Fauxpas an der Universität Freiburg: Zwei unter­schied­liche Noten für die gleiche Haus­ar­beit

03.07.2017

Oskar Radhauer studiert Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg - und hat für die gleiche Hausarbeit einmal fünf und einmal neun Punkte bekommen. Wie es zu dem Vorfall kam und was der Jurastudent vom Korrektursystem hält.

 

In Freiburg kam es an der juristischen Fakultät offenbar zu einem Ereignis, das die hitzige Diskussion um die juristische Korrekturpraxis erneut entfachen dürfte: Zwei Exemplare der gleichen Hausarbeit sind dort in die Korrekturphase gelangt - und prompt mit vier Punkten Unterschied benotet worden. Das berichtet das Online-Magazin fudder.de.

Es handelt sich dabei um den Fall des Jurastudenten Oskar Radhauer. Weil die Arbeit wohl zu kurzfristig auf den Postweg gebracht wurde, gab er vor Ende der Abgabefrist eine zweite Kopie seiner Hausarbeit zusätzlich persönlich am Lehrstuhl ab. Das erste Exemplar kam aber doch noch rechtzeitig an und rutschte offenbar versehentlich mit in den Stapel der zu korrigierenden Hausarbeiten.

Nach Angaben des Magazins lag das an der fehlerhaften Anmeldeliste des Lehrstuhls. Diese sei ohne Kontrolle an die Korrekturassistenten weitergegeben worden. Auch dass zwei identische Arbeiten abgegeben wurden, sei im Laufe der Korrekturen nicht aufgefallen. Radhauer soll nach eigenen Angaben bei Abgabe der zweiten Kopie ausdrücklich angemerkt haben, dass er womöglich ein zweites Mal auf der Teilnehmerliste auftauchen könnte.

"Möglichst viele Hausarbeiten durchbuttern"

Radhauer erklärt sich die so unterschiedlichen Bewertung damit, dass Korrektoren für gewöhnlich pro erledigter Hausarbeit bezahlt werden: "Deswegen ist da gar kein großer Anreiz sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, sondern eher, möglichst viele Hausarbeiten in einer Stunde durchzubuttern", zitiert fudder.de den Studenten. Der sagt auch: "Mein Fall steht doch für sich. Wer da noch das System als fair beurteilt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank." Wie viele Korrektoren mit den 373 Hausarbeiten des Durchgangs befasst waren, habe der Lehrstuhl nicht angeben wollen, schreibt das Online-Portal.

Daniel Kachel vom zuständigen Prüfungsamt sagte diesem gegenüber: "Die Bezahlung ist nicht so gut, als dass man damit reich würde. Wenn man sich viel Mühe gibt als Korrekturassistent, verdient man natürlich weniger, je länger man braucht. Das kann dazu führen, dass die unsauber korrigieren."

Radhauer hat die beiden Hausarbeiten zur erneuten Korrektur zurück an den Lehrstuhl gegeben, schlussendlich ist er mit acht Punkten für seine Arbeit bewertet worden. Damit sei er zwar zufrieden, wie er dem Magazin sagte. Allerdings mache ihn stutzig, dass "eine Sekretärin" die schlechter benotete Kopie im Nachhinein "verschlampt" hätte, so "als würde man nicht wollen, dass das noch weiter Wellen schlägt." Auch hierzu habe der Lehrstuhl keine Stellung nehmen wollen, schreibt das Magazin.

acr/ms/LTO-Redaktion

Zitiervorschlag

Fauxpas an der Universität Freiburg: Zwei unterschiedliche Noten für die gleiche Hausarbeit. In: Legal Tribune Online, 03.07.2017, https://www.lto.de/persistent/a_id/23349/ (abgerufen am: 23.09.2017)

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Kommentare
  • 03.07.2017 15:54, Das ist überall so

    Die Leute, die durch ihre Examina fallen, sollten ganz sicher nicht die Schuld bei Anderen suchen. Wer auf 7 Punkte lernt, landet halt gern bei 3, wenn der korrektor schlechte Laune hat- so ist das Leben. Außerdem wird es in jedem Studiengang so sein, wo dieser Fauxpass passiert.

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    • 03.07.2017 15:56, Naja

      Es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass die Notengebung in Jura durchaus von Zufall, Glück und Willkür geprägt ist, egal welche Note am Ende beim rum kommt....

    • 03.07.2017 21:55, FWaltee

      Ihre Ignoranz schießt wirklich den Vogel ab. Dieser Vorfall beweist, dass die Benotung mindestens eines Korrekors eindeutig nicht fundiert gewesen sein kann. Aber Sie finden selbstverständlich die Schuld bei angeblich faulen Studenten, die nicht ausreichend für Ihr Examen lernen.

      Wer die Praxis kennt weiß, dass dies kein Einzelfall ist, sondern des Öfteren vorkommt. Diesmal ist es zum Glück so offensichtlich passiert, dass es auch für die Öffentlichkeit zugänglich wurde.

      Ich bin mir sicher Sie würden sich einfach damit abfinden, wenn Sie am Ende 4 bzw. 3 Punkte schlechter bewertet werden würden, als Ihre Arbeit wert ist.

    • 06.07.2017 19:32, Lukas

      Leute, natürlich ist die Beurteilung subjektiv. Als ehemaliger Assistenz-Prof, der unzählige Arbeiten korrigierte, folgendes: Ich bewertete (mit Zustimmung meines Vorgesetzten Profs), dass zB bei einer Fall-Lösung mit 5 Punkten/Frage ich für die Erkennbarkeit des Problems und der drauf aufbauende (zwar unrichtig, aber) konsequente Lösungsfortgang sowie Ergebnis mit maximal 3 Punkte und nicht mit 0-Punken. Klar, Ergebnis unrichtig, aber elementar wichtig war mir die "Lösungs"Methode und das Problemlösungsverständnis. Das Denken und die Struktur waren uns einfach wichtiger. Die anderen gaben hingegen 0-Punkte. War hingegen "nichts " vorhanden und das Ergebnis falsch, denn gab es 0-Punkte.

  • 03.07.2017 15:56, Christoph

    Tja, und da stellt sich doch direkt die Frage, ob das bei den Korrekturen der Examensklausuren - was ja viel weitgreifendere Folgen hat - anders aussieht???
    Wohl eher nicht.
    Die Bezahlung für Korrektur sollte endlich dem Aufwand entsprechen. Ansonsten ändert sich nichts an dem maroden System.

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    • 03.07.2017 16:49, Dennis K

      Mit Verlaub, natürlich ist das was anderes.

      Bis zum ersten Staatsexamen korrigieren (mitunter) Juristen, die ihres u.a. gerade erst geschrieben und bestanden haben.

      Beim ersten StaEx hingegen korrigieren Professoren, Praktiker, Staatsanwälte, Richter etc.

      Diese wird von zwei Personen unabhängig korrigiert und von einem darüber hinaus auch von einem Dritten, falls die Punkte zu weit auseinander liegen sollten.

    • 03.07.2017 17:07, Dr. MÜLLER

      Haben Sie schon mal was von offener Zwwitkorrektur gelesen? Machen Sie mal den Test.... gehen Sie vor einer Verhandlung zum Richter und pöbeln Sie ihn mal so richtig an... er wird sich dann in der Verhandlung gerne erinnern und nix mit ihnen aufgrund des Voreindrucks ein Urteil um die Ohren hauen,.dass Ihnen Hören und Sehen vergeht ... genauso ist es bei der offenen Zweitkorrektur... Der ersteht Eindruck (Votum Erstprüfer) entscheidet .... Nichts von Objektivität zu sehen....

    • 04.07.2017 09:13, Christoph

      @Dennis K
      Die Korrektoren sind überhaupt nicht objektiv, vor allem die Zweitkorrektoren nicht. Weshalb weisen sämtliche Repetitoren wohl vorab darauf hin, dass man auch an seiner Handschrift arbeiten sollte?!

      Die Zweitkorrektoren schließen sich oftmals einfach nur dem Erstvotum an. Das können sie auch, ohne die eigene Korrektur detailliert begründen zu müssen.

      Darüber hinaus nennen Sie selbst das zweite Problem: Es korrigieren Professoren, Richter, Anwälte, Staatsanwälte...
      Das ist nicht einheitlich! Einem Anwalt gefällt eine ganz andere Herangehensweise, als einem Professor. Einem Professor geht richtig einer ab, wenn man fünfhundert Meinungsstreits auf zehn Seiten bringt. Einem Anwalt ist das zu viel Gelaber.

    • 04.07.2017 11:01, Dennis

      Da muss ich Ihnen recht geben.

    • 05.07.2017 08:16, La Forge

      Genau das ist das Problem. Es gibt nicht nur keinen einheitlichen Bewertungsmaßstab zwischen den Korrektoren - es gibt nicht einmal einheitliche Begriffe davon, wie eine Bewertung auszusehen hat. Es ist pures Roulette, ob man z. B. eher den Geschmack des Theoretikers trifft und man von einem Prof die Erstkorrektur bekommt bzw. ein Praktiker aus der anwaltlichen Praxis davon total genervt ist und einen runterkorrigiert.

      Es darf doch einfach nicht sein, dass eine Prüfung, die über unser aller berufliches Schicksal entscheidet, solch ein Glücksspiel ist. Man hat es durch Eigenleistung lediglich in der Hand, ob man besteht oder nicht besteht. Schon die Differenzierung zwischen "4 gewinnt" und "zweistellig" beruht zu stark auf Glück, als dass man dies als fachlich begründete Differenzierung in jedem Fall ernst nehmen kann.

      WARUM stemmen sich dann aber alle immer so gegen eine grundlegende Revision unserer Ausbildung? Wenn wir ins Detail gehen sind wir uns einig, was es da für haarsträubende Schieflagen gibt. Am Ende heißt es aber doch immer, es soll alles so bleiben wie es ist.

  • 03.07.2017 16:08, BRAK-STOP!

    Jetzt geht es nur noch um die Frage, wer den gewaltigen finanziellen Schaden ersetzt, daß ich statt 15 Punkte nur 5 Punkte bekommen habe. Die Schadenersatzklage wird interessant, weil ich dann die Differenz zwischen Großkanzlei (130.000Euro) und meinen 40.000 Euro geltend machen kann.
    Erste Klagen wegen Amtshaftung wurden offenbar bereits eingereicht.

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    • 03.07.2017 16:25, Offenbar

      sind Sie zu Recht in keiner Großkanzlei, wenn Sie nicht mal auf dem Schirm haben, dass der Schaden auch kausal sein muss. Oder haben sie es schwarz auf weiß, dass eine Großkanzlei Sie so gerne genommen hätte, aber Sie leider kein VB haben?

    • 03.07.2017 17:12, Dr. MÜLLER

      Kausal ist das schon.... so wie Napoleons Niederlage in der Schlacht bei Austerlitz kausal für ihre Existenz ist .... die entscheidende Frage ist nur, über wieviel Zwischenstufen man Wirkungen als maßgeblich ansieht.

  • 03.07.2017 16:12, FinalJustice

    Fall aus meiner Praxis: Examensklausur 6 Punkte, erfolgreich angefochten, zwei neue Korrektoren: 2 Punkte. Alles nur bedauerliche Einzelfälle oder?

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  • 03.07.2017 16:27, Der Anwalt

    Meine 2. BGB-Klausur im ersten Staatsexamen: 1. Korrektor 13 Punkte, 2. Korrektor 7 Punkte, was dann im Ergebnis 10 Punkte gemacht hat. Nee, klar!

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    • 05.07.2017 08:12, La Forge

      Tja, ist doch klar. 7 Punkte plus 13 Punkte, geteilt durch zwei Korrektoren, ergibt 10 Punkte. Sei froh, man hätte die Punktezahl auch einfach auswürfeln können, da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es noch wesentlich weniger werden ;-)

      Jaja, unser hochheiliges, ach so repräsentatives Staatsexamen, an dem gefälligst nichts verändert werden darf.

  • 03.07.2017 16:51, So viel Pech können manche gar nicht mit der Notengebung haben ;)

    Meine Anfänger-Hausarbeit damals im Zivilrecht:
    2 Punkte, nach Remonstration waren es dann doch 6. ;)
    2 Juristen, 5 Meinungen

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  • 03.07.2017 16:59, Beobachter

    Was ist schon objektiv, wenn man nicht ein vorgefertigtes Frage-Antwort Schema hat?
    Schulnoten waren ebenso subjektiv, wie jede andere Benotung auch, die einen gewissen Spielraum lässt.
    Der eine legt mehr wert auf die Argumentation, der andere auf den Ausdruck und der letzte auf ein vorgefertigtes Schema.

    Hatte im Examen genau den selben Fall, nur mit einer weniger guten Note. 1. Korrektor ein Prof. 6 Punkte, der 2. Korrektor, ein Richter gab mir 3 Punkte.

    Mir war es egal, hab das so hingenommen.
    Zumindest habe ich da auch mit dem Kopf geschüttelt und fand die Bewertung des Prof. in der Aufteilung und der Argumentation zumindest fairer.

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  • 03.07.2017 17:03, Dr. MÜLLER

    Da wird einem auch klar, warum es keine Frage / Antwortbögen wie bei den Medizinern gibt .... so kann man genehme Kandidaten in den Staatsdienst bringen und andere fertig machen ... und es erschließt sich damit auch, warum sich einem beim Lesen von 80 Prozent aller Urteile die Fussnägel wegen des offensichtlich in der Sache tätigen "gesunden Menschenverstandes" aufrollen ....

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  • 03.07.2017 18:31, Wettkönig

    Sagen wir so, diejenigen die bei diesem System gut weggekommen sind lassen keine Zweifel daran zu. Das sind zugleich jene, die im Kern in den LJP-Ämtern, Fakultäten und der organisierten Juristenschaft darüber bestimmen, ob und was an der Ausbildung reformiert wird. Jeder Zweifel daran, dass das Prädikatsexamen ein heiliges Sakrament sei würde die eigene Stellung und Qualifikation in Frage stellen.

    Im Volksmund sagt man dazu "den Bock zum Gärtner machen".

    Es wäre schon viel erreicht, wenn die Ausbildung auf Bachelor/Master umgestellt werden würde, statt nur auf die wenigen Prüfungen des Staatsteils abzustellen. Denn unter Bildungsforschern gilt als gesichert, dass über einen langen Zeitraum periodisch erhobene und addierte Leistungsfeststellungen in jedem Fall repräsentativer sind, als einzelne Abschlussprüfungen.

    Ich bin beim Examen zum Glück gut weggekommen, aber zögere nicht einzuräumen, dass ich im ersten Tag im Ref, bei der ersten Sitzungsvertretung oder dann nach dem 2. Examen zum Berufseinstieg genauso unwissend und "blank" war wie alle Kommilitonen, mit denen ich gesprochen habe. Ein Durchwurschteln, das man versucht möglichst gekonnt darzustellen, wo jede Rechtsanwaltsfachangestellte offensichtlich besser über die Praxis bescheid wusste (ein Hoch auf die unterschätze Sekretärin!).
    Unsere Ausbildung bereitet grottenschlecht auf den Beruf vor und die zwei isolierten Staatsprüfungen dieser schlechten Ausbildung sollen ernsthaft der Gradmesser sein, der ganze Karrieren entscheidet?

    Das, was an diesem Beispiel deutlich wird, durchzieht unsere Ausbildung.

    Ich verwette meine Seele darauf, dass die Abweichungen nicht kleiner wären, wenn die Examensarbeiten des selben Prüflings versehentlich komplett doppelt korrigiert werden würden.

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    • 03.07.2017 19:46, Dr. MÜLLER

      Stimme ich voll zu.

    • 04.07.2017 09:28, Christoph

      Dem kann ich mich auch nur anschließen.
      Ich bin zwar kein wirklicher Freund von Bachelor/Master im Bereich Rechtswissenschaften, allerdings wäre doch schon viel erreicht, wenn man das unsägliche System (alle Noten aus dem Studium zählen nicht für die Examensnote) endlich reformieren und eben diese Noten auch in die Examensnoten einfließen lassen würde.
      Es zeigt sich doch meist schon im Studium, ob ein Student eine bestimmte Materie verstanden hat oder nicht und dann bedarf es am Ende auch nicht sechs Klausuren, um zu beweisen, dass man als Jurist arbeiten kann.

      Es kann letztlich auch nicht sein, dass man sich Vorlesung um Vorlesung anhören muss, nur damit einem dann ein Repetitor sagt, dass man sich ca. die Hälfte der Materie hätte schenken können, weil das eh nie examensrelevant ist.

    • 04.07.2017 14:54, Eric

      Es ist eine Binsenweisheit der Wissenschaft, dass die Qualität einer Beurteilung entscheidend von der Quantität der erhobenen Daten abhängt. Selbstverständlich ist die fachliche Beurteilung einer Person fundierter, wenn diese auf möglichst vielen, ordnungsgemäß durchgeführten Leistungsfeststellungen beruht, als nur auf wenigen "Abschlussprüfungen". Auch die Problematik der "durchwachsenen" Korrekturmaßstäbe sinkt damit automatisch, wird sozusagen "statistisch ausgemittelt".

      Es gibt auch keinen sachlichen Grund dafür - außer, dass wir stur daran festhalten wollen, dass einzig die Staatsprüfung eine valide Aussage über die Kompetenzen treffen. Der Schwerpunktbereich wurde da zwar später "rangeflickt", im Ergebnis wurde damit aber lediglich einer Abschlussprüfungsphase eine zweite Abschlussprüfungsphase vorgeschaltet. Dabei befassen wir uns nie wieder so sehr z. B. mit den Grundrechten, wie im Grundstudium Staatsrecht. Mit welcher Berechtigung spielt das keinerlei Rolle für die Gesamtnote? Mit welcher Berechtigung spielt es keinerlei Rolle für die Gesamtnote, wie das Ergebnis der verpflichtenden Fremdsprachenprüfung war? Wie wenig ernst diese genommen wird zeigt ja schon die läppische Bezeichnung "Sprachenschein", der dann eben mal eben irgendwie bestanden werde müsse - und das im 21. Jahrhundert, wo sattelfestes Englisch fast eine Grundvoraussetzung in den meisten juristischen Berufen geworden ist. Und so weiter.

      Wir brauchen beides - weiterhin die Abschlussprüfung, aber auch die zwingende Hinzuziehung aller anderen Studienleistungen und zwar bitteschön ab dem ersten Semester. Das gibt dann ein differenzierteres Bild. Wer im Examen nicht seine Höchstform hatte, aber im Studium durchgehend Leistungen im oberen Bereich gezeigt hat wird dann sicherlich wieder ganz anders betrachtet werde können - und umgekehrt derjenige, der sich sichtlich nur nach Mini-Maxi-Prinzip durch's Studium geschleppt hat und dann vor dem Examen zum Rep und Brech-Kotz-Lerntechniken gegriffen hat, der wird damit ebenfalls als Blender entlarvt werden, von dem keinesfalls kontinuierliche Arbeitsqualität erwartet werden kann.

      Das Berufsleben ist schließlich kein kurzer Sprint, sondern ein Marathonlauf. Also hört auf, nur die Zeit auf 100 m zu messen!

  • 03.07.2017 19:27, Wendell-Holmes-jun

    Interessant auch die Frage, ob der Prof die Note eigentlich verschlechtern durfte. Die doppelte Bewertung ist zwar ein Verfahrensfehler, macht die (bessere) Bewertung von 9 Punkten für sich selbst genommen aber auch nicht unrichtig.

    Zwar dürfte hier Perplexität vorliegen. Fraglich ist aber trotzdem, ob im Fall der versehentlichen "Doppel-Entscheidung" - in jedem Rechtsgebiet - von der Behörde nicht mindestens Gründe vorgetragen werden müssten, von der für den Bürger günstigeren Entscheidung wieder abzuweichen. Sonst hätte es die Behörde in der Hand, durch Versenden eines zweiten, abweichenden Bescheides den ersten wieder aufhebbar zu machen.

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    • 03.07.2017 19:47, Dr. MÜLLER

      Das ist den Verwaltungsgericht doch ohnehin Wurscht.

    • 04.07.2017 13:04, Fetzensteiner

      Das ist doch quasi die reformatio in peius. Und dass diese möglich ist, ist in der h.M. anerkannt.

  • 04.07.2017 08:14, Steffen Müller

    Fehlkorrekturen kommen ständig vor. Manchmal sind sie richtig krass. Ich selbst habe (1995, Uni Münster) schon einmal einen Fall in der Fortg.-Hausarbeit im Strafrecht erlebt, wo eine Hausarbeit von 6 Punkten „ausreichend“ auf 16 Punkte „sehr gut“ angehoben wurde!

    Der Grund: Der Autor, der übrigens später zwei "gute" Examina gemacht hat, hatte in Anmerkungen etc. ua rechtsgeschichtliche Hinweise in Fussnoten etc. einfliessen lassen. Da das nicht kurz und knackig war, war es dem Erstkorrektor übel aufgestossen. Der Zweitkorrektor, ein Richter im Hochschuldienst, hatte in Rechtsgeschichte promoviert und fand die Hinweise offenbar toll....

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  • 04.07.2017 08:19, M.D.

    Unterschiedliche Einschätzungen von Prüfungsleistungen sind völlig normal. Deshalb ist auch die Behauptung, die Benotung sei objektiv, völlig absurd.

    Im Übrigen wird relativ korrigiert. Vielleicht war die betreffende Hausarbeit in einem Stapel bei den stärkeren und im anderen bei den schwächeren.

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  • 04.07.2017 08:59, Max

    Bei meiner ersten Hausarbeit haben zwei Freunde von mir zusammengearbeitet und zwei identische Exemplare abgegeben. Einer 4, der andere 9. Am Kürzel war zu erkennen, dass derselbe Korrektor die Arbeiten bewertet hat.

    Schlechte Bezahlung, schlechte Laune, falsch im Stapel gelegen,Verhältnisprüfung etc. sind alles Ausreden dafür, dass die Benotung a) nicht ernst genommen wird und b) das Klausurformat "Fallbearbeitung" in der Form als Bewertungsgrundlage nicht geeignet ist.

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    • 04.07.2017 09:35, Christoph

      So ist es.
      Aber man stößt mit seinen Argumenten stets auf taube Ohren, weil die Herren und Damen, die das Jura-Studium reformieren könnten, einfach nicht mit der Zeit gehen.
      Man muss sich nur mal vorstellen, was für Examina die damals geschrieben haben: Eine Hausarbeit und drei Klausuren. Das ist ein Witz gegen das derzeitige Examen.

    • 04.07.2017 11:08, Moritz

      Dass das "Klausurformat Fallbearbeitung" für eine Hausarbeit nicht geeignet ist, wundert nun aber eher weniger, oder?

    • 04.07.2017 14:40, M.D.

      Ich hatte mal als Korrektor zwei identische Klausuren in einem Stapel. Dafür gab es wegen Täuschungsversuchs zwei mal 0 Punkte. Keine Ahnung, wie der "Kollege" in diesem Fall zu unterschiedlichen Noten kommen konnte.

  • 04.07.2017 11:16, FrankfurterBub

    Und das "bedauerliche" Ergebnis: Ob jemand im 2. Examen 6 oder 8 Punkte hat, macht in seiner Berufswahl bzw. der möglichen Auswahl einen himmelweiten Unterschied.. Aber so sind wir Juristen halt, elitär bis zur Selbstaufgabe ("Wir finden keinen Nachwuchs..").

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  • 04.07.2017 13:21, RA W

    Das ist doch insgesamt ein alter Hut. Bereits in meinem Studium in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kam das vor. 2 Studenten haben, jeder im eigenen Namen, die identische Hausarbeit, die sie gemeinsam geschrieben haben, abgegeben.
    Ergebnis: Einer hatte 8 Punkte, der andere 4 Punkte. Auf eine Remonstration wurde aus naheliegenden Gründen verzichtet, zumal beide bestanden hatten. Der Fall spielte BTW an der Uni Heidelberg.

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  • 04.07.2017 21:47, Tja

    Das kommt davon, wenn man seine Korrektoren scheisse bezahlt. Ich bekomme zwischen 5 und 8 Euro für 2-3-stündige und 12 Euro für 5-stündige Klausuren als Vergütung. Jeder Student kann froh sein, wenn ich mir 20 Minuten Zeit für seine Arbeit nehme.

    Wäre die Vergütung besser wäre es anders. Aber die Unis sind nicht bereit, das notwendige Kleingeld in die Hand zu nehmen.

    Fazit: Die Unterscheidung zwischen "gut", "befriedigned" und "mangelhaft" kann ich relativ treffsicher vornehmen. Aber ob nun 6, 8 oder 11 Punkte "richtig" sind.... Pffffffffffffff

    Die Entscheidung, ob es 3 oder 4 sind, mache ich mir aber immer sehr schwer bzw.. Schaue ich DORT ganz genau hin. Aber mal ehrlich: Ob jemand jetzt 10 oder 12 Punkte hat ist sowas von wuppdich...

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    • 05.07.2017 11:22, Eric

      Geld wächst nicht auf Bäumen, erst recht nicht im staatlichen Hochschulwesen.

      Ich habe mir schon häufig gedacht, dass alle mehr davon hätten, wenn viele Leistungserhebungen einfach - wie bei allen anderen Fächern, inklusive dem ja durchaus sehr anspruchsvollen Humanmedizinstudium, üblich - mit Multiple Choice durchgeführt werden (wer denkt, dass das einfach wäre, hat noch nie eine komplexe Multiple Choice Klausur bewältigen müssen). Das ist dann sehr rasch durchkorrigiert, u. U. sogar teilautomatisiert möglich.

      Das damit "freigeschaufelte" Geld kann man dann dafür verwenden, gutachterliche Klausuren dort, wo es wirklich sinnvoll ist, durchzuführen und den Korrekturassistenten doppelt oder dreifach soviel pro Klausur bezahlen. Oder auch Mischformen, z. B. 50 % der Punkte aus Multiple Choice, die andere Hälfte aus einer gutachterlichen Bearbeitung, die eben entsprechend auch nur ca. den halben Umfang hat. Das würde auch insofern vorteilhaft sein, da Tatsachenwissen in der gutachterlichen Lösung häufig etwas kurz kommt, aber auch in unserem Beruf natürlich äußerst wichtig ist. Man kann nicht unbegrenzt viele Definitionen, Streitstände, etc. in einer zweistündigen Gutachtenklausur unterbringen, wenn das "sauber" durchgeprüft und ausformuliert sein soll. Aber in MC lässt sich da einiges abprüfen, d. h. die Klausuren werden für die Prüflinge dadurch mitnichten einfacher. Aber sie werden fairer, an einer richtig oder falsch angekreuzten Antwort gibt es nun einmal nichts zu deuteln und kein Spielraum für Korrektoren.

      Aber da nicht sein kann, was nicht sein darf, dass nämlich gutachterliche Klausuren in der Realität so ausgehen wie hier in den Kommentaren beschrieben, wird sich daran wohl nie etwas ändern. Juristen sind halt auch bei der eigenen Ausbildung häufig weltfremde Prinzipienreiter.

    • 05.07.2017 20:43, Tja

      @eric: Die Idee ist im Ansatz gar nicht mal Schlecht. Das dauert nur wieder 100 Jahre, bis es sich durchsetzt. Bis dahin wäre m.E. Aber unproblematisch genug Geld da, um Korrekturen anständig zu bezahlen. Zum Beispiel mit Studiengebühren. Und wer die nicht bezahlen kann (BaFöG, etc.) für den muss es nach wie vor umsonst sein (um jetzt nicht DIE Diskussion anzufangen). Aber es gibt genug (schlechte) Studenten, die sich in 15 Semestern zu zwei Examina a 4 Punkte durchhangeln, um Papi Kanzlei zu übernehmen (und sukzessive an die Wand zu fahren). Die werden ja wohl 5 Euro extra pro versaubeutelter Klausur berappen können?

      Nach etwa 4.000 korrigierten Klausuren kann ich sagen, nichts korrigiert sich schwerer als hanebüchenes Halbwissen. Sind es 4 Punkte? Sind es 3? Ist der Kandidat wirklich so dämlich oder hat er sich nur ungeschickt ausgedrückt?

      Klausuren mit glatten Null oder sicheren 14 Punkte korrigieren sich im Gegenzug geradezu butterweich...

    • 05.07.2017 21:19, Pommes Schranke

      Aus meiner Erfahrung als Tutor kann ich sagen, dass die klügsten Köpfe oft die größten Probleme haben das strukturiert zu Papier zu bringen, was ich immer besonders schade finde. Aber in der Juristenausbildung ist höchstens am Rande mal beim Propädeutikum o. ä. mal das Lehren der Werkzeuge ein Thema (Ausnahmen bestätigen die Regel).

      Ich kann nicht für jeden Fall sprechen aber in der Tat drücken sich viele einfach ungeschickt aus. Wie sollte es auch anders sein, wenn man es ihnen nicht gezielt bei bringt und es so von Glück abhängt, ob zB Papa der Jurist private Nachhilfe gibt, Papa das Rep sponsert, man an einen Tutoren oder einen besonders engagierten Dozent gerät oder sonstwie selbst den Bogen raus bekommt. Aber im Jurastudium wird man nicht gezielt daraufhin geführt. Das vergeudet Potential, aber auch das Geld und die Zeit aller Beteiligten, wenn dann zB einer frustriert abbricht, weil er nie den Dreh raus hatte seine vielversprechenden Gedanken auch in der engen Struktur des Gutachtenstils zu Papier zu bringen (Korrektoren lästern dann gerne über "Besinnungsaufsätze").

      In den USA gibt es folgenden Spruch, der mir zu denken gab:
      A students make great professors, B students make good judges, and C students make money

      Bei uns wird, sehr deutsch, aber alles an der Form aufgehangen. Auch wenn der Strafverteidiger nie wieder ein Rechtsgutachten, gar nach zivilrechtlichen Anspruchsgrundlagen, aufsetzen muss und der Steueranwalt in der GK den Fließtext eh vom paralegal vorbereiten lässt und nur den Feinschliff macht. Will sagen, man fragt sich gelegentlich warum wir in unserer Ausbildung eigentlich so sehr dem Gutachtenstil huldigen und diesen in letzter Konsequenz zum wichtigsten Prüfstein in allen schriftlichen Prüfungen gemacht haben, wo er doch so ungemein praxisfern ist und weder besonders gut ist, Systemdenken zu prüfen, noch Faktenwissen, sondern einfach wie eine perfekt geölte Maschine entlang des Sachverhaltes runtergerattert werden muss. Das ist zwar durch Stoffmenge und Zeitdruck schwierig, aber nicht immer die größte Denkleistung.

  • 06.07.2017 15:15, Thomas Heinrichs

    Ich habe früher auch mal als Korrekturassistent gejobt und da hatte ich auch so einen Fall. Aber in dem Fall hatte ich und der Kollege jeweils 4 Punkte vergeben. Das gibt es auch. Aber grundsätzlich ist es richtig, dass die Bezahlung dürftig ist und man in 20-30 Minuten mit einer Klausur durch sein muss um auf einen halbwegs erträglichen Stundensatz zu kommen...

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    • 07.07.2017 08:44, Erträglich

      Was ist schon erträglich. Für 30 Euro die Stunde steht man als qualifizierter Jurist doch morgens nicht mal auf. Korrigieren tut man nur, wenn es einem wichtig ist (und vielleicht ein bisschen Spaß macht). Die dreimarkfuffzig Entgelt sind maximal ein Kollateralnutzen.

  • 07.07.2017 08:55, Andreas Steinberg

    Wenn du online Englisch Nachhilfe brauchst, check http://www.berufe.eu/blog/englisch-nachhilfe-online-wirklich-effektiv-wir-haben-es-auf-den-pruefstand-gestellt/. Hier kann man leicht einen guten Englischlehrer finden, auch einen Muttersprachler aus Großbritannien oder den USA. Die Preise sind sehr attraktiv, es ist möglich, nur 5 Euro für eine Stunde zu zahlen. Es ist auch sehr hilfreich, dass man hier einen Lehrer mit Spezialisierung, z. B. Englisch für Kinder, TOEFL, Business English finden kann.

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    • 07.07.2017 13:36, Werbung

      Öhm - ich suche den Bezug zum Thema ... Moderator bitte ;O)

  • 10.07.2017 11:37, Alltagsprüfer

    Kann den meisten Kommenaren durchaus beipflichten. Ich war auch mal in "grauer" Vorzeit Korrektor, hatte aber eine Stelle als Wiss HK dafür.
    Ich denke, dass man zunächst zwischen Examen und Schein differenzieren muss. Da die Scheine eh für die Examensnote keine Rolle spielen ist es zwar ärgerlich, wenn man eine schlechtere Bewertung bekommt und sicher nicht sonderlich gut für das Selbstvertrauen. Im Endeffekt zählt es doch scheinfrei zu sein.

    Aus Korrektorsicht ist es jetzt auch kein so toller Job 50 - 70 Hausarbeiten zu korrigieren. Ebensowenig 2 - 3 Stunden Besprechung der Korrekturanweisungen mit 2 Lehrstühlen. Wenn wir das damals so nach Vorgabe 1 zu 1 umgesetzt hätten, dann hätten wir eine Durchfallquote von über 50 % gehabt. Also haben wir dann als Korrektoren mit dem Dozenten nachkorrigiert. Witzigerweise hatten wir aber immer ähnliche Ergebnisse unter den Korrektoren.

    Ich gebe Tja vollkommen recht: Mit richtig guten und richtig schlechten Arbeiten hat man eh kein Problem. Alles dazwischen ist Wertungsfrage von Stil, Lösungsskizze etc. Ich denke, dass wir eine Arbeit zwischen 3 und 4 Punkten auch nicht leichtfertig bewertet haben.

    Im Examen kommt sicher dazu, dass man nicht nur eine Prüfungsleistung hat, sondern mehrere. Das macht es aber auch nicht besser, da alles punktuelle Leistungen sind.

    Finde übrigens den Satz so drollig: "Wer auf 7 Punkte lernt kommt bei 3 raus." Ehrlich wüsste ich nicht wie man auf eine Punktzahl lernen kann. Wenn man sich in einer Klausur über Dientstbarkeiten für eine Seilbahn auseinandersetzen muss, kann man lernen wie man will. Ebenso erinnere ich mich an die kopfschüttelnde Klausuraufsicht im 2. Examen nach dem Motto "Das würde ich auch nicht gerne in einer Prüfung schreiben". Den Standesdünkel verstehe ich auch nicht. Es kann eigentlich nicht sein, dass man ein gutes Examen macht, weil man die "typischen" Examensprobleme gelernt hat und viele Klausuren geschrieben hat, dann aber mit der ersten Variante nicht klar kommt, weil das nicht mehr ins Prüfunsschema passt.

    Hinzu kommt und da haben die Kollegen auch Recht. Dieses Studium hat mich gar nicht auf meinen Berufsalltag vorbereitet. Hinzukommt, dass auch nicht jeder Professor ein didaktisch guter "Lehrer" ist. Eine Schlüsselqualifikation, nämlich Rechtsgespräche wurde an der Universität überhaupt nicht vermittelt. Ich würde auch behaupten wollen, dass das blinde runterbeten des Gutachtenstils keinem hilft, wenn man nicht versteht, wozu man das eigentlich im späteren Leben brauchen kann.

    Der Beruf "forensisch tätiger Anwalt" ist zudem dadurch geprägt, dass wir das tatsächliche letztlich juristisch werten müssen. Mein erster Chef sagte mir am 1. Tag: Vergessen Sie jetzt mal schön, was Sie in der Uni und im Refrendariat gelernt haben. Sie müssen, 1. den Sachverhalt vollständig ermitteln und hinterfragen, 2. das tatsächliche so aufbereiten, dass es ein Richter auch versteht und 3. dann können Sie etwas zur Rechtslage schreiben aber bitte nicht zu viel Probleme darstellen, da die Kammer sonst selbst denkt, es wäre ein kniffliger Fall.

    Ich halte den Prädikatsdünkel daher auch in der Praxis für überbewertet. Es ist halt ein Indikator aber auch nicht mehr!

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  • 04.08.2017 08:06, Roland

    Ähnliches ist meinem Filius in München passiert: Es waren am Schluss der Arbeit Pluspunkte (+) und Minuspunkte (+) in einer Tabelle vergeben. Obwohl seine Arbeit im Vergleich zu der eines anderen Mitschreibers mehr Pluspunkte(somit auch weniger Minuspunkte) aufwies, war sie mit zwei Punkten schlechter bewertet!

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