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Lieber ein Ende mit Schrecken…: Acht Gründe, mit Jura Schluss zu machen

Manche merken es erst viel zu spät und andere überhaupt nicht, aber Jura ist einfach nicht jedermanns Sache. Acht Gründe, warum man das Studium frühzeitig abbrechen oder gar nicht erst aufnehmen sollte, gibt es hier zu lesen.

Zu den acht Gründen geht es hier. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und das Studium trotzdem angeht, für den folgen in den nächsten Wochen ein paar Tipps, wie man es am elegantesten meistert.

Zitiervorschlag

Ulf Nadarzinski und Constantin Baron van Lijnden, Lieber ein Ende mit Schrecken…: Acht Gründe, mit Jura Schluss zu machen . In: Legal Tribune Online, 15.04.2015 , https://www.lto.de/persistent/a_id/15232/ (abgerufen am: 17.09.2019 )

Infos zum Zitiervorschlag
Kommentare
  • 15.04.2015 21:37, ak

    tl;dr

    • 16.04.2015 14:44, Wiesoso

      hast nichts verpasst

  • 15.04.2015 22:50, Jurist/in

    Ja, hmmmmmm, im Examen wird erst gesiebt. Aber nach welchen Kriterien? Alles reine Willkür, meiner Meinung nach. Das fängt bei fehlerhaften Sachverhalten an. Zieht sich durch fehlerhafte - für die Korrektoren natürlich nicht verbindlichen, - mindestens 20-seitige ohne 1/3 Rand und per Computer getippten Musterlösungen der JPA's durch. Und hört auf beim Beurteilungsspielraum, den die Korrektoren haben und gegen den man auf dem Rechtsweg eh keine Chance hat.

    Ich habe mit großer Freude und guten Noten (grade wenn meine Lösung von der Skizze abwich) Jura studiert und auch das Ref absolviert, aber was in den Examina abgeht - speziell in Berlin - ist nicht mehr normal.

    Grüße
    Volljurist/in

  • 16.04.2015 17:01, Dr. Weissnix

    Der Artikel behauptet:
    "Wer schon zu Schulzeiten Lateinhasser war und sie mit dem Schwur verlassen hat, nie wieder eine Silbe der Sprache zu gebrauchen, für den ist Jura sicherlich der falsche Weg."

    Das ist so kraftmeierisch wie unbelegt. Die Lateinschnipsel, mit denen man um sich werfen kann oder auch nicht, kann man im Jurastudium schnell lernen. Solange man nicht versucht, diese Schnipsel zu deklinieren, kann nichts schief gehen. Irgendwelche Kenntnisse aus dem Lateinunterricht werden für das Jurastudium nicht benötigt (wenn man sich nicht gerade im römischen Recht spezialisiert).

    (habe übrigens Latein als Abiturfach gehabt und dort recht gut abgeschnitten)

  • 18.04.2015 11:16, Justus Frank

    Also ...
    Diese 8 Gründe sind in etwa genauso richtig wie diese Aussagen:
    Nachts ist es kälter als draußen.
    Rot + Gelb = Grün
    1+1 = 48668,4568

    Wer auch immer hierfür Zeit und Aufwand aufgebracht, um 8 zum Teil alberne und zum Teil an den Haaren herbeigezogene Gründe zu benennen, die gegen ein Studium der Rechtswissenschaften sprechen, hat wahlweise dieses Studium nicht oder nicht richtig studiert.

    Allenfalls den Gründen 1 und 8 kann ich ein wenig abgewinnen; die übrigen 6 Gründe sind schlichtweg Quatsch.

    Dieser Artikel versucht sich an einer Augenzwinker-Lustigkeit und Nicht-Ernsthaftigkeit, die regelrecht überheblich und anmaßend ist. Ich hoffe sehr, dass LTO zukünftig ernsthafter mit diesem Thema umgeht. Denn es gibt auch "echte" Gründe, die gegen ein Studium der Rechtswissenschaften sprechen.

  • 20.04.2015 15:16, Denis Basak

    Eigentlich schade !

    Man hätte dieses Thema durchaus auch mal ernsthaft angehen und fragen können, ob bei einem Studium, bei dem nach vier bis sechs Jahren investierter Zeit und Mühe ca. 30% der Kandidaten durch die allein entscheidende Abschlussprüfung fallen, es nicht wirklich Indikatoren gibt anhand derer man denjenigen, bei denen es tatsächlich die Person betreffende Gründe dafür gibt, dass ein Scheitern wahrscheinlich ist, dies mit weniger Zeitverlust beibringen könnte. Und zugleich allen anderen das Fach so zielgerichtet erklären, dass die Chancen im Examen etwas besser aussehen (kann man tun, tun wir aber nicht). Dieses Sammelsurium hier ist leider nicht mal witzig...