• Feuilleton, 24.07.2012

    Strafprozesse sind beliebt, wenigstens bei Journalisten und Lesern. Aus schöner Distanz dürfen sie in menschliche Abgründe blicken. Klaus Ungerer schreibt seit Jahren aus deutschen Gerichten über Ganoven und Gescheiterte. In "Was weiß der Richter von der Liebe" sind 24 seiner FAZ-Kolumnen gesammelt. Für alle, die das Absurde lieben...

  • Feuilleton, 29.11.2015

    Das Verlagshaus Mohr-Siebeck brachte dieser Tage das Buch "Zeitgeistreiches. Scherz und Ernst in der Juristenzeitung" heraus, das sich mit allerhand komischen Juristen befasst. Martin Rath über den Witz und das Recht im Wandel der Zeit. Noch in den 1990er Jahren attestierte der Germanist Otto F. Best (1929-2008) den Deutsche...

  • Feuilleton, 14.08.2016

    Schuldstrafrecht, daran glaubten nur Staatsanwälte und Kindergärtnerinnen, behaupten freche Strafverteidiger. Aber was ist die Alternative? Zur Suche nach Schuld und Schicksal im Buch von Michael Scheele. Eine Rezension von Martin Rath . Der Handwerker des Mittelalters sei mit ebenso ruhigem Herzen an den Foltertürmen seiner S...

  • Feuilleton, 04.03.2017

    "Ende der Wahrheitssuche" heißt das neue Buch des Justizjournalisten Joachim Wagner. Lorenz Leitmeier ist selber Richter, und findet darin viele Wahrheiten über seinen Berufsstand – aber auch die gleichen Schwächen. Wer wie der Rezensent Mitte der 1970er Jahre geboren ist, wurde mit dem Journalisten Joachim Wagner politisch ...

  • Feuilleton, 09.02.2014

    "Gibt es Bielefeld oder gibt es Bielefeld nicht?" Auf den ersten Blick scheint die Antwort nur eine Parodie auf akademische Ausdrucksformen zu sein. Juristen kennen das vielleicht von der schmunzelerregenden "Nagelmann-Festschrift". Doch kann man Karl-Heinz von Halles Bielefeld-Buch auch als Einladung lesen, sich mit dem Ernst von ...

  • Feuilleton, 23.04.2017

    Im "Fall Weimar" kamen 1986 die problematischen Elemente eines "großen Kriminalfalls" zusammen: starkes Medieninteresse und fragwürdig agierende Justizbehörden. Eine neue Dokumentation will bei der selbständigen Meinungsbildung helfen. Am 7. August 1986 wurden bei zwei Parkplätzen unweit der hessischen Kleinstadt Heringen die Le...

  • Feuilleton, 27.09.2015

    Gubernative Rechtsetzung mit Social Software. Vaterschaft im 21. Jahrhundert. Oder Notwehr gegen Nichtstun. Es gibt Dissertationen, die viel besser sind als ihr Ruf. Eine Revue von Martin Rath . Im Frühjahr 2011 verlor der strebsame und beliebte Nachwuchspolitiker Karl Theodor zu Guttenberg seinen juristischen Doktorgrad und ...

  • Feuilleton, 06.03.2016

    Seit diversen öffentlichkeitswirksamen Plagiatsskandalen stehen gerade rechtswissenschaftliche Doktorarbeiten unter dem Verdacht, keine rechte Leistung zu dokumentieren. Dabei haben es aktuelle Jura-Dissertationen wirklich in sich. Abseits der juristischen Branche liest kaum ein Mensch die Dissertationen des rechtswissenschaftl...

  • Feuilleton, 12.12.2014

    Viel ist geschrieben worden zu Gustl Mollath – und nun noch ein bisschen mehr. Unter dem Titel "Der Fall Mollath" legt sein einstiger Verteidiger Gerhard Strate seine eigene Darstellung des historischen Justizskandals vor. Darin geht er vor allem mit der forensischen Psychiatrie hart ins Gericht, und liefert ein lesenswertes Fazit ...

  • Job & Karriere, 27.03.2014

    Eine gute Beratung alleine macht noch keine erfolgreiche Kanzlei. Worauf es außerdem ankommt, und welche Klippen man als Anwalt tunlichst umschiffen sollte, verrät Günter Seefelder in seinem Buch "Wie Sie Ihre Kanzlei vernichten ohne es zu merken". LTO: Herr Seefelder, in Ihrem Buch "Wie Sie Ihre Kanzlei vernichten ohne es ...

  • Kanzleien & Unternehmen, 06.01.2015

    Die Rahmenbedingungen für Wirtschaftskanzleien ändern sich: Mandanten sind weniger loyal, neue Marktteilnehmer jagen den etablierten Sozietäten Anteile ab und gute Absolventen entscheiden sich nicht mehr automatisch für eine Karriere in der Großkanzlei. In dem Sammelband Rechtsmarkt in Deutschland zeichnen Thomas Wegerich und M...

  • Feuilleton, 28.11.2014

    Was Joachim Wagner mit erhobenem Zeigefinger tat, macht Eva Engelken mit ausgestrecktem Mittelfinger. Ihr Buch über das Universum der Anwälte enthält viel Bekanntes, aber auch Pretiosen, findet Markus Hartung . Engelkens lockere Diktion ändere nichts daran, dass die Zunft solche Bücher brauche. Nicht zuletzt, um nach systemische...