Einstiegsgehälter: Gesamt­paket muss stimmen

von Sabine Olschner

27.02.2018

Nach vielen Jahren in Studium und Referendariat wird es Zeit, endlich mal richtig Geld zu verdienen. Aber was können Berufseinsteiger eigentlich erwarten?

90.000, 100.000, 120.000 Euro – wer sein Zweites Staatsexamen in der Tasche hat, der hört wahrscheinlich schon die Kasse klingeln angesichts der Einstiegsgehälter, die manche Kanzleien ihrem juristischen Nachwuchs versprechen. Die Realität sieht allerdings oft anders aus: Nur ganz wenige kommen in den Genuss eines sechsstelligen Einstiegsgehalts. Denn für die Top-Gehälter verlangen die Arbeitgeber auch entsprechende Gegenleistungen. Was sind also realistische Zahlen für die meisten Jura-Absolventen?

Das ist eine Frage, auf die es keine allgemeingültige Antwort gibt. "In keinem anderen akademischen Beruf liegen die niedrigsten und höchsten Einstiegsgehälter angestellter Berufseinsteiger so weit auseinander wie bei Rechtsanwälten", heißt es zum Beispiel beim Soldan Institut, das regelmäßig Vergütungsbarometer für die Rechtsbranche erstellt. "Das ermittelte Durchschnittsgehalt von Junganwälten ist Resultat einer extremen Spannbreite möglicher Einstiegsgehälter: Sie reicht von deutlich weniger als 2.000 Euro pro Monat bis hin zu fünfstelligen Monatsgehältern."

Obwohl die letzte Soldan-Befragung von Rechtsanwälten schon ein paar Jahre zurückliegt, gibt es auch heute noch Unternehmen, die ihren Junganwälten nur ein geringes Gehalt zahlen, wie die neueste Gehaltsstudie 2017 von azur zeigt. Das niedrigste Gehalt in der Unternehmensliste liegt bei 20.000 bis 25.000 Euro. Selbst das Auswärtige Amt zahlt seinen Einsteigern nur 33.000 Euro. Für die Auswertung werden regelmäßig mehrere hundert Arbeitgeber in ganz Deutschland befragt. Das Ergebnis: Im Schnitt bekommen Juristen 49.500 Euro Einstiegsgehalt – mehr als Absolventen der meisten anderen Fächer. Ganz oben auf der Gehaltsskala befinden sich die Wall-Street-Kanzlei Milbank Tweed Hadley & McCloy sowie Sullivan & Cromwell, die ihren Einsteigern in Deutschland 2017 im ersten Berufsjahr 140.000 bzw. 144.000 Euro Fixgehalt zahlen.

Gehälter wieder auf hohem Niveau

Die Voraussetzungen für solche Top-Gehälter sind allerdings hoch und für den Großteil der Absolventen unerreichbar: Nur die besten fünf Prozent der Jura-Absolventen eines Jahrgangs gehören zu den Glücklichen, die mit über 100.000 Euro Grundgehalt rechnen können – das sind deutschlandweit maximal 500 Kandidaten, hat der Gehaltsreporter berechnet. Und viele Absolventen mit solch einem guten Abschluss bevorzugen ohnehin den Schritt in den Staatsdienst statt in eine Kanzlei oder in ein Unternehmen. "16 Punkte in der Summe beider Examina, ein Doktortitel und/oder ein im Ausland erworbener LL.M. samt entsprechender Fremdsprachenkenntnisse sind nach wie vor Conditio sine qua non für eine Einstellung mit einem sechsstelligen Grundgehalt", weiß Dr. Christoph Wittekindt, Leiter von Legal People, einem auf die Vermittlung von Juristen spezialisierten Personalunternehmen. Zudem ist Wittekindt Mitautor der Veröffentlichung "Perspektiven für Juristen 2018" von e-fellows.net. Dort schreibt er: "Generell gilt: je besser die Noten, desto höher das (Einstiegs-)Gehalt. Insgesamt liegen die Einstiegsgehälter 2017 wieder auf dem Niveau der Boom-Jahre 2005 bis 2008."

Nach den Erfahrungen des Personalunternehmens liegen die Einstiegsgehälter heute in kleineren Kanzleien zwischen 38.000 bis 55.000 Euro, bei den Top-50-Kanzleien in der Regel zwischen 75.000 bis 125.000 Euro, Boutiquen zahlen zwischen 60.000 und 75.000 Euro. Bei manchen Kanzleien gibt es einen Bonus obendrauf, bei anderen ist das Gehalt fix. "In Unternehmen hängt das Einstiegsgehalt entscheidend von der Größe und von der Branche ab", schreibt Wittekindt weiter: DAX-Unternehmen mit größeren Rechtsabteilungen wie Siemens oder BMW zahlen je nach Zusatzqualifikation 85.000 bis 95.000 Euro, vorausgesetzt, der Kandidat bringt zweimal vollbefriedigend, einen Dr. iur. oder einen LL.M. mit. "Bei Mittelständlern muss der angehende Jurist sich oft mit 48.000 bis 60.000 Euro zufriedengeben", so der Autor. Dabei gilt: Banken und Versicherungen, Technologie-, Pharma-, und Chemieunternehmen bieten höhere Einstiegsgehälter als IT-, Telekommunikations- oder Medienunternehmen. "Auch der Standort des Arbeitgebers – Provinz oder Ballungsraum – spielt bei der Bezahlung eine Rolle", sagt  Christoph Wittekindt.

Promotion wird hoch geschätzt

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Compensation Partner, die Vergütungsberatung im B2B-Bereich unter dem Dach der PersonalMarkt Services GmbH. Demnach liegt der Mittelwert des Einstiegsgehalts von Juristen bei rund 51.800 Euro. Mit LL.M. erhöht sich der Mittelwert auf 53.200 Euro, mit Promotion sogar auf 76.900 Euro. "Der Erwerb eines Doktortitels dient im juristischen Bereich häufig zur Imagepflege und zeugt von Expertenwissen in einem fachlichen Kontext, mit dem man sich vertieft auseinandergesetzt hat", erklärt Kerstin Koose, Senior Consultant im Vergütungsbenchmarking bei Compensation Partner, den Gehaltssprung. "Vor allem in großen Unternehmen wird eine Promotion stark wertgeschätzt und kann die Karriere in den meisten Fällen positiv beeinflussen. Nach dem Zweiten Staatsexamen kann eine zusätzliche Promotion das Einstiegsgehalt noch einmal um circa 28.000 Euro jährlich erhöhen." Eine Beschäftigung als Syndikus oder Justitiar ist besonders in großen Unternehmen lukrativ, so Koose weiter.

Am Ende sollte die Wahl eines Arbeitgebers jedoch nicht allein vom Gehalt abhängen. Immer häufiger sind für Bewerber andere Kriterien wichtiger als das viele Geld auf dem Konto. "Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern außer einer besseren Work-Life-Balance oft zusätzliche (Sozial-)Leistungen an", sagt Christoph Wittekindt. "Diese geben neben einer Regelarbeitszeit von 40 Wochenstunden für manchen Bewerber den Ausschlag für das Unternehmen. Denn nicht mehr jeder will heutzutage Rechtsabteilungsleiter oder Partner einer Kanzlei werden und dafür extrem viel arbeiten."

Statussymbole wie Firmenwagen, Diensthandy und Laptop zum privaten Gebrauch spielen auch bei der jüngeren Generation noch immer eine große Rolle, so Wittekindts Beobachtung. "Allerdings nimmt die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber rasant ab." Um qualifizierte Anwälte zu halten, muss also letztlich das Gesamtpaket stimmen – und dazu gehört nicht zuletzt, dass Bewerber und Arbeitgeber gut zusammenpassen.

Zitiervorschlag

Sabine Olschner, Einstiegsgehälter: Gesamtpaket muss stimmen . In: Legal Tribune Online, 27.02.2018 , https://www.lto.de/persistent/a_id/27223/ (abgerufen am: 23.06.2018 )

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Kommentare
  • 27.02.2018 11:42, Numidius Numerius

    16 Punkte plus Doktor/LLM? Großkanzleien nehmen ab 7,5 und auch ohne „Zusatzqualifikation“, wobei ich mich frage, ob man nach im Durchschnitt sechs Jahren Studium und zwei Jahren Referendariat tatsächlich so unqualifiziert ist, dass man noch Zusatzqualifikationen braucht....

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    • 27.02.2018 13:23, Unternehmensjurist

      Haha, anno dazumal vielleicht...Großkanzleien müssen heute nehmen was sie kriegen können und viel ist das nicht mehr.

      Die im Artikel angesprochenen "Glücklichen, die mit über 100.000 Euro Grundgehalt rechnen können" schauen mittlerweile auch auf die Rahmenbedingungen, die erfüllt werden müssen damit dieses Gehalt auch erzielt werden kann. Wenn man berücksichtigt, dass als Gegenleistung dann 65 - 80 Stunden die Woche gearbeitet werden darf und das bei selbstverständlicher ständiger Verfügbarkeit ist das Gehalt plötzlich gar nicht mehr so toll...

    • 27.02.2018 14:36, Birne

      die Gesellschaft wandelt sich gerade. Gerade die "jüngeren" legen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Ich kenne praktisch niemanden unter 35, der 60-80 Stunden arbeiten will. Viele sind auch mit der Politik im Allgemeinen unzufrieden und machen nur noch was sie wollen.

    • 27.02.2018 21:47, Josef G. Moosbauer

      Das ist doch alles eine ganz dreckige Show. Wer will sich denn für so einen Hungerlohn prostituieren? Diese kanzleien müssen einem guten anwalt mit 2 Prädikatsexamina schon mehr bieten als lausige 120.000,00 €.

    • 28.02.2018 13:26, velvetorchid

      Fluktuation beachten Kumpel, so easy going ist das dort nicht. Für viele heißts eben Einstieg als Associate u. dann schnell wieder Gr-Exit um anderswo Slow Motion mit vorangegangener BE durchzustarten...

    • 02.03.2018 07:13, Michael Langhans

      spannend wie die Leistung der Doktorarbeit bewertet wird im Artikel. ich würd mir ja wünschen dass überall das Thema der Doktorarbeit genannt würde dann würde man das vertiefte Praxiswissen auch mal greifbar oder ungreifbar haben. Der Strafverteidiger mit Expertenwissen im Völkerstrafrecht nutzt im Alltag nämlich weniger was... genauso der Familienrichter der im Baurecht promoviert hat...

    • 05.03.2018 14:49, GrafLukas

      16 Punkte aus beiden Examen! Also 2x8 geht auch, oder - und das ist ja die wahrscheinlichere Variante - einmal v.b. und einmal nicht, also z.B. 9+7.

  • 27.02.2018 11:56, McMac

    Zusatzqualifikation im Sinne von vertieftem Wissen auf irgendeinem Rechtsgebiet ist sicherlich sehr hilfreich.

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  • 27.02.2018 12:20, M.D.

    Die 16 Punkte kann ich bieten, meine Dissertation habe ich jedoch nie fertig gestellt. So ein Pech aber auch. Die 144.000 € hätte ich gut gebrauchen können.

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  • 27.02.2018 12:43, SpookyMulder

    "Nur die besten fünf Prozent der Jura-Absolventen eines Jahrgangs gehören zu den Glücklichen, die mit über 100.000 Euro Grundgehalt rechnen können – das sind deutschlandweit maximal 500 Kandidaten, hat der Gehaltsreporter berechnet."

    "16 Punkte in der Summe beider Examina, ein Doktortitel und/oder ein im Ausland erworbener LL.M. samt entsprechender Fremdsprachenkenntnisse sind nach wie vor Conditio sine qua non für eine Einstellung mit einem sechsstelligen Grundgehalt"

    Ja was denn nun? Mit 16 Punkten zusammen gehört man sicher nicht zu den besten fünf Prozent eines Absolventenjahrgangs.

    Wer bezahlt eigentlich noch Leute dafür, dass sie Jahr für Jahr ihr veraltetes Halbwissen unters Volk bringen und zig Studenten und Referandare damit verunsichern? Die Anforderungen liegen gegenwärtig längst nicht so hoch, wie es diese "Experten" Wittekindt und Koose behaupten.

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  • 27.02.2018 13:28, Maximus Pontifex

    " Selbst das Auswärtige Amt zahlt seinen Einsteigern nur 33.000 Euro."

    A13 beim Bund sind in Stufe 1 49853.16 €. Mal ganz davon abgesehen, werden da Äpfel mit Birnen verglichen, weil es weniger Abzüge gibt.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 27.02.2018 14:14, Birne

      jaja, die Schilderung aus Sicht der Personalberater....
      .
      2 x befr. + überzeugender Master (meist teuer) +Promotion = 10 Jahre Gehaltsausfall + Dauerlernen. Man vergleiche das einmal mit einer direkten Ausbildung im gD - Vergütung von Tag 1. an, niedriges Niveau sprich Chillfaktor gegeben, Gehalt in Anbetracht des erforderlichen Einsatzes angemessen, Dauer meines Wissens nur 3 Jahre, zudem kann der Wohnort beliebig gewählt werden (nicht alle Gegenden sind überteuert). Das Auswärtige Amt bildet übrigens auch intern aus.
      Wer will 60-80Std. die Woche arbeiten? Ich nicht; aber irgendwann wird der Letzte begreifen, dass man Geld nicht essen kann u. ein hohes Gehalt eine entsprechende Gegenleistung erfordert. Ohne Ausnahme - immer! Gerade in Deutschland scheinen mir zu viel Einsatz, Intelligenz u. Leistung eher kontraproduktiv. Zumindest auf lange Sicht gesehen. Für viele 30-jährige mag das zunächst aber alles natürlich sehr sehr attraktiv sein.

    • 27.02.2018 15:16, HansWurst

      Falsch. Denn in den ersten zwei Jahren bekommen Sie lausige Anwärterbezüge. Danach erst A13. Ich finde es jedoch schon dreist einem Juristen nach dem ersten Stex 1080 € brutto zu zahlen, da das erste Stex bereits Volldiplom wertig ist. Ganz besonders im Hinblick auf die Gehälter, die Anwärter im gehobenen Dienst bekommen, steht dieser Verdienst in keiner rationalen Relation.

    • 27.02.2018 16:42, Birne

      Der gehobene Dienst bspw. beim Jobcenter, was offenbar keiner machen möchte, hat in vielen Städten einen derart starken Mangel: dort können Sie sogar - und jetzt kommt es - auf 2 Jahre verkürzen und erhalten während der Ausbildung einen Zuschlag! Ich bin kein Fan des öD, aber wer in den öD will - und für Frauen bietet es sich idR an - ist hier gut bedient. Gerade auch jene, die sich nicht mit Bafögamt, Förderungshöchstdauer, überteuerten Masterprogrammen im Ausland od. Eltern herumschlagen möchten, finden hier ein Zuhause.

    • 27.02.2018 18:50, Bla

      A13 für den gD? Auch falsch. Nach den Anwärterbezügen steigen sie mit A9 ein...
      Und der öD ist für Volljuristen tatsächlich eine überdenkenswerte Alternative: 42 Std./Woche, Gleitzeit, nahezu uneingeschränkte Urlaubsplanung, Möglichkeit der Heimarbeit etc..

    • 27.02.2018 18:58, Birne

      ne, ich rede vom gD, da dort ein Großteil sowieso landet. Formale Quali für den hD ja, muss man aber reinkommen, wovon Sie wieder auszugehen scheinen.

  • 27.02.2018 19:16, Bla

    Ja, das tue ich. So sucht zum Beispiel die Finanzverwaltung NRW aktuell händeringend nach Volljuristen und stellt mit wirklich nicht hohen Anforderungen ein (2×befriedigend m.W.n.). Die Staatsanwaltschaft hat im letzten Jahr einen guten Schwung Volljuristen eingestellt (unter ähnlich angenehmen Voraussetzungen). Daher sehe ich die Einstiegschancen als eher gut an. Wird natürlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 27.02.2018 19:50, Birne

      naja, muss man wollen. Gerade Staatsanwaltschaft in NRW.

    • 28.02.2018 09:42, Martin Z.

      Naja, Staatsanwaltschaft in NRW bedeutet auch: Infrastruktur und Arbeitsmaterial aus den 80ern. Das muss man wollen.

    • 28.02.2018 10:28, Judex4.0

      Ja das zum einen, zum anderen nicht zu unterschätzen ist das Gefahrenpotential in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Personalmaengel haben immer ihre Gründe ;)

  • 28.02.2018 09:31, Großkanzleianwalt

    Immer diese lächerlichen Horrormärchen aus den Großkanzleien in den Kommentaren. Wahrscheinlich von Leuten die nie eine Großkanzlei von innen gesehen haben. Natürlich gibt es Partner, bei denen du kein Tageslicht siehst. Aber die sind eher die Ausnahme (insbesondere außerhalb von M&A). Ich verdiene zur Zeit 120k und arbeite dafür im Schnitt 45-50 Stunden die Woche (US Großkanzlei). Der Marktdurchschnitt liegt bei 54 Stunden. Und ich kenne auch keinen Rechtsanwalt, der deutlich weniger arbeitet, völlig unabhängig von der Kanzleigröße. 9h bis 19h ist das Minimum. So zumindest in den Großstädten.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 28.02.2018 10:06, Martin Z.

      Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt. Um das mal in Relation zu setzen:

      Für eine 40-Stunden-Woche bei StKl.1 (nicht verheiratet, keine Kinder) und 35-Jahre alt, kirchenangehörig meint dies:

      Freie Wirtschaft: 88.500 Euro brutto
      ÖD: A14 Stufe 7 (Also ein Alter von 35 Jahren, bei der bisherigen Stufenregelung bis 2019)

      Da sieht man aber auch, dass dies durchaus auch im ÖD mit der heutigen Bezahlung dort erreichbar ist. A14 ist durchaus eine Stellung im hD, die man gerade bei der StA und der Finanzverwaltung locker erreicht (ORR; Oberregierungsrat).

      Das Gleiche gilt aber auch für die Tätigkeit in der freien Wirtschaft in Unternehmen. Ein Brutto-Gehalt für einen Legal Counsel von 88500 Euro bei einem Alter von 35 Jahren ist auch nicht selten, insbesondere wenn man schon einige Jahre in dem Unternehmen tätig war.

      Das Schwierige ist halt, dass man als frischer Akademiker ungeduldig ist und direkt an den großen Honigtopf will.

    • 28.02.2018 10:24, Judex4.0

      9-19 Uhr? Sind Sie sicher? Ich habe das anders in Erinnerung.

    • 28.02.2018 11:32, Stephan

      @ Martin Z.

      A14 Stufe 7 mit 35 Jahren? Ist das ihr Ernst? Seit 2009 sind die Entwicklungsstufen (mit minimalen länderspezifischen Abweichungen) fix. D.h. Einstieg idR mit Stufe 1, nach 2 Jahren dann Stufe 2; nach 3 Jahren in Stufe 2 dann Stufe 3; weitere 3 Jahre später Stufe 4 und nochmal 3 Jahre später Stufe 5. Zur Stufe 6 dauerts dann noch einmal 4 Jahre und weitere 4 Jahre bis zur Stufe 7.

      Von Stufe 1 auf Stufe 7 vergehen also sportliche 19 Jahre. Erkennen wir ihr Ref an haben Sie schonmal 2 der 19 Jahre. Mit 35 Jahren in der 7 heißt also, dass sie ihr Ref mit 16 Jahren begonnen haben. Nicht schlecht...

    • 28.02.2018 11:41, Stephan

      @ Martin Z. Nr. 2
      Im Übrigen hat ihr Jurist als Bundesbeamter etwa 3.850 € netto (vor KV), der Kollege aus der freien Wirtschaft (nach KV) etwa 4.000 € netto. Also worauf wollten Sie hinaus?

    • 28.02.2018 12:29, Martin Z.

      @Stephan:

      Die Einstufung erfolgt auch anhand der Qualifikation. Fix ist da nichts. Fix ist es nur, wenn Sie der übliche Einheitsbrei-Assessor sind.

      Worauf ich hinaus wollte, sollte klar sein. Woher kommt Ihre Aggressivität? Zu schlecht geschlafen, oder die Besoldungstabelle quer gelesen und beim Gehaltsrechner nicht richtig geklickt?

      (Doppelpost, da falscher Kommentarstrang im anderen Post)

    • 28.02.2018 12:41, Ass.jur.

      @Stephan

      Also ich habe mit 19 angefangen Jura zu studieren, mit 26 war ich fertig. Mit 35 wäre ich also schon 9 Jahre im öffentlichen Dienst zzgl. 2 Jahre Ref-Anrechnung, also 11 Jahre. Bei einem Kollegen wurde der Schwerpunkt und die begleitende Tätigkeit als Wiss-Mit. mit Steuerrecht (Mitarbeit an Kommentar bei Prof) für eine Einstellung in Stufe 2 als ausreichend angesehen. Also selbst nach neuer Rechtslage (unverheirateter Single mit 35, bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden) wäre dieser in zwei Jahren in Stufe 5. Das sind 3800 EUR netto und dann gibt es ja jetzt bereits die Verhandlungen für Erhöhungen. Und um die Altersversorgung braucht sich der ÖDler auch keine Gedanken machen.

      Das ist für die Tätigkeit im öD - sehr entspannt, freie Urlaubsplanung, Homeoffice etc. doch ein gutes Gehalt.

      Der Vergleich mit dem Salär einer US-Kanzlei hinkt ein wenig finde ich. Aber man kann natürlich als ÖDler auch wild schnauzen und Äpfel mit Birnen vergleichen.

      Martin Z. meint wahrscheinlich die alte Rechtslage, da ist man mit dem Alter eingestiegen und da wäre an bei 35 tatsächlich in Stufe 7. Vielleicht ist Martin Z. ein etwas älteres Semester (nicht böse gemeint).

    • 28.02.2018 13:01, Student

      @Stephan

      Ihnen merkt man ja den Frust richtig an! Was ist passiert? Die falsche Wahl getroffen und jetzt in dem Kommentarbereich eines Internetangebotes rumschnauzen?

    • 28.02.2018 13:32, Unternehmensjurist

      Also für mich ist das kein Horrormärchen, sondern blanker Horror! 9 bis 19 Uhr Minimum und das dann auch wohl noch den ganzen Sommer durch - da verpasst man ja das ganze gute Wetter. Ich muss bei schönem Wetter raus, aufs MTB, an den See, mit Freunden treffen, etc. Für kein Geld der Welt wollte ich da drauf verzichten.

      Ich muss zur Zeit 39 Stunden die Woche arbeiten und das sind mir ehrlich gesagt noch 9 Stunden zu viel. Wenn ich könnte (gar nicht Mal aus finanziellen Gründen) würde ich auf 30 Stunden runter. 3 1/2 Tage arbeiten, 3 1/2 Tage frei - das wäre doch ne gerechte Wochenaufteilung!

    • 28.02.2018 13:44, Justiziar

      @Unternehmensjurist:

      Sehe ich genauso. Finanziell wäre für mich auch eine 30-Stunden-Woche völlig in Ordnung. Und die 10 Stunden weniger (bei mir 40-Std-Woche) Arbeit und dafür mehr Familie, Freunde, Freizeit, sind mir wesentlich mehr wert, als die Streiterei darüber, ob ich nun 4000 netto oder 4200 netto ausbezahlt bekomme.

    • 28.02.2018 15:05, pf

      30Std. halte ich persönlich für optimal. Im Sommer kann ich euch die Saisonkarte für`s Schwimmbad empfehlen. Wenn ihr eure Wohnung geschickt wählt u. eine kurze Anfahrt habt, verpasst ihr keinen sonnigen Tag. Wer sind wir denn? Merkels Lohnknechte oder wie?! Nenene, Fitness, Freizeit, ein bisschen in der Stadt herumschlendern, hier und da ein Käffchen sind mir einfach wichtiger.

    • 01.03.2018 09:26, Großkanzleianwalt

      Natürlich ist eine 30 Stunden Woche schöner. Lässt sich in der Großbude auch regeln, via Teilzeit. Und auch das ist kein Märchen, sondern wird bei uns von ca. 30% der Associates auch genutzt. Wenn ich z.B. auf 60% runtergehe, habe locker meine 30 Stunden Woche und 72k brutto. Erstaunlicherweise macht mir meine Arbeit aber tatsächlich Spaß und ich verdiene auch gerne viel Geld. Jeder wie er es mag. Außerhalb von Großkanzleien ist mir jedoch nicht ein Fall bekannt, in denen Rechtsanwälte 30h/Woche arbeiten.
      Mir ging es auch nur darum, mit diesen 60-80h/Woche-Märchen aufzuräumen. Hat man uns im Studium auch erzählt. Und ja, ich kenne auch Fälle, die tatsächlich soviel arbeiten. Aber die sind nun mal in der Minderzahl.

    • 01.03.2018 13:00, Petrus

      @Großkanzleianwalt:

      "und ich verdiene auch gerne viel Geld"

      Bei 120k brutto pro Jahr nebst Boni würde ich jetzt nicht von viel schreiben. Das ist evtl. nicht wenig, ja, aber von viel doch noch weit entfernt.

    • 01.03.2018 15:36, judex4.0

      ja, als associate können Sie eventuell auf formal 30Std. herunterfahren. Wie sieht in diesen Fällen dann die tatsächliche Arbeitszeit aus?

      Wie sieht es zudem als Partner aus? Ginge das in diesem Falle auch? Machen Sie sich da nicht schnell zum Gespött? Mir fehlen diesbezüglich (gemeint die Teilzeitschiene in der GK betrefffend) leider gänzlich die Einblicke. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass in derart gelagerten Fällen schnell hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Für viele ist ein Kürzertreten im Beruflichen fast schon Synonym für einen Verlust an Männlichkeit.

  • 28.02.2018 12:28, Martin Z.

    @Stephan:

    Die Einstufung erfolgt auch anhand der Qualifikation. Fix ist da nichts. Fix ist es nur, wenn Sie der übliche Einheitsbrei-Assessor sind.

    Worauf ich hinaus wollte, sollte klar sein. Woher kommt Ihre Aggressivität? Zu schlecht geschlafen, oder die Besoldungstabelle quer gelesen und beim Gehaltsrechner nicht richtig geklickt?

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 28.02.2018 15:44, Stephan

      Hallo Martin,

      das kam anscheinend anders rüber als gemeint. Aggression liegt mir fern. Da das bei Ihnen so ankam entschuldige ich mich hiermit.

      Mir geht es darum, dass eine höhere Einstufung anhand der Qualifikation zwar denkbar, aber gerade bei "Berufsanfängern" wirklich eine absolute Ausnahme darstellt. Ich hatte Sie so verstanden, dass sie dies eher als Regel denn als Ausnahme sehen und wollte das nur gerade rücken.

      Da ich beruflich in der arbeitgeberseitigen Lohnsteuerberatung sowohl für den öD als auch für die freie Wirtschaft tätig bin, kommen mir halt - gerade von abhängig beschäftigten Juristen - abenteuerliche Argumentationen auf den Tisch. Da heißt es dann z.B. (letzte Woche) ich habe mal ein Praktikum in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gemacht, mir steht eine Eingliederung min. in Stufe 2 (BMF) zu. Gerne und häufig werden - nicht nur aber häufig auch von Juristen - regelmäßig grundlegende Begriffe falsch oder missverstanden. Da ist dann nicht ganz klar, was ist das Bruttoentgelt und worin liegt der Unterschied zum Bruttoarbeitslohn, warum ist steuerfrei nicht gleich nicht steuerbar, was ist das zvE, steuerfrei = sv-frei ja oder nein, Beamte hätten einen anderen Steuersatz und und und... Und das von Juristen, die sich Kraft ihres Abschlusses als qualifiziert sehen vor den höchsten Bundesgerichten in allen Rechtsgebieten sicher auftreten zu können. Als Steuerberater kann ich da leider häufig nur den Kopf schütteln. Das geht natürlich nicht gegen die Juristerei als solche, erachte sie aber im Bezug auf steuerliche Sachverhalte häufig sehr sehr kritisch.

      Ich gehe mal davon aus, dass das prägt und ich in meiner Wortwahl übers Ziel hinaus geschossen bin. Wie gesagt, verzeihe sie bitte.

    • 28.02.2018 18:29, Martin Z.

      @Stephan:

      Kein Ding. Nach Ihrem neuerlichen Kommentar kann ich Ihnen sogar insoweit beipflichten, als dass Juristen teilweise auch ein wenig ihre Leistungsmöglichkeit und ihr Wissen überschätzen.

      Nur weil man im Studium mal eine Klausur zum Insolvenzrecht geschrieben hat, hat man da keine wirklichen Kenntnisse für die Praxis. Wenn das vom AG erwartet wird (AGG anyone?), dann meint das aber, dass man bei einem Telefonat auch mal eben in ein paar Sätzen einen insolvenzrechtlichen Sachverhalt richtig einschätzen kann und weiß, wo es in der InsO steht, und wo die Probleme liegen und wie eine Herangehensweise aussieht. Juristische Kommentare lesen kann nämlich jeder, auch der Azubi.

  • 05.03.2018 09:00, SyndikusRA

    Mit 35 J. empfinde ich meine Tätigkeit in einem Konzern kleinerer Größe (ca. 5000 Mitarbeiter) und in einer kleineren Rechtsabteilung als sehr entpannt. Mit ca. 45 Stunden/Woche komme ich hin, wobei sogar alles über 40 Stunden abgefeiert werden kann bzw. ausgezahlt wird. Das ist für einen Verdienst von ca. 70k doch ok. Versorgungswerk und private KV sind ebenfalls möglich. Habe keine überragenden Staatsexamina (ausreichend und befriedigend) und daher ist für mich auch eine größerer Karrieresprung wohl ohnehin nicht mehr drin. Aber ich sehr zufrienden, komme i.d.R. um 17 Uhr aus dem Büro, kann Sport treiben und meine Kinder sehen. Was will man denn mehr? Selbst um 19 Uhr regelmäßig erst Feierabend zu haben wäre mir persönlich viel zu spät. Das sollte aber jeder für sich entscheiden können. Ich kenne auch Kollegen aus Großkanzleien, die sehr zufrieden sind mit ihrem Job. Immerhin arbeiten sie an guten Mandaten (Champions-League, wenn man so will) und bekommen eine ordentliche Vergütung.

    Auf diesen Kommentar antworten
    • 05.03.2018 16:02, GrafLukas

      Ob man um 17h gehen kann, hängt ja auch davon ab, wie früh man anfängt. ;-) Das darf man auch nicht übersehen: in den meisten größeren Kanzleien trudeln die Anwälte so zwischen 9 und 9:30 morgens am Schreibtisch ein. Auch bei 40-Stunden-Woche kommt man wegen Pausenzeiten kaum vor 19 Uhr weg.

  • 02.05.2018 09:03, CTM_student

    @Großkanzleianwalt

    wie schaetzen sie denn die Einstellungskriterien in Grosskanzleien ein ?
    Auch so schwer wie in diesem Artikel beschrieben?

    Und wie hoch ist die Chance/Wsh. vom Associate zum Partner aufzusteigen?

    PS: entschuldigen sie die Umlaute...englische Tastatur

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Melchers Rechtsanwälte, Hei­del­berg

be­ruf­s­er­fah­re­nen Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Com­mer­cial Con­tracts (Schwer­punkt: Au­to­mo­ti­ve)

Bird & Bird LLP, Frank­furt/M.

Rechts­an­walt (w/m) - IP|Mar­ken­recht

Harmsen Utescher Rechtsanwalts– und Patentanwaltspartnerschaft mbB, Ham­burg

As­so­cia­tes im Be­reich Cor­po­ra­te/M&A, Ca­pi­tal Mar­kets

Squire Patton Boggs, Ber­lin

RECHTS­AN­WALT (W/M) | FACH­BE­REICH KRAFT­FAHRT­VER­SI­CHE­RUNG

BLD Bach Langheid Dallmayr, Mün­chen

Rechts­an­walt (w/m/d) im Be­reich Ge­sell­schafts­recht / M&A

Görg, Köln

Rechts­an­walt (m/w) IP/IT (IT-Recht, Da­ten­schutz, ge­werb­li­cher Rechts­schutz), mit/oh­ne Be­ruf­s­er­fah­rung

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln und 1 wei­te­re

Rechts­an­walt (m/w) - Ban­king & Fi­nan­ce

Watson Farley & Williams LLP, Ham­burg und 2 wei­te­re

Rechts­an­wäl­te w/m im Be­reich Ar­beits- und Ge­sell­schafts­recht

Heuking Kühn Lüer Wojtek, Chemnitz

Rechts­an­walt (m/w/d) für den Be­reich Bau- und Im­mo­bi­li­en­recht, ins­be­son­de­re im ge­werb­li­ches Miet­recht

Melchers Rechtsanwälte, Hei­del­berg

Rechts­an­wäl­te w/m Schieds­ge­richts­bar­keit | Pro­zess­füh­rung

Heuking Kühn Lüer Wojtek, Düs­sel­dorf

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Cor­po­ra­te

Norton Rose Fulbright LLP, Ham­burg

Un­ter­neh­mens­ju­ris­ten (m/w)

WERTGARANTIE Group, Han­no­ver

Rechts­an­wäl­tin / Rechts­an­walt

Bottermann Khorrami LLP, Ber­lin

Rechts­an­wäl­tin / Rechts­an­walt

Fiedler Cryns-Moll Jüngel FCMJ, Köln

RECHTS­AN­WÄL­TE (M/W/D) im Be­reich Li­ti­ga­ti­on & Dis­pu­te Re­so­lu­ti­on

Clifford Chance, Mün­chen

Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge

Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz, Stutt­gart

An­walts­ta­len­te (m/w)

DAMM & MANN Rechtsanwälte,

Rechts­an­wäl­te (m/w) | Part­ner/Of Coun­sel (m/w)

MEYER-KÖRING Rechtsanwälte | Steuerberater, Bonn

Rechts­an­walt (m/w) Cor­po­ra­te/M&A

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Stutt­gart

Rechts­an­wäl­te (m/w/x) für den Be­reich Re­struk­tu­rie­rung / (Di­stres­sed) M&A / In­sol­venz­recht

Dentons, Ber­lin und 1 wei­te­re

Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te

Kliemt.Arbeitsrecht, Düs­sel­dorf und 3 wei­te­re

Rechts­an­wäl­tin/Rechts­an­walt im Fach­be­reich Da­ten­schutz

REDEKER SELLNER DAHS, Ber­lin

As­so­cia­te (w/m) Ver­ga­be­recht, Com­pe­ti­ti­on, EU & Tra­de, (min­des­tens 2-3 Jah­re Be­ruf­s­er­fah­rung)

Taylor Wessing, Düs­sel­dorf und 2 wei­te­re

Voll­ju­rist/Syn­di­kus (m/w) für Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Versicherungskammer Bayern, Mün­chen

Rechts­an­walt (Se­nior As­so­cia­te) (m/w) für den Be­reich Cor­po­ra­te

Norton Rose Fulbright LLP, Ham­burg

Rechts­an­walt (m/w) für den Be­reich Da­ten­schutz­recht

Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater, Köln