Pump up the volume: Über Belesenheits- und Wissenschaftsmimikry

von Prof. Dr. Roland Schimmel

24.01.2013

Manchmal taucht in einem der Anfängerkurse über wissenschaftliches Arbeiten für Juristen die Frage auf, ob es einen Geheimtipp gebe, wie man mit möglichst wenig Aufwand eine möglichst professionell wirkende Abschlussarbeit zusammenstrickt. Dann denkt Prof. Roland Schimmel bei sich: "There are no shortcuts." Er lässt sich zu einem Kaffee einladen und erzählt dem Studenten Folgendes.

Wer im täglichen Prüfungsgeschäft, genervt von den vielen sich wiederholenden Fehlern in Anfängerarbeiten, Erholung braucht, greift am besten zu einem Krimi. Oder zu einer guten juristischen Doktorarbeit, wenn man schon alle Krimis kennt.

Als es kürzlich wieder so weit war, nahm ich eine aktuelle Diss zur Hand. Sie war kurz: Mit 86 Textseiten gerade genug Lesestoff für eine Fahrt im Regionalexpress von Frankfurt nach Fulda. Das ist zwar weniger Text als manche Bachelor- oder Masterthesis, mit denen ich sonst befasst bin, aber size doesn´t matter, wie man gemeinhin sagt. Jeder Schluss von der Quantität auf die Qualität fällt auf den Fehlschließenden zurück. Trotzdem freute ich mich, weil ich eine so schlanke Dissertation das letzte Mal Ende der 1950er Jahre in der Hand gehabt hatte.

Kurz und kürzer

Als sich die ersten sechs Seiten als Einleitung erwiesen und die letzten beiden als Zusammenfassung, wurde ich nachdenklicher. Ich habe schon universitäre Schwerpunktbereichsabschlussarbeiten (Bearbeitungszeit: ein paar Wochen) gelesen, die mehr als 78 Seiten aufwiesen – und deren Fußnotenapparat die gut 400 leicht hinter sich ließ, die hier den wissenschaftlichen Unterbau darstellten.

Um bei den schnöden Zahlen zu bleiben: Im Schrifttumsverzeichnis, das überwiegend alphabetisch sortiert war, standen 105 Einträge. Zweibändige Werke waren mit zwei Einträgen aufgeführt. Klingt harmlos, führt aber schon beim Münchener Kommentar zum BGB zu verblüffenden Bläh-Effekten, vom Staudinger ganz zu schweigen. Und bei Beiträgen in Sammelbänden hatte der Verfasser immer einen Eintrag für den Sammelband angelegt und einen weiteren für den Beitrag selbst.

Die Zahl der ausgewerteten Texte lag in Wirklichkeit also unter 100. Davon hatte sieben der Doktorvater verfasst – und einen der Vater des Doktoranden. Letzterer wiederum war auch der Verfasser des Vorworts eines vom Doktorvater herausgegebenen Handbuchs. Dieses hatte der Doktorand in etwa jeder zehnten Fußnote zitiert. Na gut. Die Welt ist halt klein.

Während die Habilitationsschrift des Doktorvaters nicht nur ausführlich verarbeitet, sondern gelegentlich wortlautnah oder wortlautidentisch wiedergegeben war (nur die lästigen Anführungsstriche hatte der Doktorand vergessen), wurden sechs Doktoranden-Vorgänger in jeweils genau einer Fußnote abgefrühstückt. Wenn ihre Arbeiten zum Thema nicht recht passten, war der gedankliche Zusammenhang in der Fußnote passend gemacht worden.

Diese Technik der Verbeugung vor dem Lebenswerk des Doktorvaters hatte ich mit dem Verschwinden der Ordinarienuniversität ausgestorben geglaubt. Kein Doktorvater zwingt doch heute mehr seine Doktoranden zu solchem Kotau. Und kein Doktorand mit Rückgrat schleimt sich so plump bei seinem Prüfer ein. Die Vergangenheit hob für einen kurzen Augenblick ihr grauses Haupt. Ich fühlte mich, als hätte ich einen lebendigen T-Rex gestreichelt.

Es geht auch anders, doch so geht es auch …

Das seltsame Schicksal der Sekundenberühmtheit teilten die Doktoranden-Vorgänger indes mit den Verfassern etwa sechzig weiterer Quellen. Um diese ins Verzeichnis aufnehmen zu können, hatte der Autor der Doktorarbeit sie jeweils exakt einmal zitiert. Besonders hübsch wirkte das bei den Buchrezensionen, die in den Fußnoten ein schönes schmückendes Beiwerk zu den je besprochenen Büchern bildeten, ohne für den Gedankenfaden eine Rolle zu spielen. Von den anderen etwa zwei Dutzend Texten waren sieben wirklich oft zitiert worden, der Rest je ungefähr eine Handvoll Male. Der Schreibtisch des Doktoranden kann sich nicht gebogen haben unter der Last der Bücher.

Hatte er dieses einigermaßen durchsichtige Aufpumpen des Quellenverzeichnisses denn nötig gehabt? Eigentlich nein. So recht bewandert bin ich im Thema der Arbeit nicht, aber es fiel doch schnell auf, dass er von den einschlägigen Lehrbüchern nur ein oder zwei und auch von den Standardkommentaren und -handbüchern zu den betroffenen Rechtsgebieten bei weitem nicht alle verarbeitet hatte. Vermutlich musste die Arbeit einfach nur schnell fertiggestellt werden.

Am Ende hat mich der Text übrigens ziemlich gelangweilt. Das lag weniger daran, dass ich vom Kartellrecht nicht genug verstehe. Anstrengend wirkte, dass etliche Passagen einschließlich der Fußnoten doppelt oder dreifach verwendet worden waren. Copy and Paste mit marginalen Modifikationen, aber unter Beibehaltung der grammatikalischen Fehler. So etwas fällt leicht auf, wenn der Gesamttext nicht allzu umfangreich ist. Hätte der Verfasser sich auf Verweise beschränkt statt Papier mit Wiederholungen zu füllen, wäre die Arbeit gleich noch ein paar Seiten kürzer geworden.

Und wo bleibt das Positive?

Wenigstens einen Fehler hatte er nicht begangen: Die letzthin so beliebten Plagiate, die mehr und mehr Politiker- und Wissenschaftlerkarrieren ausbremsen, waren nicht zu sehen. Wo anderthalb Seiten wörtlich aus der Wikipedia kopiert waren, hatte er das – wissenschaftlich eher verpönte – Online-Lexikon konsequent in den Fußnoten genannt. Nur die Anführungsstriche… - aber das erwähnte ich wohl schon. Anführungsstriche werden sowieso überschätzt dieser Tage.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Arbeit war inhaltlich gewiss ertragreich. Ich habe einiges gelernt beim Lesen. Zum Beispiel: "Politiker sind Menschen und als solche sind sie entweder auch fußballinteressiert oder sind sich zumindest der Bedeutung des Fußballs bewusst." Das war mir vorher nicht klar gewesen. Immerhin eine steile These, vielleicht sogar eine echte neue Erkenntnis.

Who cares?

Letzten Endes bleibt die pragmatische Einsicht: Wenn auch ein Text diese und ein paar andere Schwächen hat - für den Erwerb eines juristischen Doktorgrads reicht es allemal.

Der Doktorvater kann sich an diesen Petitessen jedenfalls nicht gestört haben, sonst hätte er den Verfasser nicht promoviert. Aber wenigstens vor Erteilung des Druckfreigabevermerks hätte er auf Korrektur offensichtlicher Fehler im Gebrauch der deutschen Sprache, Bereinigung unnötiger Wiederholungen und Anführungszeichen für wörtliche Zitate bestehen können. Meine Eisenbahnfahrt jedenfalls hätte er gerettet.

Roland Schimmel lehrt Bürgerliches Recht an der FH Frankfurt am Main.

(Anm. des Autors: Den Namen des Verfassers und den Titel der Arbeit habe ich absichtlich nicht genannt. Wer sich dafür interessiert, möge mir eine E-Mail schicken. Der Text mag langweilig zu lesen sein. Aber als Vorbild für das Aufpumpen einer anständigen Seminararbeit zu einer Doktorarbeit des Typs ultra slim kann man ihn bestimmt verwenden. Für den Erfolg will ich aber nicht garantieren. Es geht schließlich auch anders.)

Zitiervorschlag

Roland Schimmel, Pump up the volume: Über Belesenheits- und Wissenschaftsmimikry . In: Legal Tribune Online, 24.01.2013 , https://www.lto.de/persistent/a_id/8032/ (abgerufen am: 18.11.2018 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 24.01.2013 14:39, LTO-Leser

    Nein, dieser Beitrag ist nirgends wörtlich abgeschrieben. Aber das meiste, was hier steht, hat der Verfasser eben doch vorher bei "vroniplag" gelesen - auch nicht ganz die feine Art. Warum er dann die dort zu findenden Hinweise auf Plagiate in der besprochenen Arbeit nicht wahrhaben will, bleibt sein Geheimnis.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2013 14:51, Roland Schimmel

      Hallo LTO-Leser, wo genau haben Sie denn den Text gefunden, den der Verfasser des obigen abgeschrieben/plagiiert/unanständig übernommen hat?
      Vielen Dank schon jetzt!

  • 24.01.2013 17:27, LTO-Leser

    @ R. Schimmel: Aber das müssen Sie doch noch wissen - auf der dem Autor gewidmeten vroniplag-Seite unter "Befunde".

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2013 18:03, Roland Schimmel

      @ LTO-Leser: Dankeschön! Jetzt erinnere ich mich. Ich habe meinen von mir selbst verfassten obigen LTO-Artikel in jahrelanger mühevoller Arbeit neben meinen Belastungen in Beruf und Familie ... nach bestem Wissen und Gewissen. Und so weiter.
      Aber im Ernst. Bitte erlauben Sie mir zwei Fragen:
      1. Sind die von Ihnen beanstandeten Informationen nicht sämtlich Tatsachen, die man vom einen Zusammenhang in den anderen transportieren dürfen sollte? (Zumal wenn man die bewußte Doktorarbeit vollständig gelesen hat.)
      2. Würde Ihr leise anklingender Vorwurf entfallen, wenn ich versicherte, das Einverständnis des Verfassers der betreffenden Notizen eingeholt zu haben?
      Noch einmal danke!

  • 24.01.2013 18:21, Sotho Tal Ker

    Das Weglassen von Anführungszeichen erhöht die Lesbarkeit, zumindest in juristischen Arbeiten. Das ist kein Plagiat.

    Als Lesehilfe für das nächste Mal empfehle ich, die ironisch gedachten Stellen farblich zu unterlegen. Die Vorteile sind erhöhter Lesekomfort und verbesserte Verständlichkeit, auch für Juristen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2013 18:29, LTO-Leser

    @ R. Schimmel: Ist o.k. Wir schließen jetzt alle einmal die Augen und nehmen uns vor, ganz fest daran zu glauben, dass Sie sich eine schwer zu beschaffende Dissertation aus einem ihnen fremden Fachgebiet besorgt, diese vollständig gelesen und dann rein zufällig dieselben Defizite entdeckt haben, die vor Ihnen die Leute von vroniplag gefunden haben (immerhin einschließlich der Übereinstimmungen mit der Habilitationsschrift des Doktorvaters, was für eine Zugfahrt-Lektüre eine bemerkenswerte Leistung darstellt). Und damit lassen wir es dann auch bewenden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2013 19:40, Meckerziege

    @ R. Schimmel: So ganz unrecht hat "LTO-Leser" offenbar nicht. Sie scheinen hier in der Tat VroniPlag-Ergebnisse verkaufen zu wollen. Ist in der Sache eigentlich auch nichts Verwerfliches. Ich habe es mir dort angeschaut, ist ja alles sauber dokumentiert dort. Mich stört auch allenfalls, dass sie deren Ergebnisse hier als die Ihren verkaufen, die Sie "mal eben nebenbei und zufällig im Zug" entdeckt haben. Dabei steckt da bestimmt wieder viel Arbeit der VroniPlager dahinter. Aber wahrscheinlich sind Sie selber VroniPlager - dann sollten Sie es hier aber auch offenlegen. Im Übrigen ist doch VroniPlager sein im Moment ohnehin eher hip und angesagt.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2013 15:26, Roland Schimmel

      Auf die Gefahr hin, daß das hier völlig untergeht: Der Text oben versucht die Frage zu stellen, wie dünn das Brett sein darf, das man bohren muß, wenn man einen Doktorgrad erwerben will. Der Text erzählt nichts über Plagiate. Naja, fast nichts. Die beiden Fragen können miteinander zu tun haben, müssen aber nicht. Und weil über Plagiate schon fast alles gesagt ist mittlerweile, habe ich einen Text über das Bohren dünner Bretter geschrieben. Ich finde, das ist ein Unterschied.

    • 25.01.2013 17:40, LTO-Leser

      @ R. Schimmel + M. Klicken: Also als "R. Schimmel" schreibt der Mann auf LTO: "Die letzthin so beliebten Plagiate, die mehr und mehr Politiker- und Wissenschaftlerkarrieren ausbremsen, waren nicht zu sehen."

      Und als „SleepyHollow02“ dokumentiert er auf vroniplag "weitgehend allein" 39 nachgewiesene Plagiate auf 34 Seiten.

      Wie soll man das nennen? Headless horseman? Eine Persönlichkeitsspaltung? Oder eher eine riesengroße Verarsche, durch welcher der beiden Persönlichkeiten auch immer?

    • 25.01.2013 18:00, Roland Schimmel

      Lieber LTO-Leser, man muß aufhören, wenn's am schönsten ist. Deshalb hier zum letzten Mal: Sie reden über die Person des Autors, ich rede über ein Problem des Wissenschaftsbetriebs. So wird das nichts werden. Trotzdem tut es mir leid, wenn Sie sich veräppelt fühlen.

    • 26.01.2013 14:27, LTO-Leser

      @ R. Schimmel: Das kann man leider nicht so schön trennen, wie Sie sich das vielleicht wünschen. Wenn ein Beitrag wie der Ihre nur die subjektive Einschätzung des Verfassers wiedergibt und auf Belege völlig verzichtet, ist die persönliche Glaubwürdigkeit des Verfassers ja wohl ein relevanter Aspekt, wenn nicht der relevanteste. Ihre ist jetzt leider dahin, sehr zum Schaden der angemessenen Würdigung des (offenbar wirklich skandalösen) Einzelfalls.

      Im Übrigen: Sieht es aus Fachhochschul-Sicht im Ernst so aus, als seien juristische Dissertationen, die aufgeblasen werden müssen, um überhaupt mal 86 Seiten zu erreichen, gerade ein besonders aktuelles Problem des "Wissenschaftsbetriebs"? Wenn Sie sich nur die bei Vroniplag untersuchten juristischen Arbeiten ansehen würden, würden Sie erkennen, dass das weitaus häufigere Problem eher in Arbeiten besteht, die im Schnitt 250 Seiten lang sind, ohne irgendetwas Neues zu enthalten.

    • 31.01.2013 12:59, Quizmaster

      Liebe Meckerziege,
      VroniPlager sein ist im Moment wohl doch nicht so angesagt:

      http://www.bild.de/news/inland/erpressung/deutsche-bank-manager-vorgeblicher-plagiatsfall-28323622.bild.html

      Insbesondere in Frankfurt, wo Prof. Schimmel und einige der hier aktiven Foristen sitzen, scheint die Staatsanwaltschaft derzeit nicht so gut auf VroniPlag zu sprechen zu sein.

    • 15.09.2013 20:09, Roland Schimmel

      nachtrag zum kommentar von lto-leser: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Maa

  • 24.01.2013 20:10, Simon Terodde

    Ich frag´ mich: Darf sich Herr Schimmel eigentlich "Prof. Dr. Schimmel" nennen? Müsste es standesrechtlich nicht "FH-Prof.Dr. Schimmel" heißen?
    Simon Terodde

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2013 20:46, Roland Schimmel

      Ich bin erstaunt, welche Richtung die Kommentare nehmen. Der Inhalt des Artikels scheint nicht so wichtig zu sein; die Kommentatoren arbeiten sich viel mehr am Verfasser ab. Sei's drum:

      @ Simon Terodde: Die Antwort auf Ihre Frage steht im Gesetz. Meine Juristenkollegen sagen in solchen Fällen gern "Ein Blick ins Gesetz erspart Geschwätz." Ich frage mich allerdings, welches Standesrecht Sie meinen. Können Sie mir helfen?

      @ Meckerziege: Vielleicht haben Sie recht. Wenn ich VroniPlagMitarbeiter bin, werde ich es aber vermutlich nicht offenlegen. Vielleicht bin ich aber auch der Tippgeber für VroniPlag gewesen, nachdem ich die betreffende Arbeit gelesen habe. Man kann's nicht wissen - und vermutlich ist es auch nciht wichtig.

      @ LTO-Leser: Vielleicht bin ich auch der erste VroniPlagPlagiator. Wer das skandalisierte, würde zugleich aber den Inhalt meines Texts in eine weitere Öffentlichkeit tragen (und damit als Marionette meinen perfiden Plan unwissentlich befördern). Vielleicht warte ich aber auch darauf, daß die Leute von VroniPlag mich als Plagiator verklagen. Dann erfahre ich vor Gericht ihre Klarnamen. Und dann sprenge ich diesen Schwarm, über den ich mich schon lange ärgere. Man kann's nicht wissen. Und vermutlich ist es auch nicht wichtig.

      Aber ich hätte trotzdem gedacht, daß man eigentlich eher darüber diskutieren sollte, ob es zwischen einer Seminararbeit und einer Doktorarbeit einen Unterschied gibt.

      Und was ich gern noch wüßte: Steht oben in meinem Text irgendwo, daß ich auf der Eisenbahnfahrt auch die Habilitationsschrift gelesen habe? Das war mir nicht so klar...

  • 24.01.2013 21:57, Schlaubi

    Da ist Herr Schummel aber enttäuscht, dass die bösen Kommentare nicht in die von ihm intendierte Richtung laufen. Dabei hat er die Vroniplag
    Befunde nicht nur ausführlich verarbeitet, sondern gelegentlich wortlautnah oder wortlautidentisch wiedergegeben(nur die lästigen Anführungsstriche hat er vergessen)... Um Missverständnisse zu vermeiden: Der Artikel war inhaltlich gewiss ertragreich. Ich habe einiges gelernt beim Lesen. Zum Beispiel von den Bläh-Effekten eines Fachhochschullehrers, wenn er einen lebendigen T-Rex streichelt. Oder wie man mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst professionell wirkenden Artikel zusammenstrickt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2013 22:31, Allwissend

    Was der Herr Schimmel so alles gerne wüsste...ich wüsste gerne einmal: Wieviele Promotionsstudenten hat er denn schon in seinem akademischen Leben betreut? Na? 1 oder 2? Herr Schimmel?

    Außerdem frage ich mich: Bekommt er keine vernünftigen Forschungsaufträge und Publikationsanfragen oder warum muss er jetzt auf diesen Guttenberg-Schavan-Zug aufspringen und uns mit einem Thema langweilen, das irgendwann auch einmal ausgelutscht ist. Diese - ach wie witzigen - Kommentare auf eine Dr.-Arbeit sind in etwa so innovativ wie Witze über die Deutsche Bahn („senk ju vor träwelling")...aber gut, da schließt sich der Kreis zu seiner Zugfahrt...

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 24.01.2013 23:17, Notpromotion

    Ein sehr vergnüglich-lesbarer Artikel - wäre der Hintergrund nicht so traurig.

    Die Älteren unter uns erinnern sich noch an das "Notabitur": Gymnasiasten, die vorzeitig an die Front abberufen wurden, durften noch ihr "Notabitur" machen - wenn man schon fiel, sollte man dies wenigstens mit Hochschulreife getan haben.

    Geschichte wiederholt sich nicht 1 zu 1, aber immerhin: neuerdings gibt es die Institution der "Notpromotion"; und das geht so: man will den "Dr.-Titel", aber Arbeit soll er nicht machen. Also nutzt man die Netzwerke des Herrn Papa und pumpt ein schlichtes Seminararbeitsthema zu einer 90-Seiten-Diss. auf, und dies möglichst mit Dreifach-Wiederholungen, kuriosem Fußnotenapparat und Literaturverzeichnis sowie unsauberen Zitierweisen. Und der Herr Doktorvater, der solche "Notpromotion" goutierte, befürwortete in einem Gutachten auch noch die Honorarprofessur-Verleihung des Herrn Papa des Doktoranden.

    Das ist alles so verwirrend wie erstaunlich.

    Noch verwirrender freilich die Kommentare hier. Empört ist man nicht über die Frechheit der "Notpromotion", sondern über den Umstand, dass ein FH-Professor den Finger in die Ordinarienwunde legt. Bleibt abzuwarten, wie die Prüfungskommission der Juristischen Fakultät der Universität Kiel entscheiden wird.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 24.01.2013 23:44, Klartext

      Verwirrend ist doch eine Sache: Aufgabe seriösen Journalismus ist professionelle "Fremd"beobachtung. Herr Schimmel ist aber offensichtlich VroniPlag-Insider bzw. -Mitmacher. Gleiches gilt hier für "Notpromotion", der ebenfalls 1 zu 1 VroniPlag-Informationen zum Besten gibt. Die LTO muss sich doch dann fragen, ob sie hier die Pressestelle von VroniPlag sein oder nicht lieber unabhängige Autoren schreiben lassen möchte.

    • 25.01.2013 13:24, claire

      Die Diskussion hier ist in der Tat noch entlarvender als die Dissertation. In solchen Diskussion wird mir wieder klar, warum sich mein Freundeskreis im Studium nur zu einem kleinen Teil aus Kommilitonen zusammensetzte...

  • 25.01.2013 00:11, Notpromotion

    @ Klartext:

    Ich bin "unabhängig". "Vroniplag-Informationen"? Wer "googlen" kann, ist klar im Vorteil. Beschäftigten Sie sich inhaltlich auch noch mit der "Sache" an sich? Oder sind das Petitessen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2013 09:37, Denis Basak

    Liebe Foristen,

    offenbar nervt es inzwischen viele, wenn auf fragwürdiges wissenschaftliches Verhalten hingewiesen wird. Nichts desto trotz und ganz ohne Ironie (deswegen auchnicht farblich hinterlegt): Was Prof. Dr. Schimmel hier beschreibt, ist ebenso wenig in Ordnung wie ein absoluter Einzelfall. Für jeden, der mehr als drei Monate an einer Dissertation gesessen hat, ist diese Form der Abkürzung eine Frechheit, sich dafür den gleichen Titel ans Namensschild hängen zu dürfen wie andere, die jahrelang mit Texten gerungen haben, dürfte eigentlich nicht sein. Dennoch stößt man immer wieder einmal auf solche Dissertationen, von denen man den starken Eindruck hat, sie bestünden aus nicht einmal stark aufgeblähten Seminararbeiten und seien auch inhaltlich kaum auf einem höheren Niveau.

    Spielt es eine Rolle, wie auf diesen Missstand hingewiesen wird ? Spielt es eine Rolle, ob und wer und wie das vorher schon einmal auf VroniPlag oder anderswo diskutiert wurde ? Ist die Rahmenhandlung der Zugfahrt nur für mich als Erzählung zu verstehen, bei der es kaum wichtig ist, ob wirklich dort oder erst am heimischen Schreibtisch das Auszählen und vergleichen geschehen ist ? Ist es von irgend einer Bedeutung, ob der Autor oder hiesige Forenbeiträger irgend etwas mit VroniPlag zu tun haben oder nur dort nachgelesen haben ? Aus meiner Sicht wohl kaum, unabhängig davon wird die konkrete Arbeit kein Deut besser und auch der allgemeine Missstand, für den hier ein Beispiel beschrieben wird, verschwindet nicht. Dass die persönliche Nähe von Doktorvater/-mutter und Kandidat/in gelegentlich zu Gefälligkeitsentscheidungen führt in der Hoffnung, es werde schon keiner finden, ist ein strukturelles Problem. Vorschläge zu dessen Bewältigung gibt es, ihre Umsetzung gerade bei Juristen derzeit eher nicht.

    P.S.: Ich zeichne hier bewusst mit Klarnamen und gebe auch gleich dazu, dass ich den Kollegen Schimmel kenne und auch schon mit ihm publiziert habe. Bin ich parteiisch ? Vielleicht. Ändert das etwas an meiner Aussage ?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2013 10:53, Lars Gußen

    Der erste Überflug über die hiesigen Kommentare hat mich einigermaßen entsetzt zu einer kleinen pseudo-statistischen Analyse veranlasst.

    Von insgesamt 14 Kommentarbeiträgen (Stand: 25.1., 09:30 Uhr) befassen sich sage und schreibe 9 Beiträge primär oder ausschließlich mit Kritik am Autor. Lässt man die eigenen (drei) Antworten des Verfassers außer Betracht,so bedeutet das im Ergebnis: 82 % der (Fremd-)Kommentare haben nichts Intelligenteres beizutragen, als Dreck auf den Überbringer äußerst beunruhigender Erkenntnisse zu werfen, ohne oder anstatt sich mit der Tragweite dieser Erkenntnisse auseinanderzusetzen.

    Und diese Tragweite ist keineswegs banal oder zu unterschätzen. Jeder, der mit gewissem Selbstanspruch und akzeptiertem Fremdanspruch der „Wissenschaft“ ein solches Werk bearbeitet (hat), kennt den Konflikt zwischen Zeit für sich, die Familie, das Hobby oder was auch immer einerseits und einer, nennen wir es mal „wissenschaftlich anständigen“ Bearbeitung eines solchen Machwerks. Wenn man dann wie hier zur Kenntnis nehmen muss, dass solches verdachtsweise unter einem „Papa & das Patronat“-Mäntelchen auch ganz anders funktioniert, dann geht mir persönlich das Messer in der Tasche auf (Ironiemarkierung: natürlich nur im übertragenen Sinne, bevor die übereifrige Artikelpolizei hier nun gleich eine Strafanzeige in Erwägung zieht).

    Vor diesem Hintergrund erscheint mir die Schwerpunktsetzung - eine zu Recht besonders hoch geschätzte Kernkompetenz in der Juristerei - der besagten 82 % da doch eher fragwürdig. Bösen Zungen käme möglicherweise die Frage in den Sinn, welchen Weg denn ihrerseits wohl diejenigen wählen (wollen), die sich schon hier auf das Boten-Bashing verlegen, statt die Botschaft zu verarbeiten. Und dass diese Botschaft schon eine Runde bei VroniPlag gedreht hat, macht es in der Sache doch kaum besser, das Gegenteil ist der Fall.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2013 11:50, LTO-Leser

      Geht's noch? Hier wird doch nicht der Bote für den Inhalt der Nachricht verdroschen, sondern er wird dafür verdroschen, dass er eine fremde Entdeckung als eigene ausgibt (und dafür, dass er dann noch die Leute verärgert, indem er alles abstreitet [= den üblichen Fehler aller Plagiatoren wiederholt]).

      Dass der geschilderte Tatbestand skandalös ist, bestreitet doch niemand, aber das (und noch mehr) steht seit mehr als einem Monat auf vroniplag.

  • 25.01.2013 12:46, Marc Reiß

    Lieber LTO-Leser,

    mit dem Lesen in Ihrem Pseudonym happert es wohl noch ein wenig, vom Textverständnis möchte ich gar nicht erst anfangen.

    Sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, dass diese Entdeckung möglicherweise gar nicht so fremd ist, wie Sie sich das in Ihrer wichtigen Empöruung gerne einreden möchten? Und ist das für die Sachfrage überhaupt relevant (um diesen Punkt noch einmal zu betonen und zu wiederholen, auch wenn die Kollegen Basak und Gußen das eigentlich schon minimalverständlichst dargelegt haben)?

    Ich würde Ihnen dringend raten, erst einmal in sich zu gehen und die Fragen von Herrn Schimmel oben noch einmal gründlich auf sich wirken zu lassen, vielleicht kommt Ihnen dann auch noch die Erkenntnis, dass die bei Vorniplag dokumnetierten Befunde kein urheberrechtlich geschütztes Gedankengut sind, das eines Quellennachweises bedarf.

    Es scheint nicht gut um die Juristenschaft bestellt zu sein, wenn der Gedanke, ein Wissenschaftler könne sich eine (ja immerhin immense 80 Seiten starke!) Arbeit tatsächlich vollständig (!) durchgelesen haben, nur ungläubiges Kopfschütteln und Spott provoziert, eine erzählerische Rahmenhandlung als knochenhartes, lückenloses Tatsachenprotokoll gedeutet wird oder der Gedanke, ein FH-Prof verschweige seinen Arbeitgeber mutwillig, offenbar Schweißausbrüche und Herzrasen (sowie fremdantizipierte Standesdünkel) hervorruft.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2013 13:03, Martin Klicken

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/VroniPlag_Wiki:Lizenzbestimmungen

    In der Regel wird bei der Besprechung von Rechercheergebnissen ein Hinweis auf VroniPlag Wiki und ein Link (am besten ein genauer) zum Wiki als angemessen betrachtet. Manche Universitäten/Pressestellen und Prüfungsausschüsse zierten sich da, die erfreuliche Mehrheit aber respektiert das selbstverständlich. Auch wird VroniPlag Wiki namentlich in sämtlichen mir bekannten Gerichtsurteilen genannt (Chatzimarkakis, Saß, Mathiopoulos). Wörtliche oder sinngemäße Weiterverwertung von bereits im VroniPlag Wiki veröffentlichter Prosa in Zeitungsartikeln ist schwierig, da sich die Lizenzen nicht vertragen. Vermutlich wird der Autor sich dies in diesem Fall (vielleicht um nicht zu deutlich auf den Betreffenden zu verweisen?) nicht vergegenwärtigt haben und eine Wiederholung zu verhindern wissen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2013 13:24, Marc Reiß

      Nur zur Klarstellung: Rechercheergebnisse als ganzes gerne, die veröffentlichte Prosa ebenfalls -- einzelne Tatsachen an sich allerdings, etwa dazu, wer das Vorwort eines zitierten Titels verfasst oder wie viele Einträge das Literaturverzeichnis hat, dürften wohl kaum von einer creative commons-Lizenz erfasst sein.

    • 25.01.2013 14:06, Martin Klicken

      Nichts anderes habe ich gesagt.

    • 25.01.2013 14:17, Marc Reiß

      .. deswegen auch Klarstellung -- und zwar meiner eigenen Aussage

  • 25.01.2013 13:27, claire

    wie bereits von Herrn Reiß bemerkt, lässt sich doch den Ausführungen von Herrn Schimmel relativ eindeutig entnehmen, dass er selbst maßgeblich zu der "Entdeckung" beigetragen hat. Womöglich sogar als Autor auf VroniPlag. Muss ich, wenn ich einen Artikel in der Zeit veröffentliche, bei jeder weiteren Verwendung der dabei verwendeten Gedanken in anderen Kontexten immer darauf hinweisen, dass "Die Zeit" diese Gedanken auch schon hatte? Absurd.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 25.01.2013 15:33, Halsschmerzen

    And now for something completely different – nämlich dem Inhalt des Artikels: Den Hinweis von Kommentator „Notabitur“ auf die neue Konstruktion einer „Notpromotion“ fand ich wirklich köstlich. Und er ließ mich gleich ganz unwillkürlich an einen Notstand aus derselben Zeit denken, den „Halsschmerzen“, von denen solche Wehrmachtsoffiziere geplagt wurden, deren Hals noch nicht mit einem Eisernen Kreuz dekoriert wurde. Aber zum Glück scheint die Familie des Promovenden generationsübergreifend von einem treuen Hausarzt (in der Person des Betreuers) gepflegt zu werden, der sämtliche akademische Wehwehchen mit ganz eigenen Wundertinkturen zu kurieren weiß ;-)

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 25.01.2013 15:48, You score 1 point Godwin

      That's indeed something completely different. Ein Nazi-Vergleich hat noch gefehlt. Glückwunsch.

  • 26.01.2013 10:48, Karl Korsch

    Interessant an diesem Vorgang ist, dass hier Leute, wie Herr Schimmel, formelle Standards für Doktorarbeiten aufstellen, die als FH-Professoren nie jemand promoviert haben und an den inhaltlichen Standards der Universität gescheitert sind. Zudem verstößt es gegen journalistische Sorgfaltsstandards, wenn Herr Schimmel als Administrator bei vroniplag wirkt und zugleich in seinen LTO-Artikeln sich den Anschein gibt, er sei "neutraler" Kommentator. Es entsteht dann der Anschein, dass die Uniredaktion von LTO die Skandale erst erzeugt, über die sie dann berichten kann. Auch dies wäre ein Fall für den Presserat.

    Karl Korsch

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.01.2013 11:53, Paul Dessau

      Die zahlreichen persönlichen Attacken gegen den Verfasser des Artikels lassen darauf schließen, dass hier unmittelbar Betroffene (vielleicht auch nur einer unter verschiedenen Identitäten?) versuchen, vom eigentlichen Gegenstand des Artikels abzulenken. Man mag den satirischen Angang, den Herr Schimmel hier gewählt hat, angesichts der auf VroniPlag dokumentierten niederschmetternden Fakten kritisieren. Vom Tisch wischen lassen sich diese Fakten jedoch durch solche oberflächlichen Manöver nicht.

    • 26.01.2013 14:06, Roland Schimmel

      Sehr geehrter Herr Korsch, würden Sie mir den Gefallen tun und die Angelegenheit vom Presserat klären lassen? Danke im voraus!

      Lieber Kalle,
      wie cool ist das denn? Ich habe tatsächlich meinen ersten eigenen Troll. Und noch dazu einen multiplen Identitäten. Einen Intellektuellen geradezu. Man beachte die raffinierte Wahl der Pseudonyme. Er beherrscht Fremdwörter. Nicht schlecht. Ich hatte erwartet, so einen Typen mit Springerstiefel- und Glatzenrhetorik zu kriegen, aber nein: Ich habe Glück gehabt. Bitte, schreib mehr!
      Und habe Dank für die Aufmerksamkeit, die Du meinen abseitigen kleinen Artikel verschaffst. Hoffentlich kann ich mich mal revanchieren.
      Beste Grüße

  • 26.01.2013 18:12, Flavia S.

    Lieber Herr Prof. Schimmel,

    vielen Dank für den Artikel! Ich bin noch mitten in meinem Jurastudium und sehe das von Ihnen angesprochene Problem aus einer anderen Perspektive:

    Während unseres Studiums schreiben wir je nach Bundesland und Universität nur wenige Haus- und teilweise gar keine Seminararbeiten. Die Korrekturen hangeln sich meistens an Lösungsskizzen entlang und gehen nur selten auf wissenschaftliche Fehler ein.

    Trotz der Lektüre zweier Bücher zum "wissenschaftlichen Arbeiten" bin ich an vielen Stellen unsicher, wie ich welche Quelle verwerten /zitieren soll.
    Schlechte Doktorarbeiten sind dann natürlich ein super Vorbild für mich...

    Gäbe es ein Buch, dass Fehler in wissenschaftlichen Seminar-, Abschluss-, und Doktorarbeiten, ausführlich und mit vielen Beispielen aufzeigt - ich würde es sofort kaufen.

    Ich weiß, dass viele Studenten ihr Literaturverzeichnis "aufblähen". Wir haben es in den zwei Stunden, die sich im ersten Semester vielleicht ein Tutor damit befasst hat, auch nicht besser gelernt.
    " Unter 20 Quellen braucht ihr eine Hausarbeit nicht abzugeben!" - Und schon verwendet man für jede Definition ein anderes Lehrbuch, ohne, dass es einen wissenschaftlichen Nutzen hätte.

    An alle Kommentatoren:
    Seid doch froh, dass jemand sich die Mühe macht und in sprachliche ansprechender und unterhaltsamer Weise über einen häufigen Fehler bei Doktorarbeiten schreibt? Ist doch völlig egal, wo er auf diese Doktorarbeit gestoßen ist? Und die Plagiatsproblematik sollte eben ausgespart werden um die Kernaussage nicht in den Hintergrund zu stellen. Wo ist euer Problem??

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2013 01:40, prometheus

    Die Diskussion in den Kommentaren ist ja schon grotesk. Einfach mal das Offensichtliche ignorieren (Der Verfasser steht vroniplag nahe oder ist selber Mitarbeiter) und drauf hauen.
    Das Argument ein "FH-Professor" müsse erstmal selber Dissertationen betreuen, ist entlarvend und ähnlich beschränkt wie der Hinweis, dass der Verfasser auf den aktuellen "Plagiats-Zug" aufspringen will (die vielen Veröffentlichungen des Verfassers zu diesem Thema lassen sich leicht herausbekommen).
    Der besprochene Fall ist ärgerlich und zeigt, dass immer noch viele Augen zugedrückt werden und die Diskussion über Plagiate und fragwürdige Promotionen leider noch weitergeführt werden muss.
    PS: Don't feed the troll

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2013 12:12, Stud. iur.

    Der Artikel ist natürlich sehr gut, allein das Thema kann einem leicht mal die Stimmung verhageln. Dafür gibt's bei den Kommentaren ordentlich was zum Lachen: Das Internet ist zwar voll von plumpen Verbalattacken, hier aber kann man Juristen beim "herumtrollen" beobachten. Viel verschenkte Lebenszeit durch das Eingehen auf solche Kommentare scheint mir.

    Sollte Herr Schimmel auch auf VroniPlag aktiv sein, gebührt ihm dafür besonderer Dank. Unehrlichkeit in der Wissenschaft verdient eine Zero Tolerance Policy - was für Studenten gilt muss für Studierte erst recht gelten!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2013 17:10, Germanist

    Lieber Herr Schimmel!
    Ernst gemeint und ohne Ironie, die ich offensichtlich kenntlich machen müsste, weil es sonst nicht alle mitbekommen: Danke für den humorvollen und gründlich recherchierten Beitrag und v. a. die schonungslose Offenlegung von Missständen in einem Wissenschaftsbereich, dessen Angehörige es eigentlich besser wissen müssten. Schon aus der Causa Guttenberg - die ich (wie Sie) in ihrer Substanz(losigkeit) keinesfalls mit dem von Ihnen geschilderten Fall vergleichen möchte - war es der Kritiker, der Schmähungen einstecken musste, nicht der Plagiator oder (wie hier) der Dünnbrettbohrer. Mir bis heute völlig unverständlich! Vielleicht haben einige der Kritiker ebenfalls recht dünne Dissertationen und deshalb umso mehr Schweißperlen auf der Stirn. Aber das bleibt natürlich nur eine Vermutung! (Aber ganz unironisch!)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2013 17:16, Germanist

    Upps, in der drittletzten Zeile müsste es zur Vereindeutigung "Kritiker-Kritiker" heißen ... Nur, damit da nicht wieder was durcheinander gerät! :-)

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 27.01.2013 18:26, LTO-Leser

    Wow - im Mobilisieren von Kumpels (Sockenpuppen wollen wir ja nicht unterstellen) ist Herr Schimmel allererste Sahne, da gibt's nichts. Die Methode, auf Kritik nicht einzugehen und statt dessen die Kritiker zu verunglimpfen, ist allerdings nicht mehr ganz state of the art. Zumindest sollten wir doch auch erfahren dürfen, ob der Autor nun eigentlich von ganz vielen (so auf vroniplag) oder gar keinen (so auf LTO) plagiierten Bestandteilen in dieser Arbeit ausgeht - oder ist das jetzt von gar keiner Bedeutung?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 27.01.2013 20:51, Roland Schimmel

      ><((((º>

  • 17.03.2013 15:57, Notpromotion

    Hallo Lto-Novize,
    die Drucksache 5/2245 des Landtags Brandenburg ist im Internet öffentlich einsehbar. Das ist Demokratie. Und ja: es stört mich, dass ein Professor eine Schmalspur-Dissertation eines Sohnemanns durchsinkt und obendrein dem Papa des Sohnemanns ein Gutachten zu dessen Honorarprofessur - Verleihung schreibt. Das hat ein Geschmäckle und Hochschulen mit Selbstanspruch sollten dergleichen in-compliantes Verhalten nicht dulden.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 27.04.2013 13:07, LTONovize

      Na, wenn das kein Zufall ist... Liberalix68 !!!

  • 17.03.2013 16:00, Notpromotion

    Korrektur: ich meine natürlich: "durchwinkt" statt "durchsinkt".

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 31.05.2017 10:43, Nachtrag

    Das Urteil des zuständigen Verwaltungsgerichts zu der oben im Text angesprochenen Dissertation ist noch nicht rechtskräftig und (derzeit soweit ersichtlich) unveröffentlicht.

    Auf diesen Kommentar antworten
Neuer Kommentar
TopJOBS
Rechts­an­walt (m/w) Öf­f­ent­li­ches Recht

BBG und Partner, Bre­men

Rechts­an­walt (m/w) im Be­reich Ak­ti­en- und Ka­pi­tal­markt­recht

Görg, Köln

Rechts­re­fe­ren­da­rin/Rechts­re­fe­ren­dar bei Le­gal and Com­p­li­an­ce / deut­sch­land­weit

Siemens, Mün­chen und 2 wei­te­re

en­ga­gier­te Rechts­an­wäl­te (w/m/d) im Be­reich Fi­nan­zie­rung

Shearman & Sterling, Frank­furt/M. und 1 wei­te­re

Ju­rist/-in (Voll­zeit, un­be­fris­tet)

ProPotsdam GmbH, Pots­dam

Rechts­an­wäl­te (m/w/d) im Be­reich Cor­po­ra­te/M&A

Allen & Overy LLP, Düs­sel­dorf und 3 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w/d) in Teil­zeit

Eisenführ Speiser Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB, Mün­chen

Prü­fungs­lei­ter (m/w)

Becker Büttner Held PartGmbB,

COM­MER­CIAL CON­TRACT MA­NA­GER (M/W) Fo­kus: In­ter­na­tio­na­les Ver­trags­recht

R. Stahl Aktiengesellschaft, Wal­den­burg

Se­nior Le­gal Coun­sel

ORACLE, Mün­chen

Re­fe­ren­da­re (m/w/d)

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU, Ham­burg

Rechts­an­walt (w/m) im Be­reich M&A / Pri­va­te Equi­ty

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frank­furt/M.

Re­fe­ren­da­re und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter (w/m/d)

Berwin Leighton Paisner (Germany) LLP,

Stu­den­ti­sche Aus­hil­fe (m/w/d) für das On­li­ne-Pro­dukt­ma­na­ge­ment

Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Hürth

Jus­t­i­tiar (m/w) im Be­reich Auf­sichts-, Ge­sell­schafts- und all­ge­mei­nen Wirt­schafts­recht

Schollmeyer&Steidl, Frank­furt/M.

Kar­rie­re als Ju­rist (m/w)

Bundeswehr,

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Com­mer­cial (Da­ten­schutz/IT)

Bird & Bird LLP, Mün­chen

Rechts­an­walt (m/w)

CÖSTER & PARTNER RECHTSANWÄLTE mbB, Nürn­berg

As­so­cia­te (w/m/d) M&A

Taylor Wessing, Mün­chen

Rechts­an­wäl­tin / Rechts­an­walt in den Be­rei­chen Wirt­schafts­recht (ins­be­son­de­re Ge­sell­schafts­recht) und Ar­beits­recht

Schöfer, Jeremias & Kollegen, Mün­chen

Rechts­an­wäl­te (m/w/d) im Be­reich Schieds­ver­fah­ren

Allen & Overy LLP, Mün­chen

Re­fe­rent (m/w/d) Kon­zern­da­ten­schutz in­ter­na­tio­nal

Rolls-Royce Power Systems AG, Fried­richs­ha­fen

Rechts­an­walt und / oder Steu­er­be­ra­ter (w/m/d) für den Be­reich Steu­er­recht

BEITEN BURKHARDT, Ber­lin

Rechts­an­walt (m/w/di­vers) für den Be­reich Cor­po­ra­te/M&A

Simmons & Simmons, Mün­chen

As­so­cia­te (w/m/d) Re­gu­la­to­ri­sches Ge­sund­heits­recht/Me­di­zin­recht

Taylor Wessing, Düs­sel­dorf

Be­triebs­wirt oder Voll­ju­ris­ten (w./m./div.)

STATISTISCHES LANDESAMT RHEINLAND-PFALZ, Bad Ems

Rechts­an­walt (m/w/d) IP/IT

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frank­furt/M.

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Kar­tell­recht

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Rechts­an­walt (m/w/di­vers) für den Be­reich Ge­werb­li­cher Rechts­schutz und Wett­be­werbs­recht

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Ham­burg

Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (w/m) im Be­reich Ge­sell­schafts­recht / M & A

Görg, Mün­chen

Rechts­an­wäl­te w/m Kar­tell- und Ver­triebs­recht

Heuking Kühn Lüer Wojtek, Mün­chen

RECHTS­AN­WÄL­TE (w/m/d)

Ashurst, Mün­chen

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt mit dem Schwer­punkt In­sol­venz- und Ge­sell­schafts­recht

MENOLD BEZLER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Voll­ju­rist (m/w) als Syn­di­kus­rechts­an­walt – Schwer­punkt: Bank­recht, Mak­l­er­recht und Ver­triebs­recht

MLP Finanzberatung SE, Wies­loch

As­so­cia­te (w/m/d) Li­fe Sci­en­ces

Taylor Wessing, Mün­chen

Voll­ju­ris­ten (m/w/x) Le­gal & Cor­po­ra­te Af­fairs

Landesmesse Stuttgart GmbH, Stutt­gart

Rechts­an­walt (m/w/d) Un­ter­neh­mens­steu­er­recht

Flick Gocke Schaumburg, Ber­lin

Wirt­schafts­ju­ris­ten (w/m)

Görg, Frank­furt/M.

Rechts­an­wäl­te (m/w) Im­mo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen/Real Es­ta­te

Noerr LLP, Mün­chen

Rechts­an­walt (m/w/d) Fi­nan­ce & Pro­jects

DLA Piper UK LLP, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt / Voll­ju­rist (m/w) für das Pro­dukt­ma­na­ge­ment Fa­ch­in­for­ma­tio­nen Wirt­schafts­recht

Wolters Kluwer, Hürth

Rechts­an­walt (w/m) im Be­reich Fi­nan­zie­rung / Re­struk­tu­rie­rung

Görg, Mün­chen

Rechts­an­walt (w/m) im Be­reich IP / IT / Health­ca­re

Görg, Köln

Le­gal Coun­sel (m/w)

BP Group, Bochum

Rechts­an­walt (w/m) im Be­reich M&A / Pri­va­te Equi­ty

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Frank­furt/M.

Wirt­schafts­ju­ris­ten (m/w/d) Ver­trags­recht

PERCONEX, Ham­burg

Er­fah­re­ner Voll­ju­rist (m/w/d) Schwer­punkt IP/IT Recht

KPMG, Ber­lin

Ju­rist (m/w) Com­p­li­an­ce & Da­ten­schutz

MLP Finanzberatung SE, Wies­loch

Rechts­an­walt (m/w) – Ban­king & Fi­nan­ce

Watson Farley & Williams LLP, Frank­furt/M. und 1 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w) in ei­nem um­fang­rei­chen Pro­zess­man­dat

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Kon­zern­da­ten­schutz­be­auf­trag­ter (m/w/d)

Messe Berlin GmbH, Ber­lin

Jus­t­i­tiar/in

Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Ber­lin

Re­fe­rent (m/w/d) Kon­zern­da­ten­schutz na­tio­nal

Rolls-Royce Power Systems AG, Fried­richs­ha­fen

Le­gal Coun­sel (m/w/d) mit dem Fo­kus auf in­ter­na­tio­na­lem Ver­trags­recht

Hannover Rück SE, Han­no­ver

Steu­er­re­fe­rent/Tax Ma­na­ger (m/w)

Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt (m/w/d) – Fach­rich­tung Ar­beits­recht

Dr. Schreiner + Partner Rechtsanwälte Attendorn PartGmbB, Köln und 1 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w) im Be­reich Ban­king/Fi­nan­ce

GSK Stockmann, Mün­chen

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt

Meincke Bienmüller Rechtsanwälte, Ber­lin

Ver­tei­di­ger/in­nen

verte Rechtsanwälte, Köln

Rechts­an­walt (w/m/d) Bau-, Pla­nungs- und Um­welt­recht

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Es­sen

Voll­ju­rist (m/w) für das Pro­dukt­ma­na­ge­ment Fa­ch­in­for­ma­tio­nen Öf­f­ent­li­ches Recht

Wolters Kluwer, Hürth

Voll­ju­rist*in­nen

Deutsche Rentenversicherung Bund, Stral­sund

Rechts­an­walt (m/w/d) Ar­beits­recht

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w/d) Com­mer­cial in Voll- oder Teil­zeit

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Han­no­ver

Voll­ju­rist (d/m/w) Öf­f­ent­li­ches Recht / Bei­hil­fe- und Zu­wen­dungs­recht

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Ber­lin

As­so­cia­te (w/m/d) Steu­er­recht im Be­reich Pri­va­te Cli­ent Tax

Taylor Wessing, Düs­sel­dorf

Rechts­an­walt (m/w/d) Im­mo­bi­li­en­recht

DLA Piper UK LLP, Köln

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Fach­be­reich Er­b­recht und Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge

REDEKER SELLNER DAHS, Bonn

Le­gal Tech­no­lo­gist (m/f/x)

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Ber­lin

Ju­nior Le­gal Coun­sel / Voll­ju­rist (m/w) für un­se­re Rechts­ab­tei­lung in Voll­zeit oder Teil­zeit

coeo Inkasso GmbH, Dor­ma­gen

Rechts­an­walt (m/w/d) Ge­sell­schaf­trs­recht

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU, Ham­burg

VOLL­JU­RIST (M/W/D) AR­BEITS­RECHT

PERCONEX, Düs­sel­dorf und 1 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w/d) Li­ti­ga­ti­on/Ar­bi­t­ra­ti­on

DLA Piper UK LLP, Mün­chen

Rechts­an­walt (m/w/d) Cor­po­ra­te/M&A

DLA Piper UK LLP, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w) im Be­reich Im­mo­bi­li­en­wirt­schafts­recht

GSK Stockmann, Mün­chen

Be­rufs­ein­s­tei­ger oder Rechts­an­walt mit ers­ter Be­ruf­s­er­fah­rung (m/w/d)

White & Case, Ber­lin

Rechts­an­wäl­te (m/w) in Voll- oder Teil­zeit

Becker Büttner Held PartGmbB, Ber­lin und 2 wei­te­re

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Öf­f­ent­li­ches Wirt­schafts­recht

Bird & Bird LLP, Mün­chen

Rechts­an­walt (m/w/di­vers) für den Be­reich Real Es­ta­te

Simmons & Simmons, Mün­chen

Prü­fung­sas­sis­ten­ten (m/w)

Becker Büttner Held PartGmbB,

Dok­to­ran­den und Sta­ti­ons­re­fe­ren­da­re (m/w)

Becker Büttner Held PartGmbB, Ber­lin und 2 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w/d) im Be­reich Bank- und Ka­pi­tal­markt­recht

Norton Rose Fulbright LLP, Frank­furt/M.

RECHTS­AN­WALT (M/W/D) TAX MIT BE­RUF­S­ER­FAH­RUNG

KIRKLAND & ELLIS INTERNATIONAL LLP, Mün­chen

RECHTS­AN­WALT (W/M) ST­REIT­BEI­LE­GUNG / SCHIEDS­VER­FAH­REN

Haver & Mailänder Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Rechts­an­wäl­te (m/w/d) für den Be­reich Ven­tu­re Ca­pi­tal

Vogel Heerma Waitz, Ber­lin

Voll­ju­rist*in­nen

Deutsche Rentenversicherung Bund, Ge­ra

Rechts­an­walt (w/m) mit Schwer­punkt ge­werb­li­cher Rechts­schutz, Ver­trags- und Kos­me­tik­recht

PARFÜMERIE DOUGLAS GMBH, Düs­sel­dorf

As­so­cia­te (m/w/d) für den Be­reich Tech­no­lo­gie­recht (IT-Recht und Da­ta Pri­va­cy & Se­cu­ri­ty)

DLA Piper UK LLP, Köln

Ju­ris­ten (m/w/d) Do­cu­ment Re­view

PERCONEX, Bonn

Rechts­an­walt (m/w/d) Öf­f­ent­li­ches Wirt­schafts­recht / EU-Recht

DLA Piper UK LLP, Köln

Be­rufs­ein­s­tei­ger oder Rechts­an­walt mit ers­ter Be­ruf­s­er­fah­rung (m/w/d) im Be­reich IP / IT / So­cial Me­dia Law

White & Case, Ham­burg und 1 wei­te­re

Voll­ju­rist (m/w) für das Pro­dukt­ma­na­ge­ment Fa­ch­in­for­ma­tio­nen No­tar­recht

Wolters Kluwer, Hürth

As­so­cia­te (m/w/d) Li­ti­ga­ti­on

PERCONEX, Ham­burg und 2 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w/d) Li­ti­ga­ti­on (öf­f­ent­li­ches Recht) & Re­gu­lato­ry (Me­di­en, TK, On­li­ne, Gam­b­ling)

DLA Piper UK LLP, Ham­burg

Voll­ju­ris­ten (m/w) Li­ti­ga­ti­on

PERCONEX, Düs­sel­dorf und 2 wei­te­re

en­ga­gier­te Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te

Raue LLP, Ber­lin

Be­auf­trag­ter Aus­sch­rei­bun­gen (m/w)

ARTE G.E.I.E., Straßburg, Fran­k­reich

Rechts­an­walt (w/m) im Be­reich Ge­sell­schafts­recht / M&A

Görg, Köln

As­so­cia­te (m/w/d) für den Be­reich Tech­no­lo­gie­recht (IT-Recht und Da­ta Pri­va­cy & Se­cu­ri­ty)

DLA Piper UK LLP, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w/d) Li­ti­ga­ti­on

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Brüs­sel und 10 wei­te­re

öf­f­ent­li­ches Recht, ins­be­son­de­re Ver­fas­sungs-, Eu­ro­pa-, Wirt­schafts­ver­wal­tungs- und Um­welt­recht.

REDEKER SELLNER DAHS, Ber­lin

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Fach­be­reich Da­ten­schutz

REDEKER SELLNER DAHS, Ber­lin

Ju­rist / Rechts­an­walt (m/w) als Schu­lungs­re­fe­rent (m/w) für ju­ris­ti­sche Soft­wa­re

Wolters Kluwer, Leip­zig und 1 wei­te­re

Pro Bo­no-Re­fe­ren­dar (m/w/d)

DLA Piper UK LLP, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Pa­tent Li­ti­ga­ti­on

Bird & Bird LLP, Düs­sel­dorf

Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Ge­werb­li­cher Rechts­schutz (Schwer­punk­te: Mar­ken-, De­sign, Ur­he­ber- & Wett­be­werbs­recht

Bird & Bird LLP, Mün­chen

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt in den Be­rei­chen Ver­ga­be­recht / Wirt­schafts­ver­wal­tungs­recht

REDEKER SELLNER DAHS, Bonn

Rechts­an­wäl­te (m/w/x) im Be­reich Steu­er­recht

Clifford Chance, Frank­furt/M. und 1 wei­te­re

RECHTS­AN­WALT (m/w) im Be­reich IM­MO­BI­LI­EN­TRANS­AK­TI­ON

GSK Stockmann, Ber­lin

Rechts­an­wäl­te (m/w/d) im Be­reich In­ter­na­tio­na­les Ka­pi­tal­markt­recht

Allen & Overy LLP, Frank­furt/M.

Le­gal Coun­sel / Syn­di­kus­rechts­an­walt (m/w/d)

Aroundtown Consulting GmbH, Ber­lin

Rechts­an­walt (m/w/d) Im­mo­bi­li­en­recht

DLA Piper UK LLP, Frank­furt/M.

Ju­ris­ten (m/w) für den Be­reich Recht

Gelsenwasser AG, Gel­sen­kir­chen

As­so­cia­te (m/w/x) für den Be­reich Kon­f­liklö­sung

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, München, Ham­burg