Atos sagt Teilnahme am BeAthon ab: beA-Kri­sen­sit­zung jetzt ohne beA-Macher

von Pia Lorenz

24.01.2018

An dem für Freitag geplanten sog. beAthon wird die Firma Atos nicht teilnehmen. Die BRAK hält dennoch an der Veranstaltung fest. Statt Antworten zum Desaster um das Anwaltspostfach zu bekommen, sollen externe Experten nun Fragen formulieren.

Zwei Tage vor dem sog. beAthon hat die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) mitgeteilt, dass der technische Dienstleister der BRAK, die Firma Atos, seine Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hat. Auch die von Atos beauftragte Subunternehmerin Governikus sei von dem französischen IT-Unternehmen, das mit der Umsetzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) beauftragt ist, angewiesen worden, dem beAthon fern zu bleiben. 

Stattfinden soll die Veranstaltung dennoch. Wer auf Antworten gehofft hatte, soll nun nur noch Fragen stellen können. So soll nach Ansicht der BRAK ein Fragenkatalog an Atos erarbeitet werden, den die BRAK dem Dienstleister danach zur Beantwortung übergeben will.

Vor Weihnachten hatte die BRAK das System vom Netz genommen, nachdem man gravierende Sicherheitsmängel festgestellt und dann noch selbst verschlimmert hatte. Die Client Security ist unsicher, die behauptete Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, eigentlich Hauptmerkmal der Software, zumindest grundlegend gefährdet, da die BRAK offenbar Zugang zu allen privaten Schlüsseln und damit den eigentlich vertraulichen Nachrichten ihrer Rechtsanwälte hat. Seitdem ist unklar, ob und wie das System repariert und anschließend wieder online gehen kann. Nach der Vorstellung der BRAK sollte sich ein Fahrplan für das weitere Vorgehen aus dem beAthon am Freitag ergeben.

BRAK: Fragen und Vorgehensweisen zur Vorlage an Atos erarbeiten

Dass im Rahmen einer Nachmittagsveranstaltung die Lösung für ein offenbar über Jahre fehlerhaft konstruiertes System erarbeitet werden könnte, bezweifelten Experten bereits im Vorfeld. Erst am Mittwochmorgen hatte der Deutsche Anwaltverein seine Forderung wiederholt, einen technischen Fachbeirat einzusetzen und in der Zukunft über einen einzelnen beAthon hinaus regelmäßige unabhängige Begutachtungen einzuführen. Auch die intransparente Besetzung der Veranstaltung war - nicht zuletzt in sozialen Netzwerken - kritisiert worden. Nun dürfte es noch schwieriger werden, aus dem beAthon konstruktiv weitere Schritte zur Wieder-Inbetriebnahme eines sicheren Systems abzuleiten.

Die "kritischen Experten", die nach dem Plan der BRAK "in den Prozess zur Klärung sicherheitsrelevanter Fragen eingebunden" werden sollten, sollen nun "zusammen mit den Gutachtern der BRAK" Fragestellungen und Vorgehensweisen erörtern", heißt es seitens der BRAK. Die sollen danach an Atos übergeben und beantwortet werden.

Am 22. Januar habe Atos die BRAK darüber informiert, dass das Unternehmen – trotz bisher erteilter mündlicher Zusage – nicht am beAthon teilnehmen werde. Trotz Bemühungen der BRAK sei der Dienstleister auch am 23. Januar bei seiner Absage geblieben. Die Beziehung zwischen Auftraggeberin und Auftragnehmerin ist zwischenzeitlich sehr angespannt. Die BRAK hat die Zahlungen an Atos seit Dezember eingestellt, die Einleitung rechtlicher Schritte wird geprüft.

Der Präsident der BRAK, Ekkehart Schäfer, bedauerte die Absage sehr. "Gerne hätten wir gemeinsam mit externen Kritikern die von Atos zur Verfügung gestellte Lösung zur Behebung der Problematik in der Verbindung zwischen der beA-Komponente Client-Security und beA-Webanwendung erörtert und gegebenenfalls weitere Schritte bis zur erneuten Inbetriebnahme des beA diskutiert." Die im Rahmen eines Updates des französischen IT-Unternehmens entwickelten Vorschläge werde man nicht ohne weitere Überprüfung online gehen lassen, sicherte er erneut zu. 

Die BRAK bleibt in ihrer Mitteilung auch dabei, dass es in der Diskussion um die Verbindung der beA-Komponente Client-Security mit der beA-Webanwendung gehen soll. Ursache der gemeldeten Sicherheitsrisiken sei im Wesentlichen ein Schwachpunkt eines Zertifikats, das für die Anmeldung zur beA-Plattform benötigt wird. Ob neben der Verbindung auch die Komponenten des Systems untersucht werden sollen, ergibt sich aus der Mitteilung nicht.

Was bisher geschah

Das Postfach sollte ursprünglich bereits im Jahr 2016 online gehen. Der Start verzögerte sich zunächst wegen technischer Probleme, dann aufgrund mehrerer Klagen von Anwälten. Erst nachdem eine Verordnung u.a. zur Regelung der Nutzungspflicht nachgeschoben wurde, konnte es losgehen.

Kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres nahm die BRAK das System dann vom Netz, nachdem man gravierende Sicherheitsmängel festgestellt hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren nach Angaben der BRAK von den rund 165.000 Anwälten in Deutschland erst rund 65.000 angemeldet. 

Seit dem 1. Januar dieses Jahres sind die Anwälte verpflichtet, in dem System eingehende Schriftstücke gegen sich gelten zu lassen. An dieser gesetzlichen Regelung hält das Bundesjustizministerium bislang auch fest, für einen Machbarkeitsvorbehalt sieht man dort keinen Anlass. Die BRAK sichert zu, dass niemand Zugriff auf das System hat. Das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) soll zumindest bis Ende Mai weiterlaufen.

Zahlen sollen sie Anwälte für das System trotzdem. Die BRAK will die Umlage auch 2018 abrufen, sie liegt derzeit bei 58 Euro pro Jahr und Anwalt. Anträge mehrerer regionaler Kammern, die das für nicht vermittelbar halten, waren nicht erfolgreich. Die BRAK erklärte, die Kosten fielen "unter anderem für die Entwicklung des beA-Systems, den Betriebsaufwand der Rechenzentren und den Support durch einen Service Desk" an und damit unabhängig davon an, ob das Postfach online ist oder nicht.

Die rund 165.000 Anwälte in Deutschland zahlen seit 2015 jährlich einen gesonderten Beitrag zuzüglich zum Kammer-Beitrag. Laut der BRAK haben sie bislang insgesamt rund 32,5 Millionen Euro geleistet. Die BRAK habe davon an den technischen Dienstleister rund 20,5 Millionen Euro für die Entwicklung und den Betrieb des Systems gezahlt. Die weiteren Aufwendungen für die Realisierung des Systems betrügen seit Beginn des Projektes rund 5,5 Millionen Euro. Laut der BRAK dienen die derzeit noch zur Verfügung stehenden liquiden Mittel dem Betrieb und der Weiterentwicklung des beA in den kommenden Jahren.

Zitiervorschlag

Pia Lorenz, Atos sagt Teilnahme am BeAthon ab: beA-Krisensitzung jetzt ohne beA-Macher . In: Legal Tribune Online, 24.01.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/26667/ (abgerufen am: 18.07.2018 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 24.01.2018 19:00, Neunmalklug

    Da haben wohl die Firmenjuristen des Techies 'nen Maulkorb verpasst. Das heißt schlussendlich, dass man sich bei Atos der exorbitanten - auch juristischen - Risiken bewußt ist.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2018 19:02, DWW

    Zumindest Rechenzentrum und Servicedesk dürften mangels Nachfrage seit Dezember 2017 im Automatikbetrieb gut bezahlt vor sich hindämmern...
    Wurde da etwa auch versäumt, die in die Verträge Betriebsunterbrechungsklauseln aufzunehmen?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2018 19:14, Neunmalklug

      Für dad bissle Zeugs braucht man kein Rechenzentrum. Das passt alles in ein einzelnes 42 Höheneinheiten-Rack rein. Sowas stell ich mir in die Küche.

    • 25.01.2018 08:20, Echtjetzterzählmal

      Dann will ich nicht Ihre Küche sehen. Spaß beiseite: Dafür braucht es auch bei einem 42"-Rack nen ordentlich gesicherten Raum entsprechend der Vorschriften. Das dürfte Ihre Küche kaum leisten.

    • 25.01.2018 09:05, McMac

      Ach was! Wenn man der BRAK erzählt hätte, dass Neunmalklugs Küche als Server-Station vollkommen ausreichend ist, hätte die BRAK das mit Sicherheit geglaubt.

    • 25.01.2018 15:03, Neunmalklug

      Das mit der Küche war natürlich nicht wörtlich gemeint (das erschien ir selbstverständlich nicht erwähnenwert), sondern nur im übertragenden Sinne dergestalt, dass man für das reine Rack nicht viel Platz braucht. Das beA braucht ja nicht so viel Raum wie Kolossus (die Zeiten sind vorbei). Das das ganze Drumherum natürlich dazugehört, fand ich nun wirklich selbstverständlich.
      Und übrigens, keiner von Ihnen kennt meine Küche :-)

    • 25.01.2018 17:37, Echtjetzterzählmal

      Weil Sie keine Küche haben? ;-)

      Eigentlich sollte man für eine Infrastruktur wie das beA schon ein wenig mehr haben als ein 42"-Rack. Im Idealfall ausfallsicher an mehrere Standorten. Solche Kleinigkeiten.

      Aber im Prinzip haben Sie Recht - baut man das als Wochenendprojekt eben auf, reicht dafür wahrscheinlich auch nen Raspberry Pi. Hinter einem geschlossenen Maildienst steckt ja wenig Magie.

  • 24.01.2018 19:38, Rainer Breitrück,+Rechtsanwalt

    Lieber Ecki Schäfer,
    entgegen Deiner Pressemitteilung ist nicht nur das Vertrauen in beA durch dieses Desaster erschüttert. Vielmehr zeigt sich, dass der Dachverband der deutschen Anwaltschaft weder geeignete Dienstleister auszusuchenbin der Lage ist, noch irgendeine Ahnung vom Projektmanagement hat. Vor allem aber kann die BRAK offensichtlich kein Vertragsrecht, ansonsten hätte man Atos - mit Verlaub - längst an den Eiern. Wenn aber der Spitzenverband schon keine Verträge schließen kann, dann gute Nacht. Meine Mandanten lachen sich über die Anwaltschaft nur noch kaputt. Die BRAK ist für mich nur noch ein Karnevalsverein.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2018 20:07, Rechtsanwalt Dr. Christian Stahl

      Damit ist alles gesagt.

    • 24.01.2018 20:11, RA Heyland

      Krisen- wie Projektmanagement der BRAK sind leider nicht karnevalistisch, sondern gefährlich. Die BRAK hat genug Geld, um das Ganze schleunigst zu externalisieren, indem sie mit der Umsetzung des beA einen echten Fachmann beauftragt.

      Mit dem Abwiegeln von Kritik kann man verlorene Glaubwürdigkeit nicht zurückholen. So behindert man entgegen den Interessen der Anwaltschaft nur die unvermeidliche Digitalisierung der Justiz, die damit um einiges weiter als die BRAK ist und bald eine ihr genehme Lösung ohne BRAK präsentieren dürfte.

    • 24.01.2018 20:12, Horst

      Ein wunderbarer Beitrag! Vielen Dank!

    • 25.01.2018 08:27, Erzählmehr

      Herr Breitrück, mutig sowas zu schreiben, wo doch Ihre Webseite schon vor dem elementarsten Rechtsfehlern nur so strotzt.

    • 25.01.2018 10:48, Ein Anwalt

      Die Vorstellung, dass man einfach nur bessere Anwälte benötigt, damit man bessere Vertragsbedingungen bekommt, hat mit der Realität wenig zu tun. Ein Anwalt kann noch so gut im Vertragsrecht sein und den perfektesten Vertrag entwerfen - und dann findet man niemanden, der diese Bedingungen auch akzeptiert. Gerade bei der Haftung reagieren praktisch alle Anbieter allergisch, wenn die Höchstsumme erheblich über die eigene Vergütung hinausgehen soll.

    • 26.01.2018 19:58, Anton Braun,+Hauptgeschäftsführer+a.D.

      Es müssen Konsequenzen gezogen werden:
      - Präsident und Präsidium sollten zurücktreten.
      - Die Geschäftsführung, die sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht hat, muss zur Verantwortung gezogen werden, zumindest der Sprecher der Geschäftsführung und die Geschäftsführer, die federführend dieses Projekt zu bearbeiten hatten.

  • 24.01.2018 19:59, Mitch McDeere

    Heute stand im NJW-Newsletter, dass die SPD (!) erwägt die BRAK in der Sache vor den Rechtsausschuss vorzuladen.

    Die wollen wahrscheinlich ihren eigenen Minister aus der Schusslinie halten, und deswegen (zurecht) mit dem Finger auf die BRAK zeigen.

    Wobei der Heiko Maas mit der Sache tatsächlich nix zu tun haben dürfte. Der hatte seine Projekte (Frauen, gegen-rechts), ansonsten hat der den Laden einfach laufen lassen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 08:48, Wachsames Auge

      Wo leben Sie denn bitte ?
      Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass Herrn Maas keine Verantwortung trifft !?
      Dass ich nicht lache !

    • 29.01.2018 20:37, ReisenderAmBER

      Da regiert jetzt die AFD....

  • 24.01.2018 20:18, Bernhard Fiedler

    An dieser Stelle eine noch einmal eine kurze Info zu unserem Diskussionsabend zum aktuellen Status und Ausblick für das beA am 25. Januar in Frankfurt. Es wird dazu ein Panel mit Markus Drenger (Chaos Darmstadt), Christian Bauer (Syndizi Specialist), Nicholas Boes (IT Security Spezialist) und Marcus Mollnau (RAK Berlin) moderiert von Markus Hartung (Bucerius CLP) geben. Weitere Infos gibt es hier: http://legaltech-frankfurt.de/bea/

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2018 20:56, RA Heyland

      Sehr geehrter Herr Fiedler,

      der Veranstaltungshinweis weist auf einen Live-Stream hin, ohne dazu Näheres anzugeben. Wissen Sie dazu mehr?

    • 24.01.2018 22:38, Bernhard Fiedler

      Der Live Stream wird morgen abend gegen 19:30/20:00 auf legaltech-frankfurt.de abeufbar sein.

  • 24.01.2018 21:54, RA Berger

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich hätte da ein paar banale Fragen:

    Wer ist verantwortlich?
    Wer hat das Projekt geleitet?
    Wer hat den Projektauftrag erteilt?
    Wer hat den Projektauftrag definiert?
    Wer hat das Projekt bewilligt?
    Wer hat das Projekt überwacht?
    Wer hat das Projekt gesteuert?
    Wer hat wem berichtet?
    Wer hat das Projekt abgenommen?
    Wer hat das Projekt dokumentiert?
    Wer hat das Projektergebnis getestet?
    Wer soll das Projekt bezahlen?
    Wer haftet?
    (...)

    Freundliche kollegiale Grüße

    Matthias Berger

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2018 22:45, Treuer Beitragszahler

      ....vor allem die letzte Frage würde mich sehr interessieren. Gibt es für die vergeblichen Aufwendungen schon eine Musterklage, der man sich anschliessen kann? :-)

    • 25.01.2018 06:33, Hans Stahl

      Die zweitletzte Frage kann ich beantworten: Wir

    • 25.01.2018 08:29, Erzählmehr

      Das ist ganz norales Verbandrecht. Dafür zahlen und haften notfalls die Mitglieder, also BRAK->RAK->RAe.

      38 Millionen / 160.000, dann wissen Sie, was Sie persönlich noch zahlen müssen.

    • 26.01.2018 19:27, RA Heyland

      Die Antwort auf die letzte Frage ist so einfach wie die auf die zweitletzte - wir Anwälte haften als Kollektiv.

      Die anderen Beteiligten sind mehr oder weniger schnell zu finden - es handelt sich stets um einen gewissen Niemand, allseits bestens für die Unauffindbarkeit bekannt sowie durch Beschluss der diversen Wahlgremien bestellt und befugt.

  • 24.01.2018 23:03, Graf van+Googel

    Vergesst es zu klagen. Da wird sich irgendein willfähiger Richter finden, der das ganze als verlängerter Arm abbiegt. In diesem Land ist so vieles im A...

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2018 23:39, Neunmalklug

      Ich glaube nicht, dass das schlussendlich am Richter scheitert, sondern daran, dass nirgendwo etwas zu holen ist. Ich vermute, dass Atos ziemlich wasserdichte Verträge gemacht hat (sonst hätte die BRAK schon anders reagiert). Also bleibt nur die BRAK selbst. Die hat als Körperschaft des öffenlichen Rechts nicht genug Kohle. Die einzige Möglichkeit für die BRAK, um Geld einzusammeln, besteht darin, dass sie sich das Geld von den RAKs holt. Die wiederum können nein sagen oder sich das Geld selber wiederum von den RAe holen. Heißt also schlussendlich, dass alle Beteiligten auf den Kosten sitzen bleiben. Ich glaube nicht, dass man den Bund in die finanzielle Haftung wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht holen kann.
      Man kann alles mögliche machen und es in Zukunft bei einem neuen Anlauf besser machen, aber das verlorene Geld ist weg. Übrigens dürfte so ziemlich niemand so extrem viel Geld verloren haben, wie die Kanzleisoftwarehersteller, die können nämlich ihre gesamten Investitionen komplett abschreiben, und das dürften ebenfalls Millionen sein. Die Kanzleisoftwarehersteller sind nämlich in der zusätzlich blöden Situation, dass sie mit niemandem Verträge haben und eigentlich ja auch keine gesetzliche Verpflichtung für ihre eigenen Programmierungen hatten.

    • 25.01.2018 01:58, DWW

      Ich hoffe nur, es gibt nicht noch spannendere Gründe, warum man seitens der BRAK nicht gegen Atos nicht vorgeht und alle Verantwortlichen offensichtlich an ihren Ämtern kleben bleiben; vielleicht "bleiben müssen" und sich nicht mit Atos und den dortigen Spezis anlegen kann?
      Ein solches Maß an Zaghaftigkeit, Intransparenz und Zurückhaltung, auch hinsichtlich der Mittelverwendungen, wie es die Kammerverantwortlichen bislang an den Tag gelegt haben, macht hochverdächtig, dass da eigentlich noch viel mehr im Busch ist.
      Es sollte schnellstens eine interne Compliance-Untersuchungskomission in die BRAK eingesetzt werden, die den Herrschaften auf die Finger schaut, bevor es noch dunkler wird.
      Den bisher auf Seiten der BRAK-Beteiligten, muss die Sache - insbesondere die schonungslose Aufklärung der Verantwortlichkeiten und die weiteren Verhandlungen mit Atos - aus mehreren Gründen dringend aus den Händen genommen werden. Diese dürften allenfalls noch als Zeugen mitwirken, damit es wirklich objektiv und zielstrebig voran gehen kann.

    • 25.01.2018 08:44, Graf van+Googel

      Dann erstatten Sie am besten Strafanzeige. Meine ist schon raus.

  • 25.01.2018 08:03, RA1960

    Ich bin fassungslos ob der Unfähigkeit des größten deutschen Juristenverbandes, sich juristisch gegen diesen noch unfähigeren Anbieter durchzusetzen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 08:18, Urs Meyer

    Ok, bisher habe ich mich ja zurück gehalten. Jeder macht mal Fehler.
    Aber jetzt ist mein Vertrauen in die Technik "beA" doch mehr als erschüttert - wenn nicht einmal der Werkunternehmer dem Besteller hinsichtlich der Errichtung des Werkes bzw. der vertraglichen Nebenpflichten zur Verfügung steht, dann lese ich daraus, dass dieser seinem eigenen Werk nichts zutraut.

    Liebe BRAK, es wird Zeit für ernsthafte Konsequenzen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 08:35, Neunmalklug

    Es nimmt stetig mehr Fahrt auf:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Besonderes-elektronisches-Anwaltspostfach-Das-Chaos-nimmt-zu-3950581.html

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 08:35, Erzählmehr

    "die Einleitung rechtlicher Schritte wird geprüft."

    Wie lange wird denn da noch geprüft? Seit mehr als 3 Wochen! Hallo? Was für Anwälte arbeiten denn da? So kann man doch auch nicht wirtschaftlich haushalten. Die Prüfung soll doch keine Doktorarbeit werden. Im Übrigen dürfte in den Verträgen doch genau drinstehen, was wann wie rechtlich zu tun ist - das ist bei Software-Projektverträgen doch üblich. Oder hat sich die BRAK hier auf Verträge eingelassen, die absolut schlecht für sie und unüblich sind?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 08:59, Graf van+Googel

      Vermutlich sind die unterschriebenen Verträge komplett in Englisch, was keiner versteht und jetzt muss erstmal die Leistung zur Erbringung der Übersetzungsleistung europaweit ausgeschrieben werden. Dann folgt die Angebotspalette usw. ... Vor Weihnachten 2018 rechne ich nicht mit einer Übersetzung....

  • 25.01.2018 08:35, Informatiker

    Nach allem, was man bisher erfahren hat, darf man das Projekt wohl getrost als gescheitert betrachten. Das weiß man mit Sicherheit auch bei Atos. Nur die BRAK scheint das noch nicht ganz begriffen zu haben.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 09:18, Neunmalklug

      Naja, und das BMJV hat das auch noch nicht begriffen

  • 25.01.2018 08:38, Bürger

    Da habe ich als Bürger ja echt viel Vertrauen in Anwälte, wenn deren Hauptverein es nicht mal schafft einen Dienstleister zu verklagen.

    Das ist echt ein Armutszeugnis für alle Anwälte in Deutschland.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 09:08, Rechtsanwalt Gunther Marko

      Für mich ist das kein "Armutszeugnis", werter anonymer Bürger, auch wenn ich begrifflich zu den betreffenden Berufsträgern gehöre.

      Sondern das ist ein Fall für den Staatsanwalt !

      Denn dieser Kammerverein mit all seinen sicherlich nicht karnevalistischen, sondern regelrecht gefählichen und weitreichenden personellen, von der noch verbliebenen vernünftigen Rechtsanwaltschaft vollkommen abgekoppelten Verästelungen ist für mich auch aus anderen guten Gründen schon seit geraumer Zeit gestorben.

      Das weiß natürlich meine Mandantschaft und auch all diejenigen Richterinnen und Richter, mit denen ich erfreulicherweise zunehmend eine ordentliche Kommunikation führen kann, die selbst unter diesen ungeheuerlichen Zwängen zu leiden haben und die zusammen mit mir ihre Genugtuung schon sehr bald werden erfahren dürfen. Keine Sorge !

      Übrigens:
      Sie sollten sich schon auch namentlich zu erkennen geben, wenn Sie meinen, ein derartig schlaues Urteil fällen zu müssen.

      Mit freundlichen Grüssen
      Gunther Marko, Donnerstag, 25. Januar 2018
      www.ramarko.de

    • 25.01.2018 09:12, Suppenlöffel

      "schlaues Urteil fällen zu müssen". Der "Bürger" fällt hier kein Urteil, das Urteil ergibt sich aus den Gegebenheiten. Er schreibt nur, dass er (berechtigterweise) sein Vertrauen verliert.

    • 25.01.2018 09:23, Rechtsanwalt Gunther Marko

      An den "Suppenlöffel":
      Von mir aus, Sie anonymer "Suppenlöffel" !
      Lassen Sie es sich nur weiter schmecken...

    • 25.01.2018 09:42, Suppenlöffel

      Danke, ich amüsiere mich gerade köstlich!
      Jeden Tag eine neue Nachricht über die Juristen und Ihr Postfach und dazu einen schönen Latte Macchiato. Da ist der Morgen gerettet und ich kann arbeiten.
      Das ist echt eine gute Unterhaltungsshow, die einem hier geboten wird!

    • 25.01.2018 10:53, Thimo W.

      Herr Marko, Sie sollten mal Ihre Datenschutzhinweise auf Ihrer Webseite prüfen. Die sind nicht ganz im Einklang mit dem tatsächlichen Quelltext Ihrer Webseite. (Stichwort: Was sind personenbezogene Daten, wo und durch wen werden diese erhoben bspw. Google Fonts, Google Maps, JQuery, Webserver, etc.)

  • 25.01.2018 08:55, xXDroneXx

    Ich dachte Anwälte haben das im Studium gelernt, wie man jemanden verklagt !

    Also mein Fliesenleger kann Fliesen legen . Aber der Anwalt weiß nicht was er tun soll ? Oha ! Was lernt man denn dann als Anwalt? Abmahnen ?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 09:02, Graf van+Googel

      Der Richter lernt aber auch nicht hinrichten und Bürgermeister müssen keine Meisterprüfung ablegen.

    • 25.01.2018 09:08, Suppenlöffel

      Hinrichten muss man auch nicht lernen. Und Bürgermeister ist ein Amt, kein Handwerk. Im Übrigen ist die Bezeichnung "Meister" ein germanischer Notname.

    • 25.01.2018 14:24, Leipziger Löwe

      Sie haben ja gar nicht die PoEnte verstanden.

  • 25.01.2018 09:00, Idontknow

    Ich kann nur darüber schmunzeln, dass sich gerade der Anwaltsverband über den Tisch hat ziehen lassen. Aber es ist wie in vielen Fällen, man lässt sich für viel Geld beraten, aber nicht von in solchen Fällen kompetenten Menschen, sondern irgendwelchen Consultingdienstleistern.

    Der beauftragte hat erstmal nur ein Interesse, Kostensenkung. Also wird ein möglichst beschissenes Pflichtenheft (wenn überhaupt) erstellt, dem der Auftraggeber dann aus unerklärlichen Gründen zustimmt.

    Beim Hausbau wäre das sowas wie:
    1. der Kunde bekommt ein Haus
    2. es wird Fenster haben
    3. auch Türen sind vorgesehen
    4. Wasser wird in allen Räumen benötigt
    5. es muss stabil sein

    Und am Ende sagen die: Oh JA, genau so habe ich mir mein Haus vorgestellt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 09:03, D. Roch

    Aber die BRAK hat sicher wasserdichte Verträge abgeschlossen, um sich vor einem sochen Szenario zu schützen!
    Wenn nicht die - wer dann? :)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 09:15, Mitch McDeere

    Ich fand es schon sehr bezeichnend, dass niemand von der BRAK auf der Veranstaltung vom DAV war.

    Eigentlich muss man genau das als Anwalt beherrschen. Den öffentlichen Auftritt in krisenhafter Situation.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 22:28, pe

      Das ist doch Quatsch! Die Vorstandsmitglieder der BRAK sind doch keine IT-Krypto-Spezialisten. Die müssten dann einen Sachverständigen oder einen Mitarbeiter der beauftragten IT-spezialisierten Kommunikationsagentur schicken. In der ganzen Anwaltschaft haben wir insgesamt allenfalls ein paar Dutzend Kammermitglieder, die genug von der Thematik verstehen, um bei einer solchen Podiumsdiskussion nicht als Auto dazustehen.

      Alle Kollegen sollten doch bitte dringend darin erinnert sein, eine dem Berufsstand professionelle Haltung einzunehmen. Die Einführung des beA ist schlief gelaufen, die BRAK hat wohl Fehler gemacht. Das gilt es dann aufzuarbeiten. Ich beginne die Aufarbeitung doch nicht damit meinen Dienstleister zu verklagen! Welcher Anwalt würde so eine Taktik an den Tag legen??

      Die BRAK hat Fehler bei dem ganzen Projektmanagement gemacht, das neue Zertifikat war ein Desaster. Das Krisenmanagement danach war für mich als außenstehendes Kammermitglied eigentlich ziemlich professionell und nicht zu beanstanden. Man muss auch irgendwo mal die Kirchen im Dorf lassen und realistisch bleiben. Wer es meint besser zu können: Starten Sie einen Versuch, so schwer da rein zu kommen ist es nun auch nicht.

    • 26.01.2018 09:08, Änni

      Die "Kirche im Dorf lassen" bei einem bewussten Eingriff in die Vertraulichkeit durch das HSM und das Zertifikat - ist schon starker Tobak.

      Ich darf Sie daran erinnern, warum es in Deutschland das Anwaltsmonopol gibt: Wegen der Vertraulichkeit. Fällt das Weg, gibt es überhapt kein Argument mehr, warum es ein Anwaltsmonopol geben sollte.

    • 26.01.2018 09:11, Sebastian T.

      @pe: Ich vermute, dass viele nicht verstanden haben, dass die BRAK die selbst ausgedachte Umsetzung des beA zum TK-Anbieter mit den damit verbundenen Pflichten und dem Aufwand wird. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden dann auch noch Kardinalfehler gemacht.

      Für den Juristen übersetzt: Die BRAK verkauft der Anwaltschaft seit einiger Zeit einen Besitz als Eigentum.

      Wenn Ihnen dazu dann nur die Formulierung "die Kirche im Dorf lassen" einfällt - nunja.

    • 26.01.2018 18:49, pe

      Fehler gilt es aufzuarbeiten, Sicherheitsmängel zu beheben und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

      Die Formulierung "die Kirchen im Dorf lassen" bezog sich auf das Niveau der Diskussion. Zumindest von den Kollegen darf doch zumindest eine sachliche und zielführende Diskussion erwartet werden.

  • 25.01.2018 09:47, RA Ramsperger

    Zum Glück ist bald Karneval (Fasching, Fastnacht)..

    Am Aschermittwoch kann dann das Gemurkse "beA" ehrenvoll begraben werden, der gesamte Vorstand der BRAK sollte endlich zurücktreten.

    Das wäre mal konsequnet.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 10:00, Till F.

    Vorschlag: Umbenennung in BER (Besonderes Elektronisches Rechtsanwaltspostfach). Dann hat man an die Fertigstellung keine zu hohen Ansprüche.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 11:02, Lavitus

      Herrlich, genau der Bezug zum BER hat sich mir auch aufgedrängt. Es scheint da tatsächlich gewisse Parallelen zu geben, was das Projektmanagement betrifft. Und danach schön 1 Schritt vor, 3 zurück. Es geht einfach so weiter, dann ein paar schöne Personalrochaden und das Flickwerk entfaltet sich in seiner ganzen Blüte. Nur den Reset-Button findet keiner.
      Auch das mit "mündlicher Zusage", was die BRAK sich da geben lässt, lässt tief blicken. Da möchte ich lieber nicht wissen, was da beim PM im Vorfeld noch so abging.

  • 25.01.2018 11:20, Zimba

    Mir ist aus sicherer Quelle zugespielt worden, dass die brak-Leute gerade folgende externe Hilfe geholt haben und anhand dieser sich nun intensiv mit der Problematik auseinandersetzen:

    https://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 11:33, Alex aus HH

    Wer ist bei diesem tollen Beathon eigentlich vertreten? Interessierte Privatpersonen? Ich meine - am Ende ist es total nett vom CCC gewesen, kostenlos aus privater Neugier das Bea zu prüfen.
    Aber wenn die BRAK irgendwas konstruktives erreichen will und einen ernsthaften Fragenkatalog will machen doch Meetings mit interessierten Privatpersonen keinen Sinn.
    Es braucht teure Experten, die ja sicherlich nicht für lau jetzt die BRAK bei dem Meeting beraten werden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 14:29, Leipziger Löwe

    Also für 1 Mio setzt ich denen sichere Software auf.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 15:12, Labbes

    Eine, der üblichen, kurz-einfachen Fragen:

    Wer ersetzt der Anwaltschaft (160 oder 180.000 zugelassenen Rechtsanwältinnen) die unnützen Aufwendungen von sicherlich 500,- € - durchschnittlich pro Anwalt - für Anschaffung, Beauftragung von Dienstleistern, zum Zwecke der Herstellung des bea - im Sinne - einer PASSIVEN Nutzungspflicht! Ich bin ja jetzt - ganz gehorsam - äusserst PASSIV, nur wer zahlt die Zeche und dann auch die besonder Kammerumlage einziehen, eine Lachnummer, das werde ich nei und nimmer mitmachen. Ich fordere Neuwahlen und Kostenausgleich

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 16:00, Jupp

      Man konsultiere diesbzgl. den Herrn Jupp Schmitz. Der macht das genauso kompetent wie die BRAK: Er hat zwar keine Antworten, und erst recht keine Lösungen, aber er hat die richtigen Fragen;
      Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? Wer hat soviel Pinke-Pinke...

      Und die BRAK macht ja wohl auch eine lustige Frage-Sammelaktion. Ab sofort im Handel erhältlich, es gibt hierzu glitzernde Sammelbildchen, garantiert finanziert aus Ihren Beiträgen. Und wenn alle Bildchen gesammelt sind und das Album mit den Fragen voll ist, können Sie es, ähm, ja, also, mit Ihren Kollegen tauschen oder so. Oder was auch immer.

    • 25.01.2018 16:18, Leipziger Löwe

      Wenn die Kammerumlage kommt, aufrechnen und auf die Klage warten.

  • 25.01.2018 15:48, Anwalt Wecks

    Die BRAK fordert als Umlage für den Betrieb des beA und der Infrastruktur von jedem Anwalt für das Jahr 2018 einen Betrag von € 58.-.
    Bei 164.500 Anwälten sind das € 9.541.000.- pro Jahr oder € 795.083.- pro Monat. Oder täglich € 26.502.-
    Bei Aufwendungen von € 5.000.- pro Mitarbeiter/pro Monat könnten von der Summe also 159 Mitarbeiter für ein Jahr beschäftigt werden.
    Was kostet ein Rechenzentrum im Unterhalt (Strom, neue Geräte, Versicherungen, Miete) ? Wieviele Mitarbeiter braucht es für den Support ? Oder das Call-Center ? Was kosten die internen Schulungen ?
    Die Summen hören sich ja groß an. Auch für den laufenden Betrieb. Aber kommt man damit wirklich weit ? Und Gewinn will die Firma ja auch mal machen.

    Der RA zahlt pro Jahr € 58.- oder pro Tag € 0,16.- (= 16 Cent/Tag) für das beA.
    Da ist ja jede Briefmarke pro Postsendung teurerer. Und auch der Briefumschlag. Und von beidem verbrauchen wir täglich große Mengen.
    Bei täglich 10 Briefen kostet schon das einfache Porto mindestens € 7.-. Oder bei 20 Tagen pro Monat € 140.-.

    Lohnt das Ganze diese Aufregung ?

    Das DE-MAIL gilt auch als sicherer Übertragungsweg und kostet für 100 Sendungen im Monat € 11,89.- brutto. Oder täglich € 0,40.- und vermutlich macht dieser private Anbieter damit trotzdem Gewinn.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 17:09, Anwalt Wachsam

      Ihre "Rechnung" hinkt freilich schon im Ansatz.
      Denn für nix muss man überhaupt nix zahlen !
      Einmal ganz abgesehen davon, dass das "Projekt" offenbar nicht ausgeschrieben wurde und tatbestandlich zumindest Gelder mutmaßlich veruntreut worden sind...
      Jedenfalls ist es TOT.
      Gottseidank.

    • 25.01.2018 17:41, Echtjetzterzählmal

      Also wenn die Post die Sendung nicht verschickt bezahle ich der auch nix. Egal was die für Infrastruktur gebaut haben.

      Sie scheinen das anders zu machen.

  • 25.01.2018 16:25, Fragender

    In dem etwaigen Call Center möchte ich gerne arbeiten. Anruf: "Geht das beA schon"? - Nö. Next day: "Und jetzt?" - Nope. "Wann geht's voraussichtlich online?" - Keine Ahnung. "Für was werden Sie eigentlich grade bezahlt?" - Das wüsste ich auch nur zu gerne, sobald ich es herausgefunden habe, schicke ich Ihnen eine Postkarte.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 16:26, ULLRICH DOBKE

    Na wie ist es und wer traut sich?
    Dieser Artikel mit all den Kommentaren an die Staatsanwaltschaft in Berlin mit der Bitte um Überprüfung,
    ob ein Anfangsverdacht für Straftatbestände des illustren Personenkreises verwirklicht worden ist! Gegen wen dann welche weiteren Ermittlungen wegen welcher Straftatbestände aufgenommen wird, das ist doch letztlich Sache dieser dafür zuständigen Behörde. Hat jemand etwas gegen diese Form, die Sache zu einem guten Ende zu bringen? Mir fehlt insoweit dafür jede Phantasie! Ich finde den Weg richtig!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 16:46, Ein Rechtsanwalt

      Stimmt, Herr Dobke.
      Und mit dieser Ansicht sind Sie nicht alleine.
      Es ist allerdings höchste Zeit dafür !

  • 25.01.2018 17:36, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    Besser zwei Racks an unterschiedlichen Orten.
    Ein bissl Ausfallsicherheit wollen wir ja schon ;-)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 17:39, Neunmalklug

    Schöne Formulierung auf der BRAK-Seite zum beA:
    http://www.brak.de/zur-rechtspolitik/newsletter/bea-newsletter/2018/ausgabe-3-2018-v-24012018.news.html#hl15315

    Dort steht, Zitat:
    Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf: Das übrige beA-System lief seit November 2016. Und zwar ohne dass irgendwelche Sicherheitsprobleme dabei aufgetreten wären.

    Also, sollen sich doch nicht alle so haben...

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 17:43, Neunmalklug

      Das dachte die NASA in den ersten zwei Minuten des Challenger-Fluges auch

    • 25.01.2018 17:50, Neunmalklug

      Wenn man von der Polizei mit 'ner seit zwei Jahren abgelaufenen TÜV-Plakette erwischt wird, dann lassen die das Argument "wo ist das Problem, es hat doch die ganze Zeit funktioniert, ich lasse die Plakette demnächst mal erneuern" auch nicht so ohne weiteres gelten.

  • 25.01.2018 17:46, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 24.01.2018 23:39, Neunmalklug
    > Ich glaube nicht, dass das schlussendlich am Richter scheitert, sondern daran,
    > dass nirgendwo etwas zu holen ist. Ich vermute, dass Atos ziemlich wasserdichte
    > Verträge gemacht hat (sonst hätte die BRAK schon anders reagiert).

    Kann man Haftung für grobe Fahrlässigkeit und grobe Kunstfehler vertraglich ausschließen ?

    Ich hätte noch eine andere Hypothese (ähnliches schon bei Kunden erlebt):

    Man glaubt, es ohne den Anbieter in absehbarer Zeit garnicht mehr hin zu bekommen und möchte diesen nicht gänzlich vergraulen. ATOS könnte ja auch einfach einen dicken Batzen Geld auf den Tisch legen (ist ja ein Milliarden-Konzern) und sich komplett verabschieden. Dann steht die BRAK erstmal allein da (zumindest subjektiv - die vielen Kleinen werden ja nicht ernst genommen), muß komplett neu anfangen und ist paar Jahre im Verzug.

    So wird nunmal in großen Organisationen gedacht.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.01.2018 12:22, So mal+unter+uns

      Grundsätzlich kann man die Haftung für grobe Fahrlässigkeit in AGB nicht im Vorhinein ausschließen (bei Verbraucherverträgen ausdrücklich normiert, für Unternehmer Generalklausel). Nur niemand von uns kennt die Verträge. Sollten Atos und die BRAK die neuralgischen Punkte individuell ausgehandelt haben (etwa "nee, das schreiben wir so rein, wird schon nix passieren" - ich halte momentan alles für möglich) kann man auch direkt eine solche Haftung ausschließen. Wenn die Verträge so gedraftet wurden, wie die Beschaffungsverträge im Verteidigungsministerium, is alles am A...

  • 25.01.2018 17:48, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 25.01.2018 09:18, Neunmalklug
    > Naja, und das BMJV hat das auch noch nicht begriffen

    Das BMJV könnte aber auch eine ganz eigene Agenda verfolgen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 17:52, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 25.01.2018 14:29, Leipziger Löwe
    > Also für 1 Mio setzt ich denen sichere Software auf.

    Mach 10 draus, sonst glauben die ja nicht, daß es was taugt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2018 18:00, ULLRICH DOBKE

    Frage an den Kollegen Heyland:
    Ich habe immer noch nicht so recht verstanden, was eigentlich ihre Haltung ist! Niemand hat wohl etwas dagegen, etwas als Angebot freiwillig anzunehmen. Das Problem ist das aufoktroyieren des Zwangs zu einer Teilnahme. Die Justiz wird die herkömmlichen Wege noch 100 Jahre gegen müssen, weil nämlich die Mehrheit der an Justizverfahren Beteiligten nicht Rechtsanwälte sind. Das kann also nur ein zusätzliches Angebot sein, allerdings auf freiwilliger Basis teilzunehmen!

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2018 21:41, RA Heyland

      Ich finde, dass wir das beA wie von der BRAK erdacht nicht brauchen:

      - Wer nicht oder kaum forensisch tätig ist, hat davon nichts außer Kosten.

      - Die Justiz hat ebenso wie die Finanzverwaltung ihre eigenen Entwicklungen, mit denen die Bürger und auch die für sie tätigen Dienstleister beglückt werden, die mehr recht als schlecht laufen - so z.B. ELSTER oder den EGVP-Bürgerclient.

      - Die deutschen ISPs haben für solche Zwecke De-Mail und es gibt etliche gewerbliche Anbieter für verschlüsselte Mitteilungen.

      Alle diese Produkte lassen sich einfach bedienen und funktionieren mit den handelsüblichen E-Mail-Clients und Browsern. Sie transportieren verschlüsselte Inhalte mit und ohne EB auf den üblichen Wegen des Internets und nicht über Single Points of Failure. Es würde also völlig ausreichen, für Mitteilungen mit sicherheitsempfindlichen Inhalten elektronische Schlüssel zu erzeugen, die nur Absender und Empfänger haben und ohne diese nicht tätig werden können. Hierbei macht es Sinn, dass die BRAK beim Aushandeln der Modalitäten hierfür mit am Tisch sitzt und für die Existenz und die Verteilung der Schlüssel über die lokalen Kammern an die Anwaltschaft verantwortlich ist, damit Nicht- oder Ex-Anwälte nicht nur zugelassenen Anwälten vorbehaltene Dinge tun.

      Wir müssen die BRAK unbedingt davon abhalten, etwas anderes als die zuvor skizzierte Lösung zu realisieren und können das jetzt am ehesten erreichen, weil sie ihre Inkompetenz auf diesem Gebiet sehr deutlich demonstriert hat. Sie ist ein "selbstverwalteter zwangsverfasster" Berufsverband, der sich wie alle anderen Einrichtungen dieser Art auf Kosten ihrer Zwangsmitglieder Systeme der proprietären Kontroll- und Überwachungstätigkeit schafft und diesen aufzwingt, dabei dem Mißbrauch auch durch Außenstehende Tür und Tor öffnet und für alle Betroffenen vor allem geschäftsschädigend ist.

      Anwälte sind von der Mandantenzufriedenheit lebende Dienstleister. Berufskammern haben ihre Existenzberechtigung nur dann und so weit, wie sie zu diesem Ziel beitragen. Abgesehen von in letzter öfters punktuell zu beobachtenden löblichen Ausnahmen habe ich nicht den Eindruck, dass die verantwortlichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kammern verinnerlicht haben, was das eigentlich bedeutet. Die Distanz des/der Notablen zur Anwaltswirklichkeit spielt dabei eine große Rolle - die BRAK steht besonders wegen absolut unprofessionellem Umgang mit dem Thema Digitalisierung der Anwaltstätigkeit ja nicht ohne Grund unter Beschuss. Ich habe bei IT-Projekten mitgewirkt, die allesamt gescheitert wären, wenn wir anders als im Fall des beA und der BRAK Projektmanager nicht schon beim ersten Anzeichen solcher Mängel an die kurze Leine gelegt und ausgewechselt hätten, sobald die Leine einfach nicht kurz genug sein konnte.

    • 27.01.2018 15:39, Anton Braun,+Hauptgeschäftsführer+a.D.

      Die BRAK versucht seit Jahren, ihr Überlegen zu sichern. Intern befürchtet man, dass über die europäische Entwicklung das Kammersystem abgeschafft wird. Um dieser Abschaffung entgegenzuwirken, übernimmt die BRAK öffentliche zusätzlich zugeteilte Aufgaben.
      - Es fing an mit der Übertragung des Zulassungsverfahrens auf die Anwaltschaft.
      - Es ging weiter mit der Einrichtung eines öffentlichen amtlichen Anwaltsverzeichnisses.
      - Der nächste Schritt war die Einrichtung der Schlichtungsstelle bei der BRAK.
      - Jetzt kommt das bea zum Erhalt des Kammersystems.

      Man darf sich als Anwalt sicher fragen, ob die dadurch entstehenden Kosten den Wert haben, ein unqualifiziertes Kammersystem zu erhalten.

  • 25.01.2018 18:08, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 25.01.2018 15:48, Anwalt Wecks

    > Bei Aufwendungen von € 5.000.- pro Mitarbeiter/pro Monat könnten von der
    > Summe also 159 Mitarbeiter für ein Jahr beschäftigt werden.

    Naja, für 5k/Monat bekommt man keine guten Leute. Sollten wir schon 10..15k veranschlagen. Aber selbst dann entspricht das noch über 50 Leute pro Jahr.

    Gehen wir mal andersrum ran:

    Für die Entwicklung (incl. komplett eigener, quelloffener Mail-Client) wären 5 Mio sehr, sehr großzügig bemessen (evtl. reicht schon 1). Für den Betrieb (24/7 operating) brauchen wir 2..3 Leute. Sehr Großzügig aufgerundet 0.5 Mio pro Jahr. Hardware fällt bei den Budgets nebenbei mit ab.

    > Der RA zahlt pro Jahr € 58.- oder pro Tag € 0,16.- (= 16 Cent/Tag) für das beA.
    > Da ist ja jede Briefmarke pro Postsendung teurerer. Und auch der
    > Briefumschlag. Und von beidem verbrauchen wir täglich große Mengen.

    Aber die funktionieren wenigstens, und sind nicht vollautomatisiert abhörbar.

    > Lohnt das Ganze diese Aufregung ?

    Ja, weil nicht nur irrsinnig viel Geld verpraßt, sondern die Rechtspflege in existenzielle Gefahr gebracht wurde.

    > Das DE-MAIL gilt auch als sicherer Übertragungsweg

    "gilt als" - lies: wurde per Glaubensdekret als "sicher" festgelegt, obwohl es unsicherer als einfache Briefpost ist.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 26.01.2018 01:35, beANutzer

    Das ist zu oberflächlich kurz gesehen. Wir können das noch gar nicht beurteilen, weil und solange die BRAK-Herren uns Anwälte nicht die Verträge mit Atos offen legen. Diese liegen uns nach wie vor nicht vor.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 26.01.2018 01:45, beANutzer

    Die BRAK ist nicht "die Anwälte", lieber Nutzer. wir Anwälte sind nur noch erbost.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 26.01.2018 02:04, beANutzer

    das BMVJ Herr Maas hat ja den ganzen Unsinn der viel zu frühen Digitalisieren ausgeheckt. Das hätte man so nicht gestatten sollen. Die Gerichte sind noch lange nicht so weit und schaffen laut aktuellem DAV.Newsletter gerade erst riesige Leasing-Drucker an, um alles, was über das beA kommen sollte, AUSZUDRUCKEN! und nicht: den Richtern auf den Posteingang intern zu legen digital zum Lesen und Bearbeiten. Es wird ausgedruckt, bis 2025 zur langsamen Einführung digitaler Arbeiten. Erst mal soll Word und Office in den Gerichten geschult werden. Ohne Worte. Das Ganze war eine überambitionierte Idee eines einzelnen Herrn der Partei, die derzeit versucht, weiterhin Ministerjobs als Juniorpartner zu erhalten. Es ist zu früh gewesen für ein solches Mammut-Projekt - vielleicht 2030 denkbar.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.01.2018 09:18, Maurer Michael

      "Leasing"-Drucker "anschaffen". Das wird ja interessant.

  • 26.01.2018 11:06, Julian

    Dass ATOS nicht am beAthon teilnimmt ist meiner Ansicht nach der Tatsache geschuldet, dass die fehlende Fachkompetenz dann offensichtlich wird. Man sitzt dann nicht einem Auftraggeber gegenüber, den man mit ein paar IT-Fachbegriffen aushebelt, sondern Fachkollegen, die damit etwas anfangen können.

    Ich bin nur gespannt, wer die besseren Anwälte aufbieten kann - denn darauf wird es ja wohl hinauslaufen. Eigentlich dürfte ATOS gar keinen deutschen Anwalt finden - das wäre ja Interessenskollision :-)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 26.01.2018 13:10, Neunmalklug

    Eine neue (die erste) Pressemitteilung von Atos bei Heise:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Besonderes-elektronisches-Anwaltspostfach-Atos-haelt-die-eigene-Loesung-fuer-sicher-3951936.html

    Tja ist dann mal eigentümlich, dass die BRAK immer sagt, sie könnten nichts veröffentlichen, weil Atos die Finger drauf hat, denn Atos sagt, dass das alles Eigentum der BRAK sein.
    Die jetzt von Atos vorgestellte Lösung ist wohl nach verbreiteter Meinung keine, denn das basiert auf self signed Zertifikaten, und die werden nicht nur von Browsern als unsicher angesehen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.01.2018 20:02, RA Heyland

      Die Antwort ist doch einfach. Atos hat der BRAK etwas verkauft, was dieser wie meist im Software-Geschäft nicht gehört, sondern für den vorgesehenen Zweck genutzt werden darf - steht so in den meisten EULAs und SLAs, in denen auch immer eine Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsklausel eingebaut ist für das, was nicht Nutzung für den vorgesehenen Zweck ist. Somit lügen beide nicht - der eine hat dem anderen die Nutzung mit allem Drum und Dran, der aufgrund dieser Maulkorbklausel zu den hier interessierenden Themen zu schweigen hat.

      Da hilft wirklich nur noch das IFG, denn das kann man per Vertrag und AGB nicht abbedingen. Die BRAK wird es mit Sicherheit zur Klage kommen lassen - also sollten auskunftsberechtigte Anwälte und interessierte Software-Schmieden sich für so etwas einmal an einen Tisch setzen. Als Anwalt einfach mit einer Auskunftsklage zum Berliner VG zu tingeln, ist nicht zielführend - das endet nach meinen Beobachtungen wie die Strafanzeige beim unmotivierten Staatsanwalt.

  • 27.01.2018 11:33, Ozelot

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bea-anwaelte-sollen-postfach-software-dringend-deinstallieren-a-1190110.html

    Jetzt wird es endgültig unheimlich.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2018 12:08, Game over !

    Das ist der Supergau:
    http://www.golem.de/news/bundesrechtsanwaltskammer-anwaelte-sollen-bea-sofort-deinstallieren-1801-132421.amp.html?__twitter_impression=true

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2018 12:32, Rock Drummer

    Von Euphemismen wie „Agentur“ oder „Beauftragter“ oder „Kommission“ oder eben „Kammer“ sollte man sich nicht blenden lassen. Die BRAK ist kein „Juristenverband“, sondern eine BEHÖRDE (steht in § 62 BRAO). Damit ist das Problem auch schon identifiziert. Denn „wer nichts von Technik und Wirtschaft weiß und kein Englisch kann, geht am besten in die Justiz“ (Bernhard Großfeld, Zauber des Rechts, Mohr Siebeck, Tübingen 1999).

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2018 14:29, Rechtsanwalt Gunther Marko

    "Bullshit made in Germany":
    http://www.youtube.com/watch?v=p56aVppK2W4&feature=youtu.be

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2018 15:49, Anton Braun,+Hauptgeschäftsführer+a.D.

    Erlaubt sei die Frage, warum bea nunmehr aus berufsrechtlicher Sicht kommen muss.
    Wirtschaftlich sinnvoll kann ein derartiges System sein; die Kosten in Anwaltskanzleien können gesenkt werden; für die Mandanten darf man dann über die Abschafftung der Nrn. 7000 und 7002 VV RVG nachdenken.
    Berufsrechtlich sei jedoch folgende Frage erlaubt.
    Bisher haben Kollegen es verstanden, mit Mandanten und gegenüber Kollegen per mail ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen zu kommunizieren.
    Bisher haben Kollegen keine Schwierigkeiten gehabt, Telefonate über Handy in der Öffentlichkeit mit Mandanten und Kollegen zu führen.
    Gegen keine der Entwicklungen sind die Kammern berufsrechtlich eingeschritten.

    Nachdem sich diese Übung eingestellt hat, wird das bea aus berufsrechtlicher Sicht gefordert, um die Verschwiegenheit zu retten. Kommt die Kammer nicht damit etwas spät?

    Mir scheint mehr ein Grund für die Einrichtung von bea das Interesse der Justiz zu sein, ab dem Jahre 2019 oder später mit Rechtsanwälten sicher kommunizieren zu können. Müssen wir damit unser eigenes Geld aufwenden oder wäre es nicht Aufgabe der Justiz auf ihre Kosten diese Möglichkeiten zu schaffen?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 27.01.2018 16:38, Diary

      Der Grund war nie, sicher zu kommunizieren. Der Grund war es stets, weil die Justiz ihre Kosten für Versendung der Schriftsätze an die anwaltlichen Gegenseiten senken wollte. Ferner ein Prestigeobjekt des Ministers BMVJ.

    • 28.01.2018 14:52, RA Heyland

      Sehr geehrter Herr Braun, Sie haben es doch schon selbst geschrieben - es geht um eine ABM für eine aufgeblähte Regulierungsbehörde der Freien Berufe, die sich dazu auf politisch aktuelle Tätigkeitsfelder weit abseits ihrer Sachkompetenz verlegt. Die Verantwortlichen bauen dabei darauf, dass die zur Kasse gebetenen Betroffenen nicht verstehen, was sie tun und sich auch nicht bemerkbar machen, weil es ja für den Einzelnen um geringe Summen geht.

      Die Verwaltung glaubt, mit der Digitalisierung besser mit ihren Budgets und den vielen Sachzwängen klar zu kommen. Neben Kostenüberwälzung hat die Digitalisierung auch noch den Vorteil, dass man die Verantwortung für viele Bearbeitungsvorgänge dem Bürger aufbrummt, die man bisher selbst hatte.

  • 28.01.2018 23:24, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 25.01.2018 15:48, Anwalt Wecks
    > Das DE-MAIL gilt auch als sicherer Übertragungsweg und kostet für 100

    BND-Mail halte ich für nicht mit der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht vereinbar.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 28.01.2018 23:33, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 25.01.2018 21:41, RA Heyland
    >
    > - Die Justiz hat ebenso wie die Finanzverwaltung ihre eigenen Entwicklungen,
    > mit denen die Bürger und auch die für sie tätigen Dienstleister beglückt werden,
    > die mehr recht als schlecht laufen - so z.B. ELSTER oder den EGVP-
    > Bürgerclient.

    Ich persönlich kenne niemanden - außerhalb der gesetzlich gezwungenen Berufsgruppen, die freiwillig EGVP nutzen. Dito für BND-Mail.

    > - Die deutschen ISPs haben für solche Zwecke De-Mail und es gibt etliche
    > gewerbliche Anbieter für verschlüsselte Mitteilungen.

    Wer nicht komplett auf den Kopf gefallen ist, wird den Teufel tun und sich überhaupt beim Spionagewerkzeug BND-Mail anzumelden und auch noch die Beweislastumkehr akzeptieren.

    > Alle diese Produkte lassen sich einfach bedienen und funktionieren mit den
    > handelsüblichen E-Mail-Clients und Browsern.

    Bei solchen Web-Mail-Lösungen kann der Provider *IMMER* mitlesen und fälschen, wenn er will. End2end-crypto funktioniert nur sinnvoll mit einem lokalen Client.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 29.01.2018 00:54, RA Heyland

      Herr Weigelt, wer z.B. Umsatzsteuererklärungen abgeben muss, ist auf ELSTER angewiesen und somit gezwungen, genau das zu tun, was wir beide aus Datenschutzgründen für falsch halten. Die Finanzverwaltung animiert ihre Kunden mit allen möglichen Mitteln, schon die Entwürfe ihrer Erklärung online zu erstellen und zu speichern. So ist es auch mit Schutzschriften, Mahnbescheiden, der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen, die in weiten Bereichen nur noch elektronisch stattfinden, bei sozialen Dienstleistungen und anderem mehr.

      Ich kenne nur ein System, das Passwort und Verschlüsselung trennt - tutanota. Ob es technisch hält, was es verspricht, weiss ich als nicht-IT'ler allerdings nicht, werde es aber sicher bald herausfinden. Es gibt sicher noch mehr solche Anbieter - ich habe mich damit noch nicht eingehender befasst.

  • 30.01.2018 12:45, Hans Schmitt

    ich versteh ja den Ärger . . . . er ist auch durchaus in vielen Bereichen nachvollziehbar . . . ärgere mich selbst ja auch . . . .
    aber wenn die Anwälte hier jetzt nicht mal langsam zusammenhalten, sondern sich gegenseitig zerfleischen, dann wars das vielleicht auch irgendwann mal mit der Selbstverwaltung. Und dann viel Spaß beim Gewerbesteuer-Zahlen. Kostet mehr als beA. Seit 2013 gibt es das e-Justice-Gesetz I - seit Jahren davor in der Mache - keiner hat sich interessiert: nach dem Motto: solange ich nicht muss . . . . und jetzt dieses Geschrei . . . manchmal kann man nur den Kopf schütteln und sich wundern . . . . und das Geschrei nach Sicherheit . . . . wer von all denen, die sich hier jetzt so aufregen hat denn seine Mails verschlüsselt ? Anwälte die im Zug Wiedervorlagenlisten - lesbar für andere - abhaken, am Bahnhof lauthals diktieren, damit jeder hört, wie wichtig man ist, in Zügen Mandatsgeheimnisse am Telefon preisgeben . . . . sich am Stammtisch Schoten aus den Mandaten erzählen, so dass jeder weiß, wer gemeint ist . . . . und Fax-Nachrichten sind auch aaslesbar, jeder fristwahrende Schriftsatz wird doch heute so eingereicht . . . .

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 30.01.2018 13:52, ULLRICH DOBKE

      Unsinn bleibt Unsinn!
      Es geht darum, ob man sich freiwillig anschließt, oder ob wir gezwungen werden (können)! Cui bono ? Um nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mich nervt schon dieses Unding ohne Sinn und erstand ins Leben gerufen mit erheblichen Folgekosten bezahlen zu müssen, nur, weil eine Lobby sich Gehör verschaffte. Was ist mit der Lobby über Kammern BRAK und DAV? Im Rahmen der Daseinsvorsorge müssen die den Gesetzgeber dazu bringen, dass der Bürger nicht nur kranken-, sondern auch haftpflicht- und insbesondere zum Selbstschutz auch rechtschutzversichert ist. Dann kann der Staat auch eine rechtsfriedenstiftende Jurisprudenz vorhalten. Dann kommt er doch auch auf seine Kosten. Und gleichzeitig hat er auch noch eine gute Tat getan für die uns selig- machende private Versicherungswirtschaft!

  • 30.01.2018 17:01, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    > 30.01.2018 12:45, Hans Schmitt
    > aber wenn die Anwälte hier jetzt nicht mal langsam zusammenhalten, sondern
    > sich gegenseitig zerfleischen, dann wars das vielleicht auch irgendwann mal mit
    > der Selbstverwaltung.

    Ja, meiner Meinung nach sollte die Anwaltschaft jetzt zusammenhalten und ein ordentliches ERV-System auf die Beine stellen. Aber das geht nicht mit ATOS oder ähnlichen Konzernen. Da braucht man die passenden Fachleute. Und dazu muß man auch neu anfangen - beA ist technisch nicht zu retten, da ist der Große Lauschangriff schon eingebaut.

    > Und dann viel Spaß beim Gewerbesteuer-Zahlen.

    Sind Anwälte nicht auch Freiberufler ?

    > Seit 2013 gibt es das e-Justice-Gesetz I - seit Jahren davor in der Mache -
    > keiner hat sich interessiert: nach dem Motto: solange ich nicht muss . . . .

    Nun, ich als Informatiker hab mich dafür auch nicht sonderlich interessiert, weil:
    (abgesehen von 2013 der Studie fürs beN)

    a) technisch ziemlich unbrauchbar, Security äußerst fragil (eGK ist da ja auch ein schönes Beispiel) - gemacht von Internetausdruckern, die auch anderen groben Unfug wie zB. BND-Mail ausgeheckt haben. Auf Informatiker hat man hier nicht gehört.
    b) Für Leute wie mich unmöglich, an solch ein Projekt ranzukommen, bzw. in den Apparaten irgend etwas sinnvolles zu bewirken. Heute Morgen hat eine Agentur versucht, mich für eGK anzuwerben - aber für sowas setze ich mich nicht meinen guten Namen aufs Spiel (und laß mir erst recht keinen Maulkorb anlegen).

    > und jetzt dieses Geschrei . . . manchmal kann man nur den Kopf schütteln und

    Das "Geschrei" ist voll und ganz berechtigt, angesichts des Wahnsinns der hier abläuft. Leider wird ein gewichtiger Punkt noch zu wenig diskutiert: beA hat die Tür zur Quellen-TKÜ schon fest eingebaut - und das läßt sich dann im live-Betrieb nur extrem schwer aufdecken !

    > sich wundern . . . . und das Geschrei nach Sicherheit . . . . wer von all denen,

    Sicherheit ist hier existenziell - da ist die gesamte Rechtspflege als solche bedroht.

    > die sich hier jetzt so aufregen hat denn seine Mails verschlüsselt ? Anwälte die
    > im Zug Wiedervorlagenlisten - lesbar für andere - abhaken, am Bahnhof lauthals
    > diktieren, damit jeder hört, wie wichtig man ist, in Zügen Mandatsgeheimnisse
    > am Telefon preisgeben . . . . sich am Stammtisch Schoten aus den Mandaten

    Daß einzelne Anwälte vielleicht sorglos mit vertraulichen Informationen umgehen, ist noch lange keine Rechtfertigung, gleich alles bei den Geheimdiensten abzulegen. Da kann man auch gleich Googlemail nehmen !

    beA erlaubt - genau wie BND-Mail - das *vollautomatische* Abhören !

    https://foss-erv.blogspot.de/2018/01/bea-quellen-tku-leicht-gemacht.html

    Ich hatte ja schon an vielen Stellen erläutert, daß eine strikte End-zu-Ende-Verschlüsselung gut machbar ist. Auch einfach bedienbar. Und selbstversändlich incl. Vertretungsregelung. Leider kann ich das in meiner Freizeit nicht immer wieder aufs Neue erklären.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 31.01.2018 17:23, Stuttgarter Paragraphenreiter

    Man kann sich nur an den Kopf fassen. Ist die BRAK denn eigentlich noch zu retten?

    Wir brauchen keinen "beAthon". Wir brauchen eine BRAK, die die Interessen der Anwaltschaft vertritt, und die nicht von narzisstischen, weltfremden Funktionären dominiert wird, die in den Wohlklang der eigenen Stimme ebenso verliebt sind wie in die von kundigen, doch wohl teuren Kommunikationswissenschaftlern flugs kreirten Euphemismen und Aktionismusparolen.
    "beAthon"... klingt das nicht toll? Ja, das klingt NICHT toll. Haben wir nicht genug Stumpfsinnsparolen in dieser mittlerweile unerträglichen Motto-Republik? Dem Kind einen hübschen Namen verpassen, dann kann es noch so hässlich sein, es wird geliebt.
    Schickt diese Truppe endlich in die Wüste, wo sie hingehört. Oder, besser noch: Zurück in eine - möglichst kleine - Kanzlei, damit die Damen und Herren "Kollegen" endlich mal wieder wissen, was juristische Arbeit, was Anwaltstätigkeit ist.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 01.02.2018 09:28, ULLRICH DOBKE

      Nur zu wahr!!!
      Und eigentlich gehören diese Herrschaften nicht nur in die Wüste oder eine Kleinstkanzlei, sie gehören angezeigt und überprüft. Ergibt sich dann, dass das Verhalten strafrechtliche Relevanz hat, dann gehören sie auch angeklagt und ein Gericht muß ein Urteil finden!

  • 22.03.2018 16:03, RA Holger Nagel goslar

    Guten Tag, ich klage gegen die RAK Braunschweig bzw. den Beitragsbescheid 2018. Kann mir jemand die ladungsfähige Anschrift von "Fa. Atos" nennen, die BRAK und RAK BS rückt diese nicht raus. Ich nehme diese als Entwickler dieser P...software nach VzD und DSL in Anspruch. Danke!
    Grüße,
    RA Nagel Goslar

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.03.2018 09:41, Stuttgarter Paragraphenreiter

      Atos gibt es als Mutterkonzern
      Atos SE, Bezons (F), ISIN
      und als die deutsche Tochtergesellschaft
      Atos IT Solutions and Services GmbH in München
      (als die frühere SIS Siemens IT Solutions and Services GmbH).

    • 23.03.2018 12:35, ULLRICH DOBKE

      Oh viele sollten klagen!!! Kann ich (D)ein Muster haben, das würde ich denn gern entspr. für mich gegen die RAK Hamm nutzen.. Wäre echt solidarisch !!! dobke<at>gelo.org

    • 23.03.2018 13:54, Stuttgarter Paragraphenreiter

      Ich frage mich ernstlich, mit welcher Begründung die BRAK die Anschrift von Atos nicht rausrückt. Das riecht doch sehr nach Gemauschel.

  • 23.03.2018 09:50, Stuttgarter Paragraphenreiter

    Also, nach einiger kurzer Mühe hier nun die ladungsfhige Anschrift der Franzosen (SE):
    Atos SE, River Ouest 80, Quai Voltaire, 95870 Bezons, France
    Commercial registry of Pontoise is 323 623 603

    Wieso gibt es eigentlich nur in Deutschalnd eine derart ausufernde Impressumspflicht, wenn diese doch auf europäische Voraschriften zurückgeht?

    Die deutsche NL sitzt hier:

    Atos Information Technology GmbH
    Otto-Hahn-Ring 6
    81739 München
    AG München, HRB 235509

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.03.2018 18:11, Enrico Weigelt,+metux+IT+consult

    Setzt mich bitte in Kopie, möchte da gern auf dem Laufenden bleiben.
    Wer technischen Rat möchte, kann mich gern anrufen (+49-151-27565287).

    Vielleicht möchte die LTO dazu auch nochmal einen Artikel schreiben.

    Auf diesen Kommentar antworten
Neuer Kommentar
TopJOBS
Rechts­an­wäl­te (m/w)

DLA Piper UK LLP, Köln

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Pa­tent Li­ti­ga­ti­on

Bird & Bird LLP, Düs­sel­dorf

Mit­ar­bei­ter (m/w) Qua­li­ty & Risk Ma­na­ge­ment – Da­ten­schutz

KPMG, Ber­lin

As­so­cia­tes (m/w/d) im Im­mo­bi­li­en­recht

DLA Piper UK LLP, Frank­furt/M. und 2 wei­te­re

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Com­mer­cial Con­tracts (Schwer­punkt: Au­to­mo­ti­ve)

Bird & Bird LLP, Frank­furt/M.

Cor­po­ra­te Coun­sel (m/f) in the field of com­mer­cial and IT law

Kulzer Deutschland, Ha­nau

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Fach­be­reich Da­ten­schutz

REDEKER SELLNER DAHS, Ber­lin

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Dis­pu­te Re­so­lu­ti­on

Bird & Bird LLP, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt (m/w) im Be­reich En­er­gie- und In­fra­struk­tur­pro­jek­te und Pro­jekt­fi­nan­zie­rung

Norton Rose Fulbright LLP, Mün­chen

RECHTS­AN­WÄL­TIN / RECHTS­AN­WALT im Be­reich Pro­jects & Pu­b­lic Sec­tor, ins­be­son­de­re für öf­f­ent­li­ches Pla­nungs-, Bau- und Um­welt­recht

GSK Stockmann, Mün­chen

RECHTS­AN­WALT (m/w) im Be­reich Real Es­ta­te/Pro­jects

GSK Stockmann, Mün­chen

Syn­di­kus­an­walt (m/w/d)

12Tree Finance GmbH, Ber­lin

Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge

Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz, Stutt­gart

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Öf­f­ent­li­ches Wirt­schafts­recht

Bird & Bird LLP, Mün­chen

VOLL­JU­RIS­TIN­NEN / VOLL­JU­RIS­TEN

Deutsches Patent- und Markenamt München, Mün­chen

RECHTS­AN­WALT (M/W/D) im Be­reich GE­SELL­SCHAFTS­RECHT / M&A

FPS Fritze Wicke Seelig Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB, Düs­sel­dorf

Be­auf­trag­ter für Ver­ga­be­ver­fah­ren / Voll­ju­rist Öf­f­ent­li­ches Recht (d/m/w)

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Ber­lin

Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Bau- und Im­mo­bi­li­en­recht, ins­be­son­de­re im ge­werb­li­chen Miet­recht

Melchers Rechtsanwälte, Hei­del­berg

Le­gal Pro­ject Ma­na­ger (m/w/d)

Clifford Chance, Düs­sel­dorf und 1 wei­te­re

Rechts­an­wäl­te w/m im Be­reich M&A | Pri­va­te Equi­ty | Ven­tu­re Ca­pi­tal

Heuking Kühn Lüer Wojtek, Stutt­gart

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Com­mer­cial (Da­ten­schutz/IT)

Bird & Bird LLP, Mün­chen

Rechts­an­wäl­te (m/w) Cor­po­ra­te

Noerr LLP, Ber­lin und 7 wei­te­re

Voll­ju­rist (m/w/d) Öf­f­ent­li­ches Recht

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Ber­lin

Bank­ju­rist/in (Voll­ju­rist/in) Schwer­punk­te: Kre­dit­recht und Bank­recht

LfA Förderbank Bayern München, Mün­chen