Holocaust - Aktuelles aus Recht, Gesetz und Justiz

  • Nachrichten, 11.04.2014

    Der ehemalige Bischof der erzkonservativen Piusbruderschaft hatte 2008 in einem Fernsehinterview den Massenmord an ca. sechs Millionen Juden und die Existenz von Gaskammern abgestritten. Das AG Regensburg verurteilte Williamson zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro. Diese Entscheidung ist nun rechtskräftig. Der britische Holocaust-Leu...

  • Nachrichten, 21.01.2013

    Der Holocaust-Leugner und frühere Bischof Richard Williamson will seine Verurteilung wegen Volksverhetzung von vergangener Woche nicht hinnehmen. Wie sein Anwalt am Montag der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, will er Berufung gegen das Urteil des AG Regensburg einlegen. "Wir haben heute Berufung beim Landgericht Regensburg...

  • Nachrichten, 23.09.2013

    Der britische Bischof Richard Williamson muss für sein Leugnen des Holocaust eine Geldstrafe zahlen. Im Berufungsprozess verurteilte das LG Regensburg den 73-Jährigen am Montag wegen Volksverhetzung zur Zahlung von 1.800 Euro. Die Kammer bestätigte damit ein gleichlautendes Urteil des AG Regensburg vom Januar. Im Jahr 2008 hatte d...

  • Nachrichten, 17.01.2013

    Holocaust-Leugner Richard Williamson ist vom AG Regensburg wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Vor mehr als vier Jahren gab der damalige Piusbruder-Bischof Williamson dem schwedischen Fernsehen ein Interview, in dem er den Holocaust leugnete. Er soll 1.800 Euro zahlen, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte....

  • Nachrichten, 28.08.2017

    Weil sie wiederholt den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden geleugnet hat, muss Ursula Haverbeck wohl ins Gefängnis. Die Frau ist für ihre Ansichten bekannt, das LG Verden blieb wie das AG bei einer Haftstrafe. Das Landgericht (LG) Verden hat am Montag die bekannte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu einer Freih...

  • Nachrichten, 11.03.2016

    Dass ein Justizminister einen Richter verklagt, ist in Deutschland ein ausgesprochen seltener Vorgang. Wenn der Richter sich zudem Verdienste um Holocaust-Opfer erworben hat, droht daraus ein internationales Politikum zu werden. Für die einen ist er ein Held, der Holocaust-Überlebenden zu Recht und Rente verhalf. Für die anderen is...

  • Nachrichten, 22.09.2015

    Die Anwälte von Holocaust-Opfern haben für die wenigen noch möglichen Prozesse gegen SS-Angehörige in Konzentrationslagern ähnlich klare Urteile wie gegen Oskar Gröning gefordert. Nach der Vorlage der schriftlichen Urteilsbegründung, mit welcher der heute 94-jährige Gröning wegen Beihilfe zum Massenmord verurteilt wurde, erklärten...

  • Nachrichten, 11.07.2011

    Der katholische Bischof Richard Williamson muss eine Geldstrafe von 6.500 Euro zahlen, weil er den Holocaust geleugnet hat. In einem Berufungsprozess verurteilte das LG Regensburg den 71-Jährigen am Montag in Abwesenheit wegen Volksverhetzung. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Williamson legten Berufung ein. Im neuen Prozess h...

  • Nachrichten, 04.07.2011

    Auf ein Neues: Nun beschäftigt sich das LG Regensburg mit der Holocaust-Leugnung des umstrittenen Bischofs Williamson. Der 71-Jährige muss sich wegen Volksverhetzung verantworten. Wie schon im ersten Prozess blieb er dem Verfahren zunächst fern. Der Prozess wegen Volksverhetzung gegen den britischen Bischof und Holocaust-Leugner Ri...

  • Hintergründe, 22.04.2014

    In Auschwitz ermordeten die Nazis mindestens 1,1 Millionen meist jüdische Häftlinge. Vor rund 50 Jahren wurden deshalb in Frankfurt 22 Männer zu Haftstrafen verurteilt. Danach geschah lange nichts. Nun sollen wieder Täter zur Verantwortung gezogen werden. Mit tapetengroßen Excel-Tabellen und einer 3D-Visualisierung des Lagers versu...

  • Nachrichten, 03.02.2016

    Zwei Anhänger des BVB hatten bei einem Bundesligaspiel gegen Mainz 05 im April 2014 das sogenannte U-Bahn-Lied in Richtung gegnerischer Fans gesungen. Das OLG Hamm bestätigte jetzt die Verurteilung des AG Dortmunds wegen Volksverhetzung. Das sogenannte U-Bahn-Lied, mit welchem zum Ausdruck gebracht wird, eine U-Bahn von Jerusalem n...

  • Nachrichten, 16.11.2011

    Das BVerwG hat am Dienstag entschieden, dass maßgebliche Grundlage für die Aufnahme jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion die Anordnung des Bundesministeriums des Innern und die darauf gestützte Verwaltungspraxis ist. Allein die Abstammung von einem jüdischen Großelternteil reicht für eine Aufnahme nicht aus. Der Ents...