Reform des Jurastudiums: Das Examen mit Han­dicap

von Prof. Dr. Christian Wolf

16.02.2017

Die Schwerpunkte verzerren den Wettbewerb der Studenten, sagt Christian Wolf. Deswegen sei es gut, dass die Justizminister dort ansetzen. Er kritisiert aber, dass sie die Juristenausbildung als Ganzes aus den Augen ließen.

Im November 2016 hat die Justizministerkonferenz (JuMiKo) den Bericht ihres Koordinierungsausschusses (KOA) zur Reform des Jurastudiums abgesegnet. Danach sollen der Zeit- und Prüfungsaufwand für das Schwerpunktstudium auf 16 Semesterwochenstunden (SWS) beziehungsweise drei Prüfungsleistungen reduziert werden. Auch soll die Note nur noch zu 20 anstatt wie bisher mit 30 Prozent in das Ergebnis der ersten juristischen Prüfung zählen. Zudem ist geplant, den Pflichtstoff in beiden Staatsexamen zu reduzieren. Im Herbst 2017 soll der KOA wieder an die JuMiKo berichten und bis dahin Kritik und Anregungen aus Lehre und Praxis berücksichtigen. Genug Zeit, um Experten zu Wort kommen zu lassen.

Prof. Dr. Christian Wolf ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht sowie deutsches, europäisches und internationales Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover und Mitherausgeber der JA. Regelmäßig betreut er Teams während der Teilnahme an zahlreichen Moot Courts und setzt sich auch für diese ein. Seiner Auffassung nach verzerrt das Schwerpunktstudium den Leistungswettbewerb unter den Prüflingen. Und wenn es nach ihm ginge, müsste noch etwas ganz anderes als der Pflichtstoffkatalog entschlackt werden:

Zitiervorschlag

Prof. Dr. Christian Wolf, Reform des Jurastudiums: Das Examen mit Handicap . In: Legal Tribune Online, 16.02.2017 , https://www.lto.de/persistent/a_id/22119/ (abgerufen am: 17.11.2018 )

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Kommentare
  • 16.02.2017 12:42, War schon immer so

    'Und, welchen Schwerpunkt machst Du?'
    'Bei Professor Maier, der gibt die beaten Noten'

    Schluss mit dem Schwerpunkt-Unsinn und zurück mit dem STAATS-Examen in staatliche Hand.

    Spezialisiert wird sich in der Praxis, wenn man überhaupt erstmal juristisch Laufen gelernt hat. Man kommt auch mit 4 Semestern Schwerpunkt nicht als 'Profi für Medizinrecht' von der Uni...

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    • 16.02.2017 15:49, Michi

      "Spezialisiert wird sich in der Praxis, wenn man überhaupt erstmal juristisch Laufen gelernt hat. Man kommt auch mit 4 Semestern Schwerpunkt nicht als 'Profi für Medizinrecht' von der Uni..."

      Aber vielleicht nach einem komplett spezialisierten Studiengang Medizinrecht, wo die anderen Rechtsgebiete nur bis zum Niveau der heutigen Zwischenprüfung einheitlicher Pflichtstoff sind?

      Wie verschwenderisch wollen wir denn noch mit Lebenszeit umgehen, wenn wir sagen nach 7 Jahren Studium und Ref und Examen kann derjenige quasi trotzdem noch nichts?

      Nur als Hinweis, das Recht basiert auf Sprache und einem prinzipiell bekannten und begrenzten, da menschgemachten, Bereich.

      Sprache lässt sich perfekt computeriseren, insbesondere die deutsche Jurisprudenz mit der strengen Subsumtion und fixen Definitionen und dem abstrakten Aufbau ist auch sehr dankbarer Gegenstand der Informatik.

      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es eine KI gibt die alle Normen und Gerichtsentscheidungen und Subsumtionsmethoden kennt und in einer Sekunde, mit perfekter Präzision und einem beliebig umfangreichen Belegapparat, Standardprobleme löst.

      Und wie wir wissen lässt sich jeder Sachverhalt abstrahieren und solange zerlegen, bis man solche Standardprobleme hat.

      Den Generalist braucht in Zukunft einfach sukzessive niemand mehr. Nur weil es in den letzten 40 Jahren wie von Ihnen beschrieben richtig war, muss das nicht auch für junge Anfänger, die nach dem Studium noch 40-50 Jahre im Beruf vor sich haben werden, auch die richtige Herangehensweise sein.

      Jura muss effektiver im Umgang mit der Lebenszeit der Studenten und spezialisierter werden.

  • 16.02.2017 14:00, Wolfgang Mitsch

    Christian Wolf hat mit allem, was er vorträgt, vollkommen recht. Für die Ersetzung der Wahlfachprüfung durch eine Schwerpunktbereichsprüfung gab es keinen vernünftigen Grund. Man sollte die Schwerpunktbereiche wieder in Wahlfachgruppen zurückverwandeln. Viele Studenten werden durch das überwiegend hypertrophe Schwerpunktbereichs-Studium und die korrespondierende SPB-Examensvorbereitung und SPB-Examensabsolvierung übermäßig belastet und aus ihrem Rhythmus der Pflichtfach-Examensvorbereitungsphase gebracht. Das schlägt sich negativ auf die Ergebnisse der Pflichtfachprüfung nieder. Bessere Juristen werden durch eine Anhäufung von Spezialwissen sowieso nicht produziert. Generell sollte es sein, dass die Fakultäten Absolventen entlassen, die in relativ wenigen Fächern gut sind und nicht Absolventen, die in vielen Fächern mittelmäßig sind.

    Daher ist auch eine Entlastung des Lernens im Pflichtfachbereich dringend geboten. Es darf nicht sein, dass sich Kandidaten nach vier bis fünf Jahren Studium noch mit Auswendiglernen von Definitionen herumplagen müssen, weil sie anderenfalls Sorge um den Erfolg ihres Examens haben müssen. Mit Verzicht auf Detailkenntnisse muss das nicht unbedingt erkauft werden, wie Herr Wolf vorschlägt. Aber man sollte man - wie im Zweiten Examen - schon im Ersten Examen die Verwendung von Kommentaren zulassen.

    Auf "Qualität und Mut der Korrektoren" würde ich mich nicht verlassen. Nichts gegen die Qualifikation und Gewissenhaftigkeit von "Praktikern". Aber Tatsache ist, dass sich seit Abschaffung der Prüfervergütung für Hochschullehrer kaum noch Juraprofessoren an den Staatsprüfungen beteiligen. Jedenfalls in Berlin und Brandenburg ist das so. Zwar mag es sein, dass Professoren fachlich nicht "besser" sind als z. B. Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte. Dass sie aber wesentlich mehr Verständnis haben für die Lage, in der sich die Kandidaten befinden, dürfte nicht zu bestreiten sein.

    Abschliessend: Ein "großer Wurf" wird diese "Reform" wahrscheinlich nicht werden. Dazu fehlen in diesem stagnierenden Land - ganz allgemein und bei diesem Thema speziell - Leidensdruck und Mut.

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    • 16.02.2017 15:26, Michi

      "Generell sollte es sein, dass die Fakultäten Absolventen entlassen, die in relativ wenigen Fächern gut sind und nicht Absolventen, die in vielen Fächern mittelmäßig sind. "

      Muss sogar. Der Generalist, der von allem etwas weiss, aber nichts vertieft, wird schon mittelfristig in der Praxis weitgehend durch Kollege Computer verdrängt werden. Auch bei den Alleskönner-Einzelkanzleien ist das Massensterben absehbar, sobald die Algorithmen gut genug sind Standardaufgaben extrem zu rationalisieren und auch zu zentralisieren.

      Eine Lawapp auf dem Smartphone, wenn der Algorithmus mal nicht weiter kommt wird ein Jurist in der Zentrale zugeschaltet, 24h, 7 Tage die Woche.

      So in der Art. Will jetzt noch keiner glauben, so wie früher Quelle und Karstadt über Amazon geschmunzelt haben.

      Und in dieser absehbaren Zukunft braucht eines niemand mehr, den Einheitsjuristen, wie er aus den Examen kommt.

      Man muss sich vom Götzendienst am "Einheitsjuristen" konsequent verabschieden.

  • 16.02.2017 15:17, Michi

    Als ersten Schritt zu einem moderneren Studium sollte der verkorkste Schwerpunkt an der Uni einfach entfallen. Dafür endlich der modularisierte Bachelor of Laws eingeführt werden - als Zulassungsvoraussetzung für die Staatsprüfung. Aber beide, der akademische Abschluss LLB und das Staatsexamen, stünden für sich.

    Dann würde ganz automatisch eine Differenzierung einsetzen und man würde, ohne diese zu entwerten, davon wegkommen, so auf die Note im Staatsexamen fixiert zu sein.

    Im Zweifel ist einer Wirtschaftskanzlei ein sehr guter LLB mit wirtschaftsrechtlichem Schwerpunkt wichtiger, als ein schlechtes Examen, dass durch ÖR und STR runtergerißen wurde. Hauptsache beide Stex bestanden und Vertretungsberechtigung vorhanden.

    Beim Nachwuchs für die Justiz sieht es wieder genau umgekehrt aus, etc.

    Solange man den Unis keinen eigenständigen Abschluss im klassischen Jurastudium gibt wird es bei extrem durchwachsenen Schwerpunktbereichen bleiben. Aber ein Jurastudium wieder ganz ohne Schwerpunktbereich aber auch sonstigen Abschluss der Uni wäre ein Rückschritt in Richtung "Rechtslehrgang", statt Studium der Rechtswissenschaften, das ist also auch keine Option.

    Also, worauf warten wir?

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  • 16.02.2017 15:27, Unterfertiger

    Freude: Auch mit 20 % Schwerpunkt wäre ich noch zweistellig.

    Im Ernst: Ich finde die Schwerpunktausbildung sinnvoll. Viele Inhalt des Pflichtstoffs bereiten vielen keine rechte Freude. Es ist dann schön, wenn man sich auch noch mit Dingen beschäftigen kann (und dies auch gewertschätzt wird), die einen interessieren. Das sind zumeist auch die Dinge, in denen man gut ist, sodass sich das Schielen nach Statistiken erübrigt. Mal ehrlich, wer würde sonst noch Europarecht, Völkerrecht oder Rechtsvergleichung etc. pp. machen ? Das Studium muss auch Raum für sogenannte Orchideenfächer lassen, sonst ist es den Namen nicht mehr wert, sondern nur mehr Vorbereitungskurs für das Referendariat bzw. man kann auch die einstufige Juristenausbildung wieder einführen-das wäre dann nur konsequent.

    Zwei "sanftere" Reformvorschläge:

    1. Die Schwerpunktprüfung muss flächendeckend anonym sein. Es kann nicht sein, dass Professoren ihre Hilfskräfte aufs Gesamtprädikat hieven.

    2. Es muss überall möglich sein, den Schwerpunkt auch nach der Pflichtfachprüfung zu absolvieren, wenn man nämlich die nötige Ruhe hat-und ggfs. auch den nötigen Ehrgeiz, das im Zweifel schlechtere Ergebnis aus der Pflichtfachprüfung etwas aufzupolieren.

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    • 16.02.2017 17:26, Jurist

      Hier in Mainz ist sie anonym und Professoren dürfen ihre Mitarbeiter nicht prüfen. Wo herrschen denn bitte solche Zustände oder sind das bloß "alternative Fakten"?

  • 16.02.2017 15:48, Alexander

    Ein ganz elementares Problem des juristischen Studiums wurde leider komplett verkannt. Nicht jeder Jura-Student möchte überhaupt zum Richteramt befähigt sein, also das Staatsexamen ablegen.

    Genügend junge Menschen wachen nach der Zwischenprüfung auf und sehen, dass sie sich dem Staatsexamen nicht gewachsen fühlen und ohnehin lieber einen, eher jura-fremden Master machen würden. Doch ist es dann zu spät, flexibilität nach rechts bzw. links bietet das Studium nicht. Wichtig und vor allem richtig im Sinne der Gleichberechtigung wäre es, einen Bachelor mit Abschluss des universitären Teils (nach dem Schwerpunkt) zu verleihen, der dann die Möglichkeit böte einen Master zu machen. Dadurch gelänge es einerseits, den elitären Charakter des Staatsexamens zu halten, ohne andererseits junge Menschen, ohne Rücksicht auf Verluste zu verheizen. Wie kann es sein, dass 30 Prozent der Jurastudenten das erste Staatsexamen nicht bestehen und dann, trotz fundamentaler Kenntnisse der Materie, ohne Abschluss von vorne beginnen müssen?

    Es ist richtig, das Staatsexamen an der Spitze des Studienganges auszurichten, aber was den Verlauf des Studiums angeht, muss es eine adäquate Ausstiegsmöglichkeit für den durchschnittlichen Jurastudenten geschaffen werden. Es kann sich eben nicht an der Leistungselite orientiert werden, wenn dabei ein Drittel dergestalt vernachlässigt wird, dass es auf dem Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen ist. Und das trotz Detailkenntnisse, die denen der meisten Bachelor-Studiengängen mehr als ebenbürtig sind.

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  • 16.02.2017 17:32, Jura lässt sich nicht teilen

    So schön die Idee vom Spezialfachjuristen ja auf dem Papiet klingt, aber es geht praktisch einfach nicht. Die Gesamtrechtsordnung,die in uns hinter ihr liegenden Gesamtkonzeptionen und das Rechtsgefüge als Ganzes können nicht auf Nischrn reduziert werden. Auch ser 'Medizinrechtler' um mal nur ein Beispiel zu bilden, muss Vertragsrecht, Deliktsrecht, ggf. grundsätzliche Gedanken des Strafrechts, des öffentlichen und Europarechts (Krankenhäuser in
    öffentlicher Hand, Anerkennung von medizinischen Qualifikationen freizügiger EU-Ärzte...) jedenfalls im Grundsatz solide beherrschen.

    Selbst der 'nur Strafverteidiger' kann sich mit StGB und StPO nocht zufrieden geben (Verwaltungsrechtliche Vorfragen, z.B. im Umweltstrafrecht, vermögensrechtliche Vorfragen z.B. bei Untreu und Betrug, versicherungsrechtliche Vorfragen,Berechnungen zu Schadenshöhen,etc.)

    Man kann keine Teilbereiche so aus dsr Gesamfausbildung brechen,dass 'fertige Student' des Spezialstudiums nicht hinterher eine Gefahr für sich und die Mandantschaft darstellt. So viele Berufshaftpflichtversicherungen kann man gar nicht abschliessen...

    Das aktuelle Studium ist ohnehin zu einfach, wieso es noch schlanker gestalten? Ein Studium darf ruhig Arbeit machen, wir müssen es nicht verschenken...

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    • 16.02.2017 17:48, Jus

      "So schön die Idee vom Spezialfachjuristen ja auf dem Papiet klingt, aber es geht praktisch einfach nicht."
      Woher wissen Sie das?
      Es gibt hierzu nicht einmal valide Untersuchungen. "Bauchgefühl" oder "das haben wir schon immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen" sind nicht überzeugend. Gerade wir Juristen sind eine Fachschaft der nachvollziehbaren Argumentation, die kein Zirkelschluss sein darf. Bzgl. möglicher Studienreformen neigen wir aber sehr dazu, das Studium, wie wir es selbst erlebt haben, auf den Sockel zu heben (wer noch keinen Schwerpunktsbereich machen musste findet dementsprechend das am besten, usw).

      Davon abgesehen, dass das nicht unbedingt besonders bescheiden oder selbstkritisch ist zu sagen, "das ist doch einfach super, wie wir ausgebildet wurden, da gibt es nichts zu verbessern", ist es einfach nicht sehr akademisch und wissenschaftlich.

      Ich möchte mich bzgl. einer möglichen Studienreform gar nicht festlegen. Es mag durchaus das Ergebnis stichhaltiger Untersuchungen sein, dass der Reformbedarf nur marginal ist. Auch gut. Aber das einfach so vorwegzunehmen, aus dem Bauch heraus? Das überzeugt mich nicht.

      Im Übrigen belegen die wenigen "Ausscherer", die es bereits gibt, dass die Welt nicht so einfach ist, dass die Juristerei keinen Gott neben dem Stex haben darf.

      Die Wirtschaftsjura-Absolventen von Bucerious, Mannheim und auch der Feruniversität Hagen gelten als überaus begehrt und werden insb. von Wirtschaftsprüfern häufig auch dem Volljuristen vorgezogen. "Nur" ein Überblick der gesamten Rechtsordnung reicht oft eben nicht mehr!

      Freilich vermag da manches Lob des klassischen Jura auch das sog. "Pfeifen im Walde" zu sein, da manche insgeheim den Dammbruch - gar die Entwertung der eigenen, "alten" Ausbildung eines juristischen Studium Generale - befürchten?! Ich zumindest möchte selbstkritisch eingestehen, dass mir diese Gedanken kommen, wenn ich über mögliche, positive, Reformen des Jurastudiums nachdenke. "Und wo bleibe dann ich?".

      Um die "Bestandsjuristen" hier mitzunehme, aber nicht nur deswegen, hielte ich es auch für sinnvoll, die strenge Trennung zwischen Uni und Berufsleben aufzuweichen. Es sollte einfacher und selbstverständlicher sein, im Verlaufe des Berufslebens auch mal an die Alma Mater zurück zu kehren, um sich auf einem höheren Niveau, als in einem Lehrgang gemeinhin geboten, auf den neuesten Stand der Jurisprudenz zu bringen. Das ist bisher absolut exotisch.

      Ich finde eines muss uns allen klar sein: die Arbeitswelt der Zukunft wird sich extrem wandeln und egal wie überzeugt man von der eigenen Ausbildung sein mag, das ist nicht genug, wenn "Gesamtrechtsordnung" und "Gesamtkonzeptionen" - wir sind keine Künstler, das positive Recht ist sehr logisch und systematisch aufgebaut, perfekt für die IT! - von einem neuen Superprodukt des Beck Verlags ebenso beherrscht wird, wie es alle jemals getätigten Gerichtsurteile aller deutschen Gerichtszweige en detail vorliegen hat und alle, auch historischen, Fassungen aller jemals erlassenen Gesetze und Verordnungen und alle dazu ergangenen Entscheidungen und Änderungsbegründungen der Einführungsgesetze usw. im Kontext.

      Generalist und Experte gleichzeitig und das alles in Sekundenschnelle. Was bleibt da für den Juristen aus Fleisch und Blut übrig? Diese Frage _müssen_ wir uns stellen, wenn wir gegenüber der nächsten Generation Juristen Verantwortung übernehmen wollen.

      Die Diskussion hat für mich gerade erst begonnen. Und zu Ihrem Schlußsatz "Ein Studium darf ruhig Arbeit machen, wir müssen es nicht verschenken..." - wer hat gesagt, dass am Ende eines Reformprozesses das Studium nicht noch viel anstrengender ist als bisher und die Hälfte von uns dieses reformierte Studium vielleicht gar nicht bestanden hätte? Und vielleicht ist sogar noch eine viel härtere Selektion notwendig? Wir haben jetzt schon zuviele Juristen - und womit sollen die alle beschäftigt werden, wenn sich in Zukunft massenhaft juristische Routine automatisieren lässt?

      Schon die Annahme, dass wir so eine Art "Klassik" der juristischen Ausbildung genießen konnten - alles was danach und verändert kommt kann nur anspruchsloser sein - kann ich nicht nachvollziehen.

    • 16.02.2017 19:30, RA Nicolas

      Forist Alexander dürfte dies aus der Praxis wissen. Jeder der in einem juristischen Beruf tätig ist, wird Ihnen bestätigen, dass man möglichst breite Kenntnisse braucht, um in der Praxis zu bestehen. Die Vorstellung, ein Medizinrechtler müsse nur Medizinrecht können, ist lebensfremd. Daher sollte am Leitbild des Einheitsjuristen festgehalten werden. Angst vor der künstlichen Intelligenz muss man dabei nicht haben. In einem juristischen Beruf wird es immer entscheidend sein, einen Sachverhalt zu erfassen und zu bewerten. Das wird ein Computer niemals so gut können, wie ein Mensch.

    • 17.02.2017 08:52, Michi

      "Die Vorstellung, ein Medizinrechtler müsse nur Medizinrecht können, ist lebensfremd."

      das hat er doch gar nicht behauptet. Es mag ein rhetorischer Kniff sein, eine andere Meinung zu kritisieren, indem man diese Meinung hyperbolisch übertreibt, aber es ist nun einmal ein Unterschied, ob man fordert, jemand müsse, wie Sie behaupten, "nur Medizinrecht können" oder ob man sagt, bis zur Zwischenprüfung bleibt es beim Einheitsstudium und ab dann kann sich jeder zu einem Bindestrich-Querschnittsfach hinwenden. Medizin-Recht, Wirtschafts-Recht, Sozial-Recht, usw.

      "In einem juristischen Beruf wird es immer entscheidend sein, einen Sachverhalt zu erfassen und zu bewerten. Das wird ein Computer niemals so gut können, wie ein Mensch."

      Das ist wohl eher Wunschdenken, als die Realität. Die Masse der juristischen Tätigkeiten, das wird Ihnen ebenfalls jeder bestätigen, der in einem juristischen Beruf tätig ist, besteht aus Routine oder größtenteils aus Routine und Bewertungen, die sich auf Subsumtion herunterbrechen lassen. Das beherrscht ein IT System, wenn es gut genug ist, letztlich irgendwann besser, als auch der größte Jurist. Es wird niemand behaupten, Juristen werden überflüssig. Aber ganz ähnlich, wie ein Statiker heutzutage nicht mehr mit Rechenschieber kalkuliert, sondern die Kalkulationen die EDV übernehmen lässt und nur noch einen Bruchteil des Arbeitsaufwandes hat, um die Statik eines Gebäudes zu berechnen, wie seine Kollegen vor 30 Jahren, genau so wird es auch mit der Juristerei laufen.

      Die IT wird ein mächtiges Hilfswerkzeug für Juristen. Und das ach so wichtige Überblickswissen wird komplett entwertet werden! Gerade das lässt sich perfekt von der Informatik digitalisieren, mit größerer Präzision und Geschwindigkeit als menschenmöglich wäre. Es geht nicht darum, ob es morgen noch Juristen braucht, sondern welche Juristen es morgen noch braucht. Bestimmt keinen Einheitsjuristen, der von allem etwas weiss, aber nichts detailiert.

    • 23.02.2017 18:50, Stephan

      Ich werde jetzt als Nichtjurist, wahrscheinlich gleich Prügel einstecken, aber m.E. wäre eine potentielle Zulassung spezialisierter Studiengänge bei gleichzeitiger Beschränkung der unbeschränkten Hilfeleistung in Rechtssachen durchaus wünschenswert.

      Als Diplom-Finanzwirt habe ich schon in meiner Zeit als Anwärter der Finanzverwaltung habebüchene Schreiben von Juristen bekommen. Über Kleinigkeiten, u.A. dass es keinen Widerspruch im Bereich des Steuerrechts sondern einen Einspruch gibt, mag ich ja noch hinwegsehen, es sei der Gewohnheit geschuldet. Wenn dann aber erzählt wird, der Arbeitgeber sei im Verzug, der Lohn könne, da er noch nicht ausgezahlt worden sei, mangels Erfüllung auch nicht besteuert werden, wird mir in Anbetracht der Tatsache, dass hier auch gravierende Fälle beraten werden, etwas flau im Magen. Das Zuflussprinzip mag zwar eine steuerrechtliche Eigenheit sein, aber dennoch...

      Darüber hinaus bemerke ich auch mittlerweile, nach meinem Wechsel in die Beratung, dass Rechtsanwälte, die Fachanwälte für Steuerrecht mal ausgenommen, in meinem Fachbereich, der Arbeitgeber-Lohnsteuer häufig eine übersteigerte Selbsteinschätzung haben. Ich höre da häufig, ist ja nur Lohnsteuer, da steckt ja kein Risiko drin. Wenn ich dann anmerke, dass sich da durchaus Massenprobleme ergeben, die auch auf die SV durchschlagen, werde ich i.d.R. belächelt. Aktuelles Beispiel wäre ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell, dass ohne Rücksprache durchgesetzt wurde. Folge: Die Verfügungsbeschränkungen haben steuerrechtlich nicht gehalten, die ausgegebenen Anteile haben zu lohnsteuerpflichtigem Arbeitslohn im deutlichen Millionenbereich p.P. geführt und ich darf jetzt das Rechtsbehelfsverfahren begleiten.

      Langer Rede, kurzer Sinn, nur weil jemand als Volljurist zur Hilfeleistung berechtigt ist, heißt das noch lange nicht, gerade in Exotenbereichen, dass er eine im Sinne des Mandanten gute Beratung anbieten kann.

  • 16.02.2017 17:35, @Michi

    Das Argument Lebenszeit zieht nicht wirklich in einer Zeit und Gesellschaft, in der die Leute immer älter werden. Man muss nicht mit 22 fertig von der Uni kommen. Lass doch die Leute in Ruhe wachsen und dann ihr Ding machen. Ansonsten tummelt sich überall nur halbausgegorene Heranwachsende auf verantwortungsvollen Posten. Das kann doch niemand wollen.

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    • 16.02.2017 17:59, Jus

      Ich bin nicht Michi aber darf dazu vielleicht auch etwas sagen.

      Es fällt schon auf, dass das Argument, mit dem festgestellt wird, dass das one size fits all Jurastudium der Weißheit letzter Schluß sei, im Grunde daraus besteht: "weil halt", weil ich das so sage.

      Wenn also nur deswegen jeder dieses Einheitsstudium durchlaufen soll, "weil", und es keinen Mehrwert für jemanden gibt, von allgemeinen Ausführungen über den Wert der Systemkenntnis hinaus einmal abgesehen, sich auch nur mit Strafrecht BT zu quälen, obwohl er dezidiert ins Steuerrecht gehen will, "einfach weil", dann halte ich das in der Tat für eine Vergeudung von Lebenszeit.

      Die Ausbildung muss deswegen doch nicht kürzer werden als bisher. Aber anstatt einfach nur ein Curriculum abzusitzen, "weil man das schon vor 40 Jahren so gemacht hat und - weil halt", könnte derjenige die Zeit besser nutzen, sich tiefer in das Fachgebiet seines Interesses zu vergraben und selbst wenn ihm dann trotzdem am Ende die einschlägige Berufserfahrung fehlt, dann startet er doch trotzdem besser gewappnet.

      Unabhängig davon finde ich ebenso, dass man dazu kommen sollte zu differenzieren, wer in welchem Rechtsgebiet beraten darf. Es gibt keinen juristischen Superman. Und wie oft haben wir alle schon von haarsträubender Rechtsberatung durch einen Juristen gehört, der sich genau für solch einen Superman hielt? Vor so jemand muss der ratsuchende Bürger auch geschützt werden. Es ist ohnehin eine Illusion zu denken, mit einer Einheitsausbildung - und wenn sie 50 Jahre dauern würde! - zu jedem Rechtsgebiet kompetent beraten zu können (so kompetent, dass diese Beratung auch Grundlage eines Gerichtsverfahrens werden können! So kompetent, dass ein Vertreter meiner Berufshaftpflicht keinen Tobsuchtsanfall bekommt, wenn er mir zuhört!).

      Die Aufsplittung der Juristerei in mehr Spezialisierung sollte m. E. unabhängig davon geschehen, aber beides würde Hand in Hand gehen. Damit würde im Grunde auch die Entwicklung hin zum "Fachanwalt" konsequent fortgesetzt.

      Ich möchte das mal skizzenhaft in den Raum werfen, was denken Sie dazu?

    • 17.02.2017 14:42, @Jus

      Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ja froh um jeden Fachmann,mit dem ich arbeiten kann. Nichts ist schlimmer als ein Feld- Wald- und Wiesenanwalt, der sich durch die Verhandlung stochert wie mit der Stange im Nebel. Da habe ich als Richter nichts davon,der Mandant nicht und auch der Gegner (der ansonsten vllt. noch sinnvolle Einigungsgespräche mitgemacht hätte).

      Es ist nur eine Illusion zu glauben,dass diese Fachleute so von der Uni kommen können. Praktische Erfahrung ist unerlässlich.

      Und selbst wenn man eine Ausbildung kreieren würde, die eine entsprechende Spezialisierung erlaubt (wie gesagt, ich sehe das sehr kritisch),wer kann sich mit 18 Jahren bei Studienbeginn ernsthaft entscheiden,was es denn dann letztlich werden soll. Der Vorteil der breiten Ausbildung ist doch auch und gerade die Flexibilität. Wer nach zehn Jahren Familienrecht auch noch mal was anderes machen will, kann das (mit harter Arbeit, zugegeben) noch tun.

      Die Wirtschafts-Juristen von Hagen und Bucerius mögen ja gefragt sein. Aber die wären ohne die Zuarbeit von Kollegen aus den andefen Rechtsbereichen sicherlich in vielen Fällen aufgeschmissen.

      Und Richter oder Notar könnte man mit einer derart spezialisierten Ausbildung im aktuellen System auch nicht werden.

      Jetzt kann man natürlich auch dieses System generell in Frage stellen.. Aber das ist eine andere Diskussion.

    • 17.02.2017 18:22, Hagen von Tronje

      Dass ausgerechnet Absolventen des Fernuni-Studiengangs aus Hagen besonders gefragte (und/oder qualifizierte) Juristen seien, halte ich mit Verlaub für ein völlig hanebüchenes Gerücht, das mir außerhalb von LTO, wo dies von stets derselben Person gebetsmühlenartig behauptet wird, noch nie begegnet ist.

    • 18.02.2017 09:59, Lexy

      Ich habe selbst klassisches Jura und neben dem Ref noch BWL studiert und bin in der Wirtschaftsprüfung tätig. Kollegen, die gleich ein Querschnittsfach Wirtschaftsjura, an einer angesehenen Uni, studiert haben, werden prinzipiell in meinem Bereich lieber genommen, als reine Betriebswirte oder reine Juristen. Das mag eine Nische sein, der juristische Arbeitsmarkt besteht doch aber zunehmend aus Nischen, der Feld-Wald-Wiesen Jurist hat es umgekehrt immer schwerer.

      Das sollte schon Anlass geben unsere Ausbildung in irgendeiner Form grundlegender zu überdenken. Da hilft es auch nicht weiter zu diskutieren, ob man die Fernuniversität Hagen gut findet oder nicht. Solche Diskussionen im Klein-Klein bringen uns nicht weiter.

  • 17.02.2017 14:35, WissMit

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wolf,

    zu Folgendem eine Anmerkung:

    "Im Gegensatz zu anderen Wissenschaftsdisziplinen hat die Rechtswissenschaft keinen außerhalb der Sprache liegenden Gegenstand, konstituiert doch die Sprache selbst das Fach."

    Dass das grober Unfug, vielleicht sogar beschimpfender Unfug gegenüber der Rechtswissenschaft ist, wird jedem offenbar, der schon einmal wortlos verprügelt wurde. Da ist ganz wortlos Unrecht geschehen. Jetzt zu behaupten, wir fassen die Körperverletzung doch in einem wörtlichen Tatbestand, dürfte zukünftig auch die Naturwissenschaften auf Ihre Formel "degradieren".

    Ich will aber nicht ganz ausschließen, Ihre Äußerung missverstanden zu haben. Recht ist aber selbstverständlich unabhängig von der Sprache. Wir bedienen uns der Sprache doch nur um ein Phänomen zu beschreiben, so wie andere Wissenschaften auch.

    Die Schlussfolgerungen sind jedoch die selben, die Sie auch ziehen. Die Breite des Stoffes sollte nicht reduziert werden, dafür die Detailkenntnis. Unbekannte Rechtsgebiete, in denen die Studierenden eigenständige Lösungen entwickeln müssen, sind gut für Prüfungen geeignet.

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  • 18.02.2017 00:03, Tüdelütütü

    Ein Fehler in der deutschen Juristenausbildung kann eine Idee sein, man müsse am besten bereits allein nach einem Studium weithin fertig qualifiziert sein. Man müsse also in eher jüngerem Alter in einem Wettberwerb möglichst umfassend ausgebildet relativ zufällig gut abschneiden, um dann möglichst weit "oben" ins Berufsleben einsteigen zu können. Das kann eventuell mehr obrigkeitsstaatlich zu eher wenigen, teils eher zufälligen Gewinnern und einem größeren "Rest" führen. Warum soll nicht stattddessen ein eher niedrigschwelligerer allgemeiner Berufseinstieg etwa im "Bachelor/Master-Modus" möglich sein können bei weiterer späterer Fortqualifizierungsmöglichkeit für "Höheres", wie eine Richter-/ oder Beamtenlaufbahn etc.? Mancherorts soll entsprechendes eher möglich sein können. In Deutschland soll es ebenfalls Richter geben, welche zuvor erst als Rechtsanwalt Erfahrung sammeln konnten. Ein Bachelor-Richter schiene weniger befürchtbar. In anderen Berufsfeldern schienen entsprechende Berufswege nicht völlig ungewöhnlich. Ein "Waffengleichheitsargument" für Einheitsjuristen kann überbewertet scheinen. Dies, wenn man etwa gleich wieder, wie bislang, streng nur vermeintlich Beste auswählen will usw. Ein Laufbahnmodell einer Berufseinstiegsmöglichkeit auf eher niedrigerem Qualifizierungsniveau bei ständiger weiterer Fortqualifizierungsmöglichkeit kann eventuell schwieriger umsetzbar mit höherem Aufwand und mehr Kosten verbunden sein. Wenn es besonders um Qualität und Chancengleicheit gehen sollte, sollte dies weniger allein ausschlaggebend sein können.

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    • 18.02.2017 22:27, Eric

      Das Bachel/Master System wäre doch eine interessante Alternative. Der Bachelor wäre dann für alle in etwa identisch, beim Stex Studiengang köchelt ja auch jedes Bundesland eine etwas andere Suppe.

      Und beim Master spezialisiert man sich. Bis hin zum "Justiz-Master", für Richter und StA. So bleibt es bei den selben Grundlagen für alle aber wir kommen aus der "Generalisten-Falle" raus.

  • 22.02.2017 01:44, Sinnvolle Reformen längst überfällig

    Ausgesprochen ungerecht ist heute auch die Ungleichheit in den Abschlüssen insofern, als dass man etwa in Potsdam auf Wunsch zusätzlich einen Bachelor bekommt, in Berlin, wie wohl auch den meisten anderen Bundesländern, indes nicht. Das sind doch unhaltbare Zustände, wie hier mit der Zukunft der Studenten verfahren wird, die mit einem Bachelor zumindest einen Abschluss hätten, falls es mit dem stetig komplexer werdenden Examen Probleme gibt. Das juristische Denken haben sie bereits erlernt und genügend Studienzeit bereits absolviert, als dass man sie am Ende nach so vielen Jahren und allen bestandenen universitären Prüfungen bis zum Examen komplett ohne jeglichen Abschluss entlassen darf.

    Davon abgesehen ist die harte von nahezu militärischem Drill geprägte Bewertung angesichts der heutigen Stofffülle im ersten Examen ohnehin abwegig. Wenn man für das Richteramt und Staatsstellen filtern möchte, reicht es, dies im zweiten Examen zu tun. Im ersten Examen bleibt Raum für eine realistische Bewertung unter Ausschöpfung der gesamten Notenskala, wie dies in allen anderen Studiengängen üblich ist. Die vorgebliche Objektivität bei der Bewertung ist angesichts der in der Praxis kurzen Lektüredauer bei der Bewertung von Examensklausuren und der vielen subjektiven Einflussfaktoren ohnehin unrealistisch, geradezu absurd und nicht vorhanden.

    In all diesen Aspekten des Bewertungs- und Prüfungssystems ist, vor allem im Verhältnis zu den interdisziplinär beispiellos schlechten Ergebnissen, eine subjektiv geprägte und nicht begründbare Willkür zu erblicken, die einer Demokratie und erst Recht dem juristischen Studium unwürdig ist und vielmehr völlig fremd sein sollte.

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    • 23.02.2017 11:48, ILGA

      Mit ist kein Prüfsystem bekannt, das weniger subjektiv gefärbt und von Zufälligkeiten abhängig ist als die anonymen Klausuren im Staatsexamen. Dass die Punkteskala nach oben (und übrigens auch nah unten!) nicht ausgeschöpft wird, wen juckt's? Unser System bietet eine im vergleich einmalige Differenziertheit und schlägt sämtliche Bachelor-Master-Systeme um Längen! Und wem der Aufwand zu groß ist, wird ja nicht gezwungen, Jura zu studieren. Der Arbeitsdruck später im Job ist in der Regel auch nicht wesentlich geringer.

  • 24.02.2017 13:37, Georg

    Von Objektivität bei der Bewertung kann aus o.g. Gründen keine Rede sein. Da dies nicht möglich ist, muss erstens fairer bewertet werden und zudem müssen angesichts der gravierenden Auswirkungen eines möglichen Nichtbestehens subjektive Faktoren von Prüfer und Prüfling berücksichtigt werden, was widerum schwerlich möglich ist und somit auch zu einer positiveren und realistischeren Bewertung, wie in allen anderen Studienrichtungen normal, führen muss, zumindest aber zu einer weit geringeren Durchfallquoe im 1. Stex. Zumal in allen anderen Studiengängen der Stoff in den Prüfungen zum Bachelor, Master, Magister, Diplom oder anderen Examina abgeschichtet und überschaubar ist, während bei Jura eine kaum beherrschbare Stofffülle des gesamten Studiums im Block in 7 Klausuren innerhalb von nur 14 Tagen abgeprüft wird, was an Irrwitz nicht zu überbieten ist. Umfang, Zeitraum und Bewertungsniveau sind nicht denklogisch begründbar.

    Der Druck in der Praxis ist weit interessengerichteter, man spezialisiert sich, kann Kommentare nutzen, die Leistungs-Zeiträume weitgehend selbst bestimmen etc., die Praxis ist insofern weit einfacher, als das stetig im Umfang wachsende juristische 1. Examen, was in seinen umfangreichen und komplexen Anforderungen inzwischen völlig an der Realität vorbei geht.

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    • 24.02.2017 16:17, Problem?

      Die anonymen schriftlichen Prüfungen im Staatsexamen sind die schlechteste Prüfungsform, die es gibt, mit Ausnahme aller anderen. Nirgendwo gibt es auch nur eine annähernd gleiche Objektivität und Ausschluss subjektiver Faktoren.

      Die Durchfallquoten sind erstens gar nicht so hoch (in den letzten Jahren häufig sogar unter 20 %). Zweitens ist doch klar, dass mit einer steigenden Abiturquote und Rektoraten, die von der Bildungspolitik finanzielle Anreize erhalten, für geringe Abbrecherquoten während des Studiums zu sorgen, die Durchfallquote im Staatsexamen (das glücklicherweise nicht von den Bildungsministerien verantwortet wird), tendenziell ansteigen. Dass dies nicht der Fall ist, kann womöglich ein Indiz dafür sein, dass die Examensprüfungen nicht mehr so schwer sind wie etwa vor 10 Jahren. Und für alle, die Probleme mit der Stofffülle haben, gibt es ja noch BWL, Genderstudien oder ähnliches.

      Nebenbei: Wenn Sie in den Klausuren auch solche Wörter wie "denklogisch" verwenden, dürfen Sie sich über schlechte Zensuren nicht beschweren...

  • 25.02.2017 08:23, tüdelütütü

    Komplizierte Undurchsichtigkeit und schwierige Nachvollziehbarkeit, schon allein aufgrund einer Stoffmenge, bleiben wichtige ausgrenzende juristische Machtinstrumente. Nur allerdings etwas anderes als Recht im Sinne von Gerechtigkeit. Ein vorgeblich objektiv qualitativ alternativloses juristisches Staatsexamen, wie in Deutschland, scheint anderswo nicht zu existieren. Trotzdem will man anderen Ländern in Europa grundsätzlich zugestehen, auch ohne dies ein qualitativ entsprechend vergleichbares Niveau an rechtlicher Qualität gewährleisten zu können. Das kann eine Alternativlosigkeit eines solchen juristischen Staatsexamens, wie in Deutschland, grundsätzlich in Zweifel ziehen. Ein ausbildender Studiengang sollte grundsätzlich als Ziel eher verfolgen, die Meisten an (berufliche) Möglichkeiten heranzuführen. Dagegen sollten nicht etwa 85 Prozent eines Studienganges mit eher mittelmäßig schlechten bis durchgefallen Abschlussergebnissen von solchen Möglichkeiten erst einmal weithin ausgeschlossenen und sich selbst überlassen bleiben, wie im deutschen Rechtswesen. Letzteres, wie in Deutschland in der Juristerei, kann zudem im Widerstreit zum grundsätzlich grundgesetzlich garantierten allgemeinen chancengleichen freien öffentlichen Ämterzugang stehen und nur einen traditionell typisch preussisch deutschen Obrigkeitsstaat befördern etc. Man sollte es ehrlicherweise zudem besser unterlassen, beständig "von oben" eine eher fadenscheinig aufgeschlossene Ausbildungseformdiskusion zu befeuern, wie es in Deutschland bereits seit langem geschieht, wenn man letztlich stets jeden kritischen Alternativvorschlag wegen angeblich objektiv qualitativer Alternativlosigkeit des bestenden Systems abwiegelt.

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  • 08.03.2017 21:59, Denker

    Keineswegs findet eine objektive Leistungsüberprüfung statt, sondern nur scheinbar. Es gibt die Kandidaten, die mehr oder minder durch Zufall ein VB erreichen, weil die Themen drankommen, auf die sich gerade vorbereitet haben, trotz massiver Lücken in vielen Bereichen, und dann auch die Kandidaten, die trotz guter Leistungen im Studium dann im Examen versagen und bei 5 Punkten landen, weil sie trotz guten Wissen gerade mit den exotischen Konstellationen ihres Examens nicht klar kamen. Davon abgesehen führt es zu Abwertungen, wenn dem Korrektor vielleicht der Schreibstil nicht zusagt, der Formulierungsstil, ebenso habe ich von einem Korrektor gehört, dass es bereits zu Abwwertungen führt, wenn jemand aufgrund großen Stresses häufig etwas durchstreicht in seiner Lösung, um es nur neu zu formulieren. Hinzu kommen die vielen subjektiven Faktoren beim Prüfling ob des extremen Prüfungsdrucks in Jura, ohne Abschichtungen wie in den meisten anderen Studiengängen, was zu Blackouts und starken negativen Auswirkungen auf ihre Prüfungsleistungen führt. Sieben juristische Klausuren in vierzehn Tagen bei massiv angestiegener Stoffülle, die über den Gesamterfolg von mind. 4,5 Jahren harten Jurastudiums entscheiden, sind an Sarkasmus nicht zu überbieten.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 12.03.2017 21:33, tüdelütütü

    Zufällige Themenkenntnis muss zudem nicht vor zufälliger Willkür schützen. Es kommt meist noch darauf an, konkret genau den jeweils individuell vom Prüfer erwünschten Klang ("Sound") und das erwünschte Vorstellungsbild zu treffen. In den Rechtswissenschaften gibt es vielfältige, teils sehr diffizille Problemkonstellationen mit sehr umfangeichen, in der Gesamtheit im Detail absolut unbeherrschbaren Meinungsstand. Jeder Prüfer wird eher nähere Kenntnisse des, mitunter mehr exotischen, geprüften Problemfeldes mit Meinungsbild und erwünschtem Vorstellungsbild als eher unerlässlich zu den Grundzügen gehörig ansehen wollen. Angenommen von Prüferseite bestünde sinnbildlich eventuell sogar vielfach belegt eine Vorstellung, zwei plus zwei sei ungefähr sechs. Möglicherweise kann solches gar nicht so sehr selten sein, wie man gerne behaupten würde. Dies zumal Ideen und Sprache als rechtswissenschaftlich Themen eben teils doch weniger exakt mathematisch scheinen, als gerne behauptet. Hier kämen Prüflinge, welche schrieben, das Ergebnis sei ungefähr sieben, eher besser im Prüfungsergebnis davon, als solche, welche schrieben, das Ergebnis sei ungefähr drei. Erstere eventuell mit "Prädikatsnote", letztere eventuell mit durchgefallenem Ergebnis. Dies alles egal aus welchen teils tages-oder momenabhängigen Gründen man solches schreibt. In einer Prüfung eine bestimmte Vorstellung als richtig durchsetzen zu können, scheint eher zweifelhaftes Unterfangen. Es kann immer eine Autoritätenfrage mit im Raume stehen. Eine Prüfung kann hier für ein überzeugendes Ausdiskutieren eher ungünstig scheinen. Ein Prüfling kann hier eine eher ungünstige, niedrigere Position zukommen. Gerichtliche Durchsetzung kann langwierig und zweifelhaft erfolgreich bleiben. Wenn man etwa nach jahrelangem Rechtssstreit insoweit in einem Punkt Recht bekommt, dass man statt zwei richtigerweise drei Punkte im Prüfungsergebnis verdient hat. Zufälligkeiten scheinen also teils nicht unbedingt nur völlig selten unvermeidbar und bei mehreren Prüfungsleistungen im Ergebnis eher noch in der Wahrscheinlichkeit steigend.
    Statistisch scheint eine Wahrscheinlichkeit, einen erwünschten Sound und ein erwünschtes Vorstellungsbild zu treffen in einem mittleren, bzw. mittelmäßigen Bereich, am größten. Je durchschnittlich mittelmäßiger ein Vermögen, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines bessereren Prüfungsergebnisses und die Möglichkeit zur Elite gehören zu können. Mehr überdurchschnittliche, geniale Züge hinsichtlich Recht, Gerechtigkeit, Logik, Wahrhaftigkeit, Menschlichkeit, Argumentation o.ä. müssen bereits im gegenwärtigen Jurastudiumsystem nicht unbedingt vorteilhaft wirken.

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