Hooligans - Aktuelles aus Recht, Gesetz und Justiz

  • Hintergründe, 22.01.2015

    Sie sind mehr als nur Fans des Fußballs, geben sich Namen und verabreden sich zu Schlägereien - und können deshalb nach einem Urteil des BGH von Donnerstag als kriminelle Vereinigungen gelten. Dass die Prügeleien nur intern und unter Einwilligung aller Teilnehmer stattfinden, ändere daran nichts, so die Karlsruher Richter. Das Urte...

  • Hintergründe, 15.03.2013

    Vergangene Woche verkündete Straßburg ein Urteil, das das deutsche Polizeirecht hätte aufmischen können. Nach den Erfahrungen, die man in Sachen Sicherungsverwahrung gemacht hatte, waren die Innenministerien auf das Schlimmste gefasst. Aber diesmal kam es anders: Die Polizei darf Fußball-Hooligans vorsorglich in Haft nehmen. Die Ur...

  • Hintergründe, 28.10.2014

    Am Sonntag fand in Köln die Demonstration "Hooligans gegen Salafisten" mit über 4.000 Teilnehmern statt. Dabei kam es zu teils heftigen Ausschreitungen gegenüber Polizisten und Passanten. Weitere Demos in Hamburg und Berlin sind schon in Planung. Michael Kniesel meint, dass diese auch vorab verboten werden können – und rechnet ...

  • Nachrichten, 09.01.2014

    Wer öffentlich seine Sympathie für eine gewaltbereite Hooligan-Gruppe bekundet, kann nicht in den gehobenen Dienst der Schutzpolizei aufgenommen werden. Dies entspreche nicht den besonders hohen Anforderungen an die charakterliche Stabilität und Unbescholtenheit der Bewerber, entschied das VG Berlin. Ein Mann hatte sich um eine Ste...

  • Nachrichten, 25.03.2013

    Wenn Hooligans oder andere Gruppen sich zum Prügeln verabreden, können die Gruppenmitglieder sich wegen gefährlicher Körperverletzung strafbar machen. Dass alle einverstanden waren, ist unerheblich, entschied der BGH. Die drei Angeklagten gehörten zu einer Jugendgruppe, die mit einer verfeindeten Gang ausgehandelt hatte, ihren Stre...

  • Nachrichten, 11.09.2017

    Hooligans, die sich vor einem Bundesligaspiel zu einer Massenschlägerei verabredet haben sollen, müssen die Kosten für ihre präventive Ingewahrsamnahme tragen. Dies entschied das VG Hannover. Auch menschenrechtswidrige Bedingungen sieht es nicht. Personen, die sich in einer Gruppe bewegen, bei der davon auszugehen ist, dass ein ko...

  • Nachrichten, 29.07.2016

    Auf dem Rückweg von der Fußball-EM in Frankreich vertrieben sich russische Hooligans die Zeit bei einem Zwischenstopp in Köln - indem sie spanische Touristen verprügelten. Dafür sind sie nun vom AG Köln verurteilt worden. Am Freitag standen die Männer wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung vor dem Kölner Amtsgeric...

  • Nachrichten, 15.10.2015

    2014 gipfelte in Köln eine Kundgebung der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa) in wüsten Gewaltausbrüchen. Die Polizei will eine Neuauflage 2015 daher komplett verbieten. Doch das VG entscheidet anders. Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hat dem Antrag des Veranstalters der Versammlung "Köln 2.0 – friedlich und gewaltfrei...

  • Nachrichten, 30.10.2014

    Die GdP hat in der Diskussion um Demonstrationsverbote für weitere geplante Aufmärsche von Hooligans und Rechtsextremen in Deutschland eine Veränderung der Versammlungsgesetze der Länder vorgeschlagen. Der Bundesvorsitzende Oliver Malchow sagte am Donnerstag in Berlin, um das Versammlungsrecht für viele friedliche Demonstranten zu ...

  • Nachrichten, 29.08.2013

    Das von der Stadt Braunschweig gegen Hooligans und andere sogenannte Problemfans von Eintracht Braunschweig ausgesprochenen Verbot, Bereiche der Innenstadt an Heimspieltagen zu betreten, ist aller Voraussicht nach rechtmäßig. Dies entschied die 5. Kammer des VG Braunschweig in mehreren Eilverfahren. Das Verwaltungsgericht (VG) Br...

  • Nachrichten, 11.05.2012

    Das von der Stadt Wolfsburg gegen Hooligans und andere so genannte Problemfans des VfL Wolfsburg ausgesprochene Verbot, bestimmte Bereiche der Innenstadt an Heimspieltagen nicht zu betreten, sind aller Voraussicht nach rechtmäßig. Dies entschied das VG Braunschweig am Freitag in mehreren Eilverfahren. Die 5. Kammer des Verwaltung...

  • Hintergründe, 20.02.2015

    Wie weit darf ein Fußball-Verein gehen, um sich von unliebsamen Teilen seiner Anhängerschaft zu distanzieren? Das hatten die Verantwortlichen des 1. FC Köln nach dem sog. Platzsturm von Mönchengladbach am vergangenen Wochenende zu klären - und ergriffen drastische Maßnahmen. Warum der Club den richtigen Weg gewählt hat, obwohl am E...