Weil er mit der Gender-Leitlinie des Tochterkonzerns Audi behelligt wurde, klagte ein VW-Mitarbeiter auf Unterlassung. Er muss es aber dulden, dass Mitarbeitende auch als Mitarbeiter_innen bezeichnet werden, so das LG Ingolstadt.
Gesetze müssen nicht kompliziert und unverständlich sein, meint der Sprachwissenschaftler Friedemann Vogel. Denn es gibt eine Redaktion im BMJ, die Normtexte auf Verständlichkeit trimmt. Doch sie könnte mehr Rückhalt gebrauchen.
Mit einer klaren Stimme kann man im Gerichtssaal oder bei Mandantengesprächen überzeugen. Stimmcoach Ute Bolz-Fischer erklärt im Interview, welche Bedeutung die Atmung hat – und wie sie die Stimme ihrer Klienten durch Singen schult.
Ist Jiddisch nicht deutsch genug und eröffnet daher als Sprache auch nicht den Zugang zur deutschen Kultur? Volker Beck erläutert, wie u.a. der BGH mit dieser Begründung den Juden aus der UdSSR Entschädigungs- und Rentenansprüche verwehrte.
Was im StGB begonnen wurde, wird nun nicht in der StPO konsequent fortgeführt. Chancen auf geschlechtsneutrale Formulierungen wurden überraschenderweise verpasst, wie Verena Greiner beobachtet. Warum eigentlich?
Ob es um Umweltschutz, Frauen- oder Minderheitenrechte geht: In den Medien werden engagierte Menschen oft als "Aktivisten" bezeichnet. Wer Rechtsgeschichte kennt, fragt sich, ob man ihnen mit dieser Wortwahl einen Gefallen tut.
Für Natur hatte er schon immer ein Faible, Internationales kannte er schon von der ELSA: Maximilian Høines Scriba ist als Anwalt nach Skandinavien gegangen. Wie das gelingt und was die Kanzleikulturen unterscheidet, verrät er im IMR-Podcast.
Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Art der Kommunikation sind immens. Im Job kann das zu ständigen Konflikten führen. Das Verhalten des Gegenübers zu verstehen, kann der Anfang einer Lösung sein.