verantworten müssen. In diesem Fall würde Ihnen aber vielleicht wenigstens auffallen, wie viel bzw. wenig Relevanz ein christliches Symbol während eines Prozesses hat.
      Vielleicht konnte ich Sie zum nachdenken bewegen.

    • 18.01.2018 19:55, Deutscher

      Wehrte Frau @Schönberger,

      danke für Ihre Kommentar!

    • 18.01.2018 21:16, MoritzL

      Vielen Dank für die drei auf den Eingangskommentar folgenden Antworten, die viele wichtige Gedanken zu diesem Thema aussprechen. Hätte ich so wohl nicht geschafft.

    • 19.01.2018 01:14, Lüge ist Wahrheit

      @Thorben Schröer,

      wer hat Ihnen den Ausgang gegeben?
      Mit der Deutschen Kultur und den Deutschen Gesetzen scheinen Sie bisher nicht viel in Berührung gekommen zu sein und das gleich scheint auch mit der christlichen Religion zuzutreffen.
      Und was den Islam angeht trifft das wohl auch zu.
      Oder Sie tun nur so weil sonst Ihre Gage nicht gezahlt wird.

      Nur als kleiner Hinweis die 10 Gebote der Bibel sind in Deutschland fester Bestandteil des Rechtskanons, das christliche Bild des Menschen und der Grundsatz von Schuld, Sühne und Verzeihung ist ein zu tiefst christlicher.
      Im Gegensatz dazu das Prinzip der Rache und Vergeltung und der Blutrache der Religion von Wüstenräubern und Sklavenhändler mit dem Stand des 7. Jahrhunderts.
      Das verkörpert das Kruzifix an der Wand des Gerichtssaals, es eine Mahnung an den Richter.
      Dem Angeklagten ist es ein Versprechen das die Gnade Gottes auch dort gilt.
      Und Sie sind der Meinung das der Richter das ruhig abhängen kann?
      Denken Sie mal darüber nach was es bedeutet!

      Aber den Fass den Boden schlägt ihre Behauptung aus das Sie was von Patriotismus verstehen.

      Wo ist den Ihr Vaterland? Deutschland kann es nicht sein wenn Sie davon so wenig verstehen.

      Und das Sie dann auch noch Frau Schönberge Straftaten bezichtigen, um Sie mundtot zu machen, bringt Ihre Agenda vollends zum Vorschein.

      Sie sind sicherlich bei der Fatima Rot und der neuen SED oder bei der Antifa bestens aufgehoben.
      Mit Patrioten denen das Deutsche Volk und seine Heimat Deutschland etwas bedeutet, haben sie nichts gemein.

    • 19.01.2018 07:20, Rechtsanwältin

      Wieso genau soll die Abwesenheit eines Kreuzes bedeuten, dass diejenigen Teile der sog. "christlichen Tradition", die schon lange selbstständiger Gegenstand unserer Rechtsgemeinschaft sind, nicht eingehalten werden? In den anderen Bundesländern gibt es auch keine Kreuze. Als Richter braucht man keine religiösen Symbole, um sich an Recht und Gesetz zu halten und - oh Wunder - sogar moralisch richtige Urteile zu fällen. Der Richter hat das Kreuz nicht abgenommen, weil er die Ansichten des Mannes richtig findet, wie der Beitrag deutlich zeigt. Ganz im Gegenteil. Man überzeugt einen Islamisten nicht davon, "die Christen" nicht umzubringen, wenn man ihn in seinem Weltbild bestätigt indem man das Gericht als christlichen Unterdrücker darstellt. Religiöse Symbole haben in staatlichen Räumen nichts verloren. Meiner Meinung nach sollte sich niemand von einer Religion vorschreiben lassen, wie man sich richtig verhält, sondern vom gesunden Menschenverstand.

      Da ihnen religiöse Überlegungen offenbar wichtig sind, sage ich gerne auch noch, dass ich selbst Christin bin und als solche feststellen muss, dass gerade Ihre Äußerungen so elementare Dinge wie Nächstenliebe vollkommen unberücksichtigt lassen. Glauben Sie, Jesus wäre ein Symbol oder Wertgegenstand wichtiger gewesen, als einen verlorenen Menschen wieder auf den richtigen Weg zu leiten? Wenn nein, sollten Sie aus religiöser Sicht das Verhalten dieses Richters unterstützen. Wenn ja, zeigt alleine unsere sehr unterschiedliche Interpretation, dass religiösen Symbolen überhaupt keine klare Bedeutung zukommt, die über "hier sind viele Christen und wir haben das schon immer so gemacht", hinaus geht.

    • 19.01.2018 07:21, Rechtsanwältin

      Wieso genau soll die Abwesenheit eines Kreuzes bedeuten, dass diejenigen Teile der sog. "christlichen Tradition", die schon lange selbstständiger Gegenstand unserer Rechtsgemeinschaft sind, nicht eingehalten werden? In den anderen Bundesländern gibt es auch keine Kreuze. Als Richter braucht man keine religiösen Symbole, um sich an Recht und Gesetz zu halten und - oh Wunder - sogar moralisch richtige Urteile zu fällen. Der Richter hat das Kreuz nicht abgenommen, weil er die Ansichten des Mannes richtig findet, wie der Beitrag deutlich zeigt. Ganz im Gegenteil. Man überzeugt einen Islamisten nicht davon, "die Christen" nicht umzubringen, wenn man ihn in seinem Weltbild bestätigt indem man das Gericht als christlichen Unterdrücker darstellt. Religiöse Symbole haben in staatlichen Räumen nichts verloren. Meiner Meinung nach sollte sich niemand von einer Religion vorschreiben lassen, wie man sich richtig verhält, sondern vom gesunden Menschenverstand.

      Da ihnen religiöse Überlegungen offenbar wichtig sind, sage ich gerne auch noch, dass ich selbst Christin bin und als solche feststellen muss, dass gerade Ihre Äußerungen so elementare Dinge wie Nächstenliebe vollkommen unberücksichtigt lassen. Glauben Sie, Jesus wäre ein Symbol oder Wertgegenstand wichtiger gewesen, als einen verlorenen Menschen wieder auf den richtigen Weg zu leiten? Wenn nein, sollten Sie aus religiöser Sicht das Verhalten dieses Richters unterstützen. Wenn ja, zeigt alleine unsere sehr unterschiedliche Interpretation, dass religiösen Symbolen überhaupt keine klare Bedeutung zukommt, die über "hier sind viele Christen und wir haben das schon immer so gemacht", hinaus geht

    • 19.01.2018 08:20, FragenÜberFragen

      Wer sich über ein Kreuz an der Wand definiert ist ein armes Würstchen. Wer ein Kreuz an der Wand sehen will, geht in die Kirche oder hängt sich zu Hause eins auf. In einem Gerichtssaal hat es nichts zu suchen. Da könnte man eher noch das Gesetz an die Wand hängen, denn darum geht es bei Gericht.

      Aber gut, für die Stammtischkommentare hier ist das zu hoch.

    • 19.01.2018 08:21, FragenÜberFragen

      "Ich bin nicht bigottisch..." und dann folgt der bigotteste Kommentar seit langem hier auf LTO.

      Machen Sie sich doch nicht noch öffentlich zum Ei.

    • 19.01.2018 14:56, Deutscher

      Liebe Frau @Rechtsanwältin,

      weil Gesetze eben Gesetze sind.
      Menschen machen aus Gesetzen Urteile! Staatsanwälte, Verteidiger und Richter.

      Siehe eine gewisse Rentnerin die für Brot zu Gefängnis verurteilt wurde oder Gerichte die das deutsche Volk nicht finden oder der Meinung sind das die Köterrasse nicht zu beleidigen ist.
      Menschen die Vergewaltiger und Mörder trotz Gesetze laufen lassen aber dafür unschuldige Journalisten wegen historischer Fotos einsperren wollen. Alle Urteile nicht älter als 1 Jahr.

      Der Heiland ist Mahnung für die Diener des Volkes am Gericht, Staatsanwälte, Verteidiger und Richter, das sie Diener sind. So wie Jesus Diener der Menschen war.
      Es geht nicht um Nächstenliebe, das ist nicht Kern des christlichen Glaubens sondern es ist "Jesu Opfer am Kreuz bedeute das Ende aller Tempelopfer und des Tempelkults." aus „Joseph Ratzinger: "Jesus von Nazareth - Band II", Herder Verlag, Freiburg 2011, 366 Seiten“.

      Also unser Gott verlangt kein Opfer (Blut für Blut, Folter für Folter, Zahn um Zahn, Auge um Auge) für das Erreichen der Verzeihung. Das ist die Mahnung des Kruzifixes an Staatsanwälte, Verteidiger und Richter.
      Wir verlangen nicht (mehr) ein regelmäßiges Opfer von Kindern, Fingern, Köpfen, Schafen oder Söhnen. Wir verlangen von Sündern die Anerkenntnis der Schuld, die Bereitschaft der tätigen Reue (Sühne) und gewähren dafür Gnade, die Verzeihung.
      Das ist die Mahnung des Kruzifixes an Staatsanwälte, Verteidiger und Richter.

      Das Kreuzsymbol bedeutet den Verzicht auf Rache und weiter Opfer und das die Gnade von Gott auf alle Sünder kommt, gewährt durch christliche Menschen:

      Siehe hier: http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/641505-Kriechbaum.pdf

      Das Symbol des Kreuzes, hat mit Nächstenliebe gegen über einen Terroristen nichts zu tun.
      Hat den das Opfer des Verbrechens keine Nächstenliebe verdient?
      Das gerade grün-roten Genderisten das abhängen des Heilands verlangen ist nur der Beweis das diese Mahnung immer noch funktioniert.
      Man bleibt eben ein Produkt seine Volkes auch wenn man „Deutschland Du Stück Scheiß“ proklamiert oder sich die nächsten 100.000 Brandopfer in Dresden, Düsseldorf oder Frankfurt wünscht, oder anfängt sich nur noch einer Fremdsprache zu bedienen.
      Last das Kreuz hängen, als Mahnung für alle.
      Für die eigne Vergänglich- und Abhängigkeit von seinesgleichen.
      Denn am Kreuz ist Gott Mensch geworden. Den einem zur Stärkung des Glaubens und für den nichtgläubigen zur Stärkung seiner Menschlichkeit.

    • 20.01.2018 16:36, Betrachter von Außen

      Das moderne Recht hat zum Glück mit einem oder dem Gott (wenn es einen oder viele geben sollte) nichts zu tun, auch dürfte die bayrische Tradition wenig dazu beigetragen haben (eher schon Napoléon, die franz. Revolution, die Aufklärung o. dgl.). Darum kann man das Kruzifix auch getrost abhängen (und nie mehr aufhängen).

    • 21.01.2018 13:13, Carlo Schenkel

      Denn schliesslich ist es ebenfalls christliche Tradition gewesen, dass während des zweiten Weltkrieges der damalige Papst dem "Führer" nichts sehnlicher als einen Sieg gewünscht hat????
      https://www.theologe.de/papst_pius-xii_seligsprechungsverfahren_holocaust.htm#Papst_wuenscht_Hitler_den_Sieg

    • 21.01.2018 19:26, Anilo

      Statt und Religion sollen getrennt sein!
      Die Erklärung warum der Richter so entschied ist Ihnen gegeben...einfach Artikel Lesen!
      In Bayern leben auch andere Religionen und Atheisten....es ist überhaupt eine Schande, dass überall Kreuze stehen/hängen müssen!!
      Ja und Nein! Ich bin kein Moslem!

  • 18.01.2018 18:39, GrafLukas

    "Der Richter erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, er habe dem jungen Afghanen zeigen wollen, dass in einem Rechtsstaat die Religion nicht über den Gesetzen stehe. Er habe sich Gedanken gemacht, wie er den Mann dazu bringen könnte, von der Vorstellung eines Dschihads zwischen Christen und Islamisten abzurücken: "Da hielt ich es nicht für opportun, dass ich unter dem sichtbaren Kreuz ihn verurteile.""

    Das finde ich total richtig und nachvollziehbar. Wir halten unsere rechtsstaatlichen Prinzipien genau durch solche Symbole hoch.

    • 18.01.2018 19:16, Monika Schönberger, München

      Dann werden wir vor lauter Rechtsstaatlichkeit in unserem Land bald nichts mehr zu sagen haben und spielen automatisch der AfD in die Arme. Richtig so!

    • 18.01.2018 20:56, dimitria

      Liebe Frau Schönberger,

      ausgerechnet die AfD anzurufen, um den christlichen Glauben zu retten, erscheint mir wahlweise komisch oder falsch verstanden. Gern würde ich mal mit den verteidigern des christlichen Abendlandes öffentlich das Glaubensbekenntnis sprechen - ob da nicht manchen das Wort in der Kehle stecken bleibt.

    • 18.01.2018 20:58, The Judge

      Frau Schönberger, jetzt reicht's allmählich. Wie anders kann man Ihre Aussage verstehen, als dass Sie gegen den Rechtsstaat sind, damit Sie und Ihre Bekannten wieder "was zu sagen haben"?!

    • 19.01.2018 08:39, mc_comm

      Hoffentlich aber hat der junge Afghane den Inhalt und Motivation der Aktion auch mitbekommen und verstanden. Eine nicht fernliegende Deutungsmöglichkeit wäre leider Schwäche und Beugen vor seinem Glauben. Dafür darf man da aber nicht mit westlichem Interpretatiin/Verständnis herangehen.

  • 18.01.2018 19:43, Frau Marburgerin

    Eine sehr richtige und wichtige Entscheidung in der heutigen Zeit. Hut ab vor dem Richter!

    • 18.01.2018 20:45, I.d.p.r.i.e.

      Dem kann man nur beipflichten.

      @Schönberger: Sind Sie sicher, dass sie hier bei LTO richtig sind? Es handelt sich hier nämlich um ein RECHTsmagazin und kein RECHTsmagazin..

  • 18.01.2018 19:52, W.Müller

    Sehr vernünftig. Kreuze haben weder in Schulen noch in einem Gerichtssaal etwas zu suchen; ebenso wie Kopftücher. Insoweit finde ich die Auffassung des BVerfG zu Kopfuchthematik - nicht nur im Hinblick auf die fehlende Rechtssicherheit - äußerst ungünstig. Dass es - vor allem in Süddeutschland eine immer noch weit verbreitete Unsitte ist, Kreuze aufzuhängen ist schlimm genug. Aber man kann sich doch nur an den Kopf fassen und muss große Zweifel an der bayrischen Juristenausbildung haben, wenn man dort wirklich glaubt, dass das BVerfG eine Regelung akzeptiert, die ein Kopftuchverbot vorsieht, aber zugleich ein (sichtbares) Kreuz erlaubt.

    • 18.01.2018 20:20, Deutscher

      Warum entfernen sie dann nicht auch gleich die Christen, die meisten sind auch noch Deutsche, aus den Gerichtssälen?

      Ach Sie arbeiten dran?

      Na dann ist ja alles gut.

      Kleiner Nachbarschaftsrat, bauen Sie ihr Heim zur Festung aus.

      Ach auch schon erledigt?

      Verstehe....

    • 19.01.2018 08:23, FragenÜberFragen

      Lustig, dass Sie sich als Deutscher so auf den christlichen Glauben verstarren, dabei ist der geschichtlich den damaligen "Deutschen" mit dem Schwert aufgezwungen worden. Also so richtig deutsch ist der gar nicht - ach, Sie haben keine Ahnung von dt. Geschichte? Verstehe. Ach, Sie haben in der Schule nichts verstanden und leben am Stammtisch - verstehe.

  • 18.01.2018 19:54, xy

    Der Richter hat meine Sympathie und meinen Respekt für die in seinem Gericht gelebte religiöse Neutralität!

  • 18.01.2018 20:09, bergischer löwe

    ... so wenige Kommentare, das sah vor kurzem bei diesem Thema aber noch ganz anders aus.

  • 18.01.2018 20:14, Deutscher

    "Da hielt ich es nicht für opportun, dass ich unter dem sichtbaren Kreuz ihn verurteile.""

    Stimmt!
    In Arabien wird man als christlicher Terrorist erst gerädert, dann an den Füßen aufgehängt bis der Tod eintritt und anschließend gevierteilt und die Teile an den Stadtmauern bis zur Verwesung ausgestellt!

    Manchmal reicht es aber auch schon wenn man seine Frau nicht schlägt oder ein Liedchen trällert.

    Männerliebe wird allerdings mit einem Freiflug vom nächsten Hochhaus belohnt.
    Alles unter dem Halbmond und den heftigen Anrufen Allahs.

    Da würde sich mancher wünschen, eine Heiland am Kreuz, als Zeichen des gütigen und verzeihenden Gott, auf seinem Schafott an­sich­tig zu werden.

    Das hätte der um den Salafisten besorgte Richter dem Angeklagten erklären sollen

    • 18.01.2018 20:50, InDubioProLibertatem

      Der Vergleich mit Saudi Arabien hinkt schon deshalb, da wir uns nicht dort befinden. Gerade im Selbstverständnis einer Demokratie mit Menschen- und Grundrechten haben wir es wohl doch nicht nötig auf das Prinzip "Aber die anderen" zurückzufallen.

      Haben Sie doch mal ein wenig Selbstbewusstsein, für den Geist unserer Verfassung einzustehen!

    • 18.01.2018 23:51, Tim Sulstedt

      Den quasi elektrische Stuhl der Antike als Zeichen des gütigen und verzeihenden Gottes anzuführen - mit dem auch noch eine komplett unschuldige Person getötet wurde -, um sich gegen die archaische Strafen in Saudi-Arabien auszusprechen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

    • 19.01.2018 00:37, Deutscher

      @InDubioProLibertatem,

      Stellen Sie in Licht doch nicht unter den Scheffel.

      Sie gehören doch auch zu den Besessenen von Ate und deren Schwester Dysnomia.

      Das dürfen Sie, aber ich prophezeie Ihnen das sie bald mit den Litai, Töchter des Zeus, Bekanntschaft machen werden. Sie verkörpern die Abbitte und die Gebete des reuigen Sünders.

      Spätestes wenn Sie im gleichen Saal, in dem jetzt der Gebenedeite schmezgequälte, gütig von der Wand lächelt, vom Schariarichter wegen der Nichtkonvertierung, zur entsprechenden Strafe verurteilt werden.
      In der Regel ist das der Tot oder schlimmeres.
      Also eine Gewisse Relevanz scheint Saudi-Arabien aber doch schon zu haben...

      Denken Sie dran, die Kohorte der heute 7-14 jährigen sind bereits zu 50% Muselmane und deshalb wird in deutschen Schulen auch bereits in der 1.Klasse das Bückbeten nach Mekka und das verfluchen der Ungläubigen von der Ditib mit Hilfe der Neuen SED unterrichtet.

      Ihre Chancen auf ausführliche Litaneien stehen also gut!

      Um mit Ihrer Führerin im Glauben zu sprechen: Sie schaffen das!

    • 19.01.2018 13:02, @topic

      Also wenn du, "Deutscher", tatsächlich einer der letzten wirklichen Vertreter des Deutschen Volkes sein solltest, kann man sich deren Untergang eigentlich nur wünschen!

  • 18.01.2018 21:59, M.D.

    Als Atheist habe ich kein Problem damit, dass religiöse Symbole verschwinden. Jedoch hat keiner einen Anspruch auf eine Extrawurst. Das heißt, das Kreuz bleibt entweder für alle Bürger dort, wo es war, oder es kommt komplett weg.

    • 18.01.2018 22:53, Alex

      So konsequent ist man hier in Bayern dann doch nicht. Bei der Befolgung bundesverfassungsgerichtlicher Rechtsprechung pflegen bayerische Gerichte und Schulen die uns Bayern nachgesagte Bequemlichkeit.

    • 19.01.2018 01:43, Lüge ist+Wahrheit

      Hallo @M.D.,

      das sollten Sie aber, den mit den christlichen Symbolen verschwinden auch der christliche Geist, die Moral und die Art des Zusammenlebens.
      Die Deutsche Kunst und Kultur ist eine christliche.
      Kann die dann mit weg?

      Die christliche Religion ist die einzige Religion die so etwas wie die Renaissance, Reformation und Aufklärung und damit Wissenschaft und Fortschritt hervorgebracht hat.
      Nicht trotz sonder wegen dieser Religion. Diese Entwicklung ist in der christlichen Religion immanent. Allein wegen des Überwindens Jahwe, des alten und des Neuen Testaments und Reformation.

      Was sollte dieses Erbe ersetzen? Genderwahn, Okkultismus, Islam, Zarathustra oder was?
      Kommunismus oder Homo Oeconomicus, ein Großen Bruder oder Alexa?

      Wir mögen nicht an einen Götter glauben aber wir brauchen eine menschliche Moral und Ethik die das Überleben der Menschen sichert. Und diese Aufgabe kann sie nur Erfüllen wenn sie die Zustimmung des Volkes findet. Freiwillige Zustimmung.

      Und die christlich scheint die beste zu sein, Sieh Dich um...

    • 19.01.2018 12:26, M.D.

      Da habe ich so eine schöne Antwort geschrieben, die Nietzsche nicht hätte besser formulieren könnte, und der Mod hat sie gelöscht. Schade.

    • 19.01.2018 12:28, M.D.

      hätte können, können, egal.

    • 19.01.2018 23:17, Lüge ist Wahrheit

      Hallo @M.D.,

      ich hätte die Antwort gern gelesen. Versuch es doch noch mal.

      Vielleicht inspiriert das:

      "Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken.

      "Wohin ist Gott?" rief er, "ich will es euch sagen!
      Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
      Wir sind seine Mörder! Aber wie haben wir das gemacht?
      Wie vermochten wir das Meer auszutrinken?
      Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen?
      Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun?"
      [...]
      "Es gab nie eine größere Tat - und wer nun immer nach uns geboren wird, gehört um dieser Tat willen in eine höhere Geschichte, als alle Geschichte bisher war!"
      Hier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuhörer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, dass sie in Stücke sprang und erlosch. "Ich komme zu früh", sagte er dann, "ich bin noch nicht an der Zeit."

      aus: Friedrich Nietzsche - Der tolle Mensch, in Die fröhliche Wissenschaft, München 1959, S. 166 f

      Ich fürchte für den tollen Menschen wird es nie dauerhaft eine Zeit geben und bin froh drum!
      Deswegen heißt der tolle Mensch eben auch toll...

      Siehe auch hier: https://www.duden.de/rechtschreibung/toll#Bedeutung3

  • 18.01.2018 23:21, McMac

    Wir sollten auch unbedingt all unsere Kirchen abreißen und das Essen von Schweinefleisch einstellen. Nicht, dass sich ein Goldstück in seinen "religiösen" Gefühlen verletzt fühlt.

    • 19.01.2018 13:05, @topic

      Ich habe soeben ein Gebet an den christlichen Gott gesprochen, auf dass er mehr Hirn auf seine Schäfchen regnen lasse!

  • 19.01.2018 00:32, FK

    Genau richtig, religiöse Gegenstände egal welcher Art haben im Gericht und in Klassenräumen nichts zu suchen. Bildung und Gesetz sollten stets Neutralität wahren. Wie kommt das denn rüber wenn eine Richterin mit Kopftuch oder ein Richter mit einer Jesuskreuzkette auftaucht? Ist der Richter dann für seinen Glauben oder sas Gesetz? Und wenn ich Kopftücher für Richter verbiete, muss ich wegen der Gleichberechtigung auch das Kreuz aus dem Gerichtssaal verbannen

    • 19.01.2018 08:26, GM

      Vielleicht geht in Bayern ja auch eine Richterin mit Kopftuch, die unter dem Kreuz sitzt. ;-)

    • 19.01.2018 08:33, FragenÜberFragen

      Oder man hängt das Kopftuch an die Wand und setzt sich ein Kreuz auf. Damit hat die Richterin kein Kopftuch auf, das Kreuz ist ja in Bayern anerkannt und an der Wand hängt halt ein Tuch. Dürfte nach bayerischem Verständnis dann ja in Ordnung sein.

      Wäre dann eine bayerische Logik. Der Rest der Republik lacht dann - der CSU-Stammtisch trinkt glückselig sein Weißbier.

  • 19.01.2018 07:15, Rückständige Fanatisten

    Es ist ja furchtbar wie vielgehts Ignoranz man hier liest. Die ganzen fanatischen Theisten...Das Christentum hat genau wie jede andere Religion ausschließlich Leid und Unterdrückung zu verantworten. Von den unsäglichen Beziehungen zwischen Priester und Ministranten ganz abgesehen. Wenn ihr die deutsche Kultur schon auf diese niederträchtige Religion herunterbrechen wollt, dann nehmt doch bitte die germanische Naturreligion und ruft Wodan an! Nebenbei die einzige Religion, welche nicht aus dem nahen Osten eingeschleppt wurde.

    • 19.01.2018 08:27, FragenÜberFragen

      Naja, die meisten, die sich hier als "Deutsch" bezeichnen, haben von der dt. Kultur und Geschichte anscheinend überhaupt keine Ahnung. Man muss es wohl hinnehmen, dass das Wort "Deutsch" in unserer heutigen Zeit mittlerweile ein Synonym für "keine Ahnung, Stammtisch, Ungebildet" ist.

  • 19.01.2018 08:31, mc_comm

    Die Entscheidung im beschriebenen Einzelfall halte ich für nachvollziehbar und stimme dem auch als jemand, dem das Kreuz viel bedeutet, zu. Im Artikel wird aber noch etwas anderes erneut deutlich: Integration ist ein schillerndes und perspektivisches Wort. Wir sind sehr um Integration bemüht, dass wir bis zur Selbstaufgabe bemühen, um Verständnis zu werben für unser Leben und Denken, dass es mitunter so scheint, als buhlten wir um Integration unserer Gesellschaft in die Lebenswelten der Neuankömmlinge (v.a. muslumischer Prägung). Integrationsbemühen als pürierten Babybrei? Statt Schwarzbrot geben wir Babybrei (oder um im Bild zu bleiben Pita, um keinen zu erschrecken) und glauben, dadurch gemocht und anerkannt zu werden? Integration richtig herum, gelingt so nicht. Oder wollen wir am Ende gar keine Integration, sondern Abschaffung von Bestehendem (oder freundlicher gesagt: Wandel)?

    • 19.01.2018 08:40, achgut

      Es ist wohl kaum die Aufgabe des Staates der Kirche Mitglieder zuzuschustern. Im Übrigen verlieren die Kirchen immer weiter an Mitgliedern - die Gesellschaft selbst hat sich also dafür entschieden, dass ihr der Pfaffe mit seinen Geschichten doch kein Heil bringt, sondern tatsächliches Engagement in Vereinen und Verbänden - denn diese haben regen Zulauf.

  • 19.01.2018 08:47, Organ der Rechtspflege

    Ungeheuerlich...

  • 19.01.2018 12:54, Rednaxelast

    Das ist doch alles dummes Geschwätz. Ich empfehle den Besserwissern bezüglich des Christentums folgendes nachzulesen:
    Den Zusammenhang zwischen Säkularisation und wirtschaftlichem Aufschwung in Europa, die Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge und deren Folgen, die Inquisition und deren Folter Methoden, die peinliche Halsgerichtsordnung, die Geschichte des frühen Islam. Gegebenenfalls empfiehlt sich auch ein Besuch der Alhambra und Istanbul, Dort den Topkapi Palast.

    Dann wird sich den Besserwissern vielleicht die Erkenntnis auftun, dass auch das Christentum grausam sein kann, und der Islam friedfertig. Denn selten war ein zu großer Einfluss einer Religion frei von Machtmissbrauch und Gewalt. Umso verwunderlicher ist der Bezug auf die ach so ehrbaren christlichen Werte. Welche sollen das denn sein. Gewiss nicht die 10 Gebote, die sind jüdischen Ursprungs. Allenfalls die einzig im Christentum gepredigte Nächstenliebe. Und wie weit es mit der her ist, das zeigen wunderbar die anlehnenden Kommentare. Da scheint der Besserwisser Herz nicht am rechten Flecken zu sitzen; christlichen Werten gemäß.

    Ich behaupte gar, dass die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit der Religion in der heutigen Zeit in Deutschland unser großes Glück ist. Und diese Bedeutungslosigkeit der Religionen gilt es meines Erachtens zu verteidigen. Das umfasst das Christentum, den Islam und alle anderen Religionen und Sekten. Viel zu oft wurde diesen zu viel Bedeutung beigemessen. Siehe die oben nachzulesenden Stellen, aber auch das 3. Reich, den IS, und in manchen Ländern heute der Islam. Oft potenziert sich die Gefahr durch die Dummheit der handelnden Personen, die besonders eifrig alles mitmachen was man Ihnen vorgibt zu tun und denunzieren.

    Das erwähnte Bedeutungslosigkeitserfordernis muss daher auch die staatlichen Institutionen frei von religiösen Symbolen halten. Also auch keine Kreuze im Gerichtssaal.

    Ich empfehle den Besserwissern also erst mal nachzudenken, sich zu informieren, ehe man schreibt. Sonst ist man sehr schnell als Windbeutel entlarvt. Und das widerstrebt doch der Eitelkeit, oder?

    • 19.01.2018 13:21, McMac

      Also, wer sich hier gerade als Besserwisser aufspielt, wollen wir mal dahingestellt sein lassen. Und das, was Sie hier als einmaliges Sonderwissen darstellen, weiß jedes Grundschulkind.

      Ich halte mal dagegen: Kreuzzüge, Hexenverbrennungen und Co. haben mit dem Christentum ebenso wenig zu tun wie der Islam mit dem Terror und sonstigen unsäglichen Leid in Ländern, wo der Islam "regiert". Der Argumentationsstil dürfte Ihnen bekannt vorkommen.

      Und ja, Aufklärung und Säkularisierung waren in Europa Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Aufsieg. Aus welchen Gründen sollten wir hier Rückschritte durch den massenhaften Import von Moslems in Kauf nehmen? Dem Islam fehlt die Aufklärung und es ist auch keine in Sicht. Im Gegenteil: Der konservative Islam ist weltweit auf dem Vormarsch. Vorreiter eines gemäßigten Islams gibt es zwar auch, diese benötigen aber sogar in Deutschland (!) Polizeischutz.

      Wen interessiert, wie der Islam vor Hunderten von Jahren mal war? Fakt ist, dass es heute kein einziges überwiegend muslimisches Land gibt, in dem sich eine stabile Demokratie findet. Das geht auch nicht, denn die Ideologie Islam und Demokratie schließen sich gegenseitig aus. Sonstige Errungenschaften aus derlei Ländern? Sport? Wissenschaft? Technik? Kultur? Fehlanzeige. Kein Wunder, wenn fünfmal Beten am Tag wichtiger ist als gute Leistungen in der Schule.

      Und abgesehen davon - es gibt gewisse viele Gründe, dem Christentum kritisch gegenüber zu stehen. Der Umstand, dass hier massenhaft Moslems zuwandern, ist aber ganz bestimmt keiner.,

    • 19.01.2018 17:00, topic

      "Fakt ist, dass es heute kein einziges überwiegend muslimisches Land gibt, in dem sich eine stabile Demokratie findet. Das geht auch nicht, denn die Ideologie Islam und Demokratie schließen sich gegenseitig aus."

      Schon einmal darüber nachgedacht, dass nicht der Islam der Grund für komplizierte politische Verhältnisse ist, sondern in aller Regel solche Faktoren, die sich auch in christlich geprägten rückschrittlichen Ländern auswirken, wie etwa: Kolonialismus, Unterdrückung, geografische Lage, klimatische Verhältnisse, Konkurrenz etnischer Gruppen etc.

      Als wäre allein die christliche Prägung eines Landes ein Garant für stabile politische Verhältnisse. Als Gegenbeispiele fallen mir etliche Länder in Afrika und Südamerika ein.

      Fakt ist, dass jede Religion für den eigenen Herrschaftsanspruch instrumentalisiert werden kann. Es ist aber überhaupt nicht ersichtlich, dass sich aus islamischen Quellen irgendein bevorzugtes politisches System ableiten ließe.

    • 19.01.2018 17:18, McMac

      Warum gibt es komplizierte politische Verhältnisse? Werden die evtl. durch den Islam begünstigt?

      Und nein, eine christliche Prägung ist selbstverständlich kein Garant für Wohlstand, Freiheit und Sicherheit. Das hat auch niemand behauptet. Aber im Vergleich zum Islam eine sehr gute Voraussetzung.

      "Fakt ist, dass jede Religion für den eigenen Herrschaftsanspruch instrumentalisiert werden kann." Richtig, die eine mehr, die andere weniger.

      "Es ist aber überhaupt nicht ersichtlich, dass sich aus islamischen Quellen irgendein bevorzugtes politisches System ableiten ließe." Auch das ist richtig, weil im Islam ein "politisches System" gar keinen Platz hat. Der Alleinherrschaftsanspruch des Islam lässt ein solches gar nicht zu.

  • 19.01.2018 16:27, D.H.

    Größten Respekt vor diesem Richter, der nicht nur in höchstem Maße rechtsstaatlich (was ja seine Kernaufgabe ist), sondern nebenbei auch zutiefst christlich gehandelt hat. Auch wenn einige Mitglieder der Glaubensgemeinschaft das kaum erkennen werden.. Unser Erlöser Jesus Christus ist gerade auch auf die Sünder und Ausgestoßenen zugegangen, aber viele Christen schaffen das selbst 2.000 Jahre später unter hervorragenden Lebensbedingungen nicht im Ansatz. Da hadert man schon manchmal mit der eigenen Religion.

    Umso mehr ist es eine Wohltat, dass es augenscheinlich auch noch viele vernünftige und mitmenschliche Personen in unserer schönen Bundesrepublik gibt. Momente wie dieser machen mich stolz Deutscher zu sein!

  • 19.01.2018 17:44, Thorben Schröer

    @ Lüge ist Wahrheit
    Sehr geehrter Herr,
    ich wusste nicht direkt, wie ich Sie ansprechen darf, denn ihr aussagekräftiges Pseudonym lässt keinen Rückschluss darauf. Wohl aus gutem Grund.
    Zunächst einmal heißt es "denn" und ",dass", wo ihnen das Deutsche doch offenbar so am Herzen liegt.
    Aber lassen wir doch die Nebensächlichkeiten und wenden uns ihrem Kommentar inhaltlich zu.
    Ich kann Sie beruhigen. Ich habe meinen Post aus voller Überzeugung geschrieben und aus Eigeninnitiative, um Fremdenhass und Rechtspopulismus, der sich im Netz zu sehr zuhause fühlt, die Stirn zu bieten. Eine Gage habe ich hierfür nicht bekommen. Glauben Sie mir, dass schmerzt mich fast so sehr wie Sie.

    Mit der deutschen Kultur kenne ich mich angemessen aus. Nicht mehr und nicht weniger als jeder andere, der hier geboren und aufgewachsen ist. Aber ich maße mir nicht an, mir darauf, dass ich in Deutschland geboren wurde, etwas einzubilden. Dafür ist es doch zu sehr dem Zufall geschuldet, dass ich gerade in diesem Teil der Welt geboren wurde, in dem durch willkürliche Grenzziehung irgendwann das Staatsgebiet der Bundesrepublik nach und nach festgelegt wurde. Stolz hingegen darf man durchaus sein, auf die Privilegien, die uns in diesem Teil der Welt zur Verfügung stehen. Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Positiv wie negativ, falls ihnen der sachliche Schutzbereich von Grundrechten etwas sagt.
    Mit den deutschen Gesetzen kenne ich mich einigermaßen aus. Es ist ein breit gefächertes Gebiet müssen Sie wissen, sodass umfassende Kenntnis wohl nicht erwartet werden kann, doch studiere ich die Rechtswissenschaften seit vielen Jahren.

    Sie haben insoweit Recht, als dass der christliche Glauben natürlich das Grundgesetz prägt und, dass es auch das kanonische Recht/das Kirchenrecht gibt.

    Dennoch haben die 10 Gebote in der Rechtsprechung der Justiz nichts zu suchen. Eine Bestrafung etwa gegen die Gebote "Du sollst nicht töten/stehlen" findet sich in den §§ 211f/242ff StGB.

    Ihr Vergleich der christlichen mit der islamischen Religion hinkt doch sehr. Es ist schwer auf derart unfundierte und oberflächliche Vergleiche eine passende Antwort zu geben. In Kürze daher: Sowohl die Bibel, als auch der Koran, sparen nicht mit blutrünstigen Geschichten. Aus beiden Büchern lässt sich, je nach Auslegung, eine Anleitung zu einem Leben nach guten, wie nach schlechten Werten herauslesen.

    Meine Vorstellung von Patriotismus hatte ich Ihnen ja bereits dargelegt. Mein Verhältnis ist dort ähnlich geprägt, wie zur Religion. Jeder darf Patriotismus und Religion gerne für sich beanspruchen. Man sollte beides nur nicht benutzen, um gegen anders Denkende Stimmung zu machen, so wie Sie durch die Begriffe "Wüstenräuber und Sklavenhändler". Wie bei allem, sollte ein gesundes Maß gelebt werden. Fanatismus führt in diesem beiden Dingen zu nichts gutem.

    Abschließend möchte Ich ihnen sagen, dass ich weder gedenke die obige Verfasserin des Kommentars, noch Sie, mundtot zu machen. Ich zeige Ihnen lediglich mögliche Konsequenzen einer derartiger Wortwahl auf. Die Möglichkeit strafrechtlicher Konsequenzen besteht nunmal, sodass mein Aufzeigen derselben, um Sie zu einem Umdenken zu bewegen, wohl kaum ein Überschreiten der Zweck-Mittel-Relation im Rahmen des Nötigungstatbestandes in § 240 StGB ist.

    Verstehen Sie es also bitte als gut gemeinten Rat. Die Gefahr einer Strafverfolgung besteht auch im Internet. Ein Screenshot derartiger Kommentare ist schnell gemacht, ebenso eine Inkenntnissetzung der Strafverfolungsbehörden. Und was dann geschieht, durfte ich als Sitzungsvertreter der StA, schon selber erleben. Und glauben Sie mir, das Mindeststrafmaß bei Volksverhetzung, kann auch bei Ersttätern eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen. Wenn nicht gar eine kurze Freiheitsstrafe.

    Als letztes möchte ich anmerken, dass es mich ehrt, dass ich mit der von Ihnen dargestellten Form von Patrioten und Deutschen nicht gemein habe. Darum habe ich mich stets bemüht.

    [An die Mitarbeiter des LTO: Liebes Team, ihre Seite hat fachlich viel zu bieten. Leider haben es sich scheinbar in letzter Zeit zunehmend rechtspopulistische Hetzer zur Aufgabe gemacht, mit pseudo-rechtswissenschaftlichen Argumentationen Stimmung zu machen. Ich gehe davon aus, dass sie diese Entwicklung selber mit Besorgnis erkannt haben, und etwaige Gegenschritte unternehmen. Um ein solches Vorgehen, etwaige strafrechtlich relevanten Äußerungen der StA mitzuteilen, möchte ich Sie dennoch bitten.]

    • 19.01.2018 19:20, @topic

      Wie armselig ist das denn bitte? Muss jetzt mangels Argumenten schon mit Strafverfolgung gedroht werden? Sehen Sie lieber zu, dass Sie Ihr Referendariat schaffen, bevor Sie hier weiter Lebensweisheiten, die keiner braucht, von sich geben.

    • 19.01.2018 19:55, Thorben Schröer

      @topic
      Ihr Beitrag hingegen strotzt natürlich geradezu vor Argumenten. Ihre Meinung, dass "meine Lebensweisheiten" keiner braucht, werde ich Ihnen nicht nehmen können. Ich finde lediglich, dass Verfassern von offensichtlich hetzerischen Kommentaren aufgezeigt werden sollte, wo ihre Grenzen liegen. Und diese Grenzen der Meinungsfreiheit zieht nunmal auch und gerade das Strafgesetzbuch.
      Vielen Dank für die Sorge um mein Referendariat, aber die ist unnötig. Ich denke ich werde es schon schaffen.
      Beste Grüße

    • 19.01.2018 21:51, @topic

      Sie sehen rechte, ich sehe linke Hetze. So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein.

    • 19.01.2018 23:35, Lüge ist+Wahrheit

      Hallo @Thorben Schröer,

      warum machen sie es denn so kompliziert.
      Ich verzeihe ihnen das sie kein Deutscher sind, das ist überhaupt nicht schlimm.
      Das sie in unserm schönen Land geboren wurden ist doch prima für Sie.

      Nur versuchen sie uns Deutsche nicht zu erklären, wie wir Deutsche zu sein haben und was wir dürfen und was nicht.

      Freuen sie sich der Vorteile die sie, nach eigen Worten, durch Zufall auf Kosten der Deutschen, die diese Vorteile erarbeite haben, haben und bemühen Sie sich möglichst viel zurück zu gebe.
      Und schon sind alle zufrieden.
      Es liegt also ganz in Ihrer Hand.
      Wir, die Deutschen, haben unsern Teil bereits erbracht.
      Jetzt sind Sie dran, aber bitte schön ohne Belehrung, Gutmenschtum und Genderallüren.

  • 19.01.2018 19:55, Lawandorderadrink

    Könnten die Verantwortlichen in der Redaktion nicht mal so eine Art IQ-Test einführen, bevor man hier seine Gedanken in Schriftform unter die Menschheit bringen darf?

    Was hier in letzter Zeit von so manchen "Deutschen", "Patrioten" und "Christen" herausgerotzt wird, ist für jeden auch nur halbwegs normalen Menschen eine Zumutung. Die Zeilen dieser "Retter von was auch immer" nerven und bieten nicht ansatzweise irgendeine Grundlage für eine vernünftige Diskussion. Und das diese Personen sicherlich nicht zur Zielgruppe der LTO gehören, ergibt sich doch bereits aus den hin und wieder offensichtlichen Krankheitsbildern...

    • 19.01.2018 20:26, Thorben Schröer

      Auf den Punkt gebracht.

    • 19.01.2018 21:53, @topic

      Linke, Grüne, Linksgrüne, Dunkelrote und Gutmenschen sind noch zu ergänzen. Herzlichen Dank!

    • 20.01.2018 02:12, Spötter in der Nacht

      @Lawandorderadrink,


      ...nicht mal so eine Art IQ-Test einführen...

      Vorsicht, manchmal bekommt man was man sich wünscht und wir müssen dann auf Ihre wertvollen Kommentare verzichten.
      Nicht vorzustellen! So ein Unglück aber auch, nein, nein.... einfach nicht vorzustellen.

      Ich kommen vor lauter Lachen nicht in den Schlaf!

  • 20.01.2018 16:46, Leo

    Das halte ich insofern für inkonsequent als das niemand in Deutschland unter einem Kreuz veurteilt werden sollte.
    Der Staat hat sekular zu sein. Ich halte ein Kreuz am Körper eines Richters oder ein getragenes Kopftuch für weniger schlimm, das es mit dem Richter und nicht mit dem Gericht selbst in Zusammenhang steht. Es ist Ausdruck deren persönlicher Weltanschauung, nicht der des Staates. Ich hielte es für vertretbar religiöse Zeichen für Richter zu erlauben, aber ich habe auch kein Problem damit, wenn dem nicht so ist.

    Ein Kreuz an der Wand in einem Gericht trifft aber eine Aussage zum Charakter des Gerichts (und indirekt des Staates selbst). Wir sind nicht in einem Gottesstaat. Der Staat und seine Einrichtungen haben säkular zu sein. Kreuze gehören da nicht an die Wände.

    In dem Zusammenhang möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass ich Parteien, die sich selbst als "Christlich soziale Union" und "Christlich Demokratische Union" bezeichnen, problematisch finde, wenn man die Trennung von Religion und Staat ernst nimmt, auch wenn diese Politik machen, die explizit nicht christlich ist und von Nächstenliebe nie gehört hat.

    • 20.01.2018 18:53, @topic

      Was genau ist dein Problem mit dem "C"?

  • 21.01.2018 09:09, August

    Liberalitas Bavariae. Gut so. Die Preißn-Kommentatoren unterlassen bitte ihre Einmischung in bayerische Angelegenheiten.

    • 22.01.2018 04:49, Deutscher

      Kleine Ergänzung für den bayrischen Patrioten:

      "Kreuz soll nicht mehr aufgehängt werden

      Das war jedoch nicht der Grund, weshalb Richter Schmid das Kreuz entfernen ließ. Er gab einen pädagogischen Hintergrund an: "Ich habe mir Gedanken gemacht, wie bringe ich den erzieherisch dazu, davon abzurücken, dass er glaubt, ein Dschihad würde zwischen Christen und Islamisten bestehen. Und da hielt ich es nicht für opportun, dass ich unter dem sichtbaren Kreuz ihn verurteile. Das war das Thema", erklärte er gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk". Kurz gesagt: Er wollte dem Afghanen zeigen, dass in Deutschland die Religion nicht über dem Gesetz steht.

      Wieder aufhängen will er das Kreuz auch nicht mehr. Er halte es nicht für richtig, dass ein religiöses Symbol in den Gerichtssälen hängt.
      [....]
      Wie die Strafe im Detail aussieht wurde nicht publik gemacht - der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt."
      aus: http://www.heute.at/welt/news/story/Wegen-Islamisten--Richter-entfernt-Kreuz-im-Gericht-45458079

      Der Richter hat scheinbar nicht nur vom Islam keine Ahnung sondern auch vom Christentum.
      Toller Mensch!
      Siehe weiter oben!

  • 22.01.2018 13:25, judex non orat

    "Nur als kleiner Hinweis die 10 Gebote der Bibel sind in Deutschland fester Bestandteil des Rechtskanons, das christliche Bild des Menschen und der Grundsatz von Schuld, Sühne und Verzeihung ist ein zu tiefst christlicher."

    Man hat bei der Inquisition, den Hexenprozessen und der Billigung von Judenprogromen sowie den Verfahren gegen Hus und Luther bestens sehen können, dass christliche Rechtsprechung nach den Maßstäben der Bibel und dem, was die Kurie in Rom als Recht ansieht, automatisch und immer richtige Rechtsprechung ist. Was für eine peinliche populistische Gülle hier zum Teil zu lesen ist ... man schämt sich.

    • 23.01.2018 11:33, @topic

      Aktuell wird ja ganz feinsinnig zwischen Moslems und Islamisten unterschieden, aber Christen dürfen alle über eine Kamm gerschert werden, richtig?

    • 23.01.2018 14:46, Dompf

      Die Christen wurden bei näherer Betrachtung gar nicht über einen Kamm geschoren, sondern ihnen wurde - im Gegenteil - abgesprochen IMMER und und AUTOMATISCH korrekt Recht zu sprechen.

    • 23.01.2018 19:57, Ute

      "Nur als kleiner Hinweis die 10 Gebote der Bibel sind in Deutschland fester Bestandteil des Rechtskanons"

      Soso. Es ist also gesetzlich festgelegt, dass der Gott mein Gott ist? Dass ich keine anderen Götter daneben haben darf? Dass ich seinen Namen nicht ungebührlich führen darf? Ich muss das Bilderverbot achten? Der Rest ist normales, sozialverträgliches Recht.

      Es braucht mehr solche Richter wie dieser!

    • 24.01.2018 08:28, McMac

      Wie *diesen*.

      Ihre Fragen sind alle mit Nein zu beantworten. Aber das Grundgesetz ist nun mal Ausfluss christlicher Werte und wir sind die letzten 70 Jahre ja ganz gut damit gefahren. Das können Sie jetzt blöd finden, ist aber nun mal Tatsache.

  • 22.01.2018 17:02, Rudolph

    So ein Richter gehört abgesetzt, und aus dem Staatsdienst entfernt. !!

    • 22.01.2018 22:53, AS

      Ein wahrhaft würdiges Schlusswort dieser Debatte. !!

  • 23.01.2018 12:36, Dompf

    Auf diesen Satz folgen drei Satzzeichen. !!

  • 24.01.2018 17:03, M.D.

    Der Papst hat zum Kampf gegen Fake News aufgerufen!

    http://www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-ruft-zum-kampf-gegen-fake-news-auf-a-1189632.html

    Sorry, aber so langsam verstehe ich die Welt nicht mehr.

  • 26.01.2018 17:00, MiKro

    Endlich! Wenn wir es noch schaffen, dass die Kreuze von unseren Bergen und aus den Schulen verschwinden und dieses scheiß Gebimmel am Sonntag aufhört, sind wir ein deutliches Stück weiter. Dann können wir auch mal anfangen, die Kirche aus dem Staat zu entfernen! Mit freundlichen Grüßen.

  • 31.01.2018 09:21, Björn Wangemann

    Richtige Entscheidung des Vorsitzenden.

    Klar ist dann auch, dass "Millionen" von christlichen Bayern die Vorgaben des Verfassungsgerichts nicht verstehen (wollen) und sich mit der Begründung des Vorsitzenden nicht auseinandersetzen.

    Schönen Gruß aus Hamburg!

  • 14.03.2018 16:34, Clocker

    gut