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Angebot aus Leipzig: Ver­kehrs­ge­richtstag bald nicht mehr in Goslar?

10.01.2018

Seit über 50 Jahren findet der Verkehrsgerichtstag im niedersächsischen Goslar statt. Nun denken die Veranstalter über einen Ortswechsel nach. Es soll ein interessantes Angebot aus Leipzig geben.

Nach mehr als 50 Jahren muss die Stadt Goslar in Zukunft um den Deutschen Verkehrsgerichtstag (VGT) bangen. Die Veranstalter wollen einen Ortswechsel für den alljährlich Ende Januar stattfindenden Kongress "in den Blick nehmen", sagte VGT-Präsident Kay Nehm der Deutschen Presseagentur. Als Gründe nannte er "die wachsende Zahl der Interessenten, schleppende Verbesserungen vor Ort und ein interessantes Angebot in Leipzig".

Teilnehmer des VGT klagen immer wieder über unzureichende Tagungsräume und fehlende Hotelkapazitäten in Goslar. Eine Entscheidung über einen Ortswechsel werde frühestens in einem Jahr fallen, sagte Nehm.

Er würde den Weggang des Verkehrsgerichtstages sehr bedauern, sagte Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU). Er gab sich jedoch optimistisch, einen Ortswechsel verhindern zu können, und verwies auf bereits fertig gestellte und geplante neue Hotels und Tagungsräume. Der 56. Verkehrsgerichtstag beginnt am 24. Januar. Erwartet werden rund 2.000 Teilnehmer, die über aktuelle Fragen des Verkehrs und des Verkehrsrechts diskutieren wollen.

dpa/acr/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Angebot aus Leipzig: Verkehrsgerichtstag bald nicht mehr in Goslar? . In: Legal Tribune Online, 10.01.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/26399/ (abgerufen am: 22.04.2019 )

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Kommentare
  • 10.01.2018 15:16, Ichmeinjanur

    Ja, Städte und Gemeinden müssten auch in bestehende Infrastruktur investieren und Anreize für Investitionen durch die Privatwirtschaft schaffen. Vielleicht lernen die Städte und Gemeinden ja in den nächsten Jahren mal, dass die Verwaltung auch proaktiv tätig werden muss. Es läuft halt nicht alles von alleine.

  • 10.01.2018 16:31, RF

    Vielleicht kann sich die Tagungsstätte auch noch ein bisschen mehr vom verblichenen Charme der 1970er befreien. Das würde helfen, auch noch andere Tagungen in Goslar zu halten.

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