Jagd - Aktuelles aus Recht, Gesetz und Justiz

  • Nachrichten, 27.06.2012

    Der EGMR hat mit Urteil von Dienstag das deutsche Jagdrecht eingeschränkt. Danach dürfen Grundstückseigentümer nicht verpflichtet werden, die Jagd auf ihrem Land zu dulden. Nach dem Bundesjagdgesetz ist man als Eigentümer von Grundstücken unter 75 Hektar automatisch Mitglied in einer Jagdgenossenschaft. Als Folge davon kann man...

  • Nachrichten, 02.11.2015

    Eine Tierschützerin darf ihre Grundstücke zu jagdfreien Zonen erklären, weil sie das Töten von Tieren aus ethischen Gründen ablehnt. Die Weigerung der Behörde wirkte auf das VG Münster "verstockt und uneinsichtig". Eine Tierschützerin aus dem Münsterland muss keine Jäger mehr auf ihren beiden Grundstücken dulden. Das Verwaltungs...

  • Nachrichten, 02.05.2013

    Ein Grundeigentümer hat keinen Anspruch darauf, dass der Jagdbetrieb bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung einstweilen unterbleibt. Dies gilt nach einem Beschluss des VG Koblenz selbst dann, wenn der Jagdgegner dadurch europarechtswidrig zur Duldung der Jagd auf seinen Grundstücken verpflichtet wird. Die Grundstücke...

  • Nachrichten, 26.06.2013

    Wer seine Haftpflichtversicherung arglistig und vorsätzlich über den Schadenshergang täuscht, verliert seinen Deckungsschutz. Es komme nicht darauf an, ob sich die Täuschung tatsächlich nachteilig auf die Belange des Versicherers ausgewirkt hat, so das OLG. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hat den Haftpflichtversicherungss...

  • Feuilleton, 27.08.2017

    Verlieren Tiere ihr Leben nicht im Schlachthaus oder in der Veterinärpraxis, sind die Freunde aller Vierbeiner schnell empört. Doch ein altes jagdrechtliches Urteil zeigt, dass Freiluft-Tötungen einfach mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Der Jagd fallen in Deutschland jährlich einige Zehntausend Hirsche, mehr als eine halbe Million ...

  • Nachrichten, 02.07.2015

    Langjährige pauschale Abschussverbote für Rebhühner in einzelnen Landkreisen müssen auch Ausnahmen zulassen. Dies entschied das VG Koblenz am Donnerstag. Das Land Rheinland-Pfalz hatte im Jahr 2014 per Allemeinverfügung ein Abschussverbot für Rebhühner bis einschließlich 2020 angeordnet. Nach einem Gutachten der Forschungsanstalt f...

  • Nachrichten, 05.11.2013

    Wer sich als Jäger vor der Abgabe eines Schusses nicht über das Tier vergewissert hat, das er schießen will, ist waffenrechtlich unzuverlässig. Dies entschied das VG Berlin in einem am Dienstag bekannt gewordenen Eilverfahren. Der antragstellende Jäger hatte im August 2012 ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt und getöte...

  • Nachrichten, 28.08.2011

    Im ostfriesischen "Gänsekrieg" ist ein Vogelschützer vor Gericht erneut gegen Jäger gescheitert. Das LG Aurich wies seine Berufung gegen eine Geldstrafe wegen Jagdstörung am Freitag zurück. Der Mann hatte mit einem Signalhorn getrötet, während die Jäger unterwegs waren. Das Landgericht (LG) Aurich wies seine Berufung gegen eine...

  • Nachrichten, 18.12.2015

    Der Landesjagdverband NRW ist kein Tierschutzverein und darf nicht klagen, um Interessen der Tiere zu vertreten. Käme es zu einem Interessenkonflikt zwischen Umwelt-, Natur- und Tierschutz, so würden Jäger schließlich auch Tiere töten. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V. ist kein Tierschutzverein im Sinne des nordrhein-...

  • Nachrichten, 21.01.2016

    Nachdem ein Jäger ein totes Reh über die Straße geschleift hat, soll er sich nun öffentlich entschuldigen. Im Gegenzug dafür soll er seinen Jagdschein behalten dürfen, entschied das VG Greifswald. Ein Jäger, der ein totes Reh über die Straße geschleift hat, darf seinen Jagdschein behalten. Der 74-Jährige muss sich aber für sein Ver...

  • Nachrichten, 06.08.2015

    Der Tod des Löwen Cecil und die internationalen Proteste waren wie ein Weckruf für Simbabwe. Die Behörden greifen jetzt hart gegen illegale Jäger durch. Am Mittwoch begann der Prozess gegen den Helfer des amerikanischen Jägers. Simbabwe macht gegen illegale Großwildjäger mobil: Am Mittwoch begann in dem südostafrikanischen Land die...

  • Nachrichten, 16.08.2011

    Ein Forstbeamter hatte sich auf der Jagd nach einem ausgebrochenen Hirsch so schwer verletzt, dass er vorzeitig in den Ruhestand musste. Bei der Suche nach dem Tier in einem Wohngebiet habe sich der Mann in Lebensgefahr begeben, hob der VGH Baden-Württemberg in seinem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervor. Das erhöhte Unfallr...