Vorbereitung auf das Pflichtfachexamen: Erkenne dein Gegen­über - die Jura­klausur

von Dr. jur. Denis Basak

04.08.2016

Das universitäre Jurastudium ist sehr fixiert auf die Klausur als Prüfungsformat. Trotzdem machen sich viele der Studierenden nie bewusst darüber Gedanken, was genau eigentlich diesen Prüfungstypus ausmacht. Ein Fehler, findet Denis Basak.

Sechs Klausuren, fünfstündig, geschrieben innerhalb von anderthalb Wochen, entscheiden fast im Alleingang darüber, ob ein vier- bis fünfjähriges Jurastudium an einer deutschen Universität ein Erfolg war oder eben nicht. Allein diese Konzentration des gesamten Studiums auf diesen einen kurzen Prüfungszeitraum kann Angst machen. Die Deformationen, die dieses Setting im Leben der Betroffenen anrichten, sind Liedgut und auch sonst schon oft beklagt.

Die meisten Studierenden verbringen deshalb ein bis anderthalb Jahre damit, sich intensiv auf diese Klausuren vorzubereiten. Die wenigsten machen sich währenddessen (oder noch besser: vorher!) aber darüber Gedanken, was eine Juraklausur eigentlich ausmacht, was sie verlangt beziehungsweise überhaupt verlangen kann und vor allem: was das für das Lernen speziell für Klausuren bedeutet.

Zielorientiert lernen heißt bewusst lernen

Will man auf ein Ziel hin lernen, sollte man dieses auch kennen. Um die eingesetzte Lernzeit effektiv nutzen, sollte man sich auf Dinge konzentrieren, die in der Prüfung auch tatsächlich eine Rolle (unter anderem für die Bewertung) spielen können. Deswegen ist es hilfreich, sich einmal mit der Frage zu beschäftigen, was genau das Prüfungsformat "Staatsexamensklausur Jura" kennzeichnet. Das erlaubt Rückschlüsse darauf, was sinnvollerweise gelernt werden sollte – und was Zeitverschwendung sein könnte.

Dafür braucht man weder die Hilfe eines Repetitors. Dessen Antwort lautete sowieso: "Alles, was Sie für ein Prädikatsexamen brauchen, finden Sie in unseren Kursmaterialien und zusätzlich den bei uns kostengünstig mit 10 Prozent Rabatt zum Buchhandelspreis zu erwerbenden Skripten." Noch die Antwort eines Hochschullehrers auf die Frage, was denn nun für eine erfolgreiche Klausur wichtig sein könnte, hilft unmittelbar, denn die Empfehlung einer Leseliste von Großlehrbüchern des Zuschnitts eines Roxin im Strafrecht AT als Mehrbänder schränkt den Stoff nicht wirklich ein.

Charakteristika einer Examensklausur

Dabei sind die äußeren Rahmenbedingungen allgemein bekannt: Verlangt wird praktisch immer die Bearbeitung eines Falles, die Bearbeitungszeit ist auf fünf Stunden begrenzt, an Materialien stehen außer Schreibzeug nur der Sachverhalt und unkommentierte Gesetzestexte zur Verfügung. Dazu heißt es dann im Gesetz: "Die staatliche Pflichtfachprüfung ist vorwiegend Verständnisprüfung" (§ 6 Abs. 2 Satz 1 Juristenausbildungsgesetz aus Hessen).

Eigentlich ist es auch kein Geheimnis, was dies für die Anforderungen bedeutet, die an die Prüflinge gerichtet werden. Es macht sich nur selten jemand die gedankliche Arbeit, diese Anforderungen aus dem Prüfungsformat abzuleiten. Da aber auch im Prüfungswesen der Satz "ultra posse nemo obligatur" gilt, kann auch in der Examensklausur praktisch wie von Rechts wegen nichts verlangt werden, was vom Prüfungsformat her nicht geleistet werden kann.

Anforderungen an eine Klausur

Eine Fallbearbeitungsklausur ohne die Möglichkeit, andere Quellen als den Gesetzestext zu Rate zu ziehen, kann nicht mehr verlangen, als mit Hilfe eben dieses Gesetzes und des Sachverhaltes die als Aufgabe gestellte Fallfrage mit einer schlüssigen Begründung zu beantworten. Im Fokus steht also allein der Fall – und nicht der Abwurf auswendig gelernter abstrakter Wissensbrocken. Das Gutachten soll zu einem eindeutigen Ergebnis führen, sich nur auf die für die Erreichung dieses Ergebnisses nötigen Fragen beschränken und diese möglichst überzeugend und in sich schlüssig begründet beantworten.

Dies allein ist schon schwierig genug, vor allem bei überlangen Strafrechtsfällen oder komplizierten Zivilrechtssachverhalten, die munter zwischen Erb-, Gesellschafts- und Sachenrecht hin- und herspringen und schließlich doch im AT des BGB landen. Aber auch solche Klausuren lassen sich mit soliden methodischen Kenntnissen und einer gründlichen Verwertung des Sachverhaltes gut bearbeiten.

Allein das Prüfungsformat macht es aber schlicht unmöglich, viele Dinge zu verlangen, die beispielsweise in grauen Kästen in Skripten oder Lehrbüchern so hervorgehoben sind, dass viele Studierende denken, dies müsste man auswendig lernen. Niemand verlangt in einer Klausur die korrekte Wiedergabe eines womöglich noch hoch differenzierten Streitstandes zu irgendeinem Standardproblem – das hat nur in einer Hausarbeit Sinn, wo Sie eben diesen Streitstand auch korrekt recherchieren müssen. Wenn ein Bearbeiter die Angemessenheit der Lösung auch unter Ablehnung anderer denkbarer Auslegungen begründen kann, ist das argumentativ sicher ein Bonus. Der wichtige Teil ist aber, erst einmal die eine Antwort positiv und möglichst mit Bezug zum Sachverhalt zu begründen, die man für richtig hält.

Zitiervorschlag

Denis Basak, Vorbereitung auf das Pflichtfachexamen: Erkenne dein Gegenüber - die Juraklausur . In: Legal Tribune Online, 04.08.2016 , https://www.lto.de/persistent/a_id/20196/ (abgerufen am: 21.10.2018 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 04.08.2016 11:58, D.R.

    Vielen Dank Herr Dr. Basak für diesen zutreffenden und überzeugenden Artikel, ich hoffe dass ihn viele Studenten lesen und umsetzen.

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    • 06.08.2016 22:26, D.G.

      Wenn man ihn entweder als Sarkasmus oder als Einzelansicht liest, definitiv.
      Im Übrigen ist erstaunlich, wie häufig auch nur kleinste Abweichungen von der Lösungsskizze hart abgestraft werden und die nicht vollumfängliche Wiedergabe von auch kleineren Literaturmeinungen als "klaffende Wissenslücke" gerügt werden.
      Wäre die Welt aus Sicht aller Korrektoren wie hier beschrieben, wäre das Examen ein anderes. Bis die Welt so ist, privilegiert insbesondere das erste Staatsexamen Auswendiglerner gegenüber Verständnislernern.

    • 08.08.2016 08:04, Jurastudentin

      @D.G.: Sie sind nicht zufällig Repetitor?

    • 08.08.2016 10:30, Denis Basak

      @D.G.: Sarkastisch ist an diesem Text eigentlich nichts. Und was die Einzelansicht angeht: In den Jahren, die ich nun prüfe, entspricht die hier geschilderte Sichtweise absolut der Regel in der tatsächlichen Korrektur, und sie entspricht auch dem, was in Prüferschulungen immer wieder vermittelt wird. Die grob gerechnet drei bis vier Dutzend Prüfer, die ich persönlich kenne, würden dies alle mitunterschreiben, ebenso wie die Leitungen von sechs JPÄmtern, mit denen ich dies auf Tagungen schon in der einen oder anderen Form besprochen habe. Auch die prüfungsrechtliche Rechtsprechung zu juristischen Staatsprüfungen unterstützt diese Sichtweise. So vereinzelt scheint dies also nicht zu sein, zumal es sich - wie im Text hoffentlich plausibel gemacht - eben aus den Rahmenbedingungen des Prüfungsformats selbst ergibt. Darf ich also die Gegenfrage stellen: Woraus schöpfen Sie Ihre Erkenntnisse?

      Gibt es Ausreißer in der Korrektur? Natürlich - wie übrigens auch in der Qualität der Bearbeitungen. Gibt es Korrektoren, die zu eng an Lösungshinweisen kleben? Klar! Gibt es schlecht geschriebene Lösungshinweise, in denen zu sehr auf einzelne einschlägige Urteile oder zu differenzierte Meinungsspektren abgestellt wird? Auch das, zum Problem wird dies aber nur bei den zuvor genannten Prüfern. Aber all dies ist zumindest meiner Erfahrung nach entgegen anders lautender Horrorgeschichten die klare Ausnahme. Diese sollte man aber zumindest dann nicht zur Richtschnur des eigenen Lernens machen, wenn dies ein effektives Lernen bezogen auf die übergroße Regel vernünftiger Korrekturen konterkariert. Zudem: Selbst beim Zusammentreffen engstirniger Prüfer und schlechter Lösungshinweise haben Bearbeiter, die zwar ohne auswendig gelernte zielgenaue Detailkenntnisse, aber mit Verständnis und guten argumentativen Fähigkeiten die Klausur bearbeiten, eine erheblich höhere Wahrscheinlichkeit, ordentlich bis sehr ordentlich zu bestehen als diejenigen, die zwar alles gelernt, aber nichts verstanden haben, weil dabei meist auch die Fähigkeit leidet, das Gelernte sinnvoll auf den konkreten Fall anzuwenden, womit dann bestenfalls ausreichende Leistungen entstehen. Ich würde immer dazu raten, verstehen zu wollen statt Ergebnisse auswendig zu lernen. Letzteres scheitert schon an der schieren Masse, und es bleibt dabei: Die Fallbearbeitungsklausur ist eben kein Vokabeltest.

    • 16.08.2016 01:00, WiCh

      Es scheint mir, dass hier sehr viele frustrierte (ehemalige) Studenten mit ihrer "Kritik" umherschleudern.
      @Denis Basak: Vielen Dank für den guten Artikel und die einhergehende Motivation für mein Studium!

  • 04.08.2016 12:05, Studiosus

    Müsste der Artikel nicht in der Kategorie Satire stehen?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 04.08.2016 12:20, bergischer Löwe

      Ich seh' schon wie der Artikel bei "NightWash" verlesen wird.

    • 04.08.2016 12:43, Coke Zero

      Eher Werbung:

      Dr. Basak präsentiert: Das Staatsexamen wie es sein sollte.

  • 04.08.2016 12:52, Kanaille

    Oops! ...He did it again.

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  • 04.08.2016 13:40, Hubert

    Der Text ist eine gute Idee, davon haben wir nicht so viel. Im Jura- und BWL Studium dreht es sich doch mehr um gewisse Eitelkeiten von Professoren und nicht um das Examen. Deshalb ist dieser Text wichtig.

    Aber es fehlt noch an Hintergrundinfos, wie so eine Klausur zu stande kommt. Die Black Box (das ist im Polizeistaat Bayern durchaus wörtlich zu verstehen) Landesjustizprüfungsamt gibt sich wenig bis gar nicht transparent. Alles, auch die geschriebenen Klausuren, verschwinden hinter einer geheimnisvollen Tür, zu der kein Prüfling je Zugang hatte. Was passiert mit den geschriebenen Klausuren?

    Ich kam mal rein nach dem Examen mit meinen Taschen voller Gesetze und Hilfsmittel und wollte tatsächlich irgendwas fragen, da sagte die Dame hinter dem Schreibtisch: Ah, Sie bringen die Klausuren. Ich: Seh ich so aus? Ich habe gerade erst geschrieben.

    So geht es also zu beim sog. Landesjustizprüfungsamt. keine Ahnung, und die große Klappe. Naja, wie üblich bei der sog. CSU.

    Und sagt mal, ist die These richtig, daß es wirklich die berühmten zwei Stapel mit Klausuren gibt, und ein freundlicher leichter von FDP-, Piraten- oder Bayerpartei und ein schwerer, harter Korrektor mit CSU Gedankengut? Dafür spricht, daß bei der Auswahl der Prüfungsorte in München doch überhaupt nicht klar, ist, wer warum wann in welches Kurslokal kommt.
    - Oberfinanzdirektion Sophienstraße
    - Bürgersaal Forstenried
    - Versicherungskammer Bayern (Maximilianstraße)
    - Verwaltungsgericht
    - Justizpalast
    - Bundeswehrverwaltungszentrum
    - Augenklinik
    - Kolpingsaal
    - Haus des Sports
    - Amtsgericht
    - Rechtsanwaltskammer München
    usw.

    Wer legt das fest?

    Und auch, wie kommen eigentlich die Klausurtexte zu stande? Es heißt, es gebe in einem Ordner zwei Klausuren, und erst kurz vorher entscheidet sich das Prüfungsamt. Ein Ausbilder hat uns Referendaren mal erzählt, er wäre aufgefordert worden, eine Strafrechtsklausur zu schreiben, und er bastelte wohl ganz absichtlich eine schöne Vergewaltigung. Darauf die Dame vom Prüfungsamt: Das können Sie gleich wieder mitnehmen, das kommt bei uns nicht dran.

    Interessant, daß vor ein paar Jahren tatsächlich ein lesbisches Paar im 2. Examen dran kam, allerdings auch nur in der 11. Klausur, und das ist Steuerrecht. Da hat die CSU natürlich wieder mal keine Ahnung.

    So weit so gut, jeder weiß, daß das sog. Landesjustizprüfungsamt vielleicht Ahnung vom (in weiten Teilen verfassungswidrigen) CSU Parteiprogramm, vielleicht auch etwas vom (derzeit gültigen) Grundgesetz (solange es noch gilt, aber auch nicht alles, da illegale Videoüberwachung eine unzumutbare grundgesetzwidrige Belästigung für die Bürger und ein Straftatbestand ist, auch für die CSU), keine Ahnung von Steuerrecht hat.

    Denn bei der 11. Klausur im 2. Staatsexamen hat nämlich KEINER gemerkt, daß die Klausur nicht aufgeht und mehrere Fehler hat. Erst die Korrektoren vom Finanzamt (die 11. Klausur ist Steuerrecht und wird von der Finanzverwaltung korrigiert, die selben Hanseln, die auch meinen, sie korrigieren die Steuerberaterprüfung, dabei tun sie nur stur 4 Seiten Lösungsskizze abhaken, wenn sie überhaupt richtig zusammenzählen, was nicht alle können) auch ein Verstoß gegen ein faires Prüfungsverfahren) haben die vorliegenden HAMMER Fehler entdeckt, aber da war es zu spät. Wie üblich bei der CSU (Tarnname für diese Organisation). Klar, daß die CSU keine Ahnung von Steuerrecht und noch weniger von Freiheits- und Grundrechten hat, und immer nur die Bürger brutal überwachen will, aber bei der nächsten Wahl ist ja Schluß mit der CSU und daß die Teilnehmer an der Prüfung dafür mit ihren Noten bezahlen, wie die Kasperltruppe aus dem LJPA keine Ahnung von Steuerrecht hat, das geht nun wirklich zu weit.

    Hier muß man hart und konsequent durchgreifen und wieder zu einem fairen Prüfungsverfahren zurückfinden.

    Bis dahin: Wehr euch und laßt euch die Klausuren kopieren und geht zu einem guten Anwalt. Denn nur so kann man die Willkür des sog. Prüfungsamts einschränken. Es gibt Urteile, die erfolgreich waren, so etwa weil ein Korrektor als Gesamtnote die Note 5 (mangelhaft) vergeben hat, aber in der wörtlichen Begründung eine 6 (ungenügend) heraus zu lesen war. Das LG München sagte zu Recht, der katholische Staat darf keine Korrektoren einsetzen, die keine Ahnung von Prüfungsrecht haben. Der Mann gewann und der Polizeistaat (Bayern) mußte ihm viel Schadenersatz zahlen. So was gibt's, auch im ehemaligen Freistaat. Wir sagen: Recht so.

    Und beim nächsten Mal gleich Piraten oder Bayernpartei oder FDP wählen.

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    • 04.08.2016 14:54, Stratege

      Piraten? Politisch inzwischen irrelevant und daher zu vernachlässigen. Hier wohl auch deplaziert.

  • 04.08.2016 14:30, Jakobskaffee

    Hier wird nach meinem Empfinden und meinen Erfahrungen etwas zu stark der "Idealzustand" einer Examensklausur herbeigesehnt. Ich hatte das Gefühl, dass man mit der Methode des umfangreichen Auswendiglernens doch sehr weit kommmt (kam). Angesichts der Bedeutung der Examensnoten halte ich das für bedenklich. Die Spreu vom Weizen trennte sich immer dann, wenn die klausurgegenständlichen Rechtsprobleme nicht Teil des Pflichtstoffes waren, es also um das grundlegende Normverständnis der Prüflinge ging. Von diesen Klausuren sollte es m.E. mehr geben.
    Von Interesse wären in der Tat noch Hintergründe zur "Verwaltungspraxis" in den Justizprüfungsämtern (Vorgaben für die Klausursteller und der Umgang mit Musterlösungen).

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  • 04.08.2016 14:48, Stratege

    Der Inhalt dieses Artikels ist schlicht falsch.
    Die Erfahrung zeigt:
    Die Prüfer lesen nicht mehr als die ersten Seiten, bemängeln nichts und geben 3 Punkte. Das Korrektorengutachten lautet lapidar: "Ich schließe mich dem Gutachten des Erstkorrektores an." (Sogar, wenn besagter Prüfer selbst der Erstkorrektor ist)
    Ich habe 2014!!! Prüfer erlebt, die nicht mitbekommen haben, dass es in den 90er Jahren eine Rechtschreibreform gegeben hat und die deswegen alle vermeindlichen Rechtschreibfehler des Prüflings angestrichen haben. In Stellungnahmen zur Prüfungsanfechtungen heißt es dann: "schon die Tatsache, dass der Prüfling die Bewertung anficht zeigt, dass er ungeeignet ist."

    Die Prüfungsämter gehen dazu über Entscheidungen nachbeten zu lassen, anstatt auf die Verständnisabfrage gerichtete Klausuren zu erstellen. Wer dann die Entscheidung nicht trifft, fällt eben durch, denn jede abweichende Argumentation wird lückenlos als nicht vertretbar gewertet.
    Die Prüfer sind oftmals Ü 70 und von ihren oft nur dürftigen juristischen Kenntnissen der Nachkriegszeit vereinnahmt.

    Im Zweifel wird dem Prüfling vorgeworfen, er habe nicht überzeugend argumentiert und schwupps ist dem nächsten jungen Menschen der Lebensweg verbaut.

    In diesem Land hängt das Bestehen oder Nichtbestehen juristischer Examina schlichtweg vom Zufall ab. Wer die Qualität der Juristerei anheben will, muss nicht die Durchfallquote anheben, sondern dafür sorgen, dass sehr alte Juristen, die merklich altersbedingt nachlassen auch in Rente gehen. Ob junge Kollegen wirklich fähig sind, zeigt letztlich die Mandantschaft, die den Weg in die Kanzlei findet oder wegbleibt. Unfähige Juristen beseitigt der Markt von selbst.

    Gerade im Vorbereitungsdienst sind erhebliche Ausbildungslücken zu beklagen. Was nützt es dem motivierten Referendar, wenn jeder Ausbilder lehrt, was er für richtig hält, wenn es dann der Korrektor im Examen anders sieht?

    Es fehlt an hauptamtlichen AG-Leitern im Vorbereitungsdienst und Vorbereitern für das erste Examen, die mit den Prüfern eine für alle Beteiligten bindende Leitlinie erarbeiten.

    In der jetzigen Situation können die Prüflinge lernen oder auch nicht, solange die Prüfer eine Bewertung mit "ich finde" begründen dürfen, ist das Bestehen reines Glücksspiel. Der Beurteilungsspielraum der Prüfer gehört hinsichtlich der schriftlichen Prüfungen abgeschafft. Die Leistung ist schriftlich unveränderlich niedergelegt, sodass eine objektive Bewertung möglich wäre und der Eiertanz mit dem Beurteilungsspeilraum von Prüfungsentscheidungen völlig verfehlt ist. Dieses unantastbaren Beurteilungsspielraumes bedarf es nur, soweit eine nicht mehr wiederholbare, tagesformabhängige und flüchtige Leistung des Augenblickes bewertet werden muss. Bei Klausuren ist dieser Umtand Unsinn und dient einzig dem Schutz der Prüfer vor dem Nachweis grober Bewertungsfehler.

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    • 04.08.2016 16:09, das ist noch rein gar nichts

      Dem Kommentar von Stratege muß ich entschieden widersprechen. In Wirklichkeit lesen die Prüfer nur die ersten paar Zeilen jeder Klausur. Dann geben sie zwei Punkte oder würfeln die Note aus (aber eben mit einem gezinkten Würfel). Und dann lachen sie sich ins Fäustchen, weil sie dafür auch noch bezahlt werden. Prüfer müßte man sein!

    • 04.08.2016 17:13, Die Prüfer

      Kein Prüfer liest diesen Mist, schon gar keine drei Seiten. Man gibt einfach 3 Punkte und wenn die Schrift nicht so zu sehr nach Mädchen aussieht, nochmal 2 bis 4 Punkte zusätzlich. Alles andere ist Zeitverschwendung. Gibt sowieso schon zu viele Juristen, die nehmen älteren nur die Arbeit weg.

    • 04.08.2016 17:24, Oger

      Stratege scheint das Prüfungsgeschäft sehr genau zu kennen: "Die Erfahrung zeigt: Die Prüfer lesen nicht mehr als die ersten Seiten, bemängeln nichts und geben 3 Punkte." Wenn die Erfahrung dies zeigt, heißt das ja, dass Stratege entweder selbst so prüft oder schon vielen Prüfern dabei zugesehen hat, wie sie Examensklausuren so korrigieren.
      Auch muss ich mal rausfinden, an welchem Prüfungsamt der Zweitkorrektor auch schon der Erstkorrektor der gleichen Klausur war, ich ahne, dass ich mich genau dort als Anwalt mit Schwerpunkt Prüfungsrecht mit extrem hoher Erfolgsquote niederlassen könnte. "Ich habe 2014!!! Prüfer erlebt, die nicht mitbekommen haben, dass es in den 90er Jahren eine Rechtschreibreform gegeben hat und die deswegen alle vermeindlichen Rechtschreibfehler des Prüflings angestrichen haben." Vielleicht waren die angeblich zu Unrecht angestrichenen Fehler auch nur vermeintlich keine solchen und zudem mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit für die Bewertung von völlig untergeordneter Bedeutung?
      Dass die Prüfer "oftmals Ü 70" sind, wäre neu, selbst Professoren prüfen in diesem Alter kaum noch, und Praktiker sind mit Sicherheit schon pensioniert. Abgesehen von der völlig unklaren Frage, was das Alter des Prüfers oder der Prüferin mit der Kompetenz zu tun haben soll.

      Der Vorwurf der fehlenden überzeugende Argumentation ist tatsächlich eine Bösartigkeit, die im Prüfungsgeschäft natürlich nur ausgepackt wird, um bewusst unschuldigen Prüflingen die Zukunft zu verhageln - und nicht etwa, weil es bei juristischen Klausuren ausschließlich genau darauf ankommt, ob eine plausible, schlüssige und vielleicht sogar dem Fall angemessene Begründung für ein Ergebnis zu liefern, und eben nicht auf das Ergebnis als solches. Und an dieser Stelle wird es leider ernst: Wer nicht verstanden hat, dass eine juristische Fallbearbeitung keine Mathearbeit ist, bei der sich halbwegs klar richtig von falsch trennen lässt, sondern eine nach normativen Maßstäben zu beurteilende Prüfungsform, bei der die Frage im Vordergrund steht, ob ein Ergebnis überzeugend begründet wurde, der kann zwar behaupten, es gäbe objektive Maßstäbe für die Bewertung unserer Klausuren und deshalb sei ein Beurteilungsspielraum unnötig. Er hat dann aber auch nicht im Ansatz verstanden, was eine juristische Klausur ist und muss sich vielleicht auch deswegen nicht wundern, dass deren Bearbeitung augenscheinlich nicht immer mit zufriedenstellenden Ergebnissen gelungen ist.

    • 04.08.2016 18:26, Stratege

      Na, das Problem liegt häufig eher nicht bei den Prüflingen, sondern am Gerontensturm der teils recht senilen Prüfer, die aus purer Arroganz die amtlichen Prüfungsskizzen ignorieren, den Fall selbst falsch lösen und sich dann im Rahmen einer Püfungsanfechtung zu einer Stellungnahme hinreißen lassen, man müsse den BGH dann eben auch mit 2 Punkten bewerten.

      Im Geschäft der Prüfungsanfechtungen erlebt man so einiges. Nicht umsonst hat die Uni Frankfurt inzwischen ein Paper an die Prüfer gerichtet, dass z.B. Prüflinge bitte nicht beschimpft werden und die vertretbaren Lösungen bitte nicht alle als falsch bewertet werden. Offensichtlich war es bitternötig den Prüfern obendrein noch zu erklären, wie ein Bewertungsgutachten auszusehen hat, welches wenigstens den Anschein einer objektiven Bewertung erweckt.

      Und ja, eine juristische Klausur ist in Grundzügen mit einer Mathearbeit vergleichbar, die die Kernaussage Falsch oder Richtig herausfiltern soll. Alles was der BGH so vertritt, sollte nicht als falsch gewertet werden.

      Was irgendeinen Pfüfer überzeugt, wird den Richter im späteren Berufsleben unter Umständen nicht überzeugen. Daher sollten die Prüfer nicht so vermessen sein zu glauben, sie repräsentierten das Meinungsbild der Richterschaft. Insbesondere nicht jene Prüfer, die an den Unis in der Forschung weit von der Praxis entfernt arbeiten oder diejenigen Prüfer, die inzwischen als unabhängige Unternehmensberater arbeiten und immernoch prüfen.

    • 04.08.2016 18:40, Reibert

      Na Oger, Sie scheinen das Prüfungsgeschäft auch sehr genau zu kennen, wenn Sie positiv wissen, dass es nicht so ist, wie der Stratege schreibt.

      Für meinen -bescheidenen- Einblick in die Prüfungen darf ich Ihnen verbindlich sagen: Meine Erfahrungen decken sich weitestgehend mit denen vom Strategen. Eigentlich bis auf die Rechtschreibfehler in 2014.

      Wobei ich es per se für eine Sauerei halte Rechtschreibfehler in die Benotung mit einzubeziehen. Wobei sich die Frage stellt wie man in der Praxis feststellen will, obder Korrektor den Rechtschreibfehlern tatsächlich nur die ihm zugebilligte untergeordnete Bedeutung beimisst.

      Übrigens "Praktiker" haben mit der Pensionierung erst richtig Zeit zu prüfen. Und Senilität ist leider nicht nur ein theoretisches Problem.

    • 04.08.2016 18:46, Taktiker

      Das Problem liegt nie bei den Prüflingen, die können es ja alles. Das Problem sind die praxisfernen Wissenschaftler aus dem Elfenbeinturm, die wissensschaftsfernen Praktikerprüfer und die schludrigen Richterprüfer, die nur auf ihre Musterlösungen schauen. Allesamt arrogant, willkürlich, menschenverachtend. Deswegen hat eigentlich auch jede Prüfungsanfechtung Aussicht auf Erfolg, das wissen nur die sonst sehr rechtskundigen Studenten nicht. Aber wir werden weiter schonungslos bei LTO über diesen Missstand aufklären.
      Nieder mit der Gerontodiktatur! Nicht umsonst hat die Uni Wiesbaden gerade ein Papier veröffentlicht, das Emeriti hohe Geldsummen bietet, wenn sie auf das Prüfen verzichten.

    • 04.08.2016 19:24, WegWerfPseudoNym

      Gibt es eigentlich unter den prüfungsrechtlich spezialisierten Rechtsanwält*I*nnen auch solche, die nach dem Modell der strafrechtlichen Konfliktverteidigung arbeiten? Wenn ja: So eine*E*n bräuchte ich. Empfehlungen?

    • 04.08.2016 19:27, Reibert

      "Das Problem sind die praxisfernen Wissenschaftler aus dem Elfenbeinturm, die wissensschaftsfernen Praktikerprüfer und die schludrigen Richterprüfer, die nur auf ihre Musterlösungen schauen. Allesamt arrogant, willkürlich, menschenverachtend."

      Richtig. Arrogante, senile oder einfach nur dämliche Prüfer sind völlig undenkbar. Übrigens genauso wie korrupte Prüfer die Examenslösungen für Geld und Sex verkaufen...

    • 04.08.2016 20:12, Taktiker

      Ohoho... volle Zustimmung, Kollege Reibach... aber warum bei den Prüfern aufhören, schließlich gibt es auch noch Richter, Staatsanwälte, Verwaltungsbeamte, Rechtsanwälte... auch nichts anderes. Man leitet einfach aus einem Einzelfall eine allgemein gültige Reegel ab. Ist die Juristerei in Deutschland nicht toll?

    • 04.08.2016 21:31, Reibert

      Na grosser Taktiker, da sollten Sie aber lesen lernen! Keineswegs leite ich aus dem Einzelfall eine Regel ab. Ich habe lediglich gesagt, dass das geschilderte Vorgehen meinem persönlichen Erleben entspricht. Nicht mehr, nicht weniger.

      Im Examen wären Sie jetzt wegen Sachverhaltsquetsche durchgefallen.

    • 04.08.2016 23:05, Taktiker

      "'___Allesamt___ arrogant, willkürlich, menschenverachtend."

      ___Richtig.__ Arrogante, senile oder einfach nur dämliche Prüfer sind völlig undenkbar. Übrigens genauso wie korrupte Prüfer die Examenslösungen für Geld und Sex verkaufen..."

      Richtig lesen hilft wirklich... z.B. wenn man nicht mehr weiß, was man selbst geschrieben hat.
      Verstehen ist aber auch wichtig. Zur Feststellung, dass nicht alle so sind, ist es kein Widerspruch, dass es aber welche gibt. Im Examen wäre das leider durchgefallen, weil unschlüssig argumentiert.

    • 05.08.2016 08:24, Arbiter

      Taktiker 4, Reibert 0. Und jetzt hört auf, Kinners. (Und Du, Taktiker, hältst den Rand, denn ein Sieg über Reibert ist ein billiger Sieg, verstanden?)

  • 04.08.2016 16:56, Weltuntergang

    Die Kommentare bieten ja mal wieder ein Panoptikum schräger Ansichten und trauriger Befindlichkeiten...

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  • 04.08.2016 17:31, Tom

    8 Wochen?
    Bei uns in 10 Tagen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • 04.08.2016 17:55, Möchtegern Savigny

    Ach, das Jurastudium ist so einfach. Paar Scheine abfrühstücken und dann in der "Verständisprüfung" ein, zwei Mal richtig argumentieren, schon hat man das Prädikatsexamen. Da man ja auch kaum etwas auswendig lernen muss kann man Lehrbücher und fast alle Vorlesungen auch links liegen lassen. Schließlich genügt es, das "juristische Handwerkszeug" drauf zu haben. Der gewitzte Jurastudent braucht also nur die Vorlesung zur Methodenlehre zu besuchen und das Examen ist geritzt.

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    • 04.08.2016 18:27, Stratege

      In den 80ern war das so

    • 04.08.2016 18:29, Möchtegern Repetitor

      Ach, das Jurastudium ist so schwer. Alles auswendig lernen, Lehrbücher, Kommentare, Urteile, alle Details, hunderttausende Fallkombinationen. Da man so viel lernen muss, kann einem nur der Besuch des Repetitors vor dem sicheren Untergang bewahren. Schließlich muss der einem das gesamte Examenswissen mit der Patentmethode eintrichtern. Der verzweifelte Student muss also auf jeden Fall zum Repetitor, und möglichst alle Fallabwandlungen memorisieren, um jedes Problem auch zuverlässig mit allen Meinungen aus dem Gedächtnis hinzuschreiben. Anders kann man das Examen nie bestehen.

  • 04.08.2016 19:38, Großes Kino

    Sehr geehrter Herr Dr. Basak, vielen Dank für Ihren Beitrag, dem ich weitgehend zustimme und der mir deshalb ziemlich langweilig vorkam. Aber was die Kommentatoren, wenn auch weitgehend frei von inhaltlichem Bezug zu Ihren Aussagen, hier schreiben, ist ganz ganz großes Kino. DolbyTHX-Surround, 3 D, CGI satt und Überlänge, wenn der Vergleich gestattet ist. Sie können stolz sein, das getriggert zu haben.

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  • 04.08.2016 21:05, Wolf

    Ja, das mag man so sehen als Idealzustand. Nur in der Praxis ist es doch so, dass die meisten Klausuren zu "Schnellschreibprüfungen" mutiert sind, in denen man möglichst schnell möglichst viele in der Klausur eingebaute Probleme erkennen und abarbeiten muss. Zum eigenständigen Nachdenken hat man eigentlich gar keine Zeit, wenn man die Klausur zu Ende bringen will. Und dann kann man nur hoffen, dass die Lösung einigermaßen so liegt wie es die Lösungsskizze vorsieht.

    Mein schönster Bewertungssatz einer Korrektorin: "Sehr gute Argumentation. Findet aber keinen Rückhalt in der Rechtsprechung, daher falsch."

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    • 04.08.2016 21:58, Großes Kino - kleiner Saal

      Der Satz ist super. Würden Sie sagen, er ist typisch?

  • 09.08.2016 14:56, Rasjufari

    Einfach von Anfang an viele Klausuren schreiben. Der Rest ergibt sich von selbst und ist Glückssache...

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  • 11.08.2016 11:23, WissMit

    Die Kommentare sind tatsächlich wieder sehr merkwürdig. Da kann ich dann auch (mal wieder) einen dazu setzen:

    Herr Dr. Basak erklärt hier auf zwei Seiten sehr gut, mit welchem Lernaufwand man das ausreichend schafft. Gratulation. Die Realität des Lernens für 9 Punkte und mehr, an der sich alle Studierenden orientieren, hat er dann aber doch noch auf der ersten Seite in einem Quasinebensatz doch noch untergebracht:
    "Wenn ein Bearbeiter die Angemessenheit der Lösung auch unter Ablehnung anderer denkbarer Auslegungen begründen kann, ist das argumentativ sicher ein Bonus."

    Womit wir wieder bei der Lernpraxis und meinem ständigen Fazit wären: Wer bestehen will, sollte das nicht falsch machen, was im Artikel erklärt wird. Das umfasst sowohl die "selten" (da habe ich mich ja fast vor Lachen geweint) zu lernenden Standarddefinitionen, als auch das Grundverständnis der jeweiligen Rechtsgebiete.
    Wer wirklich etwas werden will, lernt eben auch Rechtsprechung, ein "paar" Definitionen mehr und eben doch die grauen Kästen.

    Die Repetitorkritik geht natürlich auch krass an der Realität vorbei, schaut man sich die durchschnittlich erzielten Ergebnisse der Studenten an, die bei kommerziellen Repetitorien waren, an.

    Im Übrigen war Ihr erster Kommentar wieder einmal abzusehen. Nur weil Sie wissen was die 100 Prüfungsämter der Europäischen Union für richtig befinden, heißt das noch lange nicht, dass Sie eine Ahnung haben, welcher Lerntypus tatsächlich am meisten bevorzugt wird. Die Ausführungen dazu spare ich mir. Man kann sie bei den anderen Satireartikeln des Hessischen Jursitenprüfungsstadel nachlesen, wobei Ihre Artikel im Kern wenigstens die richtigen Ansprüche formulieren.

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    • 11.08.2016 20:11, Renommierter Remonstrant

      Lieber Herr Kollege wissMit, vielen Dank, daß Sie dieses dumme Gebabbel (sagt man so in Hessen?) der BasakBagage immer wieder kostenlos richtigstellen. Wäre aber gar nicht nötig gewesen. Die Studenten stimmen doch über derlei mit den Füßen ab und verpieseln sich dahin, wo sie gegen einen kleinen Obolus beigebracht bekommen, was wirklich examensrelevant ist. Ich glaube, wir können diese "hessischen" "Juristen" getrost ignorieren.

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