Juristische Didaktik: Wider die Ver­su­chung des Fron­tal­un­ter­richts

von Prof. Dr. Roland Schimmel

13.09.2013

Wie lassen sich Studenten raus aus den Repetitorien zurück in die Hörsäle holen? Mit Power-Point-Präsentationen, Schreibwerkstätten und problem based learning? Die Juristen haben die Didaktik wiederentdeckt und veranstalten munter Tagungen. Zuletzt in Passau drohte aber die Forderung, die Schwerpunktbereiche abzuschaffen, die Diskussion über eine bessere Lehre zu überschatten, meint Roland Schimmel.

Seit einigen Jahren ist unter Juristen das Interesse an der Didaktik der eigenen Wissenschaft (wieder-)erwacht. Immer mehr wird darüber geredet und geschrieben, ob es Alternativen zur großen Vorlesung gibt und ob das juristische Studium so gestaltet werden könnte, dass nicht der allergrößte Teil der Studenten einen teuren Repetitor braucht, um das angstbesetzte Examen in Angriff zu nehmen.

Wie weit Interesse und Engagement der Hochschullehrer im Alltag juristischen Lehrens und Lernens ankommen, ist schwer zu messen. Die Kriterien, an denen sich das beurteilen ließe, sind nicht leicht zu bestimmen: Reichen mehr und buntere Power-Point-Folien im Tutorium? Braucht es umfassende und kostenlos bereit gestellte Falllösungen zu jeder Übungsaufgabe? Oder liegt der entscheidende Unterschied in neuen Konzepten, so dass nur ein Kurs als innovativ gelten kann, dessen Leiter sich dem problem based learning verschrieben hat?

Ein neues Fachgebiet entsteht

Auch wenn man diese Fragen vorläufig unbeantwortet lässt, gibt es gute Indizien für einige Bewegung hinter den Kulissen. In den letzten Jahren haben einige Jurafakultäten Institute für Rechtsdidaktik gegründet. Wo das Thema nicht gleich mit der Berufung einschlägig qualifizierter und interessierter Professoren gewürdigt wurde, schuf man Kompetenzzentren, die etwa den Studenten den Einstieg ins Studium erleichtern und mit Schreibwerkstätten den weiteren Weg ebnen sollen.

Zahlreiche Tagungen der Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen bieten Didaktikern ein Forum zur Vernetzung und zum Austausch.

In diesen Tagen erschien zudem die erste Ausgabe der Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft, die sich das ehrgeizige Ziel gesteckt hat, "theoretisch" einen Anschluss der Rechtslehre an die klassischen und aktuellen Erkenntnisse der Didaktik zu ermöglichen und "praktisch" konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie Hochschullehrer den Versuchungen des unoriginellen Frontalunterrichts widerstehen können.

Abschaffung der Schwerpunktbereiche

Theorie und Praxis berühren sich auch in der juristischen Didaktik nicht zwangsläufig. Wer über constructive alignment unter besonderer Berücksichtigung der Juristischen Staatsprüfung forscht, hält deswegen noch lange keine lebhafte oder kommunikative Vorlesung.

Wie schwierig die Binnenkommunikation eines eben erst entstehenden Fachs werden kann, zeigte die soeben zu Ende gegangene Tagung des Passauer Instituts für Rechtsdidaktik. Zu deren Schwerpunkt wurde unversehens die Forderung, die Schwerpunktbereiche abzuschaffen. Pünktlich zehn Jahre nach deren Einführung hatten sich unter anderen die Heidelberger Professoren Andreas Piekenbrock und Ute Mager für eine Abschaffung ausgesprochen.

In Passau standen nun gleich zwei Plädoyers für einen Verzicht auf dem Programm. Die Meinungen der Beteiligten gingen wenig überraschend deutlich auseinander. Bezeichnend an der Auseinandersetzung ist, dass so die Dauerdebatte um die Reform der Juristenausbildung zu einem Schwerpunkt des didaktischen Fachdiskurses zu werden drohte.

Kein wirklich lebhaftes Streitgespräch mit Studenten

Die stärker ins Grundsätzliche weisenden Fragen geraten darüber leicht ins Abseits. Ob etwa das Schwerpunktstudium wissenschaftliche Kompetenz befördern kann, was überhaupt wissenschaftliche Kompetenz ist und wie man sie unterrichten und prüfen kann, rückt bedauerlich schnell an den Rand des Interesses, wenn sich die Möglichkeit abzeichnet, das angeblich ungeliebte und arbeitsaufwändige Schwerpunktstudium insgesamt abzuschaffen.

Die wichtigsten Stakeholder einer Diskussion über die "richtige" Juristenausbildung waren auch in Passau wieder eher spärlich vertreten: Studenten waren als Verbandsvertreter auf dem Podium, als Zuhörer kamen sie nur vereinzelt. Für ein lebhaftes Streitgespräch waren entweder die erörterten Fragen zu speziell oder die Studenten zu deutlich anderweitig interessiert. Vielleicht saßen sie aber auch beim Repetitor oder – günstigstenfalls – im universitären Examenskurs.

Wer eine solche Tagung verfolgt, kann also mindestens zwei Dinge schnell lernen: Ein kleiner Teil der juristischen Professoren ist für didaktische Fragen sensibilisiert oder wenigstens sensibilisierbar. Sich auf Denkmodelle und die Fachsprache der Didaktik einzulassen, stellt aber einige Anforderungen, denen man leicht ausweicht, indem man sich um formale Fragen streitet: Kommentare zulassen? Unterstreichungen verbieten? Mehr Hausarbeiten verlangen? Und: Studenten dauerhaft ins Boot zu holen kann überraschend schwierig sein, selbst wo es um deren ureigenste Interessen geht.

Der Autor Roland Schimmel ist Professor für Wirtschaftsprivatrecht an der FH Frankfurt am Main.

Zitiervorschlag

Roland Schimmel, Juristische Didaktik: Wider die Versuchung des Frontalunterrichts . In: Legal Tribune Online, 13.09.2013 , https://www.lto.de/persistent/a_id/9555/ (abgerufen am: 16.02.2019 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 13.09.2013 18:43, Jonas

    Ein netter Arktikel. Ich möchte jedoch darauf hinweisen,dass die studentische Beteiligung wahrscheinlich wegen des Termins so gering war. In den Semesterferien ist fast kein Student in Passau.
    Ich hätte sehr gerne an der Veranstaltung teilgenommen, wenn Sie im Semester stattgefunden hätte. Ähnlich mag es bei anderen Studenten gewesen sein

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 23.09.2013 17:11, T

      +1

  • 14.09.2013 00:51, Gast

    Soso, "Sensibilität in didaktischen Fragen" beweist man als Professor also dadurch, dass man seine Zeit auf Tagungen vergeudet, auf denen ein paar zufällig ausgewählte Leute ihre persönlichen Meinungen zum Besten geben (und auf denen - Sie weisen zu Recht darauf hin - die meiste Zeit über dieselben Strukturfragen debattiert wird wie seit vielen Jahren immer wieder und jedenfalls nicht über didaktische Fragen). Und - als Rechtsfakultät - dadurch, dass man wie in Passau geschehen drei Berufsanfänger zusammenschirrt und das ganze mit "Zentrum für Rechtsdidaktik" betitelt (und sie, statt sie ihre didaktische Kompetenz erst einmal in der Lehre erproben zu lassen, die erwähnten überflüssigen Tagungen veranstalten lässt). Na toll.

    In der Sache fällt übrigens auf, dass man die größten Kritiker des "unoriginellen Frontalunterrichts" unter solchen Leuten findet, die sich noch nie in der Verlegenheit befunden haben, einem vollen Audimax in einem eng bemessenen Zeitrahmen die examensrelevanten Feinheiten ihres Rechtsgebiets beizubringen. Auch darin haben Sie Recht: Theorie und Praxis berühren sich in der juristischen Didaktik nicht zwangsläufig.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 26.09.2013 23:15, Sophie S.

      Die Lehre erproben die drei Professoren, die das Passauer "Zentrum für Rechtsdidaktik" leiten, intensiv im Uni-Repetitorium. Die stetig wachsende Zahl an Teilnehmern, die sich gegen die vor der Eröffnung des Zentrums auch in Passau beliebten kommerziellen Repetitorien entscheiden, lässt im Übrigen auch auf gute didaktische Fähigkeiten dieser Professoren schließen. Mir jedenfalls ist manches im Gedächtnis geblieben, das mir noch im Referendariat hilfreich ist und ich greife gerne auf die Unterlagen aus dem Uni-Repetitorium zurück.

      Eine ehemalige Passauer Jurastudentin

  • 14.09.2013 19:21, Jurastudentin

    Seltsamer Beitrag von Schimmel, dem dazu noch der Überblick zu fehlen scheint: "In den letzten Jahren haben einige Jurafakultäten Institute für Rechtsdidaktik gegründet." Wo - außer an der Universität in Passau - gibt es denn noch ein "Institut für Rechtsdidaktik", das genau so heißt? Wirklich ulkig, das ein Fachhochschulprofessor über die (vermeintlichen) Schwächen universitärer Lehre philosophiert. Vielleicht nährt Schimmels Kritik auch nur der Neid eines Fachhochschulprofessors, der die universitäre Lehre nur vom Hörensagen kennt und von den Veranstaltern anscheinend nicht eingeladen wurde.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 15.09.2013 19:47, Roland Schimmel

      liebe "jurastudentin",
      mit einem text von der rhetorischen brillianz und der argumentativen stimmigkeit des Ihren wären Sie an einer fachhochschule - diskussionslos durchgefallen.
      wenn Sie wirklich jurastudentin wären, bräuchten wir nicht rechtsdidaktik, sondern unterricht in einigen grundlegenden fragen.
      wenn Sie auf der tagung gewesen wären, hätten Sie so'n stuß nicht geschrieben (und außerdem hätten wir uns dort getroffen).
      da Sie weder rechtsstudentin sein noch die tagung besucht haben können, reicht aber das allgemeine stoßgebet: HErr, lass hirn vom himmel fallen!

    • 16.09.2013 16:31, Marc Reiß

      Ein leider völlig überflüssiger Beitrag der (vermeintlichen oder echten?)"Jurastudentin"... es gibt z.B. in Hamburg das "Zentrum für rechtswissenschaftliche Fachdidaktik", das trotz eines anderslautenden Namens ein Institut für Rechtsdidaktik ist, von den anderen fachdidaktischen Initativen (etwa in Köln) ganz zu schweigen. Entlarvend allerdings der "Standesdünkel" gegenüber Fachhochschulprofessoren... ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

    • 19.09.2013 09:25, Christoph Smets

      Schade, Herr Professor Schimmel, dass Sie so auf diesen Kommentar eingestiegen sind. Wer es nötig hat, so über Lehrende an Fachhochschulen herzuziehen, obwohl er nach eigener Unterschrift nicht einmal ein Examen zu haben scheint, den muss man vielleicht nicht versuchen durch umgekehrten Dünkel zu überholen. Ein Satz wie "Lass Hirn vom Himmel regnen" sticht vom Niveau her jedenfalls nicht über den Beitrag der Dame hinaus.

    • 30.09.2013 10:35, GR

      Ich glaube nicht, dass die Antwort auf den Beitrag von "Jurastudentin" wirklich von Prof. Dr. Roland Schimmel stammt. Allein die Rechtschreibung deutet eher auf jemanden hin, der genauso gut qualifiziert zu sein scheint wie "Jurastudentin"...

  • 14.09.2013 23:22, Frank Bleckmann

    Die Polemik der letzten beiden Beiträge überrascht. Man mag zutreffend auf die Gefahr von Studienstrukturdebatten vis a vis einer Diskussion über didaktische (Praxis-)Fragen hinweisen - und ich habe das auf der genannten Tagung auch getan. Warum man das allerdings mit einer persönlichen Attacke auf die Organisatoren der Tagung bzw. den Autor des Artikels verbinden muss, bleibt unerfindlich.Begründungen fehlen. Im übrigen: Wer denkt, das, was in einer Vorlesung im vollen Audimax gelehrt wird, sei auch nur entfernt das, was von den ZuhörerInnen gelernt würde, hat jedenfalls Didaktik nötig und kann von Konferenzen, die sich um diese bemühen - zumindest indirekt über die Tagungsbände - profitieren. Schließlich: Jeder Jurastudierende (mit dem Studienziel Staatsexamen) kennt universitäre Lehre und die Rechtsdidaktik insgesamt wie auch die Konferenz waren nicht auf die universitäre Rechtsausbildung beschränkt.
    Ich empfand die Tagung als sehr gelungen und habe einige Anregungen mitgenommen - für meine Lehrpraxis wie für das Nachdenken über didaktische Theorie.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 15.09.2013 16:46, Matty

    Wie eine Vorkommentatorin kann ich das gestiegene Interesse an Fragen der Didaktik auch nicht erkennen. Und ob das Institut in Passau nur einen tollen Namen trägt, oder auch tolle Erkenntnisse zu Tage bringt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich weiß aber, dass ich maßlos enttäuscht bin, von der Art wie man versucht uns Studierenden Jura zu lehren. Ich habe nicht das Gefühl, dass meinen Profs der Lernerfolg der Studenten ein besonderes Anliegen wären. Es wird halt runtergespult, was auf dem Lernplan steht. Entweder man begreift es, oder eben nicht. Richtige juristische Arbeit und Diskussion findet dagegen in den Arbeitsgemeinschaften statt. Die werden aber ja (wohl aus Kostengründen) nur in den ersten 2-3 Semestern angeboten. Gerade wenn es dann auf's Examen zugeht, wird man von der Uni wieder im Stich gelassen (das Unirep ist als große Vorlesung auch nicht gewinnbringend).
    Ich befürchte, dass es bei hunderten Teilnehmern keine Alternative zum Frontalunterricht gibt. Solange man also nicht ersthaft versucht, die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen zu verringen, wird sich auch am Frontalunterricht nichts ändern. Daher bin ich auch ein Fan der Schwerpunktbereiche. Wegen der fachlichen Aufteilung, sind die Kurse jeweils kleiner und man kann auch mal mit dem Prof und den Kommilitonen ins Gespräch kommen.
    Fazit: Didaktisch ist das Jurastudium eine Katastrophe. Und diejenigen, die es ändern könnten, sind zu sehr mit ihrem nächsten Aufsatz beschäftigt.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 16.09.2013 16:35, Marc Reiß

      Hauptvertantwortliche für die Lehr- und Lernsituationen an deutschen Hochschulen ist aber leider die Politik, Rechtswissenschaft ist ein so wunderbar kostengünstiges Fach, da wird jedes Ministerium schwach -- nur schreit man dort keine Aufsätze (mehr)...

  • 16.09.2013 08:13, www.scoop.it

    www.scoop.it verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 16.09.2013 13:05, www.scoop.it

    www.scoop.it verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 20.09.2013 10:10, MHR

    Hallo,
    die Universität Freiburg hat schon vor rund 20 Jahren einen "Uni-Rep" sowie eines Klausurenkurses für Examenskandidaten angeboten, der von den Studenten mehr als dankbar angenommen wurde. Der "Uni-Rep" litt dabei zumindest damals noch darunter, dass sich daran im Wesentlichen Öffentlich-Rechtler wie Schoch und Wahl intensiv beteiligten, während sich die Strafrechtler und Zivilunken dabei leicht vornehm zurückhielten. Wer aber einmal den vollen Hörsaal bei Schoch oder Wahl erlebt hat, der hat eine Vorstellung davon, wie man die Studenten aus den Repetitorien zurück in die Hörsäle holen könnte - nämlich mit persönlichem Einsatz des vortragenden und praktischen Fallbesprechungen, die im Detail durchaus in die wissenschaftliche Tiefe gehen dürfen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 22.12.2013 17:36, www.pearltrees.com

    www.pearltrees.com verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Juristische Didaktik: Besseres Lehren

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 22.12.2013 17:38, www.pearltrees.com

    www.pearltrees.com verlinkt auf diesen Artikel mit folgendem Linktext:
    Juristische Didaktik: Besseres Lehren

    Auf diesen Kommentar antworten
Neuer Kommentar
TopJOBS
Rechts­an­wäl­te / Rechts­an­wäl­tin­nen In­ter­na­tio­na­les Han­dels­recht / All­ge­mei­nes Ver­trags­recht

Lambsdorff Rechtsanwälte, Ber­lin

Stu­den­ti­sche Aus­hil­fen / Werk­stu­den­ten (m/w/d) für das Lek­to­rat im Be­reich Zi­vil­recht, Straf­recht, Wirt­schafts­recht, Öf­f­ent­li­ches Recht oder Bau­recht

Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Hürth

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter und Re­fe­ren­da­re (m/w/div.) für den Be­reich M&A

Oppenhoff & Partner, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt (m/w/d) in ei­nem um­fang­rei­chen Pro­zess­man­dat

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stutt­gart

Rechts­an­wäl­te (w/m/d) Pro­zess­füh­rung

Heuking Kühn Lüer Wojtek, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w/d) Öf­f­ent­li­ches Wirt­schafts­recht (Schwer­punkt Um­welt, Pla­nung und Re­gu­lie­rung)

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düs­sel­dorf

Un­der­wri­ter (m/w/d) Mer­gers & Ac­qui­si­ti­ons

AIG Europe S.A. - Human Resources, Frank­furt/M.

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt (m/w/d) mit dem Schwer­punkt Öf­f­ent­li­ches Bau- und Pla­nungs­recht

Wolter Hoppenberg, Müns­ter

Rechts­an­wäl­te (m/w/d) Pri­va­tes Bau­recht / Im­mo­bi­li­en­recht

Bornheim und Partner, Düs­sel­dorf

As­so­cia­te (m/w/d) im Be­reich Li­fe Sci­en­ces

Dentons, Ber­lin